Fascinated as well as irritated by politics. M.A. Political Science. Affiliated with @BSWbund. https://xitter.cf/t.co/sMvAuDMBnK

post-reason Germany
Joined November 2021
Another day, another Western trope about how Russia does or does not function. One of the most famous examples is the figure of Alexander Dugin, who is, time and again, portrayed as "Putin's ideologue". In this piece, I argued for another perspective. Now in English.
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Replying to @lkowalewski11
I'm sure that people from CEE countries like to see it that way. Except for Georgians and Ukrainians maybe.
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Replying to @registerforsch1
Ofc there's also some Ukrainian agency involved. What should also be clear though is that Ukraine isn't able to survive on its own anymore. This has been the case for quite a while now.
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Replying to @registerforsch1
This is a rather naive way to interpret the situation. Are you even aware that recent polls showed that a majority of those questioned voted to end the war via diplomacy?
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Ja. Umso länger ich drüber nachdenke, desto mehr verfestigt sich der Eindruck, dass Krieg für viele sowas wie Fußball ist. Es bricht einer aus, alle lesen kurz mal zwei Artikel und gucken zwei Talkshows und sind dann Experten auf den Sozialen Medien.
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Replying to @MW42522637
Ja, das war eine leichter verdaulich formulierte Version von "Die Beweislage ist erdrückend."
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Ich hatte ja angemerkt, dass Dirk etwas überfordert wirkt. Trotzdem ein ehrenwerter Versuch Deinerseits.
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"Russland hatte keine Einwände." xitter.cf/RDisarray/status/21122…
Jonathan Haslam: Hubris: The Origins of Russia’s War Against Ukraine (englische Ausgabe), S. 111–112. Bloomsbury Publishing, Kindle-Ausgabe. >>Angesichts der bevorstehenden ersten NATO-Aufnahmerunde – Polen, die Tschechische Republik und Ungarn –, die er nicht hatte verhindern können, war Russlands neuer Außenminister Primakow offenkundig vor allem darüber beunruhigt, was danach in den baltischen Staaten und der Ukraine folgen könnte. Am 27. und 28. Februar 1997 führte Primakow in London Gespräche mit Rifkind, wohl wissend, dass nicht die Briten die Entscheidungen trafen. Der stets beschwichtigend auftretende britische Außenminister schien Verständnis für seine Position zu zeigen, schlug jedoch später in Washington, D. C., einen völlig anderen Kurs ein. Ein schlechtes Omen war, in den Worten des russischen Botschafters, dass er „unseren Vorwürfen, sie hätten sich offensichtlich nicht an das Gentlemen’s Agreement gehalten, die NATO nicht ‚um einen Zoll‘ zu erweitern, vollständig auswich“. Überdies bleibe „Artikel 5 [ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle], der für das Militärbündnis von entscheidender Bedeutung ist, verbindlich, und dies ist nicht die verkündete Umgestaltung des Bündnisses. Sie säen jetzt Wind und werden Sturm ernten“.²⁰ Eine Woche später warnte Primakow Talbott, dass die beiden Präsidenten die Bündnismitgliedschaft in ihre Gespräche über die Erweiterung würden einbeziehen müssen, obwohl die in Verhandlung befindlichen NATO-Russland-Dokumente diese Frage nicht behandeln dürften: „Wenn irgendwelche Länder der ehemaligen Sowjetunion in die NATO aufgenommen werden, werden wir keinerlei Beziehungen zur NATO unterhalten. Ich weiß, dass das nicht in dem Dokument stehen kann, aber darüber muss gemeinsames Einvernehmen bestehen.“ Und als Talbott sich dagegen sträubte, entgegnete Primakow, gestützt auf seine detaillierte Kenntnis der militärischen Kräftegliederung der NATO: „Lassen Sie mich ganz offen sein. Die NATO ist ein Militärbündnis. Ihre Hauptaufgabe ist die kollektive Verteidigung gegen Aggression. Wir wissen, dass die Planungen für das schlimmstmögliche Szenario Russland einbezogen.“²¹ Beim Gipfeltreffen mit Clinton am 21. März in Helsinki war es an Jelzin, unter starkem innenpolitischem Druck einen letzten verzweifelten Appell an die Amerikaner zu richten, den Russen auf halbem Wege entgegenzukommen. Er beharrte darauf: „Unsere Position hat sich nicht geändert. Es bleibt ein Fehler, dass die NATO sich nach Osten ausdehnt.“ Der Grund, weshalb er einer NATO-Russland-Schlussakte über die Zusammenarbeit zustimmen werde, sei, dass er „Schritte unternehmen musste, um die negativen Folgen dessen für Russland abzumildern“. Es sei „ein erzwungener Schritt“. Jelzin fügte hinzu: „Entscheidungen der NATO dürfen nicht getroffen werden, ohne die Bedenken oder Auffassungen Russlands zu berücksichtigen. Auch dürfen Atomwaffen und konventionelle Waffen nicht mit den neuen Mitgliedern nach Osten an die Grenzen Russlands vorrücken und so einen neuen, gegen Russland gerichteten Cordon sanitaire schaffen.“<<
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Du musst schon ein bisschen mehr lesen als nur die Überschrift. Wenn du mit dem Artikel fertig bist, lies am besten auch noch meinen eigenen über den vermeintlichen "Haus- und Hofphilosophen" Putins. telepolis.de/article/Alexand…
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Robert Schwierkus retweeted
In 2014 hat der Chefredakteur von Foreign Affairs (Gideon Rose) in bemerkenswerter Offenheit dargestellt, wie die USA die Ukraine in ihre Einflusssphäre ziehen wollten. Das Risiko einer militärischen Eskalation wurde klar gesehen (die USA wären bei Mexiko oder Kanada sofort eingeschritten, siehe auch Kuba-Krise). Damals war nur eine Minderheit der Ukrainer für eine NATO-Mitgliedschaft! Via @Glenn_Diesen
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Selbstreflexion Dirk, so wichtig.
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Ja, ignorier das in der HUP verlegte Buch eines US-amerikanischen Historikers und halte dich an das Paper der Denkfabrik, die solche Analysten wie Kluge nach oben spült. Das wird dich sicherlich weiter bringen.
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Replying to @MW42522637
Das folgt daraus nicht automatisch, nein. Wenn man aber die verfügbare relevante Evidenz aufmerksam betrachtet, entsteht ein Gesamteindruck, der eine derartige Interpretation durchaus möglich erscheinen lässt.
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Replying to @registerforsch1
All of Ukraine decided this? Like all of Ukraine decides to keep the war going?
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Replying to @poslerevolucije
At this point, the impression can definitely arise.
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Replying to @lkowalewski11
No, I simply corrected your premature idea that I "lack historical perspective extending beyond 5-10 years." Ofc this occurred to me. Did it occur to you that my argument referred to Western behavior?
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Replying to @IngoWitzmann
Setzt Dein Punkt nicht voraus, dass er tatsächlich das Beste für die Ukraine möchte?
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Wie gesagt, du scheinst mir generell etwas überfordert.
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