economist @arbeiterkammer. research fellow @wu_vienna. phd from @thenewschool. book with güney işıkara : marx's theory of value at the frontiers.

Vienna, Austria
Joined July 2017
Publication day! Güney Işıkara's and my book "Marx's Theory of Value at the Frontiers" is out oday! We wrote a book on Marx's theory of value. Why? Because it is essential for tackling core 21st-century crises: imperialism and ecological breakdown. 🔗 routledge.com/Marxs-Theory-o…
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Diese theoriegeschichtliche Debatte wurde schon früher aufgemacht, als die Sraffa-Archive zugänglich wurden (zum Beispiel von Bellofiore und Carter). Anwar schaut sich aber die ökonomischen Parallelen zwischen den beiden genauer an.
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Ein Artikel in dem Anwar verbreitete Kritiken an Marx und der marxistischen Werttheorie beantwortet, aber vor allem zeigen will, dass auch Sraffa von den Neo-Ricardianer:innen falsch dargestellt wird. Der habe seine Theorie eigentlich im Rahmen der Arbeitswerttheorie geschrieben.
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Ich habe gestern eine sehr frühe und kritische Auseinandersetzung von Anwar Shaikh mit Sraffa geteilt. Heute einer seiner letzten veröffentlichten Artikeln (von 2021), in denen es vor allem darum geht, was man sich von Sraffa für marxistische Ökonomie mitnehmen kann.
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Anwar Shaikh hat sich immer wieder intensiv mit Sraffa und den Neoricardianer:innen beschäftigt und auf deren Beiträgen aufgebaut. Gleichzeitig kritisierte er besonders der Behauptung, die Wetttheorie sei überflüssig. Zum Beispiel in diesem Papier von 1981.
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Unter anderem spannend wegen dieser Themen: - Arbeitswerte und Produktionspreise - Was heißt es, wenn Profit in der Produktion und nicht im Austausch entsteht? - Wertaneignung oder Werttransfer im internationalen Handel?
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Anwar Shaikh hatte die besondere Fähigkeit, in Debatten seine Position so klar darzulegen dass am Ende alle was dazu gelernt haben. In diesem Kommentar von 1992 klärt er Grundfragen der marxistischen Werttheorie und seine Lösung des Transformationsproblems.
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Die sichtbare Distanz, die Anwar zu modernen Postkeynesianer:innen hatte (die man allerdings auch mit seiner sichtbaren Distanz zu Theoretiker:innen die sich selbst Marxist:innen genannt haben ergänzen könnte). xitter.cf/bardis_marios/status/2…
Replying to @patrickmokre
He is primarily a Marxist economist, he extracted some Keynesian concepts, mostly for short run demand fluctuations but overall remained very critical of modern Post Keynesianists. His foundation is entirely Marxist and Classical (Marx himself was a classical)
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Die Idee eines klassischen und/oder marxistischen Kerns in Anwars Werk, wobei der Widerspruch zwischen den beiden Begriffen auch noch aufzulösen wäre: xitter.cf/CountPecchio/status/21…
Replying to @patrickmokre
Shaikh stayed committed to the classical-Marxian core (labor values, real competition, the profit rate as the regulator of accumulation) to the end. The passage you've shared shows how he handles Keynes: he absorbs him without conceding to Keynes.
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Ahmet Tonak der wie immer, wenn es um Anwar geht, recht hat: xitter.cf/eatonak/status/2110780…
Replying to @patrickmokre
I think Anwar’s transition from a so-called fundamentalist Marxist to a so-called classical political economist is a complicated, multi-layered story. It cannot be reduced to simply adding this or that while keeping many of Marx’s ideas. It is too soon to discuss it properly now.
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Ich habe da gestern eine komplexe und kontroversielle Debatte aufgemacht. An sich finde ich es auch gut, über einen so wichtigen Theoretiker ernsthaft zu diskutieren. Hier noch ein paar Antworten, die ich spannende Ergänzungen gefunden hab.
Anwar Shaikh hat viel marxistische Ökonomie gemacht, sich aber nicht mehr als marxistischen Ökonom bezeichnet. Stattdessen hat er marxistische, keynesianische und postkeynesianische Beiträge zur "klassischen politischen Ökonomie" zusammengefügt, wie in diesem Beitrag von 1989.
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Auch dafür ist der Artikel zur effektiven Nachfrage ein gutes Beispiel, der sich konzeptionell zwischen den Reproduktionsschemata aus dem 2. Band des Kapitals und keynesianischen und postleynesianischen Anpassungsdynamiken in der kurzen Frist bewegt.
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Für marxistische Ökonom:innen ist er trotzdem ein zentraler Autor, weil er eigentlich keine Einsichten von Marx verwirft und tendenziell diejenigen Aspekte anderer Theorien hinzufügt, die mit Marx konsistent sind.
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