
ALT Gedenken an die Novemberpogrome In den Tagen um die Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 kam es zu systematischer Verfolgung, Verschleppung, Vertreibung und Ermordung von Jüdinnen*Juden. So auch in Hannover. Das NS-Regime nutzte den Widerstandsakt eines Juden aus Hannover, um einen Anlass für die Pogrome auszugeben. Am 7. November hatte Herschel Grynszpan aus Verzweiflung über die Deportation seiner Familie ins Niemandsland zwischen der deutschen und polnischen Grenze und die dortigen Lebensverhältnisse auf einen Botschaftsmitarbeiter in Paris geschossen. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre und Monate strafen all jene Lügen, die von der Geschichte und vermeintlichem Schuldkult „befreit“ werden möchten und die Beschäftigung mit ihr ablehnen. Um nur ein akutes Beispiel aus dem Raum Hannover zu nennen sei an die mehrfachen Schändungen der Gedenkstätte Ahlem seit spätestens 2022 verwiesen. So wurde die Gedenkstätte mit Farbe und extrem rechten Botschaften beschmiert.

ALT Wegschauen kann nicht die Lösung sein. Also beschäftigt Euch mit der deutschen Geschichte, zum Beispiel der Geschichte der Gedenkstätte Ahlem. Wir fordern alle Fans von Hannover 96 auf, der Verharmlosung und Legitimierung von Antisemitismus und NS-Verharmlosung und -Verherlichung entschieden entgegenzutreten! Kein Vergeben! Kein Vergessen!






















