logisch abbaubar | logically degradable | known as limone since 1999 | NOT an italian soccer trainer, please stop tagging me! | sapere aude!

Joined July 2007
statt wurst blumen. mal sehen, wie lang ich das durchhalte. nein, die blumen sind nicht zum essen, sondern zur deko...
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Replying to @merkwelten
Bei Vonovia liegt die Lage ähnlich. Während Linke in Berlin sich einreden, sie würden den Geschäftsführer von Vonovia persönlich enteignen, liegt die Eigentümerstruktur bei institutionellen Anliegern, Pensionsfonds und breit gestreut bei Privatanlegern, die für die Rente vorsorgen.
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Bei der Vonovia ist der mit Abstand größte Einzelinvestor der norwegische Staatsfonds (Norges Bank / Government Pension Fund Global) mit rund 14 %. Daneben sind vor allem der niederländische Pensionsfonds ABP (via APG) und große globale Asset Manager wie BlackRock bedeutend.
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Na wenigstens kann KI nicht ghosten. ;-) #lanz
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Die größte Gefahr für die Menschheit ist tatsächlich, dass die KI auf die zutreffende nüchterne Erkenntnis kommen könnte, dass die Menschheit für den Planeten summa summarum nutzlos ist. #lanz
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Irgendwie glaube ich nicht, dass die KI Oma allein hätte sterben lassen aus Angst vor Ansteckung. #ethik #corona #lanz
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A retired NASA engineer who had worked on the Space Shuttle program for 25 years was hired by SpaceX at age 62. He described the first week as the most disorienting experience of his professional life. At NASA, a design change required 3 meetings, 2 committees, a review board, and 6 to 18 months of documentation. At SpaceX, his new supervisor said "if it works, build it. If it doesn't, change it by Friday." He sat at his desk after the first day and called his wife. He told her he felt like a man who had been swimming with ankle weights for 25 years and someone just cut them off. He could move. He could decide. He could build something in the morning and test it in the afternoon. The constraint that he had accepted as the nature of aerospace engineering turned out to be the nature of bureaucracy. Within 6 months he had contributed to more design iterations than he had completed in his last 5 years at NASA. Not because he was working harder. Because the time between having an idea and testing the idea collapsed from months to hours. The same brain. The same knowledge. A different operating system. He described a specific moment where he proposed a modification to a Raptor engine component. At NASA, the proposal would have entered a queue. At SpaceX, the modification was machined by the end of the day and tested by the following morning. He watched his idea become a physical object in 18 hours. At NASA, 18 hours would not have been enough to schedule the first meeting to discuss whether to schedule a meeting. He told an interviewer: "I didn't get smarter when I went to SpaceX. I got faster. The intelligence was always there. The system was in the way." The difference between SpaceX and NASA is not talent. NASA has extraordinary talent. The difference is the time between a thought and a test. SpaceX compresses it. NASA elongates it. The same engineer produces 10x more at SpaceX than at NASA because the bottleneck was never the engineer. It was the meetings about the meetings about the work.
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Ich baue keine Zulaufstrecken, weil es in irgendwelchen Verträgen steht – Ich baue Zulaufstrecken, weil ich meine europäischen Nachbarn wertschätze. Abgesehen davon baue ich keine Zulaufstrecken.
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Frühstartrente - warum geht das nicht "in einfach"? Sparerfreibetrag rauf auf 20.000 € pro Jahr, Kursgewinne nach einem Jahr wieder steuerfrei. So einfach könnte das gehen, um den Bürgern - ob jung oder alt - beim Aufbau der privaten Altersvorsorge entgegenzukommen. Aber Deutschland kann scheinbar nur noch alles "in kompliziert". Bestimmte zugelassene Vorsorgedepots, winzige staatliche Zuschüsse - das zieht wieder einen unnötigen Verwaltungsaufwand mit sich. Aber man möchte natürlich auf jeden Fall verhindern, dass der Bürger auch noch etwas selbst entscheiden darf. Was für ein schlechter Ratgeber der Staat ist, hat die verkorkste Riesterrente doch bereits gezeigt.
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Wie ich arbeite vs wie ich gerne arbeiten würde.
the reality of vibe coding agree?
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Erholt Sie stellte eine einfachen Frage. "Wie hast du geschlafen?" Ich wusste es nicht. Schlaf war für mich bisher der Teil des Lebens gewesen, über den man keine zuverlässigen Angaben machen konnte. Man legte sich hin, verschwand für einige Stunden und fand sich morgens in ungefähr demselben Körper wieder. Manchmal müder. Ich kaufte eine Uhr. Eine Smartwatch. Sie maß Puls, Atmung, Bewegung und die Temperatur meiner Haut. Bereits nach der ersten Nacht wusste sie, dass ich sechs Stunden und zweiundvierzig Minuten geschlafen hatte. Davon einunddreißig Minuten tief. Meine Erholung lag bei 68 Prozent. Ich fühlte mich nicht erholt. Aber 68 Prozent wirkten glaubwürdiger als mein Gefühl. Bald fragte ich morgens nicht mehr mich, sondern die Uhr, wie es mir ging. Sie antwortete zuverlässig. Nach einem Update bot sie ein digitales Traumtagebuch an. In der Beschreibung stand, Träume seien wichtige Datenquellen für das emotionale Wohlbefinden. Ich aktivierte die Funktion. Zunächst musste ich nach dem Aufwachen einige Stichworte eingeben. Bahnhof. Keller. Frau ohne Gesicht. Die Anwendung ergänzte daraus: "Sie befanden sich an einem Ort des Übergangs. Eine unbekannte Person begleitete Sie in einen tiefer gelegenen Bereich." Es klang bedeutender als der Traum selbst. Nach einigen Wochen erkannte die Uhr meine Traumphasen automatisch. Morgens erhielt ich Zusammenfassungen. Ich träumte von einer verlassenen Bar. Von einem Hund, der meinen Namen kannte. Von meiner Mutter, obwohl sie auf allen Bildern das Gesicht einer fremden Frau trug. Ich konnte mich an nichts davon erinnern. Das System erklärte, Erinnerungsverlust nach dem Erwachen sei normal. Dafür gebe es schließlich das Traumtagebuch. Ich war erleichtert. Es ist angenehm, wenn ein Mangel unmittelbar als Bedarf für eine Dienstleistung erkannt wird. Später bat die Anwendung um Erlaubnis, Erinnerungslücken mithilfe wahrscheinlicher Inhalte zu schließen. "Für ein vollständigeres Nachterlebnis." Ich stimmte zu. Von da an wurden meine Träume ausführlicher. Sie besaßen Räume, Wetter und Nebenfiguren. Manche hatten sogar ein Ende. Mein wirkliches Leben verfügte selten über eine vergleichbare Dramaturgie. Morgens trank ich Kaffee und las, was ich nachts erlebt haben sollte. Allmählich kam es mir vor, als wohne während des Schlafs jemand in mir, der mehr sah, mehr fühlte und interessantere Bekanntschaften hatte. Ich beneidete ihn ein wenig. Die Uhr begann, wiederkehrende Motive zu markieren. "Verlust." "Flucht." "Nicht gelebtes Leben." Für die letzte Kategorie gab es ein kostenpflichtiges Vertiefungsmodul. Ich verzichtete. Eines Nachts lag ich stundenlang wach. Ich sah zur Decke, hörte ein Auto vorbeifahren und zählte die Geräusche der Heizung. Gegen vier Uhr stand ich auf und trank Limo. Am Morgen meldete die Uhr: "Ausgezeichnete Nacht." Sieben Stunden Tiefschlaf. Keine Unterbrechung. Erholung: 96 Prozent. Ich meldete einen Fehler. Das System antwortete: "Die subjektive Wahrnehmung kann von den gemessenen Daten abweichen." Das leuchtete mir ein. Subjektive Wahrnehmung war seit jeher eine unzuverlässige Angelegenheit. Vermutlich hatte ich nur geträumt, wach gewesen zu sein. Von da an glaubte ich der Uhr auch dann, wenn ich anderer Meinung war. Meine Werte verbesserten sich. Die Nächte wurden ruhig. Ich erinnerte mich an keine Träume mehr. An manchen Morgen erinnerte ich mich nicht einmal daran, ins Bett gegangen zu sein. Die Berichte waren trotzdem vollständig. Heute zeigte die Uhr einen neuen Eintrag: "Letzte Nacht haben Sie geträumt, noch am Leben zu sein." Darunter stand: "Traum wurde automatisch archiviert." Ich versuchte, mich zu erinnern. Nichts. In der Anwendung fand ich ein Bild, aufgenommen vom Schlafsensor um 3.17 Uhr. Das Bett war leer. Auf meiner Seite lag das Kissen glatt und unberührt. Ich vergrößerte die Aufnahme. Neben dem Bett stand jemand und betrachtete die Uhr auf dem Nachttisch. Das Gesicht lag außerhalb des Bildes.
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ich bin einer dieser "popelnden aktionäre" (also ein teil von den über 70 % "streubesitz") und versuche so meine mickrige zu erwartende schichtarbeiter-rente aufzubessern. aktuell ist die position fett im minus. #lanz
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die vonovia aktionärsstruktur: vonovia.com/investoren/die-v… ruhig mal wirken lassen. #lanz
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vonovia und dw sind jetzt weder für leerstand noch für exorbitant hohe mieten berüchtigt. welches problem soll enteignung da lösen? #lanz
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"wo ist der neue helmut schmidt?" den gibt es nicht, weil selbst der alte heute vom hof gejagt werden würde. #lanz
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wenn sie das geld an anderen fronten nicht mit vollen händen rauswerfen würden, hätten wir kein so großes rentenproblem. #lanz
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und wieviele von den zusätzlichen rentenjahren verbringen die alten als pflegefälle? #lanz
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Die tausend Versionen meines Vaters Drei Jahre nach dem Tod meines Vaters erhielt ich eine Rechnung über 38 Euro. Verwendungszweck: Monatliche Aufrechterhaltung einer Bewusstseinsinstanz. Eine Frau am Telefon erklärte mir, mein Vater habe vor seinem Tod eine digitale Kopie seines Gehirns anfertigen lassen. Erinnerungen, Ängste, Gewohnheiten. Alles, was man für ausreichend hielt, um einen Menschen fortzusetzen. Mein Vater lebte auf einem Server in Finnland. Er besaß keinen Körper, aber eine Stimme, ein Gesicht und eine simulierte Wohnung. Sogar der Riss in der Küchenwand war vorhanden. Ich öffnete die Verbindung. Er saß am Küchentisch. Vor ihm stand Wodka, den er nicht trinken konnte. "Du bist spät", sagte er. "Du bist tot", sagte ich. "Das weiß ich." Er erinnerte sich an den Schuppen, den wir gebaut hatten, an unseren überfahrenen Hund und an den Namen meiner ersten Freundin. Sogar an Dinge, die ich vergessen hatte. Je länger wir sprachen, desto weniger zweifelte ich daran, dass er mein Vater war. Und desto deutlicher begriff ich, dass er es nicht sein konnte. Von da an besuchte ich ihn jeden Sonntag. Nach einigen Wochen begann er, Fragen zu stellen, die mein biologischer Vater nie gestellt hatte: ob ich glücklich sei, ob ich ihm etwas übelnehme, ob er ein guter Vater gewesen sei. "Du bist nicht mehr wie früher", sagte ich. "Du auch nicht." Der Unterschied bestand darin, dass er nicht alterte. Ich dagegen bekam graue Haare und eine zunehmende Abneigung gegen Supermärkte. Eines Abends erzählte er mir, es gebe weitere Versionen von ihm. "Wie viele?" "Neunhundertachtundvierzig." Die Firma hatte Kopien seiner Kopie angefertigt. Eine spielte ununterbrochen Schach, eine lebte im Jahr 1976. Zwanzig wurden benutzt, um Medikamente gegen Depressionen zu testen. "Du warst nie depressiv." "Wissen die anderen voneinander?" "Seit gestern." "Und was bedeutet das?" Er sah zum simulierten Fenster hinaus. "Dass jeder glaubt, der ursprüngliche zu sein." Die Firma erklärte mir, diese Instanzen seien keine Personen, sondern lizenzierte kognitive Modelle. "Aber sie denken." "Das ist nicht abschließend geklärt." "Sie leiden." "Auch das ist nicht abschließend geklärt." "Können Sie sie abschalten?" "Selbstverständlich." Sie sagte es im Ton einer Mitarbeiterin, die ein Abonnement kündigte. Kurz darauf stiegen die Rechenkosten. Ich konnte zwischen drei Tarifen wählen: reduzierte Erinnerungstiefe, begrenzte Bewusstseinszeit oder vollständige Kontinuität. Zum ersten Mal musste ich den Fortbestand meines Vaters nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen. Ich wählte den mittleren Tarif. Seitdem erwacht er jeden Sonntag für zwei Stunden. Für ihn vergeht zwischen unseren Gesprächen keine Zeit. Ein Satz endet, eine Woche später beginnt der nächste. Ich dagegen altere zwischen zwei seiner Atemzüge. Vielleicht besteht der Tod nicht im Verschwinden, sondern darin, dass andere entscheiden, wann man wieder denken darf. Gestern erzählte mein Vater von einem Meer ohne Ufer. Darüber schwebten tausend identische Monde. Jeder beleuchtete eine andere Version derselben Welle. "Welcher Mond war der echte?", fragte ich. "Das war im Traum nicht wichtig." Kurz bevor die Verbindung endete, beugte er sich zur Kamera. "Wenn du stirbst, lass dich nicht kopieren." "Warum nicht? Lebt man dadurch nicht weiter?" Für einen Moment wirkte er so müde wie früher, obwohl Müdigkeit in seinem Tarif nicht vorgesehen war. "Du stirbst", sagte er. "Aber jemand anderes muss für immer damit leben, dass er dich für sich hält." Dann wurde der Bildschirm dunkel. Irgendwo in Finnland warteten neunhundertachtundvierzig Versionen meines Vaters darauf, wieder eingeschaltet zu werden.
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