Joined March 2022
Als ich heute Morgen die Spiegel-Schlagzeile sah, dachte ich zuerst: gähn. „Russland bildet Hacker aus.“ Wer hätte das gedacht. Der Spiegel hat hier eine Hausaufgabe fürs Fleißkärtchen gemacht, alles aufgeschrieben, was wir sowieso schon wissen, ab in den Druck. Falsch gedacht. Was Spiegel, Le Monde, Guardian, The Insider, Delfi, VSquare und Frontstory da in den letzten Monaten in einem Konsortium ausgewertet haben, sind 2.000 interne Dokumente aus der Moskauer Bauman-Universität. Lehrpläne mit Stundenangaben. Verträge zwischen Dozenten und GRU-Einheiten. Klausuraufgaben („Hacke einen Testserver“). Pflichtseminare („Erstelle ein Social-Video, um ein heißes Thema mit Manipulation und versteckter Propaganda zu promoten oder zu entkräften“). Namenslisten. Notenübersichten. Zuteilung von Praktikumsplätzen. Der Unterschied zu allem, was wir bisher wussten, rangiert in einer ganz neuen Kategorie: Ja, wir wussten, dass Russland einen Cyberkrieg führt. Wir wussten aber nicht, dass es dafür einen sechsjährigen Diplomstudiengang gibt. Mit Abschlusszeugnis. Mit Pflicht-Trainingscamp inklusive Bartrasur und Alkoholverbot. Mit benannten Dozenten, die nebenbei aktive Geheimdienstoffiziere sind. Mit einem geheimen „Lehrstuhl 4“, der in keinem offiziellen Organigramm der Universität auftaucht. Das ist kein „Russland hat Hacker“. Das ist „Russland hat ein Westpoint für hybride Kriegsführung“, mitten in Moskau, vier Kilometer vom Roten Platz entfernt. Was lernen die jungen Leute dort konkret? Der Pflichtkurs „Abwehr technischer Aufklärung“ umfasst 144 Stunden über zwei Semester. Inhalt: Passwortattacken, Ausnutzung bekannter IT-Schwachstellen, Trojaner, praktische Hackingübungen, mit denen die Studierenden in Testsysteme einbrechen müssen, DDoS-Angriffe (das sind die Attacken, mit denen kürzlich die Deutsche-Bahn-App lahmgelegt wurde). Modul 6: „Computerviren und Würmer“. Klausuraufgabe: Hacke einen Testserver. Bestehst du nicht, wirst du kein Diplom-Saboteur. Daneben steht klassische Spionagetechnik: Telefone anzapfen, Richtmikrofone, Wanzendetektion, Überwachung mit hochwertigen Beobachtungsfernrohren von Nikon (eine echte Empfehlung aus den geleakten Folien). Drohnenkunde mit 54 Slides, darunter die „Vector“-Drohne der bayerischen Firma Quantum Systems aus dem Landkreis Starnberg. Also genau das Gerät, das die Ukraine in Massen einsetzt, um russische Stellungen aufzuspüren. Im März 2026 hat der Generalbundesanwalt zwei mutmaßliche russische Agenten festgenommen, die Quantum Systems ausgespäht hatten. Im Auftrag Moskaus, mit Filmaufnahmen vom Arbeitsplatz einer Zielperson. Wer im Bauman-Lehrplan steht, steht auch auf Russlands Liste. Und dann das Pflichtseminar, das einem den Kaffee kalt werden lässt: „Entwickeln einer Propagandakampagne“. Praxisaufgabe wörtlich: „Erstelle ein Social-Video für ein beliebiges Thema, indem du Manipulation, Druck und versteckte Propaganda verwendest, um ein ‚heißes‘ Thema zu promoten oder zu entkräften.“ Eine andere Vorlesung heißt schlicht „Propaganda, Agitation, Manipulation und Überzeugung“. Wer wissen will, wie das Gelernte in der Praxis aussieht, schaut zurück auf den Wahlkampf der letzten Bundestagswahl: Friedrich Merz wurden im Netz psychische Probleme angedichtet, Robert Habeck eine 100-Millionen-Euro-Korruptionsaffäre. Beides war frei erfunden. Beides war keine Improvisation übermütiger Trolle. Es war Lehrstoff. Ausgeführt von Absolventen der Uni für den kleinen James-Bond von Putins Gnaden. Auffällig: Welche fremden Armeen die Studierenden der Bauman-Universität besonders intensiv studieren müssen. Drei. Die russische, die amerikanische – und die deutsche. Bewaffnung der Bundeswehr-Kampfeinheiten. Eigenes Seminar: „Schutz der Informationssicherheit in Deutschland“. Wer geglaubt hat, wir wären zu klein, zu unwichtig, zu unfähig für besondere Aufmerksamkeit, hat sich geirrt. Deutschland ist Hauptfach. Und einer der besten Deutschland-„Experten“ kommt jetzt zu uns. Dank der Rechercher wissen wir, dass er existiert. Wir wissen, dass er in der Spionage-Fakultät ausgebildet wurde. Wir wissen sogar seinen echten Namen. Wir wissen nur nicht, wie er sich in Deutschland präsentieren wird, wann und wo er genau auftauchen wird. Als Phantom kann ihn niemand stoppen: Der junge Mann heißt Iwan Makarow. Er wurde in Moskau geboren, sein Vater wohnt unter derselben Postadresse wie GRU-Einheit 26165 (die Truppe, die 2015 den Bundestag gehackt und Merkels Postfach kopiert hat). Nicht ungewöhnlich, denn Spionage ist bei Russen ein Familiengeschäft – die Nachkommen treten gern in die Fußstapfen der Väter, so werden Loyalitätsfragen geregelt. Im März 2024 hat der russische Staat dem jungen Makarow einen neuen Pass ausgestellt und ihm eine neue Sozialversicherungsnummer gegeben. Sein neuer Name: Mark Fisher. Diese Praxis kennt der Westen seit Sergey Cherkasov, der als „Victor Muller Ferreira“ jahrelang als Brasilianer durch Europa lief, bis er 2022 in den Niederlanden aufflog, als er sich ausgerechnet in Den Haag dort einschleusen wollte, wo russische Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersucht werden. Mark Fisher hat seinen Bauman-Abschluss für Hacker mit falscher Identität gerade gemacht. Er ist nicht mehr in Moskau. Er ist irgendwo. Vielleicht in Berlin, vielleicht in München, vielleicht in Frankfurt. Vielleicht ist er der nette Typ, der heute Morgen bei Starbucks neben dir gestanden hat und mit ganz leichtem, charmantem Akzent „a flat white please“ bestellt hat. Vielleicht ist er dein neuer Kollege im IT-Team. Vielleicht hat er dich auf LinkedIn angeschrieben, weil ihn dein Profil so interessiert. Bleibt eine Frage: Glauben die Macher hinter all dem eigentlich selbst an ihre Sache? Eher nicht. Der Mann, der den Lehrstuhl 4 als stellvertretender Leiter prägt, heißt Kirill Stupakow. Er ist Oberstleutnant, Jahrgang 1982. Er hält die Vorlesung über Spionagetechnik und verfügt über einen mustergültigen militärischen Lebenslauf. Denkste! Dem Spiegel ist es gelungen, ihm Telegram-Chats zuzuordnen: Dort nennt Stupakow seinen Präsidenten einen „Opa“. Den ehemaligen Präsidenten Medwedjew einen Alkoholiker. Den russischen Generalstabschef Gerassimow eine „dumme Fotze“. Über den Krieg, in den er seine Studenten Sommer für Sommer verabschiedet, schreibt er: „Wird schlecht für uns enden.“ Und am Montag steht er wieder vor der Klasse und drillt den jungen Männern ein, dass die Ukraine von „Nationalisten und Neonazis“ beherrscht werde, dass die „Spezialoperation unausweichlich“ gewesen sei, dass sie ihre Feinde schlagen sollen wie Väter, Großväter und Urgroßväter. Im täglichen Newsletter, der an der Uni zirkuliert, steht das so. Auf Russisch. Schwarz auf weiß. Das ist die wahre Lehre der Bauman-Files: Autoritäre Apparate funktionieren nicht, weil ihre Funktionäre an die Sache glauben. Sie funktionieren, weil ihre Funktionäre auch dann weitermachen, wenn sie nicht mehr an die Sache glauben. Stupakow hält Putin für einen Greis, Gerassimow für einen Vollidioten und den Krieg für verloren – und schickt trotzdem fünfzehn neue Cyberkrieger pro Jahrgang nach Anapa, Sewastopol, Kursk, irgendwann womöglich auch nach Berlin. Wer geglaubt hat, dieses System bricht zusammen, wenn die Eliten innerlich kündigen, hat den Charakter dieses Systems nicht verstanden. Sie haben längst gekündigt. Sie machen trotzdem weiter. Genau deshalb müssen wir es ernst nehmen.
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Mit Stand von 18:00 Uhr ist die Webseite wieder online und mehre Beispiel-Dokumente sind im Internet aufgetaucht, die einen echten Eindruck hinterlassen. Mittels eines Filesharing-Links wird der Datensatz von 281 GB im Internet verteilt, was sich kaum mehr rückgängig machen lässt.
AfD. Mutmaßlich mehrere Hunderttausend E-Mails entwendet. Eine Leak-Webseite stellt von KI aufbereitete Suchergebnisse in dem Datenbestand bereit. Die Aufbereitung scheint nach Schlagworten der Szene der Verbotsbefürworter erfolgt zu sein. Die Volltexte der Mails wurden nicht veröffentlicht, so dass die Echtheit schwer zu überprüfen ist. Getestete Links führen meist in die digitale Leere, was aber auch am Alter des Datensatzes liegen kann. Stand 15:00 Uhr ist die Webseite nicht mehr erreichbar.
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‼️BREAKING: A leak site published 421.179 internal emails from Germany's far-right AfD, including the mailbox of ex-leader Alexander Gauland. ICD found it shows AI-written summaries, not the emails. The newest is from 12 September. Its own index file names a server "afd_exfil".
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Judenhass, Gewalt- und Mordphantasien. Nicht, dass all das lange bekannt wäre…
Falls die Daten echt sind, dann ist die AfD am Ende. Dann muss ein AfD Verbot kommen. #AfDVerbotJetzt
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❗️In Kovel, Volyn, "Shahed" attacked "Epicenter"
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Младенец и двое взрослых убиты русскими под Харьковом: «Герань-3» атаковала кафе в парке – местные СМИ. Много раненых.
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Elon is fucked once trump is gone.
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Russischer Nachschub ,durch ukrainische Drohnen vernichtet
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Big Russian ammunition depot 🤩🔥
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Ukraine will defeat rusia.
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Cancel all Elon Musk contracts.
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🚨URGENTE: Zelensky 🇺🇦 acaba de anunciar que no hubo advertencia temprana durante el ataque ruso 🇷🇺 con misiles balísticos de esta noche contra la región de Kyiv 🇺🇦. Rusia 🇷🇺 alcanzó varias instalaciones energéticas ucranianas 🇺🇦 durante estos ataques nocturnos. El portavoz de la Fuerza Aérea de Ucrania 🇺🇦, Yurii Ihnat, confirma que durante la noche hubo dos ataques balísticos rusos 🇷🇺: El primero a las 23:00 y el segundo a las 3:00. NO hubo advertencia temprana por parte de los países aliados, en una clara referencia a Estados Unidos 🇺🇸, durante el primer ataque, aunque parece que la información llegó a tiempo durante la segunda oleada de misiles balísticos rusos 🇷🇺. Varios congresistas estadounidenses 🇺🇸 están pidiendo que el Congreso investigue estos actos y las limitaciones al sistema Starlink(Starshield) en Ucrania 🇺🇦.
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Marco Rubio is Putin's whore.
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⚡️Explosions are heard in Mykolaiv. 👉 Follow @blyskavka_ua
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„Jetzt funktioniert es“, hatte Selenskyj noch gestern Nachmittag über die amerikanischen Frühwarnungen gesagt. Wenige Stunden später, am Abend, schlugen erneut russische ballistische Raketen in Kyjiw ein. Eine Vorwarnung aus Washington gab es laut ukrainischen Quellen von Radio Swoboda wieder nicht. Eine 21-Jährige ist tot. Es ist nicht das erste Mal. Schon in der vergangenen Woche kam laut Selenskyj keine Warnung. Rubio weiß nicht, warum, sagte er heute Nacht in Usbekistan. Er wisse nur von einem „Softwarefehler“ vor ein paar Tagen, um den sich jetzt das US-Europakommando kümmere. Und wieder eine neue Variante. Erst war die Starshield-Drosselung „irgendwie passiert“, jetzt ist es die Software. Gestern schrieb ich: Erstaunlich, wie viel sich reparieren lässt, was nie kaputt war. Heute muss ich ergänzen: Und wie schnell es wieder kaputtgeht, ohne dass jemand es überhaupt angefasst hat.
No information on ballistic missile launches: The U.S. has once again failed to warn Ukraine about an attack on Kyiv — Radio Liberty. There are fatalities and injuries. A massive crater, caused by a missile strike in front of an office building in Kyiv’s Dniprovskyi district—footage captured by a U.S. journalist on the scene. The building housed only the offices of civilian businesses, as well as a "Sportlife" fitness center.
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Another Russian ballistic missile attack came in several waves overnight, and once again, there was no early warning from our partners. They again targeted energy facilities and infrastructure, but a medical clinic, a school, a metro station, and ordinary residential buildings were also damaged. In total, the Russians launched 16 ballistic missiles in a deliberate attack on Kyiv and the Kyiv region. The Russians also launched more than 200 drones of various types, including jet-powered “shaheds,” with attacks spanning from the Kharkiv and Dnipro regions to the Volyn, Rivne, and Odesa regions. Sadly, there are casualties. My condolences to their families and loved ones. Those who were injured are receiving assistance. Overnight and this morning, Russia attacked energy facilities in the Vinnytsia, Volyn, Kirovohrad, Kyiv, Mykolaiv, Zhytomyr, Khmelnytskyi, Kharkiv, Ternopil, Odesa, and Rivne regions. In this one night alone, more than 10 energy infrastructure facilities were damaged, and the lights went out for at least 550,000 families. Repair crews are working at the sites. Ukraine never wanted this war, and we have welcomed literally EVERY attempt by our partners to bring this war to a dignified end. We have responded positively to EVERY ceasefire proposal. Russia's response, time and again, has been ballistic missiles, “shaheds,” and killings. Putin not only doesn't want to end this war – he doesn't even want to take any steps toward de-escalation. EVERY ONE of our partners has experienced this firsthand when they heard Russia's refusals. And it is crucial to call things what they are. To call the aggressor an aggressor and help Ukraine defend lives. When deliveries of missiles for Ukraine's air defense are blocked while Russia is granted relief or delays in sanctions, this is, unfortunately, a denial of reality on the part of our partners. The reality is that the war continues, and it continues solely because of Russian strikes and Russia's desire to drag this war out. I thank everyone who recognizes this reality and helps Ukraine!
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‼️ 17 people injured in the Russian attack in Irpin, including 8 children 84 objects in the city were damaged. In particular, 70 private houses, 4 high-rise buildings, 6 cars, production and warehouse facilities.
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Zełenski przekazuje jasny komunikat Stanom Zjednoczonym: „Po prostu oddajcie nam Starlinka. Jeśli odmówicie, Ukraina przetrwa. Będziemy kontynuować obronę siebie z nim lub bez niego. Ale dlaczego ograniczacie kraj walczący o przetrwanie? Dlaczego utrudniacie nam obronę naszego narodu? Po prostu nie mogę zrozumieć rozumowania stojącego za tą decyzją. To błąd.” Ukraina nie prosi Ameryki o walkę w jej wojnie. Prosi Amerykę, by nie stawała na drodze jej obronie.
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Donald Trump hat seinem üblichen Sündenbock erneut eine Abreibung verpasst: Wolodymyr Selenskyj. Der wolle den Krieg gar nicht beenden. Dass Putin seit viereinhalb Jahren die Ukraine bombardiert, ist ihm wieder einmal entfallen. Dafür sorgt sich der Donald rührend um russische Raffinerien, US-Dieselpreise und Putins Gefühle – bloß nicht den Kremlchef vom Verhandlungstisch vertreiben. Und jetzt der Knaller: Putin hat Trump einen Vorschlag gemacht: Er möchte sich mit Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping treffen, möglicherweise im November in Shenzhen. Auf der Tagesordnung: die Zukunft der Ukraine. Das berichtet das Wall Street Journal. Nicht auf der Gästeliste: die Ukraine. Europa übrigens auch nicht. Der Kreml bestätigt, dass darüber gesprochen wird. Trump hat noch nicht zugesagt. Aber ein hoher US-Regierungsvertreter meint, Trump wäre aufgeschlossen. Eine Quelle des WSJ beschreibt Putins Wunschvorstellung als zweites Jalta. Jalta. 1945. Stalin, Roosevelt und Churchill verhandelten über die Nachkriegsordnung Europas. Die Länder, über deren Schicksal entschieden wurde, saßen nicht mit am Tisch. Stellen wir uns kurz vor, Hitler hätte sich 1945 nicht erschossen, sondern sich fett mit an den Tisch gesetzt. So ungefähr stellt Putin sich Jalta 2.0 vor: der Angreifer mitten in der Siegerrunde, ganz ohne einen einzigen Europäer – und auf Kosten des eigentlichen Opfers. Angenommen, die Dreckssäcke machen das wirklich. Was machen wir? Die nächste Erklärung unserer tiefen Besorgnis vorbereiten? Vielleicht gleich mit drei Ausrufezeichen. Oder wir erinnern uns daran, dass da noch eine vierte Weltmacht herumlungert: Europa. China muss sich warm anziehen, wenn es da mitmischt, denn es braucht den europäischen Markt. Die Ukraine kämpft mit Waffen, die Europa zu erheblichen Teilen finanziert. Und der größte Teil der eingefrorenen russischen Zentralbankvermögen liegt in Europa. Das sind politische und wirtschaftliche Hebel, über deren Einsatz man endlich ernsthaft reden müsste. Gut, Putin hat einen Gipfel bislang nur vorgeschlagen, nicht beschlossen. Aber wer Trumps jüngsten Erguss liest, weiß: Russland vom Verhandlungstisch vertreiben will er ganz bestimmt nicht. Noch ist Zeit, diesen Irren den Plan gründlich zu verderben. Vielleicht sollte Europa langsam begreifen: Wer an einem Tisch keinen Platz bekommt, steht dort womöglich auf der Speisekarte.
No words… 🇺🇸🇺🇦🫠
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❗️#ruZZia has launched a massive missile attack on Ecosoft, a Ukrainian water-treatment equipment manufacturer in #Irpin, #Kyiv region 🤬🤬🤬🤬🤬 Ecosoft is one of Ukraine’s leading companies specializing in water purification systems and equipment.
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