
Mag Menschen, Medizin und die ganze abgefahrene, spannende Vielfalt des Lebens. #Twankenhaus #NoAfd
Hamburg
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Natascha Sch retweeted
Meine Abschiedskolumne in der MedicalTribune ist jetzt online.
medical-tribune.de/meinung/k…
Natascha Sch retweeted
Hape Kerkeling, Enkel eines Buchenwald-Häftlings, im Thüringer Landtag:
„Wer nicht verantwortungsvoll mit der Geschichte umgeht, darf niemals Verantwortung für die Zukunft Deutschlands übernehmen.“
Kerkeling hatte ausdrücklich als Nachfahre eines NS-Opfers gesprochen. Für die Forderung, NS-Verharmlosern keine politische Verantwortung zu überlassen, braucht es tatsächlich keinen Professorentitel.
Ein bisschen Anstand und Geschichtsbewusstsein würden reichen. Bitter genug, dass ausgerechnet darüber noch diskutiert werden muss.
Natascha Sch retweeted
Erst war angeblich alles „Lüge“, „Fake News“ und „linksversiffte Propaganda“. Die Vorstellung, bei „Remigration“ könne es irgendwann um mehr gehen als um die Abschiebung ausreisepflichtiger Ausländer, wurde als Erfindung politischer Gegner abgetan. Die AfD betont bis heute offiziell, deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund seien nicht Teil ihres Remigrationskonzepts.
Und jetzt? Martin Sellner gründet ein „Institute for Remigration“ und legt ausgerechnet für Sachsen-Anhalt ein 45-seitiges Regierungsmodell vor – ausdrücklich vor dem Hintergrund einer möglichen AfD-Regierungsübernahme.
Überraschung: In dem Papier werden ausdrücklich auch deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund als Zielgruppe der Remigrationspolitik behandelt – insbesondere sogenannte „nichtassimilierte Staatsangehörige“ . Das Dokument bezeichnet deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund sogar als einen „zentralen Ansatzpunkt für Remigrationspolitik“.
Besonders interessant wird es bei der AfD Sachsen-Anhalt. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund saß bereits beim Potsdamer Treffen 2023 dabei, bei dem Sellner sein weitergehendes Remigrationskonzept einschließlich „nicht assimilierter Staatsbürger“ präsentierte. Und als CORRECTIV die AfD Sachsen-Anhalt und Siegmund 2026 fragte, ob sie Sellners aktuellen „Remigrationscheck“ erhalten hätten, wie sie zu seinem Konzept stünden und wie sie dessen gerichtliche Bewertung einordneten, blieben diese Fragen unbeantwortet.
Und genau deshalb wirkt die jahrelange Empörung über angebliche „Fake News“ heute ziemlich bemerkenswert: Was damals als böswillige Unterstellung zurückgewiesen wurde, wird inzwischen in einem eigenen Institut verschriftlicht, systematisiert und als Regierungsmodell für Sachsen-Anhalt angeboten.
Natascha Sch retweeted
Was haben wir, das die nicht haben?
Reform des Nachrichtendienstrechts und die nächste allgemeine Verunsicherung 🧵
Man, alias GKV, möchte eine Lücke schließen und woanders die unmittelbare Arzt-Patienten -Zeit mit Bürokratie und Budget kürzen . Für absolute Kontrolle. Aber zu welchem Ziel? aerzteblatt.de/news/aok-moch…
Natascha Sch retweeted
Den Wert der Menschen mit Migrationsgeschichte allein nach ihrer Nützlichkeit für diese Gesellschaft zu bewerten, ist übrigens keine adäquate Antwort auf die Menschenfeindlichkeit der AfD.
Natascha Sch retweeted
Das Unwohlsein der Rechten mit der modernen Welt macht sich an der Rolle der Frau fest. Sie wollen zurück zu patriarchalen Rollenmustern.
Wenn die AfD an die Macht kommt,steht Erkämpftes zur Disposition.
Die Uhr kann zurück gedreht werden.
Frauen vor uns haben das schon erlebt.
Natascha Sch retweeted
Liebe GKV-Patienten, ich möchte Ihnen das #BstabG erklären. Es heisst: An Ihrer ambulanten medizinischen Versorgung wird gespart. Und zwar massiv!
97 % aller Behandlungsfälle werden ambulant versorgt, in Haus- und Facharztpraxen sowie Psychotherapiepraxen. Dafür werden nur 16 % der GKV-Leistungsausgaben aufgewendet.
Und hier sollen 2027 rund 3 Milliarden Euro eingespart werden.
Was bedeutet das konkret beim Hausarzt?
Schon heute wird nicht alles bezahlt, was wir leisten. In meiner Praxis wurden Leistungen teilweise nur zu 71 % vergütet.
100 % Medizin gemacht.
100 % Personal, Miete und Material bezahlt aber nur 71 % Honorar bekommen.
Und nun wird erneut gedeckelt.
Beispiel Gesundheits-Check-up:
Ab 35 ohnehin nur alle drei Jahre, im Labor Blutzucker und Blutfette. Kein Luxus, sondern ein Minimum an Prävention.
Bisher extrabudgetär vergütet, ab 2027 fällt auch diese Leistung unter die Begrenzung. Ist das Budget ausgeschöpft, bedeutet zusätzliche Vorsorge: Arbeit und Kosten bleiben bei der Praxis!
Beispiel dringender Facharzttermin:
Heute telefonieren wir, erklären, schicken Befunde, organisieren über den Hausarztvermittlungsfall einen kurzfristigen Termin.
Ab 2027 fällt die Vergütung dafür weg.
Natürlich könnten wir trotzdem weiter telefonieren.
Aber wer soll diese Arbeit bezahlen?
Und Sie sind akut krank und möchten noch heute kommen?
Auch eine Hausarztpraxis kann nicht unbegrenzt zusätzliche Patienten behandeln, wenn dies nicht bezahlt wird.
Bei einem Kassensitz müssen wir 25 Sprechstunden pro Woche anbieten. Viele von uns arbeiten weit mehr, schieben Patienten dazwischen, bleiben länger und telefonieren nach Feierabend.
Das System hat sich jahrelang darauf verlassen, dass Ärzte sagen: Da sitzt ein kranker Mensch, ich kümmere mich.
Aber irgendwann funktioniert das wirtschaftlich nicht mehr.
Für meine Praxis stehen bis zu 100.000 € weniger Jahresumsatz im Raum, während Gehälter, Miete, IT, Versicherungen und Material weiter steigen.
Was werde ich also tun müssen?
Wirtschaftlich arbeiten.
Nicht mehr jeden Facharzttermin persönlich organisieren.
Nicht selbstverständlich weit über die vorgeschriebenen Sprechstunden hinaus arbeiten.
Nicht mehr bezahlte Leistungen reduzieren oder als private Zusatzleistung anbieten.
Nicht weil wir unsere Patienten nicht behandeln wollen, sondern weil auch eine Arztpraxis ihre Mitarbeiter bezahlen muss.
Und das Absurde?
97 % der Behandlungsfälle werden ambulant versorgt für nur 16 % der GKV-Kosten.
Und genau dort wird weiter gespart!
Was hätte man stattdessen tun können?
Versicherungsfremde Leistungen aus Steuern finanzieren, Bürokratie und Doppelstrukturen abbauen, Verwaltung effizienter machen, Digitalisierung schaffen, die Arbeit spart statt erzeugt.
Und vor allem die ambulante Medizin stärken!
Denn jeder Patient, den wir ambulant behandeln, muss nicht für ein Vielfaches der Kosten ins Krankenhaus!
Stattdessen: Deckel drauf.
Nur werden die Patienten und ihre Krankheiten nicht weniger.
Wenn Ihre Hausarztpraxis Ihnen 2027 also sagt:
Kein kurzfristiger Termin mehr, Wir nehmen keine neuen Patienten auf, Bitte organisieren Sie Ihren Facharzttermin selbst.
Denken Sie bitte nicht:
Die Ärzte wollen nicht mehr arbeiten. Viele von uns haben jahrelang weit mehr gearbeitet, als bezahlt wurde.
Das #BStabG spart nicht an den Ärzten, es spart an Ihrer Versorgung!
An Ihren Terminen.
An Ihrer Vorsorge.
An der Zeit, die wir für Sie haben.
Meine Bitte: Werden Sie laut.
Schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten. Fragen Sie Ihre Krankenkasse. Sprechen Sie darüber. Teilen Sie diese Information.
Denn wenn wir erst darüber reden, wenn Sie keinen Hausarzttermin mehr bekommen, ist es zu spät.
#Hausarzt #GKV #BstabG
Natascha Sch retweeted
Während andere noch auf Weidel warten, schauen wir schon mal @Tino_Chrupalla an.
14.000 Hitzetote, Niedrigwasser, Waldbrände? Ein „ganz normaler Sommer“, Klimaschutz ein „Hype“. Die Antwort: Klimaanlagen und früher arbeiten.
Siegmund raunt über Wahlmanipulation in Pflegeheimen. Beweise: keine. Chrupalla kennt keinen konkreten Fall und hat die Erzählungen nicht geprüft ... erklärt sie aber für „unstrittig“.
Alle drei Polizeigewerkschaften warnen vor den geplanten Bürgerwachten. Chrupalla erkennt kein Problem.
Frühere Funktionäre der verbotenen, neonazistischen HDJ in Siegmunds Umfeld? Für ihn „Jugendsünden“ und ein Besuch „auf so einem Camp“. Einen der Männer lobt er als „guten Juristen“.
Das Muster: Gerüchte über andere werden zu Gewissheiten. Neonazi-Führungskarrieren bei den eigenen Leuten werden verharmlost.
Härte für das Land, Generalverdacht für Pflegekräfte und unendliche Nachsicht für die eigenen Kader.
Das ist kein Framing. Das ist die #AfD, sobald jemand lange genug nachfragt.
Weidel kommt erst noch. Chrupalla hat die Warnung bereits ausgesprochen.
Natascha Sch retweeted
Habe jetzt große Teile dieser unsäglichen Diskussion gelesen und bin geradezu erschüttert.
Mit Ausnahme von @DocOnco äussern sich dort med. Laien aufgrund von irgendwelchen Stories, die sie falsch oder sonstwie aufgefasst haben, BERATEND. 🤯😱
Es treibt mich in die FASSUNGSLOSIGKEIT!!
Es geht hier doch nicht darum, ob weiße oder schwarze Sneaker praktischer sind!!
Bei solchen - elementar wichtigen - Themen, solle man sich reliabel informieren! Und dabei - selbstverständlich!! - auf die Quellen achten!
Für den frauenheilkundlichen Bereich ist das zB Frauenaerzte-im-Netz.de
Es wird in NAHER ZUKUNFT (01.01.2027!) EXTREM WICHTIG für jede einzelne GKV-Patientin, über eine gewisse Gesundheitskompetenz zu verfügen!
Leider stehen ab diesem Zeitpunkt sowohl wir FrauenÄrztInnen, als auch fast alle anderen Fachbereiche nur noch SEHR BEGRENZT zur Verfügung.
Wir zB versorgen aktuell mind. 1200 Pat./Quartal (18,22€/Pat./Quartal - BRUTTO)
Ab 01.01.2027 dürfen wir noch ca. 936/Pat. innerhalb d. vorgeschrieben 25 Wochenstunden versorgen.
Pat. Nr. 937 ist ausserhalb d. Budgets & muss entweder bis zum Folgequartal warten oder eine Selbstzahlersprechstunde wahrnehmen.
Da in Zukunft sowohl d. Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen, als auch d. SCHWANGERSCHAFTSVORSORGEUtersuchungen in dieses „Budget“ fallen, müssen wir (wahrscheinlich) klare Prios setzen, wer einen Termin erhält.
Das ist DEFINITIV nicht in unserem Sinne!!
So wollen wir ALLE nicht arbeiten!!
Dafür bin ich nicht Ärztin geworden!!
Die gesamte Verantwortung für diesen MIST, liegt bei der aktuellen Regierung!
Aber wir werden uns MIT JEDER EINZELNEN PAT. sozusagen darüber streiten/auseinandersetzen müssen.
Dabei fehlt uns dafür DEFINITIV die Zeit - die ist ja jetzt schon knapp bemessen!
Tbc
Da das Thema Mammographie hier immer mal kursiert…
In diesem Jahr 50 geworden, habe ich nun eine Einladung zu selbiger bekommen, die mir ab jetzt alle zwei Jahre von der GKV bezahlt wird.
Ich habe mich dagegen entschieden, weil es mir überhaupt nicht logisch erscheint, warum es ab jetzt Sinn machen sollte, mich dieser Untersuchung zu unterziehen. Es gibt keine familiären Vorbelastungen, bei der Vorsorge lasse ich immer ein Sono der Brust machen. Keine Auffälligkeiten.
Der Medizin stehe ich seit C. mehr als skeptisch gegenüber.
Äußert gern mal eure Meinung zu dem Thema.
Unerwähnt ist, dass es nicht nur Nerven und Geld, sondern auch wertvolle Zeit der Ärztin an und für Patientinnen und damit Gesundheit kostete. @gematik1 woran fehlt es? Es geht schließlich um Menschenleben.
Replying to @vmuecke_k
dem schlechten Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten.
Der @gematik1 als zuständige Stelle werfe ich fehlendes Interesse, Inkompetenz und mangelnde Unterstützung vor.
Vielleicht hilft mein Bericht der einen oder anderen verzweifelten Arztpraxis weiter. 🙋♀️
Natascha Sch retweeted
dem schlechten Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten.
Der @gematik1 als zuständige Stelle werfe ich fehlendes Interesse, Inkompetenz und mangelnde Unterstützung vor.
Vielleicht hilft mein Bericht der einen oder anderen verzweifelten Arztpraxis weiter. 🙋♀️
Spoiler: Dieser Punkt, es "verdient" zu haben, der wird nie eintreten. Willkommen zu sein, Akzeptanz ist nichts, was man extern erwirtschaftet bzw verdient. focus.de/kultur/kino-tv/man-…
Arme Krankenkassen. @gkv , gut dass man jetzt an PatientInnen und Versorgern sparen kann. deutschlandfunk.de/verbrauch…
"Dass gerade Kinderkliniken bei Sparmaßnahmen ins Visier geraten, ist nichts Ungewöhnliches: Der Bereich der Kinder- und Jugendmedizin rechnet sich in Krankenhäusern fast nirgends. ...
taz.de/Sparzwang-fuer-Kranke…
Natascha Sch retweeted
Geht zur Blutspende! Aktuell hat unsere Blutbank keine Konserven der Blutgruppe 0 mehr.
Die größte Waffe der Gewalt, ist Leugnung dieser und Ignoranz der Genese. Und Dieter Nuhr wird widersprochen. Das mit Verbrennung Unschuldiger (siehe Hexenverfolgung, auch eine Art Gewalt gegen Frauen) ist gewollt kopflos.
Der @Senat_Hamburg überlässt Menschen nicht zum ersten Mal sich selbst und dem Verderben. Man hat Übung. Fakt ist, wenn diese Leben nicht zählen, dann werden es unsere auch nicht. taz.de/Menschen-ohne-Kranken…














