Ich bin Reporter, weil ich es leid bin, dass psychisch Kranke belehrt, beschämt und bekrittelt werden.

Berlin, Germany
Joined September 2010
Letztes Jahr hatte ich vier Tage am Stück eine Migräne-Attacke. Ich stand dann abends in der Küche und weinte, weil ich nicht mehr konnte. Wer Betroffenen sagt, Migräne sei „nur ein bisschen Kopfweh“, irrt. Und hat dieses fucking Biest einer Krankheit nicht verstanden.
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Martin Gommel retweeted
Eine kurze Geschichte der Warnungen vor dem Ende des Lesens. Ein Thread 🧵
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Wer bei der psychischen Gesundheit spart, riskiert das Rückgrat unserer Gesellschaft. Diese Reformen sind nicht nur kurzsichtig, sondern unverantwortlich. Wir brauchen Investitionen, keine Einschnitte! #Psychotherapie #Gesundheitspolitik
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Martin Gommel retweeted
Vor bald drei Jahren hatte ich eine Krise. Ich fühlte mich mental krank, als hätte ich eine Kopfgrippe. Kein Burnout, keine Depression – nur dieses neblige Vor-mich-Hinfunktionieren. Ständig überreizt, gleichzeitig dauernd müde. So will ich nicht leben, dachte ich.
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Martin Gommel retweeted
Meteorologen: es ist zu heiß, das ist gefährlich Landwirte: es ist zu heiß, das ist gefährlich Ärzte: es ist zu heiß, das ist gefährlich jeder normale Mensch: es ist zu heiß, das ist gefährlich Jürgen in der Kommentarspalte: 😂😂😂reißt euch mal zusammen🤣🤣🤣
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Hi! Ich war 6 Mal in der #Psychiatrie. Ask me anything.
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Warum ich das mache: Für Menschen, die noch nie in einer psychiatrischen Klinik waren, ist es schwer, sich vorzustellen, was man genau als Patient dort erlebt. Heute nehme ich mir eine Stunde Zeit, alle Fragen zu beantworten. So ehrlich, wie ich kann.
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Wie verändert #Migräne dein Leben? Mein Kollege @BentFreiwald recherchiert gerade über die Krankheit und fragt sich, wie groß ihr Einfluss auf den Alltag sein kann. Bist du betroffen? Mach gerne mit bei seiner Umfrage: 👇 krautreporter-magazin.typefo…
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Ich bin Sprachpolizist. Und ich ekele mich vor mir selbst. (Thread)
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Das ist nicht leicht, weil mein Ich-bin-Reporter-für-psychische-Gesundheit-Reflex sofort aufleuchtet und ich am liebsten anfangen würde, den „fehlerhaften“ Gebrauch richtigzustellen. Bin ja Journalist, auf X würde es mir sicher ein paar Likes bringen.
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Stattdessen halte ich mich zurück. Ich hoffe, dass ich in diesen Momenten etwas Verständnis aufbringen kann und die betroffene Person meine Überheblichkeit nicht bemerkt. Mir ist dabei klar: Das wird Arbeit. Denn dieser fucking Sprachpolizist sitzt in mir drin.
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