Professor of Political Science at the University of Mannheim. Interested in elections, party competition, coalition politics and legislatures. #FirstGen

Mannheim, Germany
Joined September 2015
Replying to @DebusMarc
@DebusMarc na łamach @Polityka_pl: (1) AfD ma małe szanse na władzę na szczeblu federalnym; (2) wzrost siły populistów nie jest dogmatem, wyborcy są coraz bardziej chwiejni, rzucają się od ściany do ściany; (3) tradycyjne koalicje zużywają centrum. polityka.pl/tygodnikpolityka…
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Marc Debus retweeted
🎓 W najbliższych latach nie będzie rządu federalnego z udziałem #AfD – prognozuje prof. Marc Debus, politolog z uniwersytetu w Mannheim. 🗞️ Nasza rozmowa do poczytania na łamach najnowszego wydania tygodnika @Polityka_pl.
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Update (21:53): Die CDU ist auf 4,84 %. Offen: 45 Briefwahl- und Urnenbezirke. In den letzten Bezirken stecken noch geschätzt 25.000 Stimmen. Für die Hürde bräuchte die CDU daraus rund 2.800 — über 11 Prozent. Ich habe genug gesehen.
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Marc Debus retweeted
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Nach Sachsen-Anhalt richtet sich der Blick auf Mecklenburg-Vorpommern. In knapp zwei Wochen wird dort gewählt. Einige Dynamiken ähneln Sachsen-Anhalt, andere sind deutlich anders. Ein kurzer Thread zur Ausgangslage in MV. xitter.cf/dawum_de/status/209561…
#Wahltrend Mecklenburg-Vorpommern (03.09.26): AfD: 35,9%, SPD: 30%, Linke: 11%, CDU: 9,1%, Grüne: 5%, BSW: 4%, FDP: 3%, Sonstige: 2% ➤ dawum.de/Mecklenburg-Vorpomm… | #Wahlumfrage #ltwmv #Sonntagsfrage #MecklenburgVorpommern
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Nach ein paar Tagen Schweiz quer durch die Republik, da fällt einem im öffentlichen Raum an jeder Ecke auf: Wir sind einfach kein gut funktionierendes Land mehr.
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Für Interessierte findet sich hier eine Langform des Arguments für flexible Mehrheiten und gegen Brandmauer/Kooperationsverbote. pw-portal.de/repraesentation…
Ulf Poschardt@ulfposhAug 24
ruhig klar & konzentriert die vernunft repräsentiert: @pluggedchris 🏆
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Replying to @schieritz
Vielleicht die strategischen und theoretischen Argumente von Stecker mal in Ruhe nachlesen: pw-portal.de/repraesentation…
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Marc Debus retweeted
Hochinteressantes Papier, das die "Repräsentationslücke-Erklärung" des AfD-Erfolgs von @GuentherLaurenz (➡️ substack.com/@laurenzguenthe…) vollauf stützt und die "Globalisierungs-/Modernisierungsverlierer"-These widerlegt. Ein Thread. 1/8
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Marc Debus retweeted
Wird der ländliche Raum zur Hochburg der AfD? In welchen ländlichen Gegenden gelingt der AfD der Durchbruch – und in welchen nicht? Darüber spreche ich nächste Woche Donnerstag in Göttingen, hosted by @anbusch. Der Vortrag ist öffentlich, kommt vorbei! shorturl.at/Cm1t9
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Ich habe gerne und intensiv unter konstruktiver Begleitung von Eckart Lohse und Timo Steppat von der FAZ mit Philipp Amthor über die Brandmauer gegen die AfD und mögliche Alternativen wie Minderheitsregierungen / flexible Mehrheiten gestritten.
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Replying to @SebTillmann @faznet
Wir hatten 2021 mal dt. Politikwissenschaftler (N = ~300) nach ihrer persönlichen positionalen Nähe zu verschiedenen Parteien befragt. link.springer.com/article/10…
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Wie sollte die Union mit der AfD umgehen? Zur Gretchenfrage haben wir ein Umfrageexperiment durchgeführt (Spoiler: Der sweet spot liegt in einer Strategie themenbasierter Kooperation und Abgrenzung zur AfD, nicht in einer Koalition und nicht in einer hermetischen Brandmauer). 🧵
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Eine Partei gewinnt für ein eigenes Anliegen eine parlamentarische Mehrheit, präsentiert es aber nicht als Erfolg, sondern schämt sich dafür, weil die aus Ihrer Sicht Falschen zustimmt haben. Künftig mögen die Regeln die nachträgliche Annulierung solcher parlamentarischer Mehrheiten ermöglichen. Darf ich fragen, was dieser Gedanke für die Gestaltungsmöglichkeit von Parteien und die freie Wahl von Parlamenten impliziert?
Replying to @PaulaPiechotta
Eine denkbare Möglichkeit: Beispielsweise sofortige Abstimmungswiederholungen als Option einführen.
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Egal, wo man politisch steht: flexible Mehrheiten / Minderheitsregierungen sind eine legitime Variante der Mehrheitsbildung, die auch im GG praktiziert werden kann (und bei so viel Fragmentierung und Polarisierung m.E. auch praktiziert werden sollte).
🅱️aha
@baha_jamApr 30
Warum die Panik vor einer Minderheitsregierung am Grundgesetz scheitert Immer wieder wird in der aktuellen Debatte um einen möglichen „Rauswurf“ der SPD aus der Bundesregierung dasselbe Schreckensszenario an die Wand gemalt: Eine Minderheitsregierung unter Friedrich Merz wäre handlungsunfähig und würde das Land in die Instabilität der Weimarer Republik zurückwerfen. Wer sich jedoch ausschließlich auf das Grundgesetz stützt, erkennt ein ganz anderes Bild. Die Urheber des Grundgesetzes haben die Mängel und Fehler der Weimarer Verfassung bewusst korrigiert und gezielte Schutzmechanismen eingeführt, um auch einer Regierung ohne feste parlamentarische Mehrheit Stabilität und Handlungsfähigkeit zu sichern. Vergleiche mit Weimar sind schlicht Unsinn und dienen nur der selbstreferentiellen Hysterie der politischen Linken. Sollte sich Friedrich Merz tatsächlich dafür entscheiden, den Weg einer Minderheitsregierung zu gehen und die SPD-Minister aus dem Kabinett zu ersetzen – selbst ohne unmittelbar die Vertrauensfrage zu stellen –, wird zwar behauptet, er sei dann nicht mehr handlungsfähig. Das Grundgesetz widerlegt diese These klar: Dank des konstruktiven Misstrauensvotums (Art. 67 GG) kann die Regierung nicht einfach abgewählt werden, ohne dass die Opposition gleichzeitig eine absolute Mehrheit für einen neuen Kanzler findet. Gerne möchte ich sehen, wie SPD, Grüne und AfD sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Der zentrale Artikel für die praktische Handlungsfähigkeit ist Artikel 111 GG (vorläufige Haushaltsführung). Er gewährleistet, dass die Regierung auch ohne verabschiedeten Haushalt alle notwendigen Ausgaben leisten kann, um Einrichtungen zu erhalten, rechtliche Verpflichtungen zu erfüllen und begonnene Maßnahmen fortzusetzen. Artikel 81 GG (Gesetzgebungsnotstand) lasse ich hier bewusst außen vor – er käme erst nach einer verlorenen Vertrauensfrage zum Einsatz, um mit Hilfe des Bundesrates Blockaden im Bundestag zu umgehen. Verfassungsrechtler wie Thomas Puhl, der die maßgebliche Monographie zur Minderheitsregierung nach dem Grundgesetz verfasst hat, haben diese Mechanismen detailliert herausgearbeitet: Das Grundgesetz ist bewusst so konstruiert, dass eine Minderheitsregierung kein Verfassungsnotstand ist. Nachlesen kann man die wissenschaftliche Einschätzung in einem ausführlichen Q&A in der SZ von 2017 (sueddeutsche.de/politik/q-a-…). Dazu das Interview von Puhl selbst im Deutschlandfunk (deutschlandfunkkultur.de/min…). Knapp 10 Jahre später hat sich nur eine Sache verändert: Die Hysterie einer denkfaulen und ängstlichen politischen Blase. Eine Unions-Minderheitsregierung wäre also kein Weimarer Chaos 2.0, sondern ein vom Grundgesetz ausdrücklich vorgesehener und abgesicherter Weg. Statt mit historischen Gespenstern zu argumentieren, sollten Kritiker lieber das Grundgesetz lesen und ihre German Angst überwinden.
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Auch wenn Amthor einen neuen Deutungsrahmen für Politik unsterstellt ("Stabilität vs. Chaos") - Unionswähler scheinen sich (empirisch) auch noch für gute alte Inhalte zu interessieren: Einstellungen zu Links/Rechts, Zuwanderung und Sozialstaat kovariieren mit Wahl der Union.
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Seit der vergangenen Bundestagswahl wurde viel über die Gründe hinter dem Misserfolg der FDP spekuliert. Doch welche Wähler sind der Partei überhaupt verloren gegangen und was können wir über ihre möglichen Motive sagen? Ein Thread mit ein paar deskriptiven Mustern. 🧵👇
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🚨 Just shipped a major update to GERDA, the German Election Database. - State elections update: new years + mail-in - 3 new election types: Mayoral, County, European - Municipal elections: 1984-2025 - Meinungsbild public opinion - New website & features german-elections.com
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Mit Benjamin-Immanuel Hoff konnte ich in seinem Podcast "Kunst der Freiheit" über Koalitionskorsett, flexible Mehrheiten und die Brandmauer diskutieren. kunst-der-freiheit.letscast.…
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History doesn’t repeat itself, but it rhymes. Many of the AfD’s strongholds in this election were already strongholds of its far-right predecessor party, the Republikaner, which entered state parliament in 1992. However, this electoral persistence varies across space. 🧵
Baden-Württemberg hat gewählt. Welche Erkenntnisse lassen sich aus den Ergebnissen der einzelnen Parteien ziehen? Ein paar statistische Auswertungen auf Basis von Wahlergebnissen und sozialen Strukturmerkmalen aus 1.101 Gemeinden. Ein Thread 🧵
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[🔎À lire] 🇩🇪 Les élections régionales de mars 2026 dans le Bade-Wurtemberg : un premier test pour le gouvernement ‘‘noir-rouge’’ de Friedrich Merz ? Analyse de Marc Debus dans cette nouvelle note @CerfaIfri➡️ifri.org/fr/notes/les-electi…
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