FA Hygiene und Umweltmedizin, Antibiotic Stewardship, Krankenhaushygiene, Infektiologie, Ärztlicher Wundexperte, …wieder Student LL.M. Medizinrecht

Westerstede, Deutschland
Joined May 2012
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„Friedensgespräche statt Ausweitung des Krieges in der Ukraine“ - zum Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt Der Antrag greift ein Anliegen auf, das viele Menschen teilen: Den Wunsch nach einem schnellen Ende des Krieges und nach weniger Leid. Die entscheidende Tatsache ist dabei einfach. Russland hat die Ukraine angegriffen. Wer Frieden will, darf den Angreifer nicht dafür belohnen, dass er einen Krieg begonnen hat. Und wer verlängert wirklich den Krieg? Die Ukraine erklärt seit März 2025 ihre Bereitschaft zu einem bedingungslosen und umfassenden Waffenstillstand. Russland ist zu einem Waffenstillstand bisher nicht bereit. Wer Frieden will, muss Druck auf denjenigen ausüben, der den Waffenstillstand verweigert. Das ist eine einfache Frage von Ursache und Wirkung. Die Behauptung, jede gelieferte Waffe würde den Krieg verlängern, klingt einfacher, als es in der Wirklichkeit ist. Deutschland liefert der Ukraine zum Beispiel Systeme und Munition für die Luftverteidigung. Damit werden Menschen geschützt und Infrastrukturen. Deshalb können militärische Mittel auch eine humanitäre Wirkung haben. Auch das Argument, eine Schwächung der Ukraine durch den Entzug unserer Unterstützung führe schneller zum Frieden, trägt nicht. Natürlich könnte ein militärisch unterlegener Staat irgendwann nicht mehr weiterkämpfen. Die Niederlage eines wehrlosen, angegriffenen Staates ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Frieden. Sonst wäre Friedenspolitik wirklich sehr einfach: Man fordert das Opfer eines Angriffs auf, seinen Widerstand einzustellen. Künftig könnte dann jeder Staat, der Gewalt einsetzt, darauf hoffen, am Ende dafür belohnt zu werden. Verteidigungsfähigkeit und Diplomatie gehören zusammen. Das gilt für die Ukraine und das gilt auch für Deutschland. Wer deutsche Interessen in den Mittelpunkt stellt, muss auch die Folgen eines Zusammenbruchs der ukrainischen Verteidigung für Deutschland bedenken. Dazu gehören mögliche Fluchtbewegungen. Wenn Menschen in der Ukraine relativ sicher leben können, wenn Strom und Wärme funktionieren und wenn staatliche Strukturen bestehen bleiben, verbessert das die Voraussetzungen dafür, dass sie in ihrer Heimat bleiben können. Wenn dagegen weitere Gebiete zu Kriegsgebieten werden oder zivile Infrastrukturen schlechter geschützt werden können, sind weitere Fluchtbewegungen nach Deutschland sehr wahrscheinlich. Man kann nicht gleichzeitig weniger Flüchtlinge in Deutschland fordern und verschweigen, welche Folgen ein Verlust ukrainischer Sicherheit für Fluchtbewegungen hätte. Die Forderung, sämtliche Sanktionen gegen Russland aufzuheben, ist strategisch schwer verständlich. Eine schrittweise Aufhebung von Sanktionen könnte Teil eines Friedensabkommens sein. Zuerst alle Sanktionen aufzuheben und anschließend auf russische Zugeständnisse zu hoffen, wäre diplomatisch sehr unprofessionell. Diplomatie bedeutet nicht, alle Verhandlungsmittel aufzugeben, bevor Verhandlungen überhaupt begonnen haben. „Wir müssen verhandeln.“ ist ein richtiger Satz. Die Bundesregierung unterstützt ein ausgehandeltes Ende des Krieges. Die Ukraine hat ihre Bereitschaft zum Waffenstillstand erklärt. Der entscheidende Punkt ist längst nicht mehr, ob jemand das Wort „Verhandlungen“ ausspricht. Die entscheidende Frage lautet: Wie bringt man Russland dazu, einem tragfähigen Waffenstillstand und ernsthaften Verhandlungen zuzustimmen. Wer auf diese Frage lediglich antwortet, Deutschland solle Waffenlieferungen einstellen, Finanzhilfen beenden und Sanktionen beenden, fordert nur Zugeständnisse von der Seite der Ukraine und ihrer Unterstützer. Was Russland im Gegenzug tun müsste, bleibt offen. Das ist keine vernünftige Diplomatie und hat eher Aussicht auf die weitere Förderung von Krieg und Aggression als auf Rückkehr zum Frieden.
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Hier zwei Zitate von Tillschneider zum Anschlag auf die Synagoge in Halle: „Seine Tat war keine politische Tat, sondern eine Sequenz aus einem Egoshooter-Spiel“ und „Ich glaube auch, dass der Anschlag in Halle, der von diesem verwirrten Einzeltäter begangen wurde, mit Antisemitismus schlecht erfasst ist.“
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Pennsylvania’s 2026 measles outbreak: 1,000 cases 200 hospitalized 5 deaths. Fully vaccinated cases: 4 So, yeah, vaccines
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Der Kriegsverbrecher und sein fleißigster Helfer. Dazu müsste Boris Pistorius das sagen, was er gestern am Bebelplatz gesagt hat: „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!“ Aber das wird er nicht tun. Weil die SPD bis heute ihren Altkanzler schützt, obwohl er Deutschland auf atemberaubende Weise verraten hat. Während Schröder die Hand Putins hält, hat sein bester Freund dutzende Menschen hier in der Ukraine umbringen lassen. Kinder, Alte, Unschuldige. Was für eine historische Schande!
⚡️ Vladimir Putin celebrated his birthday with former German Chancellor and longtime lobbyist Gerhard Schröder, according to the Kremlin.
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der vielleicht unterschätzteste politische intellektuelle der bundesrepublik
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Ich danke dem Corona-Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags für die Einladung und die Möglichkeit, meine Einschätzung als Sachverständiger darzulegen. Kinder konnten nicht darüber abstimmen, ob ihre Schulen geschlossen werden und die gesellschaftliche Abwägung nicht beeinflussen. Aber sie mussten die Folgen und Schäden selbst tragen. Wir können die Entscheidungen des Jahres 2020 nicht rückgängig machen. Aber wir können daraus lernen. Das Wohl und die Rechte von Kindern dürfen in einer Krise niemals nachrangig behandelt werden. Das schulden wir den Kindern und Jugendlichen, die die Folgen getragen haben und denjenigen, für die wir in der nächsten Krise Verantwortung tragen. #Corona #Aufarbeitung #SarsCov2 #Covid19 tagesschau.de/inland/regiona…
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Wenn man möchte das sich die Bevölkerung noch mehr verarscht fühlt, macht man einfach aus einer Zuckersteuer, die angeblich die Gesundheit fördern soll, eine Getränkesteuer. Die AFD wird sich bedanken.🙈🤦🏼
Angekündigt: Eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke, zweckgebunden fürs Gesundheitssystem. Geliefert: Eine Steuer, die auch auf Zero-Getränke erhoben wird und in den allg. Haushalt fließt. Wie sehr will diese Regierung die Bürger eigentlich noch ver***en? m.bild.de/politik/inland/zuc…
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A systematic review of 511 studies showed that COVID-19, RSV, and flu vaccines are safe and effective
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In a recent meta-analysis, only low-molecular-weight heparin (LMWH) was associated with reduced risk of symptomatic venous thromboembolism (VTE), without a significant increase in major bleeding. Learn more: jwat.ch/4g4HW3R
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Kennt die SPD Artikel 3 des GG, was gibt es da noch zu regeln?
In Zeiten zunehmenden rechten Hasses gegen Menschen mit queerer Identität ist die Verankerung des Diskriminierungsverbots im Grundgesetz ein absolutes Muss. Es darf aber nur für Queere gelten, die sich selbst als „queer“ bezeichnen, nicht aber für die „Gay, not queer“-Fraktion. Rechten Hetzenden steht der Schutz des Grundgesetzes nicht zu.
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Gibt es ein Grundrecht auf Leihmutterschaft? Da hier einige Hobbyjuristen unterwegs sind, die die Grundrechtssystematik nicht ganz verstehen: Es gibt tatsächlich ein Grundrecht auf Fortpflanzung. Das Bundesverfassungsgericht leitet aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung bzw. auf eigenverantwortliche Entscheidung über die Fortpflanzung ab. Mancher Nichtjurist hier glaubt das nicht, es ist aber völlig unstrittig. Selbst der konservativste und tiefstgläubige Verfassungsjurist würde nicht bestreiten, dass ein Verbot der Leihmutterschaft sowohl in das Grundrecht der Wunscheltern auf Fortpflanzung durch Nutzung der Reproduktionsmedizin als auch in das der Leihmutter auf Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper eingreift. Im Falle der beteiligten Ärzte liegt übrigens ein Eingriff in ihr Grundrecht auf Berufsfreiheit vor. Fraglich ist nur, ob diese Grundrechtseingriffe ausnahmsweise zulässig sind. Dies wäre der Fall, wenn ein Verbot der Leihmutterschaft zum Schutz anderer verfassungsrechtlich geschützter Rechtsgüter notwendig wäre. Genannt werden hier immer die vor allem gesundheitlichen Interessen der Leihmutter und der Kinder. Wer ein Verbot fordert, muss darlegen, dass diese Interessen tatsächlich bedroht sind, dass Leihmutterschaft also zum Beispiel zu massiven Traumata der Kinder führt. Im Zivilrecht würde man insoweit von Beweislast sprechen. Es muss also nicht umgekehrt von den Befürwortern der Leihmutterschaft der Negativbeweis geführt werden. Nicht sie müssen darlegen, dass Leihmutterschaft unproblematisch ist, sondern der Gesetzgeber benötigt eine tatsächliche Grundlage für sein Verbot. Dabei hat er eine gewisse Einschätzungsprärogative im Rahmen einer Gefahrenprognose. Er kann aber nicht im komplett luftleeren Raum grundrechtsrelevante Verbote erlassen. Diese Verteilung der „Beweislast“ ist wichtig. Ich habe hier auf die Studien verwiesen, die nahelegen, dass jedenfalls in einer regulierten Leihmutterschaft, bei der Kinder in eine geordnete, familiäre Situation kommen, keine Probleme auftreten. Die Kinder entwickeln sich völlig normal. Die Überzeugungskraft dieser Studien wird u.a. mit dem Argument bestritten, sie seien nicht repräsentativ. Selbst wenn dem so sein sollte, liefert die bisherige empirische Evidenz doch jedenfalls keinen eindeutigen Nachweis erheblicher psychischer Schäden bei Kindern aus regulierter Leihmutterschaft. Ganz im Gegenteil weisen die Studien mindestens indiziell in genau die andere Richtung. Es bleibt daher dabei: Es gibt unstrittig ein Grundrecht der Wunscheltern und der Leihmütter auf Reproduktion. Es gibt keine validen Belege, die es rechtfertigen würden, in dieses Grundrecht per Totalverbot einzugreifen. Im Gegenteil. Über Regulierung kann und sollte man reden. Leihmutterschaft braucht strenge Regeln. Ein Totalverbot wäre dagegen unverhältnismäßig und verfassungswidrig.
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Wo sind denn die Studien die irgendwelche Hinweise geben das es schädlich sein soll? Auch wenn es der eigenen Meinung widerspricht, ist es die beste verfügbare Evidenz, die es zu akzeptieren gilt.🤷🏼‍♂️
Es ist nur noch zum Kotzen.
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Heute das Glück gehabt einen interessanten Tag mit Frau Prof. Bettina Schöne-Seifert (u.a. ehemaliges Mitglieder des Deutschen Ethikrates) zu verbringen. Als Empfehlung für eine offene Diskussion zu medizinethischen Fragen kann ich dies uneingeschränkt empfehlen 📗👇
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1/8 Werden Kinder, die durch eine Leihmutter zur Welt kamen, später darunter leiden? Die verbreitete Annahme ist Ja. Die Empirie sagt etwas anderes. Ein Thread zur Studienlage, von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter. 🧵
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8/8 Entscheidend ist nicht die Leihmutterschaft, sondern die Aufklärung. Verzögerte oder unterlassene Aufklärung hängt mit schlechterem Wohlbefinden der Jugendlichen zusammen. Es zählen Wahrheit und Offenheit. 📚 Ilioi et al. 2017; Golombok 2021, Child Dev Perspect
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Einordnung Diese Befunde stammen fast durchweg aus westlichen, meist altruistischen Arrangements mit früher Aufklärung und kleinen Stichproben. Sie sagen nichts über kommerzielle oder transnationale Leihmutterschaft aus. Die Datenlage dort ist dünn und offen.
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