
Director of @SCEEUS_UI Previously Sweden's Ambassador to the OSCE & for Hybrid Threats. Here also in private capacity.
Stockholm
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Fredrik Löjdquist retweeted
🌐New Guest commentary out: From payments to opportunities: Rethinking Ukraine’s veterans policy by Kostiantyn Tatarkin
🇺🇦 veteran population is growing rapidly, while the country still relies on a veterans policy framework rooted in a law adopted in 1993.
sceeus.se/publikationer/from…
Fredrik Löjdquist retweeted
New SCEEUS Report Out 🌐 Putin and the military elite: From admiration to arrests
Read the full report by Aleksandr Golts here ⬇️
sceeus.se/en/publications/pu…
Fredrik Löjdquist retweeted
Key takeaways from our #RussiaandtheWest conference so far:
Russia’s war is putting immense strain to its economy. But the Kremlin does not mind because it is betting on victory. It hopes to force Ukraine to surrender by intensified bombardment and/or expects a fracturing Europe to abandon support for Ukraine.
Furthermore there is no hope for democratic change in Russia happening anytime soon. For Ukraine, therefore, all hopes rest on Europe.
Fredrik Löjdquist retweeted
Our second public panel combined some very outspoken foreign policy and security experts from Lithuania, France, Sweden and Poland, who were united in their assessment that Europa needs to step up their efforts to save Ukraine's souvereignity from Russian aggression.
After a fascinating evening with two powerful panels, #RussiaandtheWest is ending now. A long day of frank discussions on Russia, Ukraine and Europe’s security comes to a close.
Thank you to our speakers, guests and partners for sharing their insights — and helping shape the debate on Europe’s long-term Russia strategy.
Fredrik Löjdquist retweeted
My latest with @TheNatlInterest - “Increasing Ukraine’s ability to defend itself would not only help protect its people, but also improve the prospects for meaningful negotiations. It could make serious talks possible.” #ukraine #russia
nationalinterest.org/feature…
Eine sehr gute Zusammenfassung👇
Putins Strategie
Putin sprach am 1. Oktober 2026 beim Waldai-Forum 3:20 Stunden lang in einer Rede und in einem moderierten Gespräch auf der Bühne. Aus seinen ausschweifenden Formulierungen lassen sich fünf zentrale Punkte seiner Strategie herauslesen:
1. Angriff ist Verteidigung
Putins zentrale Meta-Strategie und sein oberstes Ziel ist die Umdeutung jeder russischer Aggression in defensive Notwendigkeit. Putin behauptet, Russland reagiere lediglich auf westliche Angriffe oder Provokationen.
Diese Erzählung ist das Fundament seiner gesamten Politik:
· Putin rechtfertigt den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Verteidigung gegen den aggressiven Westen.
· Putin stimmt die russische Bevölkerung auf eine dauerhafte Konfrontation ein.
· Putin stellt jede russische Eskalation in der Vergangenheit und in der Zukunft als „Antwort“ dar, nie als russische Initiative.
Damit schafft Putin einen ideologischen Rahmen, der seine geopolitischen Ziele verdeckt und moralisch absichert.
2. Kein europäisches Russland, sondern ein russisches Europa
Putin strebt eine europäische Sicherheitsordnung an, in der Russland ein Vetorecht über alle Entscheidungen zur Sicherheit Europas besitzt.
Putin beschreibt den Westen als illegitim und regelbrechend. Hinter dieser Rhetorik stehen strategische Ziele:
· Die NATO schwächen, insbesondere die Ostflanke.
· Die EU politisch spalten und wirtschaftlich destabilisieren.
· Mittelosteuropa wieder in eine russische Einflusszone ziehen.
· Russland in Europa als überlegene Macht etablieren.
Putins Forderung nach „weniger westlicher Dominanz“ ist kein Ruf nach einer fairen Balance. Es ist der Versuch, eine neue russische Dominanz aufzubauen, nachdem Moskau seine Vormachtstellung nach 1991 verloren hat.
3. Die Ukraine ist Russland
Putins Ziele in der Ukraine sind sehr weitgehend. Hinter der Forderung nach „Neutralität“ verbirgt sich der Dreiklang aus: keine NATO, keine EU, keine westliche Orientierung.
Putin will dauerhafte territoriale Kontrolle über große Teile der Ukraine, auch über bisher nicht eroberte Gebiete. Putin will vollständige politische Kontrolle über eine Ukraine, die nicht souverän im eigenen Interesse handeln kann, sondern bei jeder Entscheidung die russischen Interessen vorzieht.
Putins Aussage, die Ukraine könne „nicht existieren“ und werde „von außen kontrolliert“, ist eine klassische rhetorische Figur, um die Ukraine zu delegitimieren. Das soll die Grundlage für eine dauerhafte russische Einflussnahme schaffen.
4. Beihilfe zur Selbstabschreckung (alles für Kaliningrad)
Putin versucht, die russische Bereitschaft zur Eskalation bis hin zu Atomwaffen als bedauerlicherweise notwendige Verteidigung darzustellen. Damit verfolgt er einen militärstrategischen Zweck. Putin weiß, dass eine NATO-Verteidigung des Baltikums gegen einen russischen Angriff zwingend die Ausschaltung der Luftverteidigung, Raketenstellungen und militärischen Infrastruktur im hochgerüsteten Kaliningrad erfordern würde.
Die russische Exklave Kaliningrad ist der am stärksten militarisierte Raum Europas, vollgestopft mit Luftabwehr, Raketen, elektronischer Kampfführung. Eine NATO-Verteidigung des Baltikums und des Ostseeraums würde Kaliningrad massiv treffen müssen.
Deshalb versucht Putin rhetorisch:
· die Logik der Verteidigung der NATO als „Aggression“ umzudeuten,
· die politische Bereitschaft Europas zur Verteidigung der Nordostflanke zu schwächen,
· die Verteidigung des Baltikums als „Eskalation“ darzustellen,
· die Schwelle für westliche Gegenmaßnahmen gegen russische Aggressionen im Baltikum und im Ostseeraum zu erhöhen.
Putins Drohungen und sein vages Herumwedeln mit Atomwaffen sollen die NATO davon abhalten, ihre eigene Verteidigungsstrategie konsequent umzusetzen, weil wichtige NATO-Mitgliedsstaaten in Selbstabschreckung verfallen.
5. Wirtschaft als Waffe
Putin präsentiert die russische Wirtschaft als „stabil“ und „resilient“. Erkennbar ist Wirtschaftspolitik ist für Putin kein Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität der russischen Bevölkerung, sondern ein geopolitisches Werkzeug.
Putin spricht nicht über menschliche Verluste, soziale Kosten und wirtschaftliche Schäden seines Krieges. Verarmung, demografische Krise und Abwanderung von Fachkräften kommen bei ihm nicht vor.
Für Putin ist die russische Wirtschaft ein Druckmittel gegen Europa, eine Kriegsressource und ein Mittel zum Aufrechterhalten seines Regimes.
Putin spricht über Wirtschaft als Machtressource des russischen Staates, nicht als Lebensgrundlage russischer Menschen.
*
In aller Kürze: Putin will, dass Russland eine europäische Ordnung dominiert, in der die Ukraine dauerhaft unterworfen ist und in der Moskau Einflusszonen kontrolliert. Die russische Aggressivität bis hin zu Angriffskriegen wird dabei als Verteidigung dargestellt.
Honoured to speak about Russian hybrid attacks at Embassy of Sweden in Helsinki @FIIA_fi where @sinikukka presented her report on embedded influence in Finland lnkd.in/dbU7Nk6i
Helsinki Security Forum now kicks off with Presidents @ZelenskyyUa 🇺🇦 @alexstubb 🇫🇮 and @sandumaiamd 🇲🇩 - quite a line up! #HSF2026
@HelSecForum @FIIA_fi
@HelSecForum
Medverkar i @UISweden podcast Utblick tillsammans med Johan Huovinen @Forsvarshogsk om det försämrade säkerhetspolitiska läget föranlett av Rysslands upptrappning mot Ukraina
@SCEEUS_UI
Rysk upptrappning: Hur långt är Kreml är berett att gå? shows.acast.com/5fd211e3cb5f… via @acast
Kommenterar den ryska upptrappningen militärt mot Ukraina och med andra medel mot Europa i @dagensnyheter - en tuff vinter väntar.
@SCEEUS_UI @UISweden
dn.se/varlden/skuggkriget-sa…
Det säkerhetspolitiska läget skärps ytterligare nu när 🇷🇺eskalerar sina attacker mot 🇺🇦& Europa. Kommenterar den oroande utvecklingen i SR Radiokorrespondenterna Ryssland med Magnus Christiansson @Forsvarshogsk och @LubnaElShanti.
@SCEEUS_UI @UISweden
sverigesradio.se/play/avsnit…
Fredrik Löjdquist retweeted
Join our debate about Russia and Europe's long-term security strategy on 14 October (7pm)! With speakers like @FLojdquist, @MarieMendras and @ZygisPavilionis;
If you cannot make it to Berlin, register for online participation: libmod.de/en/panel-discussio…
Fredrik Löjdquist retweeted
EPIK launches a new series exploring ways to integrate Ukraine into EU institutions before an Accession Treaty is signed.
🤝 In the first policy brief, Ivan Nagornyak looks at opportunities to deepen the relationship between the @Europarl_EN and the @verkhovna_rada.
Fredrik Löjdquist retweeted
As Ukraine's deep strikes hit Russia's economy and military rear, how will Moscow retaliate?
In a new policy brief published in cooperation with @SCEEUS_UI, Lesia Bidochko and @UmlandAndreas map out Russia's full "escalation menu" — conventional, nuclear, and hybrid.
Great addition to the already strong @EPIK_Ukraine team!
Minnesord över @SCEEUS_UI @UISweden kollegan Martin Kragh i SvD igår författade tillsammans med @TorbjornBecker Gudrun Persson och Carolina Vendil Pallin
Fredrik Löjdquist retweeted
Zelensky's warm welcome in Yerevan wasn't just symbolism. Armenia is quietly stepping back from Moscow's orbit — and Ukraine is becoming both a warning and a model.
Fredrik Löjdquist retweeted
Dr. @ThornikeGord came to Kyiv as an EPIK Visiting Policy Fellow to gain a fresh perspective on the region.
A French political scholar originally from Georgia, he specialises in the former Soviet Union, the Caucasus, and European integration.
Fredrik Löjdquist retweeted
📣 We're delighted to welcome Nadiia Koval to the EPIK team as a new Policy Fellow.
Nadiia's expertise spans three key areas:
🔹 Security dimensions of EU development and Ukraine's EU accession path; the European security order; Ukraine's bilateral relations with focus on France, Poland, and Greece
🔹 Perceptions of Ukraine, its culture and politics abroad; Western academic and think tank discourse on Russian aggression; Ukrainian and East European studies globally; Russia's weaponization of culture
🔹 International reconciliation policy and memory wars






















