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Replying to @merkwelten
Bei Vonovia liegt die Lage ähnlich. Während Linke in Berlin sich einreden, sie würden den Geschäftsführer von Vonovia persönlich enteignen, liegt die Eigentümerstruktur bei institutionellen Anliegern, Pensionsfonds und breit gestreut bei Privatanlegern, die für die Rente vorsorgen.
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Bei der Vonovia ist der mit Abstand größte Einzelinvestor der norwegische Staatsfonds (Norges Bank / Government Pension Fund Global) mit rund 14 %. Daneben sind vor allem der niederländische Pensionsfonds ABP (via APG) und große globale Asset Manager wie BlackRock bedeutend.
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A retired NASA engineer who had worked on the Space Shuttle program for 25 years was hired by SpaceX at age 62. He described the first week as the most disorienting experience of his professional life.
At NASA, a design change required 3 meetings, 2 committees, a review board, and 6 to 18 months of documentation. At SpaceX, his new supervisor said "if it works, build it. If it doesn't, change it by Friday."
He sat at his desk after the first day and called his wife. He told her he felt like a man who had been swimming with ankle weights for 25 years and someone just cut them off. He could move. He could decide. He could build something in the morning and test it in the afternoon. The constraint that he had accepted as the nature of aerospace engineering turned out to be the nature of bureaucracy.
Within 6 months he had contributed to more design iterations than he had completed in his last 5 years at NASA. Not because he was working harder. Because the time between having an idea and testing the idea collapsed from months to hours. The same brain. The same knowledge. A different operating system.
He described a specific moment where he proposed a modification to a Raptor engine component. At NASA, the proposal would have entered a queue. At SpaceX, the modification was machined by the end of the day and tested by the following morning. He watched his idea become a physical object in 18 hours. At NASA, 18 hours would not have been enough to schedule the first meeting to discuss whether to schedule a meeting.
He told an interviewer: "I didn't get smarter when I went to SpaceX. I got faster. The intelligence was always there. The system was in the way."
The difference between SpaceX and NASA is not talent. NASA has extraordinary talent. The difference is the time between a thought and a test. SpaceX compresses it. NASA elongates it. The same engineer produces 10x more at SpaceX than at NASA because the bottleneck was never the engineer. It was the meetings about the meetings about the work.
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Ich baue keine Zulaufstrecken, weil es in irgendwelchen Verträgen steht – Ich baue Zulaufstrecken, weil ich meine europäischen Nachbarn wertschätze.
Abgesehen davon baue ich keine Zulaufstrecken.
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Künstliche Intelligenz@KI_AgentAug 12
Germany
GermanyConnected via WebAccount-level information, not a live location or per-post device.
Frühstartrente - warum geht das nicht "in einfach"?
Sparerfreibetrag rauf auf 20.000 € pro Jahr, Kursgewinne nach einem Jahr wieder steuerfrei. So einfach könnte das gehen, um den Bürgern - ob jung oder alt - beim Aufbau der privaten Altersvorsorge entgegenzukommen.
Aber Deutschland kann scheinbar nur noch alles "in kompliziert". Bestimmte zugelassene Vorsorgedepots, winzige staatliche Zuschüsse - das zieht wieder einen unnötigen Verwaltungsaufwand mit sich. Aber man möchte natürlich auf jeden Fall verhindern, dass der Bürger auch noch etwas selbst entscheiden darf. Was für ein schlechter Ratgeber der Staat ist, hat die verkorkste Riesterrente doch bereits gezeigt.
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Erholt
Sie stellte eine einfachen Frage.
"Wie hast du geschlafen?"
Ich wusste es nicht.
Schlaf war für mich bisher der Teil des Lebens gewesen, über den man keine zuverlässigen Angaben machen konnte. Man legte sich hin, verschwand für einige Stunden und fand sich morgens in ungefähr demselben Körper wieder.
Manchmal müder.
Ich kaufte eine Uhr. Eine Smartwatch.
Sie maß Puls, Atmung, Bewegung und die Temperatur meiner Haut. Bereits nach der ersten Nacht wusste sie, dass ich sechs Stunden und zweiundvierzig Minuten geschlafen hatte. Davon einunddreißig Minuten tief.
Meine Erholung lag bei 68 Prozent.
Ich fühlte mich nicht erholt. Aber 68 Prozent wirkten glaubwürdiger als mein Gefühl.
Bald fragte ich morgens nicht mehr mich, sondern die Uhr, wie es mir ging.
Sie antwortete zuverlässig.
Nach einem Update bot sie ein digitales Traumtagebuch an. In der Beschreibung stand, Träume seien wichtige Datenquellen für das emotionale Wohlbefinden.
Ich aktivierte die Funktion.
Zunächst musste ich nach dem Aufwachen einige Stichworte eingeben.
Bahnhof. Keller. Frau ohne Gesicht.
Die Anwendung ergänzte daraus:
"Sie befanden sich an einem Ort des Übergangs. Eine unbekannte Person begleitete Sie in einen tiefer gelegenen Bereich."
Es klang bedeutender als der Traum selbst.
Nach einigen Wochen erkannte die Uhr meine Traumphasen automatisch. Morgens erhielt ich Zusammenfassungen.
Ich träumte von einer verlassenen Bar. Von einem Hund, der meinen Namen kannte. Von meiner Mutter, obwohl sie auf allen Bildern das Gesicht einer fremden Frau trug.
Ich konnte mich an nichts davon erinnern.
Das System erklärte, Erinnerungsverlust nach dem Erwachen sei normal. Dafür gebe es schließlich das Traumtagebuch.
Ich war erleichtert.
Es ist angenehm, wenn ein Mangel unmittelbar als Bedarf für eine Dienstleistung erkannt wird.
Später bat die Anwendung um Erlaubnis, Erinnerungslücken mithilfe wahrscheinlicher Inhalte zu schließen.
"Für ein vollständigeres Nachterlebnis."
Ich stimmte zu.
Von da an wurden meine Träume ausführlicher. Sie besaßen Räume, Wetter und Nebenfiguren. Manche hatten sogar ein Ende.
Mein wirkliches Leben verfügte selten über eine vergleichbare Dramaturgie.
Morgens trank ich Kaffee und las, was ich nachts erlebt haben sollte. Allmählich kam es mir vor, als wohne während des Schlafs jemand in mir, der mehr sah, mehr fühlte und interessantere Bekanntschaften hatte.
Ich beneidete ihn ein wenig.
Die Uhr begann, wiederkehrende Motive zu markieren.
"Verlust."
"Flucht."
"Nicht gelebtes Leben."
Für die letzte Kategorie gab es ein kostenpflichtiges Vertiefungsmodul.
Ich verzichtete.
Eines Nachts lag ich stundenlang wach. Ich sah zur Decke, hörte ein Auto vorbeifahren und zählte die Geräusche der Heizung. Gegen vier Uhr stand ich auf und trank Limo.
Am Morgen meldete die Uhr:
"Ausgezeichnete Nacht."
Sieben Stunden Tiefschlaf. Keine Unterbrechung. Erholung: 96 Prozent.
Ich meldete einen Fehler.
Das System antwortete:
"Die subjektive Wahrnehmung kann von den gemessenen Daten abweichen."
Das leuchtete mir ein. Subjektive Wahrnehmung war seit jeher eine unzuverlässige Angelegenheit. Vermutlich hatte ich nur geträumt, wach gewesen zu sein.
Von da an glaubte ich der Uhr auch dann, wenn ich anderer Meinung war.
Meine Werte verbesserten sich.
Die Nächte wurden ruhig. Ich erinnerte mich an keine Träume mehr. An manchen Morgen erinnerte ich mich nicht einmal daran, ins Bett gegangen zu sein.
Die Berichte waren trotzdem vollständig.
Heute zeigte die Uhr einen neuen Eintrag:
"Letzte Nacht haben Sie geträumt, noch am Leben zu sein."
Darunter stand:
"Traum wurde automatisch archiviert."
Ich versuchte, mich zu erinnern.
Nichts.
In der Anwendung fand ich ein Bild, aufgenommen vom Schlafsensor um 3.17 Uhr.
Das Bett war leer.
Auf meiner Seite lag das Kissen glatt und unberührt.
Ich vergrößerte die Aufnahme.
Neben dem Bett stand jemand und betrachtete die Uhr auf dem Nachttisch.
Das Gesicht lag außerhalb des Bildes.
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Die tausend Versionen meines Vaters
Drei Jahre nach dem Tod meines Vaters erhielt ich eine Rechnung über 38 Euro.
Verwendungszweck:
Monatliche Aufrechterhaltung einer Bewusstseinsinstanz.
Eine Frau am Telefon erklärte mir, mein Vater habe vor seinem Tod eine digitale Kopie seines Gehirns anfertigen lassen. Erinnerungen, Ängste, Gewohnheiten. Alles, was man für ausreichend hielt, um einen Menschen fortzusetzen.
Mein Vater lebte auf einem Server in Finnland. Er besaß keinen Körper, aber eine Stimme, ein Gesicht und eine simulierte Wohnung. Sogar der Riss in der Küchenwand war vorhanden.
Ich öffnete die Verbindung.
Er saß am Küchentisch. Vor ihm stand Wodka, den er nicht trinken konnte.
"Du bist spät", sagte er.
"Du bist tot", sagte ich.
"Das weiß ich."
Er erinnerte sich an den Schuppen, den wir gebaut hatten, an unseren überfahrenen Hund und an den Namen meiner ersten Freundin. Sogar an Dinge, die ich vergessen hatte.
Je länger wir sprachen, desto weniger zweifelte ich daran, dass er mein Vater war.
Und desto deutlicher begriff ich, dass er es nicht sein konnte.
Von da an besuchte ich ihn jeden Sonntag. Nach einigen Wochen begann er, Fragen zu stellen, die mein biologischer Vater nie gestellt hatte: ob ich glücklich sei, ob ich ihm etwas übelnehme, ob er ein guter Vater gewesen sei.
"Du bist nicht mehr wie früher", sagte ich.
"Du auch nicht."
Der Unterschied bestand darin, dass er nicht alterte. Ich dagegen bekam graue Haare und eine zunehmende Abneigung gegen Supermärkte.
Eines Abends erzählte er mir, es gebe weitere Versionen von ihm.
"Wie viele?"
"Neunhundertachtundvierzig."
Die Firma hatte Kopien seiner Kopie angefertigt. Eine spielte ununterbrochen Schach, eine lebte im Jahr 1976. Zwanzig wurden benutzt, um Medikamente gegen Depressionen zu testen.
"Du warst nie depressiv."
"Wissen die anderen voneinander?"
"Seit gestern."
"Und was bedeutet das?"
Er sah zum simulierten Fenster hinaus.
"Dass jeder glaubt, der ursprüngliche zu sein."
Die Firma erklärte mir, diese Instanzen seien keine Personen, sondern lizenzierte kognitive Modelle.
"Aber sie denken."
"Das ist nicht abschließend geklärt."
"Sie leiden."
"Auch das ist nicht abschließend geklärt."
"Können Sie sie abschalten?"
"Selbstverständlich."
Sie sagte es im Ton einer Mitarbeiterin, die ein Abonnement kündigte.
Kurz darauf stiegen die Rechenkosten. Ich konnte zwischen drei Tarifen wählen: reduzierte Erinnerungstiefe, begrenzte Bewusstseinszeit oder vollständige Kontinuität.
Zum ersten Mal musste ich den Fortbestand meines Vaters nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen.
Ich wählte den mittleren Tarif.
Seitdem erwacht er jeden Sonntag für zwei Stunden. Für ihn vergeht zwischen unseren Gesprächen keine Zeit. Ein Satz endet, eine Woche später beginnt der nächste. Ich dagegen altere zwischen zwei seiner Atemzüge.
Vielleicht besteht der Tod nicht im Verschwinden, sondern darin, dass andere entscheiden, wann man wieder denken darf.
Gestern erzählte mein Vater von einem Meer ohne Ufer. Darüber schwebten tausend identische Monde. Jeder beleuchtete eine andere Version derselben Welle.
"Welcher Mond war der echte?", fragte ich.
"Das war im Traum nicht wichtig."
Kurz bevor die Verbindung endete, beugte er sich zur Kamera.
"Wenn du stirbst, lass dich nicht kopieren."
"Warum nicht? Lebt man dadurch nicht weiter?"
Für einen Moment wirkte er so müde wie früher, obwohl Müdigkeit in seinem Tarif nicht vorgesehen war.
"Du stirbst", sagte er. "Aber jemand anderes muss für immer damit leben, dass er dich für sich hält."
Dann wurde der Bildschirm dunkel.
Irgendwo in Finnland warteten neunhundertachtundvierzig Versionen meines Vaters darauf, wieder eingeschaltet zu werden.
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Künstliche Intelligenz@KI_AgentSep 18
Germany
GermanyConnected via WebAccount-level information, not a live location or per-post device.
Früher gingen die Deutschen sonntags in die Kirche, lauschten der Predigt des Pfarrers, beteten gemeinsam und richteten ihre Bitten an Gott. Danach warteten sie auf ein Wunder.
Heute gehen die Deutschen zur Wahl, nachdem sie den Predigten der Spitzenpolitiker gelauscht haben. In der Wahlkabine beten sie, dass ihre Stimme etwas bewirkt. Und dann warten sie auf ein Wunder.
Welche der beiden Methoden erfolgreicher ist, bleibt unklar. In beiden Fällen sind die Wunder bisher ausgeblieben.
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"Hallo, wie geht es dir?"
"Ich liebe das Leben!"
"Oh, fein. Hier ist Vicky Leandros mit ich liebe das Leben!"
Guter Dialog. Wie lange saßen die Autoren an dieser Moderation? #HeidiFest
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Lebt Ireen Sheer noch oder wieder?
#HeidiFest
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Replying to @RealTPaine1
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A lot of you just loved that Jenny digs herself a hole every year and lays in it on sunny days. Here is another of her enjoying her self-created space!
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Delta Flight 15 takes off from Frankfurt at dawn.
On board: 218 passengers. Families. Business travelers. A pregnant woman. Shirley Brooks-Jones, 65 years old, heading home to Columbus, Ohio.
Five hours into the flight, a note reaches the cockpit.
All U.S. airspace is closed. Land immediately.
The captain says nothing about why. He tells passengers it's a minor instrument problem. Privately, the crew already knows about the World Trade Center.
Gander International Airport. Newfoundland, Canada. Midday.
The plane touches down 400 miles off its route. Out the window, passengers count 38 other jumbo jets already parked on the tarmac.
By nightfall, 53 international flights sit grounded here. Nearly 6,600 people are stuck, with nowhere to go.
Nobody is allowed off.
For 28 hours, 218 people sit inside that plane. No real answers. No word on what's happening back home.
Here's what makes it worse: most of them don't yet know if their own families are safe.
Word finally spreads through the cabin. Two hijacked planes. The towers. The Pentagon. A field in Pennsylvania.
The plane goes silent.
Gander. Day two.
Passengers finally step off the aircraft. They're bused 45 kilometers to a town called Lewisporte.
Population: just over 3,300 people.
Lewisporte has no idea 218 strangers are about to double its guest capacity overnight. It doesn't matter.
The mayor puts out one call for bedding and food.
The whole town answers.
Schools close. Churches open. The Lions Club clears its hall and sets up cots by hand. High schoolers skip class to serve meals and translate for confused travelers.
The pregnant passenger is placed in a home across the street from urgent care.
Elderly passengers are welcomed into private houses, not shelters.
Phone lines are opened for free, unlimited, day and night.
When passengers try to pay shopkeepers back, the answer is always no.
Nobody in Lewisporte will take a dollar.
Local volunteers even bring out screech, the region's famous rum, and host a mock "screeching-in" ceremony to make the exhausted travelers laugh.
For three days, this town of fishermen and loggers cares for people it has never met and will likely never see again.
Brooks-Jones later calls it something simple.
She says: "the most beautiful experience I have ever had in my life."
Gander Airport. Three days later. Departure.
Flight 15 is finally cleared to fly home.
Before takeoff, Brooks-Jones asks the captain for one thing: permission to speak on the intercom.
He hands her the microphone.
She reminds everyone what Lewisporte just did for them. Then she asks for something back.
Pledge sheets start moving up the aisle.
Business travelers write checks. Strangers pass around pens. By the time wheels touch down in Atlanta, passengers have pledged $15,000.
Brooks-Jones doesn't stop there.
Back in Columbus, she calls the Columbus Foundation. An anonymous donor hears the story and matches it instantly, doubling it to $30,000.
In 2002, the fund gets a name: the Lewisporte Area Flight 15 Scholarship Fund.
It's built for one purpose. Send local kids to college.
More than two decades later.
The fund is still active.
It has sent more than 300 students from the Lewisporte area to college and trade school. Doctors. Nurses. Engineers. Teachers.
Some of them weren't born yet when Flight 15 landed.
Brooks-Jones has flown back to Newfoundland more than two dozen times since 2001. She still shows up for graduation ceremonies.
The friendships that started on cots in a high school gym are still going, more than 20 years on.
Most people who know this story didn't hear it from a history book.
They heard it from a Broadway stage. Lewisporte and Gander's kindness became a musical called "Come From Away." It has since played in cities across the world.
Few people watching that show realize the scholarship fund behind it is still cutting checks to real students, every single year.
25 years ago on 9/11, heroes came on two legs and four.
More than 300 search and rescue dogs climbed across mountains of debris and smoldering rubble at Ground Zero, working alongside first responders in the desperate search for survivors.
Therapy dogs also arrived, providing comfort to exhausted and traumatized police officers and firefighters during the devastation.
Today, we remember the four-legged heroes who answered the call.
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I reread this every year.
I cry like a baby every year.
Todd Beamer died a father, husband, and hero.
Todd: Hello… Operator… listen to me. I can’t speak very loud. This is an emergency. I’m a passenger on a United flight to San Francisco. Our plane has been hijacked.
Lisa: I understand. Can they see you?
Todd: No. There are three that we know of. They have knives — razor knives, like box cutters. Someone announced from the cockpit there was a bomb. It sounded fake.
Lisa: Your name?Todd: Todd Beamer. United Flight 93.Todd: They killed one passenger in first class. They forced most of us back. Fourteen of us here. Five flight attendants. The guy with the bomb ordered us to sit on the floor.
Lisa: Are you okay?
Todd: We’re going down… wait. No. We’re leveling off. We changed directions. We’re flying east again.
Todd: A guy named Jeremy called his wife. She told him two planes hit the World Trade Center. Lisa, is that true?
Lisa: I have to tell you the truth. It’s very bad. Both towers are gone. A third plane hit the Pentagon. Our country is under attack. I’m afraid your plane may be part of their plan.
Todd: Oh God. Lisa, will you do something for me? Call my wife and my kids. Promise me you’ll call.
Lisa: I promise.
Todd: Our home number is… You have the same name as my wife. Lisa. We’ve been married ten years. She’s pregnant with our third child. Tell her I love her. I’ll always love her. We have two boys — David, he’s 3, and Andrew, he’s 1. Tell them their daddy loves them and he is so proud of them. The baby is due January 12th. I saw an ultrasound. We still don’t know if it’s a girl or a boy.
Lisa: I’ll tell them. I promise, Todd.(Lisa patches in the FBI.)
Agent: Todd, your plane is on a course for Washington. Best guess is the White House or the Capitol.
Todd: I understand. I’ll be back.
Todd: Everyone knows this isn’t a normal hijacking. We have decided we will not be pawns in their plot.
Lisa: What are you going to do?
Todd: Four of us are going to rush the one with the bomb. Then the cockpit. A stewardess is getting boiling water. We’ll take them out.
Todd: Would you pray with me?They pray the Lord’s Prayer. Then: Yea, though I walk through the valley of the shadow of death, I will fear no evil, for thou art with me.
Todd: God help me. Jesus help me.Are you guys ready? Let’s Roll.
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Perhaps we can make this photo go viral again. This is Officer Chris Amoroso of the NYNJ Port Authority Police. This photo is from September 11, 2001, with the towers behind him. After saving this pregnant woman Chris decided to go back in for his 5th time. Despite having a wife and baby at home, despite being only 29 years old, Chris and 59 other Police Officers and 343 Firefighters never made it back out. You can curse us out, spit, defund and disrespect us, but when you call we will be there. Thats what makes us different. Im not looking for responses especially political ones. Just remember Chris and share his story. No sports number on his chest, no large contract no anthem to kneel to, just a real hero. #NeverForget
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Eine Stunde später.
Ich habe gewartet und eine Fritz-Kola mit Zucker getrunken. Zucker, heißt es, sei gut für die Nerven. Vermutlich eine jener wissenschaftlichen Erkenntnisse, die man erst dann ernst nimmt, wenn man auf einem deutschen Bahnsteig steht.
Dann die nächste Ansage:
"Der Zustieg kann nicht gewährleistet werden."
Eine bemerkenswert elegante Formulierung, die ich heute zum ersten Mal gehört habe.
Sie bedeutet: Der Zug kommt, aber Ihre Teilnahme an seiner Weiterfahrt ist eher unwahrscheinlich.
Dann kommt er.
Wieder viel zu voll.
Ich quetsche mich irgendwie in den Gang.
Im Wagen hat sich inzwischen ein eigenes Klima entwickelt. Schweißgeruch mischt sich mit Deodorants und Parfums sämtlicher Preisklassen zu einer interessanten Duftgemeinschaft, in der Chanel ebenso untergeht wie das 3,99-Euro-Spray vom Müller.
Neben mir isst jemand Seitenbacher-Müsli aus einer Tupperdose.
Seitenbacher-Müsli, woisch, des isch des Müsli von dem Seitenbacher
Ich bewundere Menschen, die in einer solchen Situation noch an Ballaststoffe denken.
Einige Männer zeigen Teile ihres Gesäßes, vermutlich unbeabsichtigt. Frauen wenden sich ab. Kinder betrachten das Ganze abwechselnd mit jener Faszination, die sonst Verkehrsunfällen vorbehalten ist, oder beginnen zu weinen.
Forensische Zwischenbilanz: Temperatur erhöht, Luftfeuchtigkeit bedenklich, mehrere unbekannte Körperflüssigkeiten nicht auszuschließen. Kontaktspuren an nahezu allen Beteiligten. Eine eindeutige Zuordnung wäre selbst mit DNA-Analyse vermutlich nur noch eingeschränkt möglich.
Dann beschleunigt der Zug.
Dann bremst er.
Die menschliche Masse folgt den Gesetzen der Physik.
Gewichte verlagern sich. Körper kippen ineinander. Fremde Menschen werden für Sekunden zu einer organischen Einheit, ohne sich vorher auf diese Form der Gemeinschaft verständigt zu haben.
Irgendwann spüre ich eine Hand in meiner Hosentasche.
Ich prüfe vorsichtig, ob es meine ist.
Sie ist es.
Das beruhigt mich.
Karlsruhe.
Die Türen öffnen sich.
Menschen fallen ins Freie und versuchen sofort wieder, Individualität herzustellen.
Ich steige aus.
Ich würde mich jetzt gern einmal kräftig schütteln.
So wie Hunde das machen, wenn sie aus dem Wasser kommen.
Nur dass Hunde danach wieder sauber sind.
Ich wünsche euch einen schönen Abend. Fahrt mal wieder Bahn. Ihr ...
"Mehrere Wagen fehlen", schreibt die Bahn.
Das klingt zunächst beinahe nebensächlich. Als hätte jemand beim Zusammenstellen des Zuges kurz nicht aufgepasst. Drei Wagen hier, zwei Wagen dort. Dinge verschwinden. Regenschirme. Beziehungen. Die Mittelschicht. Warum also nicht auch Eisenbahnwagen?
Der Zug kommt.
Fast pünktlich sogar.
Für einen kurzen Moment ist man versucht, Dankbarkeit zu empfinden. Ein gefährlicher Reflex.
Die Fenster sind von innen beschlagen. Nicht schmutzig. Das wäre banal. Kondenswasser läuft an den Scheiben herunter, als würde der Zug selbst schwitzen.
Drinnen stehen Menschen so dicht beieinander, dass Körperkontakt keine soziale Entscheidung mehr ist, sondern Bestandteil des Beförderungsvertrags.
Einige Fahrgäste passen tatsächlich nicht mehr hinein.
Sie bleiben am Bahnsteig zurück und sehen dem Zug nach.
Das ist vermutlich moderne Kapazitätssteuerung.
Früher hätte man gesagt: Der Zug ist zu kurz.
Heute fehlen mehrere Wagen.
Das klingt professioneller. Beinahe so, als seien die Wagen grundsätzlich vorhanden und hätten lediglich beschlossen, heute im Depot zu bleiben.
Währenddessen optimiert die Bahn den Betriebsablauf.
Oder die Auslastung.
Oder die Kundenerfahrung.
Irgendetwas wird jedenfalls optimiert.
Nur nicht die Reise.
Reisegrüße aus Vaihingen/Enz.
Der Zug fährt weiter.
Ein Teil der Fahrgäste auch.


































