Die aktuelle Supply-Chain-Attacke auf Ledger zeigt einmal mehr, was bei der #Bitcoin Aufbewahrung entscheidend ist: Single Points of Failure vermeiden.
Wie? Multi-Vendor MultiSig oder bei SingleSig die Aufteilung des Vermögens auf Hardware Wallets verschiedener Hersteller.
Wie nicht?
1. Die Bitcoin auf der Börse lassen. Auch wenn Börsen oft über eine aufwendigere Sicherheitsinfrastruktur verfügen als Privatpersonen, sind sie nicht vor Angriffen gefeit. Und als zentrale Verwahrstellen sind sie besonders attraktive Ziele.
2. Wie es aktuell propagiert wird, auf Seed oder Display verzichten. Das wäre, als würde man nach einem Einbruch die Haustür ausbauen, weil das Schloss versagt hat.
Weitere Maßnahme: Sachen, die man selbst machen kann, selbst machen. Z.B. Firmware verifizieren oder Seed selbst generieren. Hierbei wichtig: maximale Entropie - erreicht man z.B. durch Würfeln: seedor.io/products/casino-wu…
Nun soll also auch die zehnjährige Haltefrist für Immobilien fallen.
Nehmen wir an, man hat vor neun Jahren ein Grundstück für 200.000 € gekauft. Statistisch gesehen hat Bauland in Deutschland seit 2017 einen „Wertzuwachs“ in Höhe von 5,4 % zu verzeichnen. In der Theorie könnte man das Grundstück heute damit für ca. 320.000 € verkaufen.
Nach den neuen Plänen der „Experten“ müsste man den „Gewinn“ i. H. v. 120.000 € versteuern. Dadurch gehen also bis zu 53.000 € an den Staat.
Gleichzeitig steigt die Geldmenge durchschnittlich um 7 % p. a.
Genau genommen hat das Grundstück also gar keinen Wertzuwachs zu verzeichnen, sondern hat inflationsbereinigt sogar an Wert verloren. Durch die Inflation hat sich lediglich der Maßstab zur Bemessung des Wertes verändert.
Diese „Gewinne“ sollen nun mit dem privaten Einkommensteuersatz versteuert werden. Dass die Inflation dabei nicht berücksichtigt wird, ist schlichtweg eine Enteignung:
Aus der Kaufkraft des Jahres 2017 in Höhe von 200.000 € sind nach dieser Investition, gemessen an der Kaufkraft von 2017, real nur noch rund 139.000 € übrig geblieben.
160 Millionen für eine Zukunftsindustrie - der schlechteste Deal des Jahres
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Am 14. Oktober befasst sich das Bundeskabinett mit der Abschaffung der einjährige Haltefrist für #Bitcoin. Für Bitcoin, die ab dem 1. Januar 2027 gekauft werden, wären Gewinne dann unabhängig von der Haltedauer mit 26,375 % zu versteuern.
Es folgt eine sachliche Kosten- / Nutzenanalyse, die jeder anstellen sollte, der über dieses Gesetz und damit über unser Land entscheidet:
𝐃𝐢𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧: Das Finanzministerium recht mit Steuereinnahmen i.H.v. 160 Mio. EUR in 2028, bis 2031 mit 350 Mio. EUR.
𝐃𝐢𝐞 𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧:
𝐕𝐞𝐫𝐰𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧: Beim Erfüllungsaufwand für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung steht im Entwurf bis heute nur „folgt“. Es wird also eine Steuer geplant, ohne zu wissen, was ihre Erhebung kostet.
𝐎𝐩𝐩𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐢𝐭ä𝐭𝐬𝐤𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧: DIW-Präsident Marcel Fratzscher begründet höhere Immobiliensteuern sinngemäß damit, dass "Immobilien nicht ins Ausland abwandern können". Für Bitcoin gilt das Gegenteil: Es gibt kaum ein mobileres Vermögen.
Wer Bitcoin verkauft, will in aller Regel konsumieren. Die Frage ist nur, wo. Angenommen, aufgebaute Krypto-Bestände im Wert von 40 Mrd. € werden nicht in Deutschland ausgegeben, sondern nach einem Wegzug im Ausland. Dann fehlen dem Staat bei 19 % Umsatzsteuer rund 6,4 Mrd. € allein an Umsatzsteuer.
𝐃𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐚𝐧𝐝𝐨𝐫𝐭𝐯𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭: Die Bitcoin Branche ist mobil und entscheidet sich für den Standort mit den verlässlichsten Rahmenbedingungen. Beispiel: Das Crypto Valley Zug zählt heute über 1.700 Blockchain-Unternehmen.
Zug hat die niedrigsten Steuersätze der Schweiz und nimmt aber so viele Steuern ein, dass es nicht weiß, wohin mit dem Geld. 2025 lag der Überschuss bei 429 Mio. Franken. 2026 und 2027 übernimmt Zug deshalb nahezu die kompletten Spitalkosten seiner Einwohner. Inzwischen hat der Kanton sogar einen Steuerrabatt eingeführt, über den Überschüsse an die Bürger zurückfließen.
Deutschland hatte mit der Haltefrist einen echten Wettbewerbsvorteil, in einer Technologie, bei der wir nicht schon wieder hinterherlaufen müssten. Die richtige Frage ist deshalb nicht nur, was wir verlieren, sondern auch was wir hätten gewinnen können, wenn wir uns bewusst als Standort positioniert hätten. Unternehmen, Arbeitsplätze, Steuerzahler und Know-how, die stattdessen woanders entstehen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Auf der Habenseite stehen 160 Mio. EUR. Zur Einordnung: die Sanierung der Gorch Fock hat 135 Mio. EUR gekostet.
Auf der Sollseite stehen unbezifferte Verwaltungskosten, neue Bürokratie für 9 Millionen Krypto-Nutzer (und Wähler!), abwanderndes Kapital, entgangener Konsum, Vertrauensverlust und eine Zukunftsindustrie, die woanders wächst. In Zahlen: ein Schaden in Milliarden-Höhe.
Jeder Volksvertreter der für diese Steuer abstimmt, muss ich gewiss sein, dass er irrational handelt und damit Deutschland vorsätzlich schadet (und gegen das Interesse von 9 Mio. Wählern handelt).
Get your #Bitcoin off exchanges.
🚨BREAKING: Bitget wurde offenbar gehackt:
Über $185.000.000 USD fließen gerade aus den Börsen-Wallets ab. Zahlreiche On-Chain-Accounts sprechen von einem Hack.
Die Arkham-Daten zeigen es in Echtzeit: ETH, USDT, USDC, BNB und AVAX, aus Hot- und Cold-Wallets, alles auf eine einzige Adresse, innerhalb einer Stunde. Eine Stellungnahme von Bitget gibt es bisher nicht.
Ich würde sicherheitshalber versuchen Bestände von der Börse abziehen
Aus der Community bestätigen Nutzer, dass Auszahlungen gesperrt sind und man teilweise nicht mehr handeln kann.
Es gilt wie immer not your keys not your coins und Assets, die man nicht fürs aktive Handeln auf der Börse braucht, gehören auf die Hardware Wallet.
Wer keine Hardware Wallet hat, sollte sich spätestens jetzt eine anschaffen.
Bitcoin Bote retweeted
Während die meisten auf den nächsten Kursausbruch warten, sichern vermögende Anleger ihre finanzielle Souveränität. 🛡️
Welche Denkweise hinter großen Bitcoin-Allokationen steckt erfährst du im neuen 21talk mit Dr. Ayhan Celebi.
Link im ersten Kommentar 💬
Bitcoin Bote retweeted
🎙️ Im neuen 21talk diskutieren wir über Bitcoin und den möglichen Wandel vom reinen Preisnarrativ hin zu einer größeren Frage:
Kann Bitcoin nicht nur das Wertspeicherproblem, sondern auch das Souveränitätsproblem lösen?
Ich war zu Gast im Podcast von @21bitcoinApp in Salzburg. Wir haben darüber gesprochen, warum sich die aktuelle Schwäche-Phase von Bitcoin perspektivisch als große Chance erweisen könnte. Den Link zum Video findet ihr in den Kommentaren.
Bitcoin Bote retweeted
Für viele war die historische Performance der Grund, sich näher mit Bitcoin zu befassen. Doch was passiert, wenn andere Assets kurzfristig besser abschneiden und die Euphorie nachlässt?
Im neuen 21talk diskutieren @bitcoinbote, @daniel21btc & Clemens warum genau darin eine Chance liegen könnte: Der Fokus verschiebt sich vom reinen Preisnarrativ hin zu Eigenverwahrung, Unabhängigkeit und finanzieller Souveränität.
Anscheinend ist ein umfassender Schutz für Altbestände vorgesehen: Die Neuregelung greift laut Entwurf erst für die #Bitcoin, die nach dem 31.12.2026 angeschafft werden. Wer seine Coins vor diesem Stichtag kauft, kann wahrscheinlich diese nach Ablauf der einjährigen Haltefrist weiterhin komplett steuerfrei veräußern.
🚨 Der Klingbeil-Plan ist öffentlich: Die Steuerfreiheit für Krypto-Gewinne soll 2027 fallen! Mein @welt-Kollege Karsten Seibel hat sich den Referentenentwurf aus dem Finanzministerium mit allen Details besorgt. Unbedingt lesen 👇 welt.de/wirtschaft/plus6a9ff…
Ich war zu Gast im Walking Podcast von @Andre38887385. Bei knapp 40 Grad haben wir den Mönchsberg in Salzburg erklommen und uns über #Bitcoin unterhalten. Link im Kommentar. Lasst Andre ein Abo da!
Wir zahlen teilweise mehr als 70% Steuern. Solltest du es schaffen am Ende des Monats trotzdem etwas anzusparen, soll das „faule Geld“ auf deinem Konto - man könne es auch den Wert deiner gespeicherten Arbeitszeit nennen - nun „mobilisiert“ werden.
Wer #Bitcoin kauft, entzieht seine Ersparnisse einem Geldsystem, das Kaufkraft verwässert, Sparer enteignet und auf deren Kosten Kriege finanziert.
Ich war zu Gast bei @NikoJilch. Wir haben über #Bitcoin Lockangebote, Eigenverwahrung, Eliminierung von Single Point of Failures, Multisig uvm. gesprochen. Link in den Kommentaren.
Nächste Attacke im #Bitcoin Ökosystem. Um sich davor zu schützen, empfiehlt es sich bei Online Bestellungen generell:
- einen E-Mail Alias zu verwenden
- Lieferung an Packstation
We have some difficult news to share. Unfortunately, one of our shipping providers has experienced a data breach that exposed sensitive order data. This affects new customers in the US, UK, Sweden, Colombia, Brazil, Italy, and Portugal who received an order within the 90 days prior to August 8th, 2026.
The data exposed:
- Full names
- Shipping addresses
- Phone numbers
- Email addresses
The incident affects 11,742 customers with full exposure (name, email, phone number, shipping address) and 1,947 customers with partial exposure (name, city, email). The breach is limited due to Trezor’s strict 90-day data storage policy (we were also able to negotiate the same terms with fulfillment partners, who follow the same policy).
All affected customers have been contacted separately by email.
Our systems and devices remain secure, but affected customers could experience an increase in phishing attempts.
NEVER enter your wallet backup on a website or share it with anyone, and only check for updates on official Trezor channels.
We are deeply sorry to the community and those affected.
We are investigating this situation and will post updates on our blog:
trezor.io/blog/news/recent-c…
Paket nach Vanuatu schicken? Kein Problem.
Paket nach Frankreich schicken? Seit heute Nacht ist das nicht mehr drin.
Hintergrund ist die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Für den Versand in EU-Mitgliedstaaten muss u.a ein "Bevollmächtigter" in jedem einzelnen Zielland bestimmt werden werden.
Ab dem ersten Paket.
Das ist praktisch nichts anderes als die Abschaffung des EU-Binnenmarktes für kleine Unternehmen.
In einer Zeit, in der ständig darüber gesprochen wird, dass Europa wettbewerbsfähiger werden muss und Unternehmertum gefördert werden soll.
Unternehmer brauchen keine Förderung. Sie brauchen vor allem eines: dass man sie machen lässt.
Und vielleicht ist die interessantere Frage deshalb nicht, ob die Politik solche Konsequenzen übersehen hat.
Sondern, ob sie vielleicht gewollt sind und eine Zentralisierung angestrebt wird.
Weniger kleine Anbieter. Weniger Wettbewerb. Mehr Marktanteile für die großen Akteure.
🇪🇺 Service Tweet 🇪🇺
Aufgrund der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR pausieren wir seit heute Nacht den Versand von SEEDOR in EU-Länder außerhalb Deutschlands.
Die neuen EU-Vorgaben erfordern u.a. "Bevollmächtigte für die erweiterte Herstellerverantwortung" in jedem einzelnen Zielland.
Der Versand innerhalb Deutschlands sowie in Drittländer (z.B. Schweiz, USA usw.) bleibt bestehen.
Du kommst aus dem EU-Ausland und möchtest einen SEEDOR? Schreib uns gerne. Wir helfen dir dabei, einen passenden Reseller in deiner Nähe zu finden.
















