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Land der roten Kirchen: Während ich für die JF in Armenien unterwegs war, hat mich @musenstadt angerufen, um mit mir über das Reisen ganz allgemein und die besondere Kultur des christlichen Kaukasus zu sprechen – bei @asterkult.
podcast.dieaster.de/podcast/…
Zur Wahrheit über die Pariser Krawalle gehört, dass der Groll gegen das Bürgertum auch in Deutschland schwelt – links wie rechts. Die Geschäfte auf dem Boulevard Haussmann stehen für Dekadenz, den Westen und das Kapital. Wo bleiben die Argumente für diese verratene Lebensform?
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Interview mit dem wunderbaren Florian Werner @effeffwee für die @jungefreiheit.
Stoßgebet einer Weltmacht: Die JF43/26 erscheint mit meinem Report vom Prayer Breakfast in Jerewan, wo die Vereinigten Staaten Russland den Kaukasus streitig machen und dafür ihre ganze Soft Power aufbieten – Religion, Wohlstand und Freiheitsversprechen inklusive.
Hier geht’s zur Onlineversion: jungefreiheit.de/politik/aus…
Gretchenfrage im Kaukasus: Mit meinem Kollegen @LorenzBien1 habe ich für die JF noch einmal über meine Recherche in Armenien gesprochen – und darüber, wie Religion die Weltpolitik verändern kann.
youtube.com/watch?app=deskto…
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Mein lieber Freund und Kollege @effeffwee hat sich im Kaukasus herumgetrieben - in Armenien, um genau zu sein. Ich habe ihn vor der Kamera dazu befragt:
youtube.com/watch?v=poM_lunV…
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Replying to @effeffwee
Merve ist in der Tat einer der interessantesten deutschen Verlage. Es ist kein Problem, dass er Preise und Gelder erhält, ein Problem ist es, dass ähnlich interessante rechte Verlage keine erhalten (Merve hat nebenbei auch einige krypto-rechte Texte verlegt)
Propheten des Vergangenen: Die beiden Monarchisten Joseph de Maistre und Louis de Bonald fragen nach Krieg und Revolution, was vom alten Kontinent bleibt – und prägen die Formel vom Reaktionär, „der mit seinen Gefühlen der Vergangenheit und seinen Gedanken der Zukunft angehört“.
Von Barthes über Baudrillard bis Badiou hat Merve einige der wichtigsten Denker jüngeren Datums übersetzt. Ohne diese Arbeit wäre Deutschland intellektuelle Provinz geblieben. Solche Verdienste um die Literatur sollten außer Frage stehen – Verlagspreis hin oder her.
Frage mich, wieso kaum jemand in der konservativen bis rechten Literaturszene neugierig auf Autoren reagiert, die Preise gewonnen haben. Fehlt das Interesse an solchen Gesten? Oder werden offizielle Auszeichnungen gar als Beleg fehlender Güte gewertet? Würde ich gerne wissen.
Heute im Kiosk: Die Kunstausgabe der „Welt“ mit Damien Hirst, dem Kopf der Young British Artists, die seit den 80ern die Szene aufmischen. Nicht für jeden was, doch die Synthese aus Kultur und Publizistik ist einmalig. Jede Seite vom Maler – ein jährliches Zeitungsereignis.
Berg der Berge: Mit 5137 Metern thront der Ararat weit über dem armenischen Hochland. Nach der Sintflut soll Noahs Arche am Gipfel gestrandet sein. Meist versteckt sich der Riese hinter dichten Wolken – zum Abschied hat er sich aber noch einmal gezeigt.
Schach gehört in Armenien zur Kultur: In der Schule ist es ein eigenes Fach, in Parks bilden sich Menschentrauben um die Bretter und das Andenken an Spieler wie Tigran Petrosian wird wie ein Schatz gehütet – im futuristischen Schachhaus von Jerewan kommt all das zusammen.
Garegin Nzhdeh (1886–1955) kämpfte während des Völkermordes gegen die Türken, rief im Widerstand gegen die Bolschewiki die Republik Bergarmenien aus und lavierte im Exil zwischen den Deutschen, Amerikanern und Sowjets – ein konservativer Revolutionär, der Fragen aufwirft.
Wo alles begann: Im Jahr 301 n. Chr. ließ der schwerkranke Trdat III. einen eingekerkerten Christen frei, um sich behandeln zu lassen. Gregor der Erleuchter heilte nicht nur den König, sondern bekehrte ganz Armenien zum Christentum. An Ort und Stelle steht seither ein Kloster.
Zukunft gesucht: Von der Republic of Armenia Prayer Breakfast-Konferenz bleibt der Eindruck eines Landes zurück, das sich neu sortiert. Weg von Russland, hin zum Westen – politisch, ökonomisch, kulturell. Spiritualität und Geopolitik treffen in Jerewan hart aufeinander.
Auf der Republic of Armenia Prayer Breakfast-Konferenz in Jerewan tauschen sich Journalisten, Geistliche und Diplomaten aus aller Welt über die Perspektiven christlicher Politik 2026 aus – ich bin mittendrin.
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Thanks so much to @jungefreiheit for giving @FantinoVienna a chance to tell the story of @EuroConMag and @EuroConOfficial.
Erst war es sein Privatvergnügen, dann machte der Journalist Alvino-Mario Fantini aus dem „European Conservative“ ein weltweit angesehenes Medium – das Ende kam mit Schrecken.
Weiterlesen: jungefreiheit.de/kultur/medi…
Auf verlorenem Posten: Der Journalist und Herausgeber Alvino-Mario Fantini (@Andeanman) hat mit mir über den langen Weg des @EuroConMag gesprochen – von der Pionierzeit bis zum Kampf gegen die Apparatschiks in Budapest. Ein kleines Stück Mediengeschichte.
jungefreiheit.de/kultur/medi…



















