Es gibt schon erste Besprechungen der neuen Science-Studie zu Handyverboten. Ich habe mir die Studie und den Appendix angeschaut und habe das im neuen Blogpost zusammengefasst.
Zudem behauptet das Science Paper auch, dass gerade schwächere Studierende am meisten profitiert haben. Das gibt der Appendix meiner Meinung nach nicht her, der Unterschied zwischen den stärkeren und schwächeren Studierenden war nicht statistisch signifikant.
Ich bleibe mal auf die Rezeption in anderen Medien gespannt und bleibe bei meinem Fazit. Viel Lärm um wenig.
Link zum Blogpost: nullhypothese.substack.com/p…
Eine neue Studie von Beck, Wilson und Patterson versucht die Frage zu beantworten: Erhöht Diversity die Leistung wissenschaftlicher Teams. Ich hatte im Mai 2025 die Frage in Bezug auf "normale" Teams mit einem klaren Nein beantwortet, nach Sichtung der umfangreichen Literatur...
das strenge Urteil der Autoren, dass die Hypothese auf Grund der vorliegenden Daten verworfen werden musste, nicht trägt. Statt dessen bleibt die Frage weiter offen bis ein richtiges Review oder eine Meta-Analyse gemacht werden kann...
gleichzeitig gibt es aber auch keine gute Evidenz FÜR einen insgesamt positiven Zusammenhang zwischen Diversity und wissenschaftlichem Output.
Alle Details im neuen Blogpost: nullhypothese.substack.com/p…
Neuer Blogpost auf Nullhypothese:
Wir überschätzen systematisch wie sehr andere Personen Vorurteile hegen. 31 Studien, 120.000 Teilnehmende und 31 Effekte zeigen: Wir haben auch hier einen "better than average effect". Link im ersten Kommentar.
"current evidence that diversity improves scientific output is very weak when gender is the focal type of diversity & the individual is the unit of analysis... similar results are found for diversity of nationality, race, age, LGBT, institution, geography" link.springer.com/article/10…
1/ Frauen sind die Mehrheit der Studierenden, gut die Hälfte der Promovierenden, aber nur ein Viertel der W3-Professuren. Die Standarderklärung: Berufungskommissionen filtern sie raus. Die Daten sagen etwas anderes, und es ist unbequemer. Teil 3 meiner Serie. 🧵
12/ Und der rote Faden der Serie: An beiden Enden wird etwas Soziales als etwas Festes fehlgelesen. In der Schule das Verhalten der Jungen als Kompetenz. An der Uni die Verfügbarkeit eines kinderlosen Lebenslaufs als Exzellenz. Gleicher Diagnosestandard, beide Enden.
13/ Was hilft, richtet sich fast ganz auf die Postdoc-Phase: planbare Karrierewege, Care-Zeiten, die die Uhr anhalten, weniger greedy work. Das nützt auch Vätern, die Sorgearbeit übernehmen wollen. Ganzer Artikel: nullhypothese.substack.com/p…





