Stefan Pollmeier retweeted
Berlin will eine Vereinbarung kippen, die Schulen ihre Selbstständigkeit festschreibt. Absurder geht es kaum.
Ich war selbst mehrere Jahre Jugendoffizier. So läuft es in der Praxis:
Es gibt keinen automatischen Zugang zu Schulen. Jugendoffiziere kommen nur, wenn eine Lehrkraft sie einlädt. Passend zum aktuellen Unterrichtsthema und zum Lehrplan.
Sie ergänzen den Unterricht als externe Experten und oft auch als Zeitzeugen. Ich habe früher zum Beispiel von meiner Zeit im Baltikum erzählt, von der Bundeswehr in Litauen, vom NATO-Gipfel. Mehrmals haben wir sogar live in den Mali-Einsatz geschaltet.
Die Lehrkraft ist dabei durchgehend anwesend und behält die pädagogische Leitung. Und Jugendoffiziere arbeiten auf demselben pädagogischen Fundament wie Lehrkräfte.
Das ist die Erfüllung der verfassungsrechtlichen Informationspflicht der Bundeswehr.
Kooperationsvereinbarungen gibt es in rund einem Dutzend Bundesländern. Manche verzichten bewusst darauf, weil die Zusammenarbeit auch so gut funktioniert. Berlin kam im Juni 2026 dazu. Zusammengearbeitet wurde dort schon Jahrzehnte vorher.
Was steht in der Berliner Vereinbarung?
Sie unterstreicht ausdrücklich die Selbstständigkeit der Schulen. Jugendoffiziere sind ein Angebot unter vielen, vergleichbar mit anderen externen Referenten, etwa aus der Friedensbewegung. Der Nutzen wird betont, eine Pflicht zur Einladung gibt es nicht. Dazu kommen ein jährlicher Bericht und ein mindestens halbjährlicher Austausch mit der Bildungsverwaltung. Davon profitiert auch die Verwaltung selbst.
Die Vereinbarung schafft Klarheit und Transparenz. Vorschreiben tut sie nichts.
Wer jetzt glaubt, Jugendoffiziere kämen künftig nicht mehr an Berliner Schulen, liegt falsch. In der Praxis wird sich wenig ändern. Schulen entscheiden weiterhin selbst.
Ich halte das Ende der Vereinbarung trotzdem für ein fatales Signal. Und man nimmt es bewusst in Kauf, um ein anderes politisches Signal zu senden.
Man beendet eine Vereinbarung, die ausdrücklich die Selbstständigkeit der Schulen unterstreicht.
Man entwertet einen mehrjährigen Prozess, an dem die eigene Bildungsverwaltung beteiligt war.
Man verunsichert Lehrkräfte. Vor allem junge, die noch verbeamtet auf Probe sind und eine Beurteilung ihrer Schulleitung brauchen. Wer von ihnen lädt jetzt noch einen Jugendoffizier ein?
Und irgendwo zwischen Mietendeckel und Enteignung tauchen plötzlich die Jugendoffiziere auf. Ebenengerecht ist das nicht.
Wer die Vereinbarung als „Militarisierung“ verkauft, kennt die Praxis entweder nicht (@CarloMasala1: „Das ist substanzloses Gebrabbel von jemandem, der nicht weiß, was Jugendoffiziere in Schulen machen.“😅)
Oder man will sie nicht kennen. Dann arbeitet man wissentlich mit dem Unwissen der Bevölkerung über die Arbeit der Jugendoffiziere.
Neu ist das übrigens nicht.
2019 beschloss die Berliner SPD auf ihrem Landesparteitag ein Werbeverbot für militärische Organisationen an Schulen. Die eigene Bundespartei kritisierte das heftig. Im Jahresbericht der Jugendoffiziere stand danach: keine Auswirkungen auf die Einsatzzahlen, aber viel öffentliche Wahrnehmung und Sympathie.
2024 in Thüringen wollte das BSW Einschränkungen. Im Koalitionsvertrag blieb ein moderater Satz übrig: Der Unterricht sei keine Werbeplattform. An der Praxis hat sich kaum etwas verändert.
Solche Signale bekommen oft mehr Aufmerksamkeit, als sie praktische Folgen haben. Es geht um politische Bildung auf Einladung. Nicht um Rekrutierung. Und nicht um Zwang.
Though this be madness, yet there is method in't - Berlin
Diesen Verantwortlichen ist nicht zu helfen.
Ich bin sehr froh, mir dieses Schauspiel nicht mehr als Parteimitglied ansehen zu müssen.
spiegel.de/politik/deutschla…
"Linke, Grüne und SPD sondieren erfolgreich" in Berlin lt. @tagesschau
Erfolgreich für den Antisemitismus 😢
Stefan Pollmeier retweeted
Frische Folge „Machtwechsel“. Der Politikpodcast Ihres Vertrauens berichtet diesmal über den rot-rot-grünen Koalitionspoker in Berlin und seine Auswirkungen auf den Bund:
🔶 „Geländegewinn gegen die Staatsräson“: Wie Rot-Grün radikale Linke zu einem Bekenntnis zum Existenzrecht Israels zwingen wollten – und von ihnen ausgetrickst wurden.
🔶 „Gegenseitige Beinfreiheit“: Warum die Grünen zum teilweise antisemitischen Wahlkampf in Berlin so lange schwiegen.
🔶 „Gegen Rechtsextremismus“: Wie sich die SPD schon im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ein Türchen zur Linken offenhielt und Friedrich Merz es nicht merkte.
➡️ Hören können Sie uns überall, wo es Podcasts gibt (Links im ersten Kommentar).
Stefan Pollmeier retweeted
Das Regime der Islamischen Republik #Iran wollte Josef Schuster und @Volker_Beck ermorden sowie jüdische Supermärkte angreifen. Das gestrige Urteil muss politische Folgen haben: Strukturen des Regimes hierzulande müssen zerschlagen, iranische Diplomaten ausgewiesen werden.
Das iranische Regime wollte Josef Schuster und @Volker_Beck ermorden sowie jüdische Supermärkte angreifen. Das gestrige Urteil muss politische Folgen haben: Strukturen des Regimes hierzulande müssen zerschlagen, iranische Diplomaten ausgewiesen werden.
ndr.de/nachrichten/hamburg/n…
Der letzte Mais mit vorbeiziehendem Radfahrer bei #Modau (OT von #OberRamstadt)
Context:
300k tonnes of diesel = 93 million gallons.
US uses 160 to 170 million gallons per day - so 300k tonnes would last 13-14 hours.
Total order of 1.8 million tonnes = ~82 hours of US use = ~3 days 10 hours.
bbc.co.uk/news/articles/cm1d…
Verlesen @faznet: "Ist in Russland die Lügenpest ausgebrochen" #Lungenpest
faz.net/aktuell/politik/ausl…
Herbert-Fürböck-Lauf (Volkslauf) #Traisa 11 km, 130 Höhenmeter, 58:27 (Pace 5:19) bei 13 °C #SlavaUkraïni
Stefan Pollmeier retweeted
Das sollten alle die auswendig lernen, die ständig Verhandlungen mit Moskau fordern. Der dt AM muss sich von niemanden, jedenfalls nicht von einem russischen Minister verhöhnen lassen, der zuhause in Moskau Zero Einfluss hat.
Lavrov on his conversation with German official Wadephul:
When we met, I invited him to lay out the purpose of his visit. He took out his notes and read a text that was a verbatim repetition of what German leaders state officially and publicly on a daily basis.
That is essentially what Mr. Wadephul told me. I gleaned nothing new from it. The subtext was something like: "I came to see you—I deigned to engage with you—so now, in return for this 'gesture of goodwill' on my part, you need to make concessions on the Ukrainian front and ensure an agreement regarding the Black Sea region so that tankers and dry-cargo ships can pass through without issues."
Those ridiculous European clowns never cease to amuse 😂🤡
Wald- und Hügellauf #GroßUmstadt 13,2 km, 260 Höhenmeter, 1:15:28 (Pace 5:43) bei 24 °C #SlavaUkraïni
Stefan Pollmeier retweeted
ℹ️ Die Linke, der Clan und der Terror: Der Berliner Sumpf
„Wenn ein MilBlogger sich mit einer Landtagswahl beschäftigt, sollte alleine das zu denken geben.“
▶️ Per Mail an alle Abonnenten.
Ohne Bezahlschranke.
steady.page/de/u-m/posts/172…
Stefan Pollmeier retweeted
Heute ist die neue Bevölkerungsstudie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaftliche Forschung der Bundeswehr erschienen. @AutorToto hat in der @welt bereits ein Interview mit dem Verfasser geführt.
Anbei einige Ergebnisse 1
welt.de/politik/deutschland/…
Stadtlauf #OberRamstadt 10 km, 100 Höhenmeter, 51:25 (Pace 5:09) bei 21 °C #SlavaUkraïni
Stefan Pollmeier retweeted
📣 Fünf Jahre Gefängnis für einen Inder – wegen angeblicher Zwangsmissionierung
❗️ Der indische Pastor Chhot Singh Dhurve und sechs weitere Christen wurden in Indien zu jeweils fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Grundlage ist ein strenges Anti-Bekehrungsgesetz im Bundesstaat Madhya Pradesh, das bereits mehrfach gegen Christen eingesetzt wurde.
‼️ Die sieben Christen bestreiten die Vorwürfe und haben Berufung eingelegt. Die IGFM und IDEA setzen sich für ihre Freilassung ein und appellieren an die indische Regierung, die Religionsfreiheit und die Rechte der Betroffenen zu schützen.
Setzen Sie sich für ihre Freilassung ein: Schreiben Sie der Indischen Botschaft und appellieren Sie für die Freilassung von Pastor Chhot Singh Dhurve und den sechs weiteren inhaftierten Christen. Helfen Sie mit, auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und sich für Religionsfreiheit und Menschenrechte einzusetzen: buff.ly/2fOBL3E
Stimmen von 8 Vogelarten auf 700 m Fußweg zur Arbeit (App Birdnet live, gestern) birdnet.cornell.edu/live-app

























