
@rolli_e@norden.social Tweets oft ironisch und/oder sarkastisch! #cancersurvivor
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Bahnhof im Ruhrgebiet.
Grosse Anzeige über der Tür der ♿Toilette ist grün.
Betätige den Öffner mit dem Euro Schlüssel.
Die Schiebetür öffnet sich und ich werde derbe und laut angemotzt.
Tja.
a) Das Öffnen lässt sich nicht unterbrechen.
b) Die rote
⬇️
Kontrolllampe innen ist aus.
"Sie müssen die Tür auch verriegeln."
Noch mehr Gemotze.
"Woher soll ich das wissen?"
🤷😉
Hat Mr. NoIpreG das Fass zum überlaufen gebracht? 😉
tagesschau.de/inland/innenpo…
Der mit dem E-Rolli retweeted
Schön, dass sich gerade alle über die neue Krankschreibung ab dem ersten Tag aufregen.
Und gut, dass die Petition zur Rettung des Informationsfreiheitsgesetzes läuft. Beides ist wichtig. Aber während wir uns kollektiv daran abarbeiten, steckt im Reformpaket der Bundesregierung noch etwas anderes: das geplante Berichtsentlastungsgesetz.
Klingt sterbenslangweilig. Ist aber brandgefährlich.
Denn hier wird nicht einfach nur „Papierkram“ weggeräumt. Hier wird an der Kontrollarchitektur gesägt, die verhindern soll, dass Risiken erst auffallen, wenn es knallt.
Schauen wir uns mal an, was passiert, wenn wir endlich im Schlaraffenland des Bürokratieabbaus leben.
Erstens: Gefahrguttransport.
Stell dir vor, Chemie-Laster von Konzernen wie Bayer oder Covestro fahren regelmäßig durch deine Stadt. Tankladungen, Industriestandorte, Gefahrstoffe. Bisher gibt es dafür Dokumentations- und Berichtspflichten: Was wurde transportiert? Welche Stoffe? Welche Mengen? Welche Risiken? Für Unternehmen ist das lästig. Für Behörden, Kommunen und Einsatzplanung ist es Lagewissen.
Denn solche Regeln gibt es nicht, weil Beamte Langeweile hatten. Es gibt sie, weil es Tankwagenunglücke, Explosionen und Chemieunfälle gab. Weil man irgendwann verstanden hat: Wer nicht weiß, welche Gefahrgüter regelmäßig durch welche Räume rollen, kann sich auch nicht ordentlich vorbereiten.
Die Begleitpapiere im Fahrzeug bleiben natürlich. Aber das behördliche Lagebild wird schlechter, wenn Melde- und Berichtspflichten wegfallen, sofern sie nicht aktiv verteidigt werden. Dann fährt der Laster weiter. Nur die Übersicht verschwindet.
Und im Schadensfall improvisiert die Feuerwehr.
Wenn die Giftwolke in die Wohngebiete zieht, zahlt am Ende nicht der Bürokratieabbauer. Dann zahlt die Allgemeinheit.
Zweitens: Arbeitsschutz.
Der Kahlschlag hat hier längst begonnen. Schon im März wurde beschlossen, dass die allgemeine Pflicht zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten nicht mehr ab 20, sondern erst ab 50 Beschäftigten gilt. Bei 20 bis 49 Beschäftigten bleibt sie nur noch bei besonderer Gefährdung.
Klingt technisch. Bedeutet aber: Ein bewährtes Frühwarnsystem im Betrieb wird ausgedünnt. Rund 123.000 Sicherheitsbeauftragte werden dadurch überflüssig. Gewerkschaften und Unfallversicherung hatten daran massive Zweifel. Durchgewunken wurde es trotzdem.
Und das war nur das Warm-up.
Das neue Reformpaket will binnen zwölf Monaten mindestens jede vierte Dokumentationspflicht im Arbeitsschutz abschaffen – soweit sie nicht durch EU-Recht oder Verfassungsrecht zwingend vorgeschrieben ist.
Das neue Motto lautet: „Haftung statt Kontrolle.“
Übersetzt heißt das: Wir schauen nicht mehr vorher so genau hin, ob etwas sicher ist. Wir greifen erst zu, wenn etwas passiert ist.
Also dann, wenn der Arbeiter schon vom Gerüst gefallen ist. Wenn die Schutzvorrichtung gefehlt hat. Wenn jemand im Lager unter der Last liegt.
Das Absurde daran: Die vermeintliche Entlastung kommt als Unfall-, Ausfall- und Umlagekosten oft hintenrum zurück. Nur der Knochenbruch bleibt beim Beschäftigten.
Drittens: Umwelt und Gewässer.
Wo mit Gefahrstoffen, Abwasser, Abfall oder emissionsrelevanten Anlagen gearbeitet wird, gibt es bislang betriebliche Beauftragte: für Gewässerschutz, Immissionsschutz, Abfall, Störfälle.
Keine Wunderwaffe. Keine Garantie. Aber immerhin: eine benannte Zuständigkeit. Jemand, der hinschauen muss. Jemand, der dokumentieren muss. Jemand, der nicht erst nach dem Umweltschaden auftaucht.
Auch das soll jetzt wegfallen, soweit es nicht ausdrücklich auf EU-Recht beruht. Über 70 verschiedene betriebliche Beauftragte stehen zur Disposition.
Die Begründung ist immer dieselbe: Das Schutzniveau bleibe erhalten. Die Strafen würden ja erhöht.
Das ist wieder dieselbe Logik: Erst weggucken. Und wenn das Grundwasser verseucht ist, der Bach tot ist oder die Anlage hochgeht, wird eben nachträglich gehaftet.
Nur leider ist der Verursacher dann nicht selten insolvent, verkauft, umfirmiert oder längst verschwunden. Und wer zahlt die Altlastensanierung?
Genau. Wieder die Allgemeinheit.
Und dann ist da noch die Genehmigungsfiktion.
Wenn eine Behörde vier Monate lang nicht widerspricht, gilt ein Antrag künftig als genehmigt. Gleichzeitig will die Bundesregierung in Bundesbehörden und mittelbarer Bundesverwaltung acht Prozent Personal einsparen.
Auf Deutsch: Man nimmt der Kontrollebene Personal. Man nimmt ihr Berichtspflichten. Man nimmt ihr Dokumentation. Und erklärt ihr Schweigen anschließend zur Zustimmung.
Das ist die eigentliche Pointe dieses Reformpakets.
Es geht nicht nur um weniger Papier.
Es geht um weniger Wissen. Weniger Kontrolle. Weniger Vorbeugung. Weniger staatliche Sichtbarkeit.
Die Debatten um Arzttermine und Akteneinsicht sind wichtig, keine Frage. Aber während wir darüber streiten, wer ab wann zum Arzt muss und wer künftig noch in Behördenakten schauen darf, wird still und leise das Frühwarnsystem abgebaut, das uns vor Gift, Explosionen, Arbeitsunfällen und Umweltschäden schützen soll.
Diese Berichte sind kein nutzloser Papierkram.
Sie sind die Augen und Ohren des Staates.
Wenn man sie blind und taub stellt, merkt man erst, dass etwas schiefläuft, wenn es knallt.
Und die Zeche zahlen am Ende wir alle.
"Bahnreisende wurden über Notbrücken evakuiert"
Welches Evakuierungskonzept gibt es für Rollista, @DB_Bahn?
ndr.de/nachrichten/niedersac…
Ich habe da mal eine Frage, @DB_Bahn.
Bahnhof.de, Informationen zur Bartierefreiheit, Essen Hbf.
Sind dort die restlichen Gleise abgebaut worden?
Wenn auf der Strecke geräumt wird, 'freuen' sich die Rollista!
Einer der wenigen Züge (Desiro HC) die von Rollista ohne fremde Hilfe nutzen kann.
www1.wdr.de/nachrichten/regi…
Der mit dem E-Rolli retweeted
Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz ist ein Freibrief für Diskriminierung.
Die wichtigsten Informationen sind hier zusammengefasst: reneschaar.com/bgg/
Inklusive Tool für eine Protest-Mail an die zuständigen Abgeordneten.
#BGG
#Inklusion
#Barrierefreiheit
Der mit dem E-Rolli retweeted
1/1 Mega-Thread zum Thema "Hausarzt-Vermittlungsfall und Dringlichkeitscode als Geschäftsmodell" zum Nachteil von Versicherten und damit Betroffenen, weil mir jetzt endgültig der Kragen platzt!
tagesschau.de/inland/regiona…
Sind da Rollista da mal wieder aussen vor?
Diese sollen sich ja bis 20 Uhr des Vorreisetages bei der MSZ anmelden.
Spontanes fahren ist noch nicht bei allen ZUB angekommen.
Der mit dem E-Rolli retweeted
Die Alten und Behinderten sind einmal wieder verratzt. Neben dem Frieren und der Unmöglichkeit, sich Warmes zu kochen - wer BESCHAFFT denen überhaupt das Nötigste?
Und nein, wir wohnen nicht alle "bei der Familie" oder sind verkümmerknastet!
Gespenstische Szenerie in den Hochhäusern an der Osdorfer Straße. Immer wieder blitzt das Licht von Taschenlampen auf, wenn Mieter das Treppenhaus benutzen. Fahrstühle funktionieren nicht. In diesem Haus wohne auch viele ältere Menschen, sagte mir eine Anwohnerin. @Tagesspiegel
Der mit dem E-Rolli retweeted
Zumindest wird erwähnt, dass wir nicht alle in Einrichtungen wohnen. Übrigens wohnen auch einige von uns alleine, haben keine 24/7 Assistenz etc.
Wie das funktioniert bzw. nicht funktioniert, DAS gehört in Öffentlichkeit.
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Herr @TKufen, können Sie etwas dazu sagen?










