
Engineer | Dr.-Ing. | Free- and OpenSource Advocate | Ex @openSUSE Board | @GNUHealth | Sailor liveaboard | @DocB@fosstodon.org | mainstream ain't my stream
Joined March 2014
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Axel Braun retweeted
Am 18. Mai 2025 griff der 35-jährige Syrer Mahmoud M. in Bielefeld vor der Bar „Cutie“ mehrere Menschen mit einem Messer an. Sein Ziel war, möglichst viele in seinen Augen „Ungläubige“ zu töten. Fünf Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.
Es ist dem damals 27-jährigen Chris S. zu verdanken, dass kein Mensch getötet wurde und es nicht noch mehr Verletzte gab. Er nahm den Angreifer in den Schwitzkasten und verhinderte so weitere Attacken. Chris S. bezahlte seine Heldentat beinah mit seinem Leben. Denn während er den Angreifer festhielt, stach dieser ihm zweimal mit dem Messer ins Bein. Zwei Liter Blut verlor Chris S., der nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte.
Sein Leben, wie er es vor der Tat hatte, ist vorbei. Zuvor war er als Werkstudent angestellt, heute ist er immer noch krankgeschrieben. Als Student erhält er kein Krankengeld, sein Studium kann er krankheitsbedingt nicht fortsetzen. In seinem erlernten Beruf als Einzelhandelskaufmann kann er auch nicht arbeiten. Mahmoud M. wurde im Prozess zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 70.000 Euro an jedes Opfer verurteilt. Geld, das die Opfer natürlich nie sehen werden. Vom Staat erhielten Chris S. und die anderen Opfer jeweils 5.000 Euro Soforthilfe. 5.000 Euro. Über mögliche Opferrenten wurde bis heute, eineinhalb Jahre nach der Tat noch nicht entschieden. Die Anreise zum Prozess musste Chris S. selbst zahlen. Mahmoud M. hatte derweil vom Steuerzahler finanzierte Rundumversorgung, drei Dolmetscher, Anwälte, Therapien.
Jetzt gab Chris S. der WELT ein Interview. Er beklagt zurecht, dass in Deutschland der Täterschutz über dem Opferschutz steht. An dieser Stelle Auszüge aus dem Artikel der WELT:
„Chris S. sieht die Sache mit dem Schmerzensgeld ebenfalls nüchtern: „Ich wusste ja, dass er nicht zahlen kann. Ob er zu 5000 oder 2,5 Millionen Euro verurteilt wird, macht keinen Unterschied.“ Gleichzeitig empfinde er die fehlende Entschädigung als „deprimierend“. Das Attentat, das spätere Verfahren, die Inhaftierung des Täters, all das habe doch Kosten verursacht, sagt er kopfschüttelnd. „Wie viel dieser Mensch uns bisher gekostet hat, und wie viel er uns noch kosten wird!“
Er sehe da ein Ungleichgewicht, sagt der 27-Jährige.
„Täterschutz steht über Opferschutz in diesem Land, das kann man ganz klar sagen.“ Für ihn fühle es sich ungerecht an, dass der Täter vom Steuerzahler bezahlte Anwälte und auch jederzeit Zugang zu therapeutischer Unterstützung hatte. Drei Übersetzer standen dauerhaft für Mahmoud M. bereit, zwei vor Gericht, einer für dessen Gespräche mit dem Anwalt. S. schüttelt nur den Kopf. „Zutiefst frustrierend“ sei das.“
Die Anwältin von Chris B. hat einen Spendenaufruf gestartet. Für Chris und drei weitere Opfer, die sie vertritt. Der Spendenaufruf ist auch im WELT-Artikel verlinkt. Ich teile den Link hier auch und möchte meine lieben Follower und Freunde hier bitten, wenn möglich, Chris B. und die anderen Opfer zu unterstützen. 100.000 Euro ist als Ziel angegeben. Von der Spendensumme erhält jedes Opfer denselben Anteil. Ich hoffe sehr, dass viele mitmachen damit Chris B. und die anderen Opfer, die den Horror überlebt haben, wenigstens finanziell etwas Last abgenommen wird.
Hier der Spendenaufruf:
gofundme.com/f/schmerzensgel…
Hier der WELT-Artikel:
welt.de/vermischtes/plus6ac5…
Axel Braun retweeted
Die drohende Gasmangellage ist durch politisches Handeln der EU und Deutschlands verschärft worden. Der Gasimport soll "klimafreundlich" umgebaut werden. Die Exportländer USA, Nigeria, Katar liefern dann lieber woandershin. Umweltminister Schneider: "Wir haben die Macht, Standards zu setzen". Im Zweifel geht Klimaideologie über warme Stuben.
Der Anstieg der Netzgebühren für Strom ist eine Folge der Energiewende und wird die Strompreise in Deutschland in exorbitante Höhen hochschrauben. Der Anstieg um 24 % in 2027 ist ein unheilvoller Vorbote. Langfristig droht uns ein Anstieg der Netzgebühren für die Industrie von heute 2,86 €ct/kWh auf 13,5 €ct/kWh und der Haushalte von 9,2 €ct/kWh auf 27 €ct/kWh.(EWI-Studie 2024). Das ist für die Bürger unbezahlbar. Aber schlimmer ist: mit diesen Netzkosten wird es eine Industrie in Deutschland nicht mehr geben. Stoppt endlich die zerstörerische Energiewende! achgut.com/artikel/energiewe…
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Ein Dialog für die Ewigkeit. Die ganze Betrugsmaschine in einer Minute komprimiert.
Axel Braun retweeted
🚨 DEUTSCHLANDS VERGESSENE GEISEL: Erst stoppte Berlin ihre Rettung – dann verschwand Sonja Nientiet im Schweigen dreier Außenminister!
Am 3. Mai 2018 wird die deutsche Krankenschwester Sonja Nientiet in Mogadischu entführt. Sie ist nicht zum Urlaub in Somalia. Sie arbeitet dort für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, bildet Menschen in Erster Hilfe aus und hilft ausgerechnet dort, wo Gewalt, Terror und Elend zum Alltag gehören.
Ein Wachmann, der sie eigentlich beschützen sollte, soll den Entführern geholfen haben. Sonja wird aus dem Gebäude gezerrt und verschleppt. Ein ebenfalls entführter kenianischer Kollege kann entkommen. Sonja nicht.
Seitdem ist sie in der Gewalt mutmaßlicher Dschihadisten.
Acht Jahre. Acht Jahre ohne Freiheit. Acht Jahre Angst. Acht Jahre, in denen deutsche Regierungen wechselten, Minister kamen und gingen – während Sonja Nientiet in Somalia zurückblieb.
Doch das eigentlich Unfassbare kommt erst noch:
Nach einem Bericht der „Bild“ gelang es dem Bundesnachrichtendienst etwa zwei Jahre nach der Entführung, Sonjas Aufenthaltsort zu ermitteln. Eine Befreiungsaktion wurde vorbereitet. Das Kommando Spezialkräfte trainierte für den Zugriff. Amerikanische Dienste lieferten Aufklärungsinformationen, die USA wollten geeignete Black-Hawk-Hubschrauber bereitstellen. Selbst der damalige KSK-Kommandeur soll zur Erkundung nach Mogadischu gereist sein.
Die Rettung schien zum Greifen nah.
Dann stoppte der damalige Außenminister Heiko Maas (SPD) laut diesem Bericht die Operation. Seine Begründung: Die Aktion könne in einem Blutbad enden und Sonja oder beteiligte Soldaten das Leben kosten.
Das Risiko war zweifellos gewaltig. Aber ebenso gewaltig waren die Folgen dieser Entscheidung: Die Rettung fand nicht statt. Sonja blieb bei ihren Entführern. Die Spur verlor sich.
Dann kam Annalena Baerbock ins Auswärtige Amt. Wieder vergingen Jahre. Es gab keine Befreiung, keinen öffentlich erkennbaren Durchbruch und keine Antwort darauf, wann Sonja endlich nach Hause kommt.
2024 starb Sonjas Mutter Christel im Alter von 84 Jahren. Sie hatte jahrelang auf die Rückkehr ihrer Tochter gehofft. Sie starb, ohne zu wissen, ob Sonja überhaupt noch lebte.
Im Frühjahr 2025 dann das erschütternde Lebenszeichen: Sonja sitzt in einem schwarzen Tschador vor der Kamera, sichtbar gezeichnet. Ihre Gesundheit habe sich verschlechtert. Nur die Hoffnung, ihre Liebsten wiederzusehen, halte sie am Leben. Unter Tränen bittet sie die Bundesregierung um Hilfe.
Doch ihre Mutter konnte sie nicht mehr wiedersehen.
Seit dem 6. Mai 2025 heißt der verantwortliche Außenminister Johann Wadephul (CDU). Auch unter ihm ist Sonja nicht nach Hause gekommen. Noch im Juni 2026 verweigerte die Bundesregierung im Bundestag jede konkrete Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand, ihrem Aufenthaltsort oder zu neuen Initiativen für ihre Freilassung. Man äußere sich grundsätzlich nicht zu Entführungsfällen.
Bis heute bleibt nur diese erschütternde Bilanz:
Heiko Maas ließ die vorbereitete Rettungsaktion stoppen.
Annalena Baerbock brachte Sonja nicht zurück.
Und Johann Wadephul hat bislang ebenfalls keinen sichtbaren Mühen erkennen die Krankenschwester heim zu holen.
Darum muss die Frage jetzt lauter werden:
Herr Wadephul, was tun Sie konkret, um Sonja Nientiet lebend nach Deutschland zurückzuholen?
Jeweils 45 Jahre liefen diese beiden 1.000 MW Reaktoren des Kernkraftwerkes "Indian Point".
Im Vordergrund ist der GESAMTE abgebrannte Kernbrennstoff aus diesen 45 Jahren Betrieb zu sehen.
DAS IST ALLES!!!
In 🇩🇪 ließen sich mit solch einer Anlage (die übrigens auf eine Fläche von 1 km² passt) 4.500.000 Haushalte rund um die Uhr zuverlässig mit CO₂ -frei erzeugtem Strom versorgen.
Bei Dunkelheit.
Bei Flaute.
Bei Sturm.
Bei Hagel.
Bei Schnee.
Bei Frost.
Very true...
Hola, soy palestino. 🇵🇸
Y como la honestidad es poco común en mi política, permítanme confesar algunas cosas.
1947. La ONU me ofreció un estado. Junto a Israel. Fronteras, independencia, reconocimiento. Dije que no. Mis líderes prometieron que la guerra "arrojaría a los judíos al mar". En cambio, lo perdí todo y lo llamaron catástrofe. No porque no me ofrecieran un estado, sino porque lo rechacé.
1948–2025. Los estados árabes podrían haberme integrado, dado derechos, pasaportes, dignidad. En cambio, me encerraron en campos de refugiados durante generaciones, para que siguiera siendo un arma contra Israel. Construyeron palacios para ellos y cárceles para mí. Me usaron como propaganda, no como personas.
1967. Tras otra guerra perdida, podría haber construido un estado en Cisjordania y Gaza. En cambio, insistí en "ni paz, ni reconocimiento, ni negociaciones". Tres noes. Cincuenta años después, sigo sin Estado. Resulta que el rechazo no paga el alquiler.
Oslo, década de 1990. Israel dijo: «Intentémoslo». Me dio autonomía. Armas para la policía. Miles de millones en ayuda. ¿Qué hicieron mis líderes? Robaron el dinero, armaron milicias y lanzaron una intifada. Atentados suicidas en lugar de escuelas. Cohetes en lugar de fábricas.
Gaza, 2005. Israel se fue por completo. Sin colonos, sin soldados. Tuve la oportunidad de convertir Gaza en un Singapur mediterráneo. Voté por Hamás. La convirtieron en Mogadiscio junto al mar. ¿Miles de millones en ayuda? Túneles, cohetes y palacios para sus líderes, mientras mi gente come comida enlatada en la oscuridad.
¿Democracia? No he tenido elecciones en casi 20 años. Hamás mata a los disidentes en Gaza. Fatah los encarcela en Cisjordania. Mis líderes cancelan elecciones porque están demasiado ocupados luchando por el poder.
Religión. En lugar de construir un futuro, pongo a clérigos en televisión enseñando a los niños a odiar a los judíos. Glorifico a los "mártires" que hacen estallar autobuses. Crío a mis hijos con canciones de sangre y fuego en lugar de libros y ciencia. Cambio la esperanza por la guerra santa.
Mundo árabe. Los regímenes árabes me llaman "hermano". Pero pregúntenles cuántos palestinos pueden vivir libremente en Líbano, Siria, Egipto o Kuwait. Me excluyen, pero celebran mi muerte, porque mi muerte es su excusa.
Absurdo. Sigo diciendo que quiero "construir un estado". E irónicamente, justo al lado está Israel: el vecino que construyó una democracia próspera, una potencia tecnológica, granjas en el desierto, ciudades de polvo. Sin petróleo, sin riqueza infinita, solo coraje. Podría haber aprendido, copiado, colaborado. En cambio, elegí la envidia y la rabia.
Obsesión antijudía. Podría haber aceptado a los judíos como vecinos. Podría haber dicho: "Dos naciones, dos estados". En cambio, repito: "Del río al mar". En lugar de exhibir el honor, la hospitalidad y la rica cultura árabe, mostré solo la cultura de la espada: la ira, el extremismo y la sangre. En lugar de gritar salaam (paz) a los israelíes, grité muerte a los judíos. Y luego finjo sorprenderme cuando los israelíes no confían en mí, cuando están enojados, decepcionados y convencidos de que no quiero coexistencia en absoluto.
Responsabilidad. Culpo a Israel de todo. Siempre. ¿Mis líderes roban miles de millones? Culpa de Israel. ¿Hamás dispara cohetes desde hospitales? Culpa de Israel. ¿Glorifico la muerte más que la vida? Culpa de Israel. La responsabilidad no es mi fuerte.
Soy palestino.
Podría haber construido una nación, muchas veces. Elegí el rechazo, la corrupción y la guerra sin fin. Podría haber vivido en paz con Israel, pero elegí vivir a la sombra de su destrucción.
Así que sí, soy una víctima. Pero con demasiada frecuencia, soy víctima de mis propios líderes, de mis propias decisiones y de mi propia negativa a abandonar el odio.
Y esa, querido lector, es la tragedia que nadie quiere admitir.
Recht hat er...
4 Minuten, in denen alles haarklein erklärt wird, was seit 2014 falsch gelaufen ist und warum wir heute da sind wo wir sind: Am Abgrund (oder schon darüber hinaus)!
Funfact: Das Gesicht, bzw. die Nicht-Mimik von Herrn Altmaier sagt alles....🥳 #Lanz
Dear @AirFranceKLM , how do you think I could receive a SMS while I'on a plane? Trying to log in to my Flyingblue Account
Axel Braun retweeted
welt.de/vermischtes/article6…
Liebe Frau Högl,
dazu fällt mir tatsächlich nicht mehr viel ein.
Zwei hoch ausgebildete SEK-Beamte müssen ihre Spezialeinheit verlassen, weil in einer internen Chatgruppe sexistische und diskriminierende Inhalte geteilt wurden. Gegen sämtliche Mitglieder laufen disziplinarrechtliche Prüfungen.
Sie erklären dazu:
„Beschämend und nicht hinnehmbar.“
Vielleicht könnten wir trotzdem einmal über Verhältnismäßigkeit sprechen.
Ein SEK-Beamter ist nicht irgendein Verwaltungsangestellter. Diese Männer werden über Jahre ausgewählt, ausgebildet und trainiert, um genau dann zu handeln, wenn normale Polizeiarbeit nicht mehr ausreicht: bewaffnete Täter, Geiselnahmen, Terrorlagen, lebensgefährliche Zugriffe.
Wenn solche Beamten Straftaten begehen, Menschen misshandeln oder ihre dienstliche Stellung missbrauchen, muss der Staat selbstverständlich hart reagieren.
Aber bei geschmacklosen, sexistischen oder idiotischen Nachrichten in einer privaten Chatgruppe sofort die berufliche Eignung für eine Spezialeinheit infrage zu stellen, ist für mich eine andere Größenordnung.
Ich möchte von einem SEK-Beamten vor allem wissen:
Kann er in einer Geisellage einen klaren Kopf behalten?
Kann er seinen Kameraden vertrauen?
Kann er unter extremem Druck richtig entscheiden?
Kann er einen bewaffneten Täter stoppen, ohne Unbeteiligte zu gefährden?
Ob er privat einen geschmacklosen Witz verschickt hat, steht auf meiner persönlichen Prioritätenliste erstaunlich weit hinten.
Natürlich braucht auch eine Polizei Regeln und Grenzen.
Aber ein Staat, der bei jedem moralischen Fehltritt zunächst an Entfernung, Versetzung und Disziplinierung denkt, sollte sich irgendwann fragen, ob er seine besten Leute noch für ihre eigentliche Aufgabe beurteilt – oder inzwischen hauptsächlich für ihre Gesinnungsreinheit.
Gerade bei einer Spezialeinheit sollte am Ende eine ziemlich einfache Frage zählen:
Sind diese Männer charakterlich und fachlich geeignet, Menschenleben zu retten und extreme Gefahrenlagen zu beherrschen?
Alles Weitere sollte mit Augenmaß behandelt werden.
Denn Terroristen lassen sich leider nicht durch einen Stuhlkreis beeindrucken.
Sorry – und ich entschuldige mich ausdrücklich bei den Frauen, die das genauso sehen wie ich.
Aber bei diesem Verhalten der Innensenatorin werde ich geradezu dazu verleitet, zu sagen:
Hier wird wieder ein weibliches Stereotyp bestätigt – nämlich die Vorstellung, man könne auch mit Stuhlkreisen und moralischer Ermahnung weiterkommen, wenn eigentlich Härte, Führung und klare Prioritäten gefragt wären.
Das ist ausdrücklich keine Aussage über Frauen allgemein.
Ehrlich, @UPS ? 'Nicht angetroffen'? War den ganzen Morgen zu Hause.
'Ab morgen abholen' am anderen Ende der Stadt. Ist morgen Feiertag?😡
Axel Braun retweeted
Sehr geehrte Frau Amann, sehr geehrte Frau Nietzard,
mit Erstaunen habe ich die verstörenden Thesen von Frau Nietzard gesehen. Dazu aber mal im Einzelnen:
1. Schutzstatus
Als Vater der am 25.01.2023 in einem Nahverkehrszug in Brokstedt ermordeten- erst 17-jährigen- Ann-Marie möchte ich gern von Ihnen wissen, warum Sie meine Tochter kein Anrecht auf Sicherheit hatte?
Sie und Ihr Freund Danny wurden mit 38 Messerstichen niedergemetzelt...so entstellt, das wir als Eltern nicht einmal mehr das Gesicht unseres Kindes sehen durften!
Der Mörder meiner Tochter war illegal in diesem Land, hatte bereits über 42 schwere Straftaten verübt- unter anderem ein Jahr voher schon einmal jemandem ein Messer in den Hals gerammt!!!!- und war ausreisepflichtig! Dank Menschen wie Ihnen, durfte er sich trotz allem unbehelligt weiter in diesem Land bewegen...
Inzwischen sind wir mit mehr als 1.000 Familien vernetzt, die in den letzten 11 Jahren angehörige durch Ihre Politik betrauern mussten...davon alleine 400 Kinder jeglicher Hautfarbe, Herkunft, Sprache und Religion, die z.B. nur zur Schule gehen wollten und nicht mehr zu Ihren Eltern nach Hause kamen!
Und Sie verlangen von uns verwaisten Eltern, das wir Verständnis für die Mörder unserer Kinder haben? Das wir uns Sorgen sollten, das es den Tätern in ihrem Heimatland nicht gut gehen könnte?
Fragen Sie doch mal uns als Eltern, wie es uns geht...denn unsere Kinder können sie ja nicht mehr fragen...die sind nämlich TOT!!!!
2. gerechte Strafen
Was ist für Sie eine gerechte Strafe, wenn ein Mensch ohne Grund, Vorwarnung und Anlass andere Menschen- zum Teil Kinder!!!- aus dem Leben reißt?
Nur zu Erinnerung, damit Sie verstehen was das bedeutet: Unsere Kinder liegen 2m tief begraben und kommen niemehr wieder! NIEMALS! Ihr Leben wurde von jemand Wildfremden brutalst beendet.
Sie dürfen keinen Schulabschluss mehr machen, sich nicht mehr verlieben, nicht mehr heiraten und uns Eltern zu Großeltern machen...
Bitte definieren Sie mir- und den anderen verwaisten Eltern- was für Sie eine gerechte Strafe ist, wenn Sie schon die Rückführung der Mörder in ihre Heimatländer als "menschenunwürdig" betiteln?
3. Deutschland= reiches Land
Ich fahre seit mehr als 3 Jahren durch dieses Land und versuche verwaisten Eltern zu helfen. Ich komme in Haushalte, wo beide Elternteile einem ehrenwerten Beruf in Vollzeit nachgehen und beide nebenbei noch einen Minijob haben...
...damit sie sich das kleine Reihenhaus noch leisten können...und dennoch haben sie kein Geld, ihre ermordeten Kinder würdevoll und anständig beerdigen zu können...
Stattdessen stehen Poliker vor den Mikrofonen und erzählen diesen Menschen sie wären "reich" und das sie mit 14 Stunden-Tagen bei Politikern als "faul" gelten...
Sehr geehrte Frau Nietzard, ich bin gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren- es sei denn, dieses Thema ist Ihnen wieder "zu blöd", wie bei Julia Ruhs Sendung "Klar"
Gern lade ich Sie am 19.09. um 14:00 Uhr nach Frankfurt zur Trauerwache Deutschland ein...haben Sie den Mut und den Anstand mit vielen anwesenden verwaisten Eltern zu sprechen, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kyrath
@MelAmann @jetteniz @juliaruhs
Ein extrem schwacher Artikel des @handelsblatt. Hätte, könnte, möglicherweise. Über die harten Grenzen der Physik (Maxwell'sche Gleichungen) wird lieber geschwiegen, denn an denen kommt man nicht vorbei. Auch nicht mit viel Geld
handelsblatt.com/unternehmen…
Die #Sozen machen den Vermögensaufbau wieder schwerer. Richtig wäre, die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer für Aktien wieder einzuführen. Auch hier ist der Staat wieder das Problem, nicht die Lösung. @handelsblatt @thinkBTO
handelsblatt.com/finanzen/st…
Das Forum bei @heiseonline wird auch immer mehr von Realitätsverweigerern bevölkert.
/2
Zum Thema Deindustrialisierung: "...Bei AfFDen und anderen kongnitiven Minderleistern kann man sich hingegen wirklich sicher sein, dass die das Märchen einer gegenwärtigen Deindustrialisierung,begründet durch Klimaschutzmaßnahmen, tatsächlich glauben.
/3
Mit der geistigen Leistungsfähigkeit von Flacherdlern und Chemtrail-Gläubigen glaubt man halt jedes Märchen; selbstredend ungeprüft und ohne jeden Faktencheck."
Zitat Ende.
Lebt der unter einem Stein?
@thinkBTO Wie sehen Sie das Herr Stelter?
Google möchte Android zu einem geschlossenen System machen. Ausweispflicht, Registrierungsgebühren und ein neunstufiger "erweiterter Ablauf" für Sideloading? Das ist keine Sicherheitsmaßnahme, das ist Monopolbildung. keepandroidopen.org/de/ @AlteredDeal #KeepAndroidOpen
Energiewende für Dummies erklärt
Wolkenkuckucksheim am Stromnetz
Man muss diese Grafik eigentlich rahmen.
Nicht, weil sie schön ist. Sondern weil sie das deutsche Energieproblem in einer einzigen Woche erklärt.
Die schwarze Linie ist der Verbrauch. Also das, was das Land tatsächlich braucht. Industrie, Haushalte, Bahn, Krankenhäuser, Server, Kühlung, Maschinen, Licht, Pumpen, alles. Darunter liegt die glorreiche Erzeugung. Viel Sonne am Tag, wenig Wind, Kohle als Notnagel, Gas als Pflaster, Biomasse als Fußnote und Wasserkraft irgendwo als dekorativer grüner Strich.
Und dann sieht man das deutsche Wunder.
Mittags produzieren wir Strom, als hätte jemand die Solaranlagen mit dem Gartenschlauch gegossen. Die Sonne knallt, die Kurve geht hoch, der Markt sagt: Danke, haben wir gerade zu viel. Der Preis fällt, manchmal Richtung null, manchmal darunter, und Deutschland exportiert seine Überproduktion wie ein Nachbar, der dir im August ungefragt 40 Kilo Zucchini vor die Tür legt.
Abends ist dann Schluss mit Sonnenromantik.
Die gelbe Fläche fällt weg, der Verbrauch bleibt, der Wind macht gerade Mittagsschlaf, und plötzlich steht das modernste Industrieland Europas da und sucht Strom wie ein Teenager sein Ladekabel.
Das ist keine Energiewende.
Das ist betreutes Hoffen mit Kohlehintergrund.
Und genau hier beginnt die große deutsche Erzählkunst. Tagsüber zeigt man stolz auf die Solarspitze und ruft: Seht her, Erneuerbare liefern! Abends zeigt man lieber nicht so genau hin, weil dann wieder Kohle, Gas, Import und Reserve die Party aufräumen müssen. Wie bei einer grünen WG: Einer malt das Plakat, ein anderer spült den Dreck weg.
Natürlich war Atomkraft böse. Viel zu zuverlässig. Viel zu CO₂-arm. Viel zu langweilig planbar. Also weg damit. Deutschland wollte moderner sein. Zukunft. Wasserstoff. Speicher. Flexibilität. Smart Grid. Transformation. All diese schönen Wörter, die immer dann besonders gut klingen, wenn die dazugehörige Infrastruktur noch nicht existiert.
Wolkenkuckucksheim hat jetzt einen Netzanschluss beantragt.
Leider dauert die Genehmigung.
Und währenddessen läuft die Realität weiter. Strom ist kein Gedicht. Strom ist kein Haltungsseminar. Strom muss in jeder Sekunde passen. Zu viel ist schlecht. Zu wenig ist schlecht. Falscher Ort ist schlecht. Falsche Zeit ist schlecht. Und genau das ist der Punkt, den die deutsche Energieromantik nie wirklich begreifen wollte: Ein Stromsystem ist kein Jahresdurchschnitt. Es ist ein Echtzeitsystem.
Man kann sich nicht im Juli um 13 Uhr auf die Schulter klopfen und sagen: Heute war die Zukunft aber sonnig.
Denn um 21 Uhr fragt die Maschine nicht nach der Mittagsbilanz. Sie fragt: Ist jetzt Strom da?
Und wenn die Antwort lautet: „Nein, aber der Ausbaupfad ist ambitioniert“, dann bleibt die Maschine trotzdem stehen.
Das eigentlich Peinliche ist, dass Deutschland mit diesem Zickzack nicht nur sich selbst belastet. Es hängt ja im europäischen Netz. Wenn wir zu viel Strom haben, drücken wir ihn in den Markt. Wenn wir zu wenig haben, saugen wir ihn wieder heraus. Mittags verschenken, abends teuer zurückholen. Ein Geschäftsmodell, das man sonst nur aus sehr schlechten Kneipen kennt: Freibier um zwölf, Champagnerrechnung um acht.
Und dann wundert man sich, dass andere Länder irgendwann genervt sind.
Frankreich hält mit Kernkraft große Teile Europas stabiler, als es deutsche Energiepolitiker je zugeben würden. Andere Länder haben wenigstens noch eine Ahnung davon, dass Stromversorgung nicht aus Wetterbericht plus Pressemitteilung besteht. Deutschland dagegen spielt Energiewende-Lotto und nennt es Systemdesign.
Das ist der neue deutsche Exportartikel:
Netzstress.
Früher exportierten wir Maschinen, Autos, Chemie, Präzision. Heute exportieren wir mittags Solarüberschuss und importieren abends Realität.
Man muss das erst einmal schaffen.
Und natürlich gibt es dann wieder Erklärungen. Speicher kommen. Netze kommen. Wasserstoff kommt. Gaskraftwerke kommen. Lastmanagement kommt. Alles kommt. Deutschland ist ein Land, in dem die Lösung immer kommt. Nur nie dann, wenn man sie braucht.
Bis dahin machen wir weiter wie bisher.
Tagsüber zu viel.
Abends zu wenig.
Im Sommer Kohle.
Im Winter Gebete.
Und dazwischen die feste Überzeugung, dass Physik bestimmt bald durch politische Bildung ersetzt wird.
Die Grafik zeigt keine Energiewende.
Sie zeigt eine tantenhafte Politik, die beim Stromnetz mit Duftkerze und Zukunftsworkshop anrückt und sich wundert, dass Ampere nicht auf Moderationskarten reagieren.
Deutschland hat kein Stromproblem, weil die Sonne nicht scheint.
Deutschland hat ein Stromproblem, weil es glaubt, Sonne zur falschen Zeit sei schon Versorgung.
Und wenn dann abends wieder importiert, geregelt, geschoben, gedrosselt und teuer stabilisiert werden muss, heißt es bestimmt:
Die Energiewende ist auf einem guten Weg.
Ja.
Nur leider fährt der Weg ohne Fahrplan, ohne Speicher, ohne Grundlast und manchmal ohne Strom.

















