Florian Meilinger retweeted
Die #Midterms2026 liefern einen nüchternen Beleg für eine grundlegende Einsicht der politischen Theorie: Ideologien, und seien sie noch so elaboriert, erweisen sich ohne ein tragfähiges ökonomisches Fundament als ephemere Gebilde. Die Erringung kultureller Hegemonie im gramscianischen Sinne – auch und gerade von rechts her gedacht – setzt voraus, dass die materielle Lage der eigenen Anhängerschaft nicht als Nebensache behandelt wird. Ein langfristiger Erfolg im Kampf um die Deutungshoheit erfordert daher die ernsthafte Auseinandersetzung mit der sozialen Frage und den Imperativen der Verteilungsgerechtigkeit.
Die #Midterms2026 liefern einen nüchternen Beleg für eine grundlegende Einsicht der politischen Theorie: Ideologien, und seien sie noch so elaboriert, erweisen sich ohne ein tragfähiges ökonomisches Fundament als ephemere Gebilde. Die Erringung kultureller Hegemonie im gramscianischen Sinne – auch und gerade von rechts her gedacht – setzt voraus, dass die materielle Lage der eigenen Anhängerschaft nicht als Nebensache behandelt wird. Ein langfristiger Erfolg im Kampf um die Deutungshoheit erfordert daher die ernsthafte Auseinandersetzung mit der sozialen Frage und den Imperativen der Verteilungsgerechtigkeit.
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Die ersten Republikaner, hier ein Gast der Bundestags-AfD, erkennen einen gewichtigen Grund des Desasters an. Der Rechts-Slopulismus, fest verknüpft mit der Iran-Kriegs-Raserei, wird abgewählt. Land für Land. Wann werden es die Neo- und Libkons in der AfD und anderswo begreifen?
I took so much flack from the neocons and warmongers in the party for speaking out against the Iran war from the beginning. I’ve always supported the administration, but this Israel-first policy that has been employed has absolutely lampooned us nationally.
I lost major opportunities and was blackballed for saying this then. Feeling very vindicated now.
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Replying to @Beatrix_vStorch
Ich will ja die Gefahr der Steinzeitkommunisten, Islamo-Sozialisten, Nazi-Bolschewisten, grün lackierten Klimafaschisten und von anderen Lol-Begriffen, die im neokonservativen Slopulismus offenbar ernsthaft noch im Jahr 2026 so zirkulieren, keineswegs in Abrede stellen, Gott bewahre, aber erstens zeigen die globalen Entwicklungen der letzten Monate, dass eine selbstgewählte Nähe zu den Auslaufmodellen Trumpismus und Netanjahu einer souveränistischen Rechten logischerweise und sehr zwangsläufig schadet bzw. nur der Linken hilft, und zweitens trifft es bezüglich Brasilien @JorgSobolewski dann doch besser auf einer rationalen und politischen Ebene:
xitter.cf/jorgsobolewski/status/…
Der deutsche Fußball, eine Liebe die nie endet?
Was für ein Spiel, was für eine Atmosphäre und welche Dynamik.
Während in der 1. Bundesliga Retortenvereine wie Elversberg, Leipzig, Leverkusen oder Hoffenheim fast ein Viertel der Plätze einnehmen, ist die 2. Bundesliga vollgepackt mit Tradition, Nostalgie und Aufstiegsträumen.
Kaiserslautern, Nürnberg, Dynamo Dresden, Hertha BSC, Karlsruhe, Magdeburg, Bochum oder Braunschweig, Fußballherz was willst du mehr?
Verteilungsgerechtigkeit, Quo Vadis?
Klassenkampf, mit anderen Mitteln?
#Bundesliga
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Was genau würde wohl passieren, wenn russische Hacker interne Mails von CDU, SPD oder Grünen ins Netz stellten? Würde man die auch fleißig „auswerten“? Oder eher über „hybride Kriegsführung“ und einen „Angriff auf die Demokratie“ sprechen und die Weiterverbreitung sanktionieren?
Früher war es besser.
Die 90er waren spielerisch vielleicht nicht das Nonplusultra – unterhaltungstechnisch aber um Klassen besser als heute.
Ran am Samstag: ausgiebige Zusammenfassungen, Moderation zwischen Entertainment und Sport. Qualitativ deutlich über der heutigen Sportschau (von DAZN und Sky ganz zu schweigen).
Und subjektiv noch intensiver, weil man die Ergebnisse meist nicht kannte und immer mit allem rechnen konnte.
Die Bundesliga hat extrem an Qualität verloren – nicht nur sportlich, sondern vor allem durch die langweilige Präsentation der Medienpartner.
Wer vermisst Ran noch?
#Bundesliga #Ran #90er
youtu.be/uET8c03n8-Q?si=9p-I…
Die politische Linke hat spätestens in den 90igern die soziale Frage und somit permanente Kapitalismuskritik und den Kampf um Verteilungsgerechtigkeit gegen Wokeness und liberale Marktgläubigkeit getauscht.
Der Klassenkampf, Herzschlag einer jeden Arbeiterbewegung, war Geschichte.
Nach über 30 Jahren erkennt man dort den Wert der sozialen Frage wieder, auch wenn es IMO auf einer falschen Analyse beruht.
Warum?
Der politischen Rechten fehlt es vollkommen an einer ökonomischen Ideologie und das hat die Linke erkannt.
Genau jetzt, wo sich alles um Mieten, finanzierbare Renten aka den Sozialstaat dreht, ist die Antwort "mehr Markt und weniger Staat".
Weder Libertarismus, noch "der Markt regelt" oder sonstige Voodoo-Economics haben etwas mit "rechts" gemein.
Sie sind genau das Gegenteil volksverbundener Politik.
Man ist schlichtweg zu denkfaul, um sich ernsthaft mit Alternativen des Kapitalismus zu beschäftigen und das ermöglicht der politischen Linken das Comeback.
Was ist eine linke antifaschistische Wirtschaftspolitik und wie kann sie den Aufstieg der Rechten stoppen? Unser Gespräch mit @IsabellaMWeber derstandard.at/story/3000000…
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Wieso denkt „der“ Osten anders, wenn es „den“ Osten nicht gibt? Welche Ursachen hat das, und: welche Folgen?
Das beantworte ich teils objektiv, teils sehr persönlich in meinem neuen Buch „Kaisers Zone“. Es erscheint am 7.11. zur Buchmesse @AlleNachHalle, offiziell dann am 9.11.
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Menschen im Westen interessieren sich nicht für Verbrechen, die ihre Staaten in fremden Ländern begehen. Das Abschlachten von Zivilsten, wirtschaftliche Ausbeutung bis hin zur Folter Unschuldiger - es ist alles dabei. Sie glauben, die Probleme gehen sie nichts an, weil sie weit entfernt passieren.
Aber wisst ihr was? Die betroffenen Menschen vergessen nicht, wer es ihnen angetan hat. Und die Verbrechen kommen wie ein Boomerang zu uns zurück - sei es in Gestalt von Terror und der Einschränkung unserer Freiheit, sei in Form von Massenmigration und Islamisierung, sei es in Form einer gigantischen Wirtschaftskrise.
Samuel P. Huntington: „Der Westen eroberte die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung organisierter Gewalt. Die Menschen im Westen vergessen diese Tatsache häufig; die Menschen außerhalb des Westens vergessen sie nie.“
Lasst euch nicht von den Neunmalklugen Kurzzeitdenkern beirren. Ewig gilt das berühmte Schiller-Wort: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“
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Jede Generation von Westalgikern sieht in der vorigen CDU-Generation das letzte vernünftige Angebot. 2026 will man zurück „vor Merkel“, 1998 vermisste man 1982, unter Kohl lechzten die Stahlhelmer nach Adenauer/Erhard. Bald wird es Konservative geben, die zurück zu Merkel wollen.
Replying to @benedikt_kaiser
Diese Personen sind kein Teil des patriotischen Aufbruchs. Sie können für das 21. Jahrhundert keine Antworten geben, weil sie 1982 steckenblieben. Für sie ist Bonn ein Zuhause und die CDU ihr Fixierpunkt. Wie weiter?
Meine 100. Kolumne für @dereckart_at:
dereckart.at/westalgie-als-s…
Absolut sehenswerte Doku, welche sich detailliert über das Ende des DDR-Fußballs, die verpasste WM-Qualifikation in Wien und Reiner Calmunds fragwürdigen Transfermethoden zu Kirsten, Sammer und Thom beschäftigt.
Go West! Die letzte Elf der DDR zdf.de/dokus/go-west-die-let…
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Infographic map of the football teams from the 1952/53 inaugural season of the Yugoslav First League.
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Replying to @luebberding @dielinkeberlin
Ja, immer wieder absurd, dass die Analyse der Linken durch Bürgerliche aller Art unironisch lediglich darin besteht, 20jährigen Migrantifas die SED-Herrschaft vorzuwerfen.
Florian Meilinger retweeted
Es gibt Mecklenburg-Vorpommern. Aber es gibt auch Mecklenburg und Vorpommern. Wie wir heute Abend voraussichtlich wieder sehen werden, unterscheiden sich beide Regionen deutlich in ihrem Wahlverhalten. Woher kommen diese Unterschiede? Ein Thread. 🧵
Florian Meilinger retweeted
Wozu man die Rechte braucht - und wofür sie sich gebrauchen lässt.
#Kickl
#Netanjahu
Die FPÖ gibt ein klares Zeichen: FPÖ-Chef Kickl stellt sich an die Seite Israels und schmiedet eine „Freundschaftsachse“ mit dem konservativen Likud von Netanjahu. Das passt „antiglobalistischen“ Iran- und Palästinaflüsterern im AfD-„Vorfeld“ nicht. jungefreiheit.de/politik/aus…
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Replying to @effeffwee
Die JF ist schon hart: Da wird Gramsci-Rezeption aus dem marxistischen Sumpf breit rezipiert und rezensiert, aber unser Jungeuropa-Hegemonie-Buch wird ignoriert aus Feigheit.


















