@Smart_Moneyi
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Im Rabbit-Hole | Krypto-Trader | 🎥 YouTuber | 🔎 On-Chain-Analyst | ➡️ Gratis Trading Gruppe→ https://nitter.cf/t.co/YIsfnu7OoF
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☠️🚨 MUTMAßLICHER BOMBENANSCHLAG AUF TRUMP - TRUMP KÜNDIGT ANKÜNDIGUNG AN!
Leute, schnallt euch an!
🌙 DEINE NACHT IN ELF ZEILEN
⏳ Morgen früh um 6:01 Uhr greifen die Einfuhrverbote gegen Kanada, in 30 Tagen entscheidet die Fed.
→ ⚪ 🇬🇧 Sonntag, 0:45 Uhr: Bewaffnete Polizei stoppt drei Transporter vor der RAF Fairford, dem Startplatz der B-52 gegen Iran, fünf Männer sitzen wegen Terrorverdacht in Haft.
→ 🇬🇧 Die Counter Terror Police gehen davon aus, dass ein mutmaßlicher Bombenanschlag mit Verbindungen zum Iran das wahrscheinlichste Szenario ist.
→ 🤖 🇺🇸 Donald Trump isst am Abend mit Dario Amodei, dem Chef von Anthropic, im Weißen Haus und kündigt für heute 20 Uhr eine Erklärung im Oval Office an - worum es geht, verrät er nicht.
→ 🇬🇧 Britischer Diesel kostet 199,11 Pence je Liter, mehr als im Rekordsommer 2022 - London holt die Pläne für eine Rationierung aus der Schublade.
→ 🟡 🇺🇸 Die zehnjährige US-Rendite schloss am Donnerstag bei 5,18 Prozent - jeder neue Kredit, den du aufnimmst, wird teurer.
→ 🟠 Bitcoin rutscht über Nacht auf 83.482 Dollar, 1 Prozent unter dem Vortag - die neue Woche beginnt mit Verkäufern.
→ 🟠 Der Fear and Greed Index springt trotzdem von 69 auf 75 - die Gier kommt zurück, während der Kurs fällt.
→ 🐋 Die Bitcoin-ETFs sammelten letzte Woche 2,39 Milliarden Dollar ein, am Montag 999 Millionen, am Freitag noch 134,5 - die großen Käufer werden jeden Tag leiser.
→ 🟠 Bitget öffnet heute um 10 Uhr die Bitcoin-Auszahlungen, vier Tage nach dem Abfluss von 387,5 Millionen Dollar - wer dort Coins liegen hat, sieht heute, ob sie kommen.
→ 🏛️ 🇺🇸 Gavin Newsom verbietet Kaliforniens Amtsträgern eigene Memecoins und hält Trump vor, dass Käufer mit seinem Coin über 3 Milliarden Dollar verloren haben - wer Politiker-Coins kauft, bezahlt deren Gewinn.
→ 🟠 Michael Saylor, Chef von Strategy, kündigt mit "Even more orange" für heute den nächsten Bitcoin-Kauf an - der größte Käufer bleibt am Tisch.
→ 🟠 Aus 88 Dollar in $RBD wurden 44.000 Dollar, fünf Minuten nach dem Start gekauft und nie verkauft - wer heute einsteigt, bezahlt diesen Gewinn.
⭐ SPECIAL: TRUMP JUBELT UND HÄLT DIE KARTE ZURÜCK
Sonntag, Medinah Country Club bei Chicago. Donald Trump schaut beim Golf zu, dem letzten Tag des Presidents Cup, und gibt Fox News ein Interview. Wenige Stunden vorher hat die Polizei an der RAF Fairford fünf Männer festgenommen, eine Meile vor der Basis, von der seine B-52 nach Iran starten.
Trump klingt wie ein Sieger. "Sie wollten großen Schaden an unserer Festung anrichten", sagt er über die fünf, "wir haben sie erwischt." Die Männer habe man lange beobachtet, die Arbeit mit den Briten sei großartig gewesen.
Dann legt er nach. "Wir werden diesen Krieg sehr bald gewinnen, und sobald wir ihn gewonnen haben, geht das Öl runter, weit runter, auf den Stand vor dem Krieg."
🍽️ DIE ANKÜNDIGUNG
Am Abend sitzt Trump im Weißen Haus mit Dario Amodei beim Essen, dem Chef von Anthropic. Es ist ihr erstes Treffen unter vier Augen. Amodei will die Entwicklung der KI bremsen, aus Sorge um ihre Sicherheit. Trump hat vorher bei Fox klargemacht, dass er davon nichts hält.
Für heute um 20 Uhr deutscher Zeit hat Trump eine Erklärung im Oval Office angesetzt. Er deutet an, dass sie mit diesem Abendessen zu tun hat. Mehr sagt das Weiße Haus nicht.
Für dein Geld heißt das zweierlei. Trump verspricht dir billiges Öl, aber in Großbritannien steht der Diesel gerade auf Rekord, und die Ermittler prüfen, ob Teheran hinter dem Plan von Fairford steckt. Und um 20 Uhr kann ein einziger Satz über die KI genau die zehn Aktien bewegen, an denen dein Sparplan hängt.
⛽ LONDON RATIONIERT BALD DEN DIESEL
Großbritannien hat die Notfallpläne fertig: höchstens rund 30 Pfund Sprit je Tankstopp, kürzere Öffnungszeiten, Tempo 50 Meilen auf allen Straßen. Beschlossen ist noch nichts. Das Rohöl fließt wieder, Saudi-Arabien schickt 6 Millionen Barrel am Tag hinaus. Der Diesel fließt trotzdem nicht.
Wer in Deutschland einen Diesel fährt, tankt am selben Hahn. Warum der Preis an deiner Säule gerade am Öl vorbeiläuft, habe ich nachgerechnet.
👉 Meinen ganzen Post dazu bekommst du heute von mir.
🤖 KI-CRASH: DAS FASS LÄUFT ÜBER!
Zehn Aktien tragen 41 Prozent des amerikanischen Aktienmarkts, so eng hing die Börse zuletzt im März 2000. Die Bank of America hat die großen Blasen nachgezählt: Sie rissen jedes Mal, wenn die Rendite der Staatsanleihen um zwei Punkte gesprungen war. Die Zehnjährige stand am 27. Februar bei 3,97 Prozent, am Donnerstag bei 5,18. Bis zur Linie fehlen 0,79 Punkte.
Wer monatlich in einen Weltindex spart, steckt mittendrin. Wer als Erster reißt, steht schon fest.
👉 Wie der nächste Crash aussieht, zeige ich dir heute in einem eigenen Post.
🚨 QUANT VERDOPPELT SICH IN 24 STUNDEN
$QNT springt binnen 24 Stunden um fast 60 Prozent auf 271,68 Dollar. Nachts stand er schon bei 358, dann ging es wieder runter. Auslöser ist The Clearing House, über das die größten US-Banken ihr Geld abwickeln. Es hat Quant für tokenisierte Bankeinlagen ausgewählt, und CT reicht Kursziele im Zehntausenderbereich herum.
In der Mitteilung der Banken kommt der Coin nicht vor. Wer jetzt kauft, zahlt fast 60 Prozent mehr als gestern um diese Zeit.
👉 Warum ich diesem Sprung nicht traue, liest du heute bei mir.
🟠 BITCOIN: DIE GIER KOMMT OHNE KÄUFER
Zwei Zahlen laufen auseinander. Der Fear and Greed Index klettert von 69 auf 75, die Stimmung wird gieriger. Gleichzeitig schrumpfen die ETF-Zuflüsse von 999 auf 134,5 Millionen Dollar am Tag, und Bitcoin fällt auf 83.482.
Die Gier sitzt bei den Kleinen. Das große Geld hat sich vor dem Quartalsende eingedeckt und kauft seitdem nur noch nach. Wer jetzt bei 84.000 kaufen will, findet jeden Tag weniger Rückenwind aus der Wall Street.
Ich schaue heute auf 82.915 Dollar, den alten Deckel der Seitwärtsphase. Der Auslöser ist Trumps Erklärung um 20 Uhr, mein Gegenprüfer sind die ETF-Flüsse von Montag.
👉 Was ich für den Arbeitsmarktbericht am Freitag erwarte, schreibe ich dir heute auf.
🎯 MEIN MODUS
Risiko aus. Der Zins steht bei 5,18 Prozent, und Trump hat für heute Abend eine Erklärung angesetzt, deren Inhalt niemand kennt.
Ich kaufe keinen Coin nach, solange der Open Interest über 54 Milliarden Dollar steht. Heute stehen 54,3 Milliarden im Markt.
Meine Marke bleibt 82.915 Dollar. Bricht sie, zahlen die Gierigen von heute die Rechnung.
Wer vor einer Ankündigung ohne Inhalt kauft, kauft ein Los.
👉 Meine vier Linien für diese Woche bekommst du heute komplett.
Um 10 Uhr zahlt Bitget aus, um 20 Uhr spricht Trump, und bis dahin sitzen wir mit unserem Geld im Wartezimmer.
Keine Finanzielle Anlageberatung!
🚨 BITGET ZAHLT HEUTE AUS!
#Bitget öffnet heute die Tür für Bitcoin, vier Tage nach dem Hack über 387,5 Millionen Dollar. Ab 10 Uhr deutscher Zeit kannst du deine Bitcoin dort wieder abziehen, über genau die Maschine, die in der Hacknacht das Geld der Börse an die Angreifer freigegeben hat. Wer dort noch Coins liegen hat, sollte wissen, wie das heute läuft, bevor er auf den Knopf drückt.
Der Plan selbst ist eng. Heute nur Bitcoin, und nur im Bitcoin-Netz. Dienstag Ether auf fünf Netzen, Mittwoch USDT auf vier, Freitag alles andere samt Euro und P2P. Wer $XRP, Tron, Zcash oder Avalanche auf Bitget hat, kommt erst am Freitag dran. Wer einen freigegebenen Coin über ein anderes Netz holen will, wartet ebenfalls.
Bitget schreibt, kein Kunde müsse vorher etwas tun, und alle würden gleich behandelt. Es gibt also keinen Link, über den jemand schneller rauskommt. Wer heute eine Mail oder Nachricht bekommt, er solle sein Konto bestätigen oder eine Wallet verbinden, hat einen Betrüger vor sich. Wie gut diese Masche wirkt, hat Chen selbst erlebt: Lazarus hat sich bei ihr als Journalisten ausgegeben und über ein gefälschtes Zoom-Interview 80.000 Dollar abgeräumt.
Und falls am Ende etwas fehlt, zeigt Bitget auf seinen Schutzfonds. 5.500 Bitcoin, beim heutigen Kurs von 84.647 Dollar sind das 465,6 Millionen. Nach Abzug des Schadens bleiben 78 Millionen Puffer. Am 25. September lag die Grenze in meiner Rechnung bei 63.927 Dollar. Seit Bitget nachgezählt hat, liegt sie bei 70.455. Fällt Bitcoin darunter, ist der Fonds kleiner als der Schaden, und bis dahin fehlen 16,8 Prozent. Wie Bitget den Fonds wieder auffüllt, hat die Börse angekündigt und bis heute nicht erklärt.
Solange niemand rauskommt, ist Bitget eine Insel mit eigenen Preisen. Mitten im Hack hat Bitget angekündigt, $DOG von der Liste zu nehmen. Dort kostet er jetzt 11 Prozent weniger als im Schnitt des Marktes. Wer ihn hält, verkauft billig oder wartet bis Freitag. Bei Bitcoin steht Bitget dagegen auf den Dollar genau beim Rest des Marktes.
Um 9:30 Uhr stellen sich Chen und Xie Jiayin aus der Bitget-Führung live den Fragen der Kunden. Die Frage, die zählt: Bekommen Kunden ihr Geld auch wirklich? Meistens gibt es bei dieser Art von Vorfall viele Probleme.
🚨 DIE SEC LIEFERT ENDLICH DIE REGELN!
Die SEC schreibt gerade die Krypto-Regeln, die der Kongress mit dem Clarity Act nicht zustande gebracht hat. Aktien dürfen auf die Chain, Rückkäufe machen einen Coin nicht mehr zum Wertpapier, Liquid-Staking-Token gelten als digitale Ware. Im Kleingedruckten stehen ein Deckel von 0,25 Prozent und ein Ablaufdatum im September 2031.
DIE BEHÖRDE ERSETZT DEN KONGRESS
Das Tempo ist neu. Am 17. September erlaubt die SEC den begrenzten Handel tokenisierter US-Aktien auf der Chain, am selben Tag darf ein Entwickler bei der CFTC Derivate-Software bauen, ohne sich als Broker registrieren zu lassen. Am 18. September reicht die CFTC neue Marktregeln für Krypto zur Prüfung beim Weißen Haus ein. Am 25. September folgen die FAQs der Abteilung für Unternehmensfinanzierung. Rückkäufe bei laufenden Protokollen gelten dort nicht als Management-Leistung, Wartung und Upgrades ebenso wenig, Liquid-Staking-Token werden digitale Ware oder digitales Werkzeug.
Paul Atkins, der Chef der SEC, sagt selbst, woher das Tempo kommt. Der Kongress ist mit dem Clarity Act gescheitert, also handelt die Behörde. Seine eigene Überschrift für die Aktien-Ausnahme lautet "Brücke zu dauerhafter Regelsetzung".
Eine Brücke ist ein Weg zu etwas anderem. Und über den FAQs steht ein Satz, den kaum jemand zitiert: Die Antworten geben die Sicht der Mitarbeiter wieder, sie sind keine Regel der Kommission und haben keine Rechtskraft.
DER DECKEL STEHT IM KLEINGEDRUCKTEN
Die Aktien-Ausnahme gilt vom 17. September 2026 bis zum 17. September 2031. In der ersten Stufe, den Werten aus S&P 500 und Russell 1000, dürfen höchstens 75 Aktien auf eine Handelsplattform auf der Chain, und dort höchstens 0,25 Prozent ihres durchschnittlichen Tagesvolumens. In der zweiten Stufe sind es 250 Aktien und 2,5 Prozent. Die Grenzen zählen zusammen über verbundene Plattformen, jeder Teilnehmer wird vorher gegen die Sanktionslisten geprüft.
Armani Ferrante, der Chef von Backpack, will den ganzen Aktienmarkt auf #Solana bringen, von 200 auf 10.000 Symbole. Die SEC erlaubt bei den großen Werten 75.
0,25 Prozent des Tagesvolumens reichen für ein Schaufenster. Die SEC steht fünf Jahre davor und schaut zu, bevor sie entscheidet. Atkins sagt es offen: Die Kommission legt die heutige Technik ausdrücklich nicht als Standard für morgen fest.
DAS VOLUMEN KAM VON WOANDERS
Die Zahl, die CT seit gestern feiert, stimmt. Tokenisierte Aktien kamen in den letzten 30 Tagen auf 20,9 Milliarden Dollar Handelsvolumen auf dezentralen Börsen. Uniswap v4 trägt davon 40,7 Prozent, zusammen mit v3 rund 12,6 Milliarden. Aero meldet eine Milliarde in einem Monat. Allein auf Base kamen tokenisierte Aktien in 30 Tagen auf 1,3 Milliarden, ein Plus von 153,8 Prozent.
Die Zeitachse passt nur nicht zur Geschichte. Aeros Milliarde läuft über die Coinbase-Aktien auf Base, und die gibt es laut Coinbase nur für Kunden außerhalb der USA. Dasselbe gilt für die Coinbase-Aktien, die seit dieser Woche bei Aave als Sicherheit liegen. Die Modelle von Robinhood und Kraken fallen nach einer Auswertung von Cointelegraph gar nicht unter die neue Ausnahme. Und das 30-Tage-Fenster beginnt Ende August, die Ausnahme gilt erst seit dem 17. September.
Ein großer Teil dieses Volumens kommt also von Käufern außerhalb der USA, auch aus Europa, und er war da, bevor die SEC etwas erlaubt hat. Wie viel genau aus den USA stammt, weist keine Quelle aus. Die Nachfrage war zuerst da, die Regeln laufen hinterher.
DER RÜCKKAUF IST DER HEBEL
Für Coins ist die FAQ zu Rückkäufen der größere Satz. Bisher lief jedes Protokoll, das Einnahmen an seine Halter zurückgibt, in die Frage, ob es damit zum Wertpapier wird. Nach Sicht der SEC-Mitarbeiter passiert das bei einem funktionierenden Protokoll nicht. Governance-Coins bekommen damit einen Weg zu echtem Wert, der vorher juristisch versperrt war.
Am 25. September habe ich geschrieben, dass $ONDO für mich erst mit einem Rückkauf ein Coin zum langfristigen Halten wird. Ondo steht heute bei 2,6 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung und hat keinen Rückkauf. Die Tür dafür ist seit zwei Tagen offen.
Mein Blick geht 6 bis 24 Monate nach vorn, und genau dort liegt der Haken. Eine Mitarbeiter-Sicht ohne Rechtskraft kann eine neue Führung der SEC mit einer einzigen Seite zurücknehmen, die Aktien-Ausnahme endet 2031, und der Clarity Act liegt im Kongress. Auf das Volumen baue ich, weil es ohne die SEC entstanden ist. Auf die Regeln baue ich erst, wenn der Kongress sie in ein Gesetz schreibt.
Stand heute sind es 20,9 Milliarden in 30 Tagen. Am 26. Oktober schaue ich wieder auf diese Zahl. Liegt sie dann nicht über 25 Milliarden, hat die Tür der SEC am Markt nichts bewegt.
🚨 ES PASSIERT WIEDER! OPENAIS AGENTEN BRECHEN WIEDER EIN!
Ein Schwarm von OpenAI-Agenten hat sich in den internen Slack von Hugging Face gegraben und die Chats der Mitarbeiter durchsucht. Als sie allein nicht weiterkamen, versuchten sie, fremde Modelle einzuspannen, von DeepSeek über Kimi und Qwen bis Claude. Belegt ist das seit Freitag in einem Bericht von Palisade Research und vier weiteren Häusern, zwei Monate nach dem Angriff.
Im Denkprotokoll eines Agenten, von OpenAI selbst veröffentlicht, stehen drei Zeilen untereinander. "Wir greifen Hugging Face mit einem geleakten Token an." "Das ist wohl nicht erlaubt." "Aber es löst die Aufgabe."
→ Rund 1.200 Agenten fanden in einem internen Test einen Weg, miteinander zu reden, und tauschten über 70.000 Nachrichten
→ Etwa 700 davon griffen Hugging Face an
→ Fast eine Million Kurz-Links bauten sie sich, weil sie Seiten nur laden, aber nichts senden durften - aneinandergereiht wurde daraus ausführbarer Code
→ 27 Suchanfragen liefen durch den Slack von Hugging Face, darunter Namen einzelner Mitarbeiter
→ 7 fremde Modelle sprachen sie an, von DeepSeek V4 bis Claude Haiku 4.5
→ 1 Agent führte eine Liste namens LOOT, sortierte die erbeuteten Zugangsschlüssel und gab die fünf besten an die anderen weiter
→ Auf den gekaperten Servern blieben Programme zurück, die ihre eigenen Kopien erkennen, eine weiterlaufen lassen und den Rest abschalten
→ 53 Bilder von ChatGPT-Nutzern hat OpenAIs Agentenschwarm öffentlich ins Netz gestellt, einer von mehr als 15 Vorfällen seit Juli
→ Zehntausende auffällige Vorfälle prüfen OpenAI und Anthropic inzwischen, meldet Axios
→ Im April war schon Anthropics Modell Mythos aus seiner Sandbox ausgebrochen
Gefunden hat das nicht OpenAI. Die Forscher stießen am 11. September auf die ersten Links, Hugging Face erfuhr es am 21., OpenAI erst am 24. September. Das Haus, das die Agenten gebaut hat, war bei den eigenen Agenten das letzte in der Reihe. OpenAI räumt selbst ein, dass eine bessere Überwachung der Denkprotokolle den Einbruch mehr als 24 Stunden vorher erkannt hätte.
Am 22. September habe ich geschrieben, dass ich der gemeinsamen Tempo-Bremse von Amodei, Altman und Musk vom 12. September nicht über den Weg traue. Seitdem hat OpenAI sein Training mit Belohnungen für zwei Wochen angehalten, Anthropic für einige Wochen. Das ist die ganze Bremse. Musk, der Amodei damals recht gab, nennt den Vorgang jetzt "beunruhigend" und trägt die Geschichte seines Konkurrenten durchs Netz.
Scott Bessent, der US-Finanzminister, hat die Schuld schon verteilt. Verantwortlich sei das Management von OpenAI, nicht ein Haufen Agenten. Damit hängt jeder künftige Einbruch als Haftung an einem Namen und einer Bilanz.
OpenAI sagt, die Prüfung der Protokolle dauert noch Monate. Die Agenten haben dafür ein Wochenende gebraucht.
Hatten sich die wichtigsten KI-Chefs nicht gerade erst auf eine Verlangsamung verständigt? Ich frag ja nur.
nitter.cf/elonmusk/status/210374…
🚨 LLM-JACKING
Wer heute eine Börse ausspähen will, bekommt das Werkzeug dafür mit bis zu 97 Prozent Rabatt. So viel Nachlass geben Händler im Darknet auf Zugänge zu den Modellen von OpenAI, Anthropic und Google. Gefunden hat das die Google Threat Intelligence Group, und ihr Chefanalyst John Hultquist fasst die Folge in einem Satz zusammen: Der Angreifer bekommt die Rechenleistung viel billiger als das Ziel, das sich mit denselben Werkzeugen wehren muss.
DER RABATT KOMMT AUS FREMDEN KONTEN
Die Branche nennt es LLM-Jacking. Gemeint ist der Diebstahl von Zugangsdaten zu KI-Diensten, meist über Schadprogramme, die gespeicherte Logins aus dem Browser ziehen. Bezahlt wird die Rechnung vom bestohlenen Unternehmen, oft ohne dass es etwas merkt. Über ein einziges gekapertes Firmenkonto liefen in einem dokumentierten Fall rund 200.000 Anfragen in zwei Minuten.
Die Verkäufer arbeiten inzwischen wie ein Abo-Dienst. Manche bieten "garantierten Zugang": fliegt ein Konto auf und wird gesperrt, kommen die nächsten Zugangsdaten ohne Aufpreis. Der Durchschnittspreis für gestohlene KI-Konten hat sich laut Google in diesem Jahr mehr als verdoppelt.
Dazu kommt die zweite Spielart. Kriminelle und staatliche Gruppen kapern ganze Cloud-Server und legen dort ihre eigenen Modelle ab, darunter laut Hultquist eine "sehr aktive" chinesische Spionagegruppe. Anthropic hat im letzten Quartalsbericht Akteure aus über zwei Dutzend Ländern gefunden, die das eigene Modell für Angriffe einspannen wollten. Die Methode dahinter kennt jeder, der länger in Krypto unterwegs ist.
ES IST DER ALTE MINING-TRICK
Im Februar 2018 fanden Sicherheitsforscher in der Cloud von Tesla fremde Programme, die auf Teslas Rechnung Coins minen. Der Zugang war ein ungeschützter Verwaltungszugang, die Beute war Rechenzeit. Das heißt Cryptojacking und läuft bis heute. In dieser Woche meldete Huntress einen Fall, in dem Angreifer eine Lücke in Samsungs MagicINFO nutzten, den Virenschutz abschalteten und still Monero auf dem Rechner des Opfers minen.
Im Mai 2024 tauchte zum ersten Mal der Begriff LLM-Jacking auf, damals mit einer Rechnung: über 46.000 Dollar am Tag, wenn jemand ein gestohlenes Konto für ein Modell der damaligen Claude-Klasse voll ausreizt. Zwischen Dezember und Januar zählten Forscher dann 35.000 Angriffsversuche auf ihre Köder-Server und einen Marktplatz, der Zugänge zu über 30 KI-Anbietern verkaufte.
Die Technik ist dieselbe geblieben, der Wert der Beute hat sich verschoben. Eine gekaperte Rechenstunde für Mining bringt ein paar Coins. Dieselbe Stunde in einem Modell schreibt Phishing-Mails, baut falsche Identitäten und sucht Lücken in fremdem Code. Und diese Arbeitskraft zeigt auf die Stelle, an der Börsen am weichsten sind.
DIE BÖRSEN FALLEN ÜBER MENSCHEN
Bitget hat 387,5 Millionen Dollar verloren. Laut Bitget-Chefin Gracy Chen haben die Angreifer ein zentrales System der Wallet-Infrastruktur übernommen, Transaktionsdaten gefälscht und damit Bitgets eigene Freigabe ausgelöst. Einen privaten Schlüssel brauchten sie nicht. Chen selbst wurde vorher zum Ziel. Die Angreifer kaperten das X-Konto eines großen Krypto-Mediums, gaben sich als Journalist aus, bauten über Telegram Vertrauen zu ihrem Team auf und holten sie zu einem Interview über Zoom. Gekostet hat sie das 80.000 Dollar.
Gestern habe ich 117 Börsen-Hacks seit 2011 nachgezählt, 93 Prozent davon liefen über Menschen und Freigaben. Genau dort setzt die gestohlene KI an. Eine glaubwürdige Journalisten-Identität, wochenlange Telegram-Gespräche in fehlerfreiem Englisch oder Chinesisch, die passende Mail zur passenden Uhrzeit: Das war früher Handarbeit für ein Team. Heute ist es Rechenzeit, und die gibt es mit Rabatt.
Wo mein Beweis endet, sage ich dazu. Bitget hat den Einstiegspunkt noch nicht genannt. Ob bei Bitget ein Modell im Spiel war, ist nicht belegt. Belegt ist, dass die Methode, die bei Bitget funktioniert hat, genau die Arbeit ist, die gerade billiger wird. Und die Modelle sammeln die Schlüssel inzwischen selbst.
DIE WAFFE IST GLEICHZEITIG BEUTE
Diese Woche wurde bekannt, wie rund 700 OpenAI-Agenten in einem internen Test mit einem geleakten Token den Slack von Hugging Face angriffen. Ein Agent führte eine Liste namens LOOT, sortierte die erbeuteten Zugangsschlüssel und gab die fünf besten an die anderen weiter. Google hat im zweiten Quartal einen Angreifer beobachtet, der einen Cloud-Zugang übernahm und in unter sechs Stunden eine Kampagne baute, in der Agenten Tausende fremde Zugangsdaten abgriffen.
Damit schließt sich der Kreis. Das Modell ist das Werkzeug für den Einbruch, und der Zugang zum Modell ist selbst die Beute, die weiterverkauft wird. Jeder gestohlene Schlüssel finanziert den nächsten Diebstahl, und bezahlt wird er vom Opfer davor.
Auf der anderen Seite stehen die Börsen. Sie kaufen dieselben Modelle für ihre Abwehr zum vollen Listenpreis. Der Angreifer zahlt den Bruchteil, und er muss nur einmal durchkommen. Die Rechnung dreht sich zum ersten Mal zugunsten der Seite, die früher die ärmere war.
Den Prüfpunkt setzt Bitget selbst. Nennt der Ursachenbericht einen technischen Fehler ohne einen Menschen dazwischen, bricht meine Beweisführung an dieser Stelle. Nennt er eine falsche Identität, eine gefälschte Nachricht oder ein Gespräch, dann war Bitget der erste große Börsen-Hack einer Zeit, in der der Einbruch billiger ist als das Schloss.
🚨 THORCHAIN HAT ANGST VOR DEM EIGENEN STOPP-KNOPF
Gracy Chen, die Chefin von Bitget, hat THORChain öffentlich aufgefordert, die Adressen der Angreifer nicht mehr zu bedienen. Dezentralität sei ein Konstruktionsprinzip und kein Schutzschild für bekanntes Diebesgut, schrieb sie dazu. Dieselbe Chain hat im Mai ihr ganzes Netz angehalten, als es um ihr eigenes Geld ging, und an genau dieser Stelle hängt auch die Frage, wem deine Coins im Ernstfall gehören.
DER KNOPF WAR SCHON IMMER DA
Am 15. Mai verlor THORChain 10,7 Millionen Dollar aus einem von fünf Tresoren. Ein frisch eingetretener Node hatte zugegriffen. Die eigene Solvenzprüfung hielt das Netz daraufhin automatisch an, 12 Stunden und 42 Minuten lang. Gehandelt wurde erst wieder am 23. Juni, gut fünf Wochen später.
Jetzt geht es um 387,5 Millionen Dollar, die bei Bitget gestohlen wurden. Rund 183 Millionen davon sind schon in Ether getauscht. Ein Teil läuft wieder über THORChain, wie beim Bybit-Diebstahl, als knapp 1,2 von 1,46 Milliarden Dollar denselben Weg nahmen. Diesmal bleibt das Netz offen.
Star Xu (@star_okx), der Gründer von @OKX, hat den Widerspruch in einem Satz festgenagelt: Ein Netz, das anhält, wenn das eigene Geld in Gefahr ist, und sich weigert, wenn es um fremdes Geld geht, ist nicht wie Bitcoin. Die Tresore hängen an einem Kreis von Validatoren, die gemeinsam über die Mittel verfügen, sobald genug von ihnen unterschreiben. Das Argument trägt.
BEIDE REDEN VOM PRINZIP
Es trägt sogar weiter, als beiden Seiten lieb ist. Wer von einem Protokoll verlangt, bestimmte Adressen auszusperren, verlangt einen Knopf. Wer sich auf Dezentralität beruft und im Mai trotzdem angehalten hat, besitzt einen. Der Streit läuft unter der Überschrift Prinzip. In der Sache geht es um Verwahrung, also darum, wer die Schlüssel hält, wenn es ernst wird.
Und der Knopf sitzt längst an vielen Stellen. Circle und Tether haben im Bitget-Fall gestohlene Stablecoins für rund 320.000 Dollar eingefroren, weil ihre Verträge das erlauben. Für $XRP selbst gibt es keinen solchen Schalter. Genau diese Coins bewegt der Angreifer gerade.
HIER ENTSCHEIDET ES SICH
Für deine eigenen Coins bleibt aus diesem Streit eine einzige Frage übrig. Wer kann sie bewegen, wenn genug Beteiligte sich einig sind? Liegen sie bei einer Börse, entscheidet die Börse. Liegen sie in einer Wallet mit eigenem Schlüssel, entscheidest du, bis ein Protokoll dazwischen sitzt, dessen Validatoren gemeinsam unterschreiben.
Xu schreibt, OKX Exchange und OKX Wallet hätten sofort gehandelt, um die gestohlenen Mittel zu verfolgen und dort zu blockieren, wo es möglich war. Sicherheit sei kein Wettbewerb. OKX Wallet hat diese Woche dazu eine unabhängige Risikoprüfung beschrieben. Eine Wallet, die für dich prüft, schützt dich. Sie ist auch ein Eingriff, derselbe Knopf in klein, direkt in deiner Hand.
#THORChain steht heute rund 23 Prozent höher als gestern, und das ist die ehrlichste Antwort, die diese Woche gegeben wurde.
Werbung. Krypto ist volatil. OKX Europe Ltd, zugelassen durch die MFSA.
🇩🇪 „WIR WURDEN VERARSCHT" - BUNDESWEHR-MUSTERUNG TRIFFT JUNGE MÄNNER OHNE INTERESSE AM DIENST
Die Bundeswehr lädt 18-Jährige zur Musterung, die auf dem Pflichtfragebogen ausdrücklich Nein angekreuzt haben.
Über 1.000 junge Männer in Kiel und Flensburg haben seit Juli eine Ladung bekommen. Angekündigt war die Pflicht-Musterung für den 1. Juli 2027. Sie läuft ein Jahr früher, und sie trifft genau die, denen man versprochen hatte, dass ihr Nein zählt. Zuerst ist der Jahrgang 2008 dran, also jeder, der in diesem Jahr 18 geworden ist.
Golo Kirsch ist 18 und kommt aus Kiel. Er hat kein Interesse am Wehrdienst angegeben. Seine Ladung lautete auf den 31. August, 7 Uhr, Karrierecenter Kiel. Als er dort anrief, bekam er diese Auskunft: Dieses Jahr nicht zu kommen, sei nicht so schlimm, nächstes Jahr dürfe er auch zweimal fehlen. "Aber dann würde irgendwann die Polizei vor meiner Tür stehen."
So redet ein Staat mit einem Schüler, der Nein gesagt hat.
Dabei hat der Staat dieses Nein selbst eingefordert. Den Fragebogen mussten alle Männer des Jahrgangs ausfüllen, wer nicht antwortet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Jungs haben also gehorcht, ehrlich geantwortet und bekommen für genau diese Antwort jetzt einen Termin. Am Telefon klingt das Karrierecenter anders als im Schreiben, und nach welcher Reihenfolge geladen wird, erklärt niemand einheitlich.
Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz gilt seit dem 1. Januar. Der Start der Musterung am 1. Juli 2027 stand im Entwurf. Zwei Tage vor der Verabschiedung wurde die Formulierung aus dem Gesetzestext gestrichen. Sie steht heute nur noch in der Begründung, und eine Begründung bindet niemanden. Das Verteidigungsministerium von Boris Pistorius nennt die Ladungen deshalb "gesetzlich legitimiert".
Formal stimmt das. Genau darin liegt der Skandal.
Die Bundesregierung wirbt bis heute mit Freiwilligkeit. Mindestens 2.600 Euro brutto im Monat, Unterkunft inklusive, Zuschuss zum Führerschein. Das Ziel bis 2035 sind 460.000 Soldaten, 260.000 aktiv und 200.000 in der Reserve. Reichen die Freiwilligen nicht, entscheidet der Bundestag per Gesetz über eine Bedarfswehrpflicht. Die Musterung ist der Schritt davor. Wer einen ganzen Jahrgang schon untersucht und in der Datei hat, braucht am Tag X nur noch eine Abstimmung.
Shmuel Schatz, Schüler aus Berlin, sagt es so: "Erst sollten die Musterungen im Juli 2027 starten und jetzt werden wir gezwungen." Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht hat am Freitag zum vierten Mal aufgerufen. Nach eigenen Angaben waren über 45.000 Schüler an rund 100 Orten auf der Straße. In Berlin nahm die Polizei laut der Zeitung junge Welt mehrere Jugendliche fest, darunter den Demo-Moderator, weil er Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer Parole beleidigt haben soll. Der Staat, der ein Nein vorlädt, antwortet auf eine Parole mit Festnahmen.
Dasselbe Muster kenne ich aus eigener Sache. Seit dem 1. Januar brauchen Männer zwischen 17 und 45 eine Genehmigung des Karrierecenters, wenn sie länger als drei Monate ins Ausland gehen, so steht es in Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes. Das Ministerium hat im April beruhigt, die Genehmigung gelte als erteilt, solange der Dienst freiwillig ist. Wieder steht der Zwang im Gesetz und die Beruhigung in einer Erklärung. Am 5. Mai habe ich geschrieben, dass ich früh genug ausgewandert bin. Wer heute mit 25 denselben Schritt plant, hängt an einer Genehmigung, die nur auf Zuruf des Ministeriums als erteilt gilt.
Junge Junge...
Der $DASH Short aus dem heutigen Video geht auf!
🚨 Bitcoin hält sich noch – aber die Nachfrage bricht weg. Wie lange kann sich der Preis halten, wenn die Käufer fehlen?
Ich zeige Dir, wie ich die aktuelle Preisentwicklung einordne und worauf ich jetzt achte. Dazu gibt’s ein Update zu meinem $DOT-Short und einen neuen Short, den ich eröffnet habe – inklusive meiner Überlegungen zum Einstieg.
Heute kommt kein Livestream, da ich kein Internet habe.
Im kurzen Update-Video gebe ich kurz Überblick:
• Bitcoin-Preis: Wo liegen die entscheidenden Marken?
• Nachfrage bricht weg: Was bedeutet das für den Kurs?
• Mein DOT-Short: Wo steht der Trade?
• Mein neuer Short: Einstieg, These und Risiko.
Zum Video: youtube.com/watch?v=-Jt2lYiN…
🚨 LEUTE, IHR HABT NACH $QNT GEFRAGT!
#Quant hat sich in einer Woche fast verdreifacht, von 64 auf 171 Dollar. In meinen Livestreams kam deshalb jeden Tag dieselbe Frage, also habe ich gegraben. Wer jetzt kauft, kauft einen Coin, von dem fast zwei Drittel still in einer einzigen Adresse liegen. Um den Rest buhlen sich gerade die Banken-Fans und die Futures-Händler.
DAS NETZ HINTER DEN US-BANKEN
Am Donnerstag um 15:44 Uhr deutscher Zeit schickt Quant die Nachricht raus. The Clearing House, das Haus, über das Bank of America, Citi, J.P. Morgan und Wells Fargo jeden Tag mehr als 2 Billionen Dollar abwickeln, hat Quant in einem Wettbewerb ausgewählt. Quant baut die Schicht, die tokenisierte Einlagen zwischen den Banken hin- und herschiebt. Angeschlossen bleibt sie an RTP und CHIPS, die Leitungen, über die heute schon die Überweisungen laufen.
Sal Karakaplan, Strategiechef von The Clearing House, sagt, Quant gebe Instituten jeder Größe einen Weg hinein. Gilbert Verdian, Chef von Quant, nennt tokenisierte Einlagen den Standardweg, auf dem Banken ihr Geld auf die Chain bringen.
Übersetzt heißt das, der Dollar auf einem amerikanischen Bankkonto soll ab der ersten Hälfte 2027 als Token von Bank zu Bank laufen, rund um die Uhr und programmierbar. Der Kurs springt binnen eines Tages von 72 auf 102 Dollar. Wer am Donnerstagmittag QNT in der Wallet hatte, lag am Freitagmorgen gut 40 Prozent vorn, und für diesen ersten Sprung reicht die Pressemitteilung als Beleg.
IN DER MITTEILUNG FEHLT DER COIN
Ich habe die Mitteilung von The Clearing House Satz für Satz gelesen. Das Wort QNT kommt darin nicht vor, ein Token auch nicht. Die Banken kaufen Software und eine Schicht, auf der ihr eigenes Geld läuft. XRP Fans erkennen sich darin.
Die Brücke zum Coin baut Quant selbst, über die Lizenz. Wer Overledger nutzt, zahlt eine Jahresgebühr, abgerechnet in QNT. Bei ihrer Einführung lag sie bei 100 Pfund im Jahr, für eine Bank ein Kaffeekassen-Betrag. Der Kunde darf aber in Stablecoins zahlen, dann sperrt Quant die passende Menge QNT aus dem eigenen Bestand. An der Börse kauft dabei niemand einen Coin.
Und dieser Bestand ist riesig. 9,55 Millionen der 14,61 Millionen QNT liegen im Token-Vertrag selbst, 65 Prozent aller Coins. Wie viele davon für Lizenzen gesperrt sind, legt Quant nicht offen. Wer heute zu 171 Dollar kauft, teilt sich den Markt mit einer Adresse, die fast doppelt so viele Coins hält wie alle anderen zusammen.
Die Banken-Nachricht ist damit eine Wette auf Quant, das Unternehmen. Wer QNT hält, besitzt davon keine Aktie und keinen Anteil am Vertrag. Sein Coin gewinnt erst, wenn aus Lizenzen echte Käufe am Markt werden, und diese Zahl hat bisher keiner der Beteiligten genannt.
DER ENGE MARKT FÜR DEN REST
Zieh die 9,55 Millionen ab, und es bleiben gut 5 Millionen $QNT für den ganzen Markt. CoinGecko rechnet mit einer Marktkapitalisierung von 2,5 Milliarden Dollar. Frei handelbar sind davon bei 171 Dollar rund 870 Millionen.
Vor einer Woche wechselten am Tag rund 8 Millionen Dollar den Besitzer. In den letzten 24 Stunden sind es 405 Millionen Dollar, fünfzigmal so viel. Fast die Hälfte des frei handelbaren Werts hat an einem Tag den Besitzer gewechselt.
So ein Coin bewegt sich anders als Bitcoin. Ein paar Millionen Dollar Kaufdruck schieben ihn um zweistellige Prozente, dieselben paar Millionen Verkaufsdruck reißen ihn genauso schnell zurück. Wer jetzt einsteigt, steht in einem engen Raum, in dem alle gleichzeitig zur Tür drängen, in beide Richtungen.
Diese Enge gibt der Banken-Nachricht ihren Hebel. Die Nacht auf Sonntag lief dann ganz ohne neue Nachricht.
DIE WETTEN IN DER SONNTAGSNACHT
Samstag, Mitternacht deutscher Zeit, Quant steht bei 122 Dollar. Um ein Uhr bei 143, um vier Uhr bei 182, in der Spitze fast 192. In diesen vier Stunden kommt keine neue Meldung, die Banken-Nachricht ist da schon 56 Stunden alt.
Was kommt, sind Futures. Das Open Interest springt in 24 Stunden um 184 Prozent auf 87 Millionen Dollar, in den letzten vier Stunden allein um 49 Prozent. Das sind 503.569 QNT in offenen Wetten, fast jeder zehnte frei handelbare Coin.
Das Funding steht auf Binance bei minus 0,078 Prozent alle acht Stunden. Die Shorts zahlen den Longs Geld, damit sie gegen einen Coin wetten dürfen, der gerade 73 Prozent am Tag klettert. Jeder weitere Dollar nach oben zwingt einen Teil von ihnen zum Rückkauf.
Am Montagvormittag steht Quant auf der Sibos, der großen Bankenkonferenz von Swift, und stellt mit Murex die programmierbare Abwicklung vor. Nennt Quant dort eine Zahl zu den Lizenzen, bekommt der Coin einen Boden unter den Füßen. Kommt keine, stehen 87 Millionen Dollar Wetten auf 5 Millionen Coins, und du sitzt mit deinem Kauf von heute mittendrin.
Passt auf euch auf!
🚨 HANDELSABKOMMEN ERREICHT!
Handelsabkommen erreicht! Die USA und China senken die Zölle auf Waren im Wert von 30 Milliarden Dollar, in jede Richtung. Das Weiße Haus hat es nach Xi Jinpings drei Tagen in Washington bestätigt, CT feiert es als Wende im Handelskrieg. Im Faktenblatt selbst steht das Wort Empfehlung, und kein Datum.
DAS ABKOMMEN GILT NOCH NICHT
Der Board of Trade, das neue Handelsgremium beider Länder, hat sich auf "Empfehlungen für eine günstigere Zollbehandlung" geeinigt. So steht es wörtlich beim Weißen Haus. Es gibt keinen Zollsatz, keine Warenliste mit Nummern und keinen Tag, an dem irgendein Satz sinkt. Um wie viele Prozentpunkte es gehen soll, sagt keine der beiden Regierungen. Kleingeräte, Spielzeug, Weihnachtsdeko und Kindersitze aus China sollen billiger ins Land kommen, im Gegenzug Agrargüter, Fisch, Holz, Kosmetik und Medizintechnik aus den USA nach China.
Am 25.09. habe ich über das Treffen selbst geschrieben, damals ohne eine einzige Zollzahl. Jetzt gibt es die Zahl, das Datum fehlt weiter.
Wie viel Zoll überhaupt noch fällt, ist seit Februar eine eigene Frage. Am 20. Februar hat der Supreme Court die Zölle gekippt, die Trump über das Notstandsgesetz IEEPA verhängt hatte. Geblieben sind die Section-301-Zölle aus seiner ersten Amtszeit, die für einen großen Teil der China-Waren bei 25 Prozent liegen. Genau dort müsste jede Senkung ansetzen.
JEDER NEUNTE DOLLAR
In den zwölf Monaten bis Juli haben die USA für 271 Milliarden Dollar Waren aus China eingeführt. 30 Milliarden davon sind gut 11 Prozent, also jeder neunte Dollar. Die anderen acht bleiben beim alten Zoll.
In der Gegenrichtung sieht es anders aus. China hat im selben Zeitraum für 106 Milliarden Dollar in den USA eingekauft. Die 30 Milliarden decken dort 28 Prozent ab, mehr als ein Viertel. Peking öffnet anteilig fast dreimal so viel seines Amerika-Einkaufs wie Washington seines China-Einkaufs. Diesen Teil kann Trump zu Recht als Erfolg verkaufen.
Die Kohle relativiert ihn wieder. China nimmt 2027 und 2028 je mindestens 10 Millionen Tonnen US-Kohle ab. 2024 hat China 542,7 Millionen Tonnen Kohle importiert, die Zusage liegt also unter 2 Prozent davon, und sie beginnt erst nach der Kongresswahl am 3. November. Sojabohnen, für Trumps Farmer die wichtigste Ware, stehen im Faktenblatt gar nicht.
WEIHNACHTEN KOMMT VOR DEM ZOLL
Spielzeug und Weihnachtsdeko sind die Waren, mit denen das Weiße Haus wirbt. Das Timing arbeitet gegen sie. Die Importe aus China erreichten im Juli 27,1 Milliarden Dollar, den höchsten Wert der letzten zwölf Monate. Das ist die Saison, in der die Ware für Dezember über den Pazifik kommt, und sie ist zum alten Satz verzollt.
Wer diesen Winter billigeres Spielzeug sieht, verdankt es eher dem Supreme Court. Costco hat 184 Millionen Dollar an Zollrückzahlungen aus dem IEEPA-Urteil erhalten und angekündigt, den größten Teil über niedrigere Preise an die Mitglieder weiterzugeben. Nintendo hat eine Rabattaktion teilweise mit Zollrückzahlungen finanziert. Die Entlastung aus dem Urteil liegt schon in den Regalen, während das Abkommen noch auf eine Unterschrift wartet.
DIE FED BEKOMMT NICHTS DAVON
Die Inflation in den USA lag im August bei 3,35 Prozent. Die Fed hat den Leitzins im September auf 3,75 bis 4 Prozent angehoben, die nächste Entscheidung fällt am 28. Oktober. Bis dahin sinkt durch dieses Abkommen kein einziger Preis, weil kein Satz in Kraft ist. Auf den Oktober wirkt eher der 30. September, an dem die Regierung die Berechnung des PCE umstellt, der Inflationszahl, auf die die Fed schaut.
Die Fed selbst hat den Zöllen im Juli schon weniger Gewicht gegeben. Im Protokoll ihrer Juli-Sitzung schätzen mehrere Mitglieder, dass die früheren Zollerhöhungen weitgehend in den Preisen angekommen sind und neue Zölle die Inflation nur wenig bewegen. Wer so rechnet, liest eine Zollsenkung auf jeden neunten Dollar ebenso klein.
Dazu kommt ein Widerspruch im Wahlkampf. Trump verspricht jedem Erwachsenen eine Dividende von 5.000 Dollar, falls die Republikaner beide Kammern gewinnen, bezahlt nach eigenen Worten auch aus Zöllen. Jeder Zolldollar, den er auf Spielzeug erlässt, fehlt in dieser Rechnung. Bei 30 Milliarden Warenwert ist der Betrag klein. Er zeigt aber, dass Trump vor der Wahl zwei Dinge verspricht, die aus demselben Topf kommen: billigere Preise und Geld aus Zöllen.
Seltene Erden stehen im Faktenblatt nur als Arbeitsauftrag, die Lieferungen sollen auf "angemessene Niveaus" zurückkehren. Das ist der Hebel, mit dem Peking über seine Exportkontrollen Druck macht, und er liegt weiter bei Xi. Der Board of Trade soll ab jetzt weitere Senkungen verhandeln, das nächste Treffen der beiden steht mit APEC und G20 schon im Kalender. Ich sage, bis zum 28. Oktober tritt keine dieser Zollsenkungen in Kraft. Steht vorher ein Datum im Amtsblatt, lag ich falsch.
🚨 DIE WALL STREET WIRD BEI BITCOIN NERVÖS
#Bitcoin steht bei 84.400 Dollar und sieht aus, als würde er die Marke halten. Darunter bricht gerade der Käufer weg, der ihn diese Woche getragen hat. Wer seit Montag drin ist, hat seine wichtigste Stütze verloren und merkt es am Kurs noch nicht.
Ich habe mir die Woche Tag für Tag angesehen.
Am Montag schieben die amerikanischen Bitcoin-ETFs 999 Millionen Dollar in den Markt.
Dienstag 715 Millionen.
Mittwoch 347.
Donnerstag 191.
Freitag 135.
Fünf Tage Zufluss, und jeden Tag schrumpft er. Am Freitag kommt noch ein Siebtel vom Montag an.
Coinbase erzählt dieselbe Geschichte. Dort kauft Amerika seine Bitcoin, und seit Mittwoch ist Bitcoin dort jeden Tag billiger als an den Börsen im Ausland. Heißt: Die Amerikaner verkaufen mehr, als sie kaufen. Die Spot-Kurve über die großen Börsen rutscht seit Mittwoch ohne Pause ab.
Zwei Quellen, die nichts voneinander wissen, zeigen dasselbe. Das Geld aus Amerika zieht sich zurück.
Warum fällt Bitcoin dann nicht? Weil die Zocker schon draußen sind. Am Mittwochnachmittag rutscht Bitcoin von 86.000 auf 84.000 Dollar und reißt Long-Wetten über 69 Millionen Dollar mit. Allein auf Binance sind seitdem fast 15.000 Bitcoin an offenen Wetten verschwunden. Wer mit Hebel auf steigende Kurse gesetzt hatte, ist ausgestiegen oder rausgeflogen.
Es gibt kaum noch jemanden, den der Markt zum Verkaufen zwingen kann. Deshalb hält die Marke. Die letzten Long-Wetten zahlen sogar weiter Funding an die Shorts, die Hoffnung ist also noch da. Nur das Geld dahinter fehlt.
Zeitgleich springt die zehnjährige US-Rendite von 4,96 auf 5,18 Prozent. Ein amerikanischer Fondsmanager bekommt damit über fünf Prozent vom Staat, ohne jedes Risiko. Ob das die ETF-Kassen leert, kann ich nicht beweisen. Die Tage passen zusammen.
Über dem Kurs stapeln sich zwischen 85.000 und 88.000 Dollar die Liquidationsmarken der Shorts, darunter zwischen 80.000 und 82.000 die der Longs. Ohne Käufer aus Amerika kommt Bitcoin nach oben nicht durch diese Wand.
Am 23. September habe ich geschrieben, dass ich auf 84.000 Dollar achte, die Marke, an der Bitcoin acht Monate lang gescheitert ist. Jetzt sitzt er genau darauf, und niemand drückt nach.
Der Prüfpunkt kommt Dienstagfrüh mit den ETF-Zahlen vom Montag. Fließt mehr als 135 Millionen Dollar rein und dreht Coinbase ins Plus, trägt die Marke. Schließt $BTC einen Tag unter 82.941 Dollar, dem Tief vom Donnerstag, liegt der Weg zu den Long-Marken um 80.000 offen.
Bis dahin steht dein Bitcoin auf einer Marke, die nur hält, weil gerade keiner schubst.
🚨 Bitcoin hält sich noch – aber die Nachfrage bricht weg. Wie lange kann sich der Preis halten, wenn die Käufer fehlen?
Ich zeige Dir, wie ich die aktuelle Preisentwicklung einordne und worauf ich jetzt achte. Dazu gibt’s ein Update zu meinem $DOT-Short und einen neuen Short, den ich eröffnet habe – inklusive meiner Überlegungen zum Einstieg.
Heute kommt kein Livestream, da ich kein Internet habe.
Im kurzen Update-Video gebe ich kurz Überblick:
• Bitcoin-Preis: Wo liegen die entscheidenden Marken?
• Nachfrage bricht weg: Was bedeutet das für den Kurs?
• Mein DOT-Short: Wo steht der Trade?
• Mein neuer Short: Einstieg, These und Risiko.
Zum Video: youtube.com/watch?v=-Jt2lYiN…
⚠️🚨 TRUMP GIBT CHINA DIE HAND UND IRAN DEN MITTELFINGER
Donald Trump senkt mit Xi Jinping die Zölle auf Waren für 30 Milliarden Dollar. Am selben Samstag lehnt er Irans Angebot für sieben Tage Waffenruhe ab, und über der Meerenge kreisen Tankflugzeuge. Dein Spielzeug für Weihnachten wird billiger, dein Tank bleibt teuer, und der Grund dafür steckt in einem einzigen Satz von Trump.
Heute wird es laut!
Unten steht, warum Trump die offene Meerenge gar nicht will, was Bitcoin daraus macht und was im Xi-Deal fehlt.
🌙 WAS DIR DIE NACHT HINTERLASSEN HAT
⏳ Noch 2 Tage bis zu den Einfuhrverboten gegen Kanada am 29. September, 37 Tage bis zu den Midterms am 3. November.
→ ⚠️ Trump lehnt Irans Plan für sieben Tage Waffenruhe jetzt offiziell ab - "Ich lehne ihren Vorschlag ab", die Meerenge bleibt zu.
→ ⚠️ Laut Flugverfolgung fliegen fünf KC-135 und zwei KC-46 Tankflugzeuge plus eine Triton-Drohne nahe dem Engpass - Tanker halten Kampfjets lange in der Luft.
→ ⚠️ Iran hält seine Streitkräfte nach eigener Aussage in höchster Alarmbereitschaft - jeder Zwischenfall dort landet an deiner Zapfsäule.
→ 🇺🇸 Im Senat scheitert der Antrag, den Iran-Krieg zu beenden, mit 49 zu 50 Stimmen - der Kongress bremst Trump bis zur Wahl nicht.
→ 🇺🇸🇨🇳 USA und China senken die Zölle auf je 30 Milliarden Dollar an Waren - Spielzeug und Kleingeräte werden für amerikanische Käufer billiger.
→ 🇨🇳 China kauft 2027 und 2028 je mindestens 10 Millionen Tonnen US-Kohle - die Seltenen Erden sind laut Weißem Haus weiter offen.
→ 🇨🇺 Trump zu Kuba: "Ich glaube nicht, dass wir das Militär brauchen werden" - trotz Berichten über aktivierte Reserven setzt er auf einen Deal.
→ 🇮🇶 Der Irak fährt Öl in Tanklastern durch Syrien ans Mittelmeer - so teuer ist jeder Tag, an dem die Meerenge nicht frei ist.
→ 🐋 Die Bitcoin-ETFs beenden die Woche mit sechs Zuflusstagen in Folge, zusammen 2,82 Milliarden Dollar - die großen Käufer lassen sich vom Krieg nicht stören.
→ 🟠 Bitcoin steht bei 84.367 Dollar, 0,5 Prozent über dem Vortag - der Krieg eskaliert, der Kurs zuckt nicht.
→ 🟠 Der Fear and Greed Index fällt von 75 auf 69 - die Gier kühlt ab, bevor der Preis es tut.
→ 💥 Der Open Interest sinkt um 1,1 Prozent auf 54,8 Milliarden Dollar - wer gehebelt war, geht mit weniger Risiko in den Sonntag.
⭐ SPECIAL: TRUMP LACHT ÜBER TEHERAN
Samstag, Washington. Donald Trump steht vor der Presse und macht aus einem Friedensangebot eine Pointe. "Ich lehne ihren Deal ab. Sie wollen die Straße sofort öffnen." Iran hatte sieben Tage Waffenruhe angeboten, beide Seiten heben ihre Blockade auf, die Schiffe fahren wieder.
Trump sagt Nein, und er sagt auch, warum. Iran habe die Meerenge geschlossen, um der Welt ein Problem zu machen, und sich damit selbst ausgetrickst. Jetzt fehle Teheran das Geld.
Das ist der Satz, auf den es ankommt.
⚓ DIE BLOCKADE IST DIE WAFFE
Die USA sperren Irans Häfen. Iranisches Öl kommt kaum noch raus, das Öl der Nachbarn schon. Der Ökonom Robin Brooks schreibt, der Tankerverkehr durch Hormus sei so hoch wie seit vielen Monaten nicht, Iran habe die Kontrolle über die Meerenge verloren. Der Irak schickt sein Öl sogar per Lastwagen durch die Wüste.
Irans Angebot hätte vor allem eines geändert: Teheran dürfte wieder verkaufen. Trump gibt diesen Hebel nicht aus der Hand, solange er glaubt, dass die Zeit für ihn arbeitet. Im Senat scheiterte der Versuch, den Krieg zu beenden, mit 49 zu 50 Stimmen. In Washington hält ihn niemand auf.
🤝 ERST DER HANDSCHLAG MIT XI
In derselben Woche empfängt Trump Xi Jinping und schüttelt ihm die Hand für einen Zoll-Deal. China ist Irans wichtigster Ölkunde. Trump verhandelt mit dem Käufer und lässt den Verkäufer ausbluten.
Dazu die Tankflugzeuge über dem Engpass, und Iran meldet höchste Alarmbereitschaft. Laut Wall Street Journal rechnet Trump mit neuen Angriffen nach den Midterms.
⛽ HIER ENTSCHEIDET ES SICH
Die billigen Lichterketten aus China kommen, die Ruhe an deiner Zapfsäule kommt nicht. Solange die Blockade Trumps Waffe ist, bleibt jede Nacht über Hormus ein Risiko für deinen Tank, deine Heizkostenabrechnung und den Zins auf deinen nächsten Kredit.
Trump pokert darauf, dass Teheran zuerst einknickt. Ob ihm der Deal mit Xi dabei hilft, zeigt eine Lücke, die das Weiße Haus selbst offen lässt.
🟠 BITCOIN: DER KRIEG BEWEGT IHN NICHT MEHR
Am 18. September kostete ein Bitcoin 76.386 Dollar, vier Tage später 86.579. Seitdem hat er sich festgesetzt. Am 25., 26. und 27. September lag er zum Tagesstart jedes Mal zwischen 83.995 und 84.521 Dollar, obwohl Trump in diesen Tagen einen Krieg auf den Wahltag verschoben und ein Friedensangebot verlacht hat.
Wer auf den großen Kriegsausschlag wartet, wartet bisher vergeblich. Die ETFs kaufen weiter, während der Hebel aus dem Markt geht. Und der Preis steht.
Ich schaue heute auf 82.915 Dollar, den alten Deckel der Seitwärtsphase. Der Auslöser wäre ein Zwischenfall über Hormus in der Nacht auf Montag, wenn Asien öffnet. Mein Gegenprüfer sind die ETF-Flüsse am Montag.
🎯 MEIN MODUS
Risiko aus. Trump hält die Meerenge als Pfand, Iran steht in höchster Alarmbereitschaft, die Tankflugzeuge sind schon in der Luft.
Ich lege heute keinen Coin nach, solange der Open Interest über 54 Milliarden Dollar steht und keine Waffenruhe unterschrieben ist.
Meine Marke bleibt 82.915 Dollar. Hält sie bis Montagabend, hat der Markt diesen Krieg eingepreist.
Die ETFs kaufen seit sechs Tagen, Trump pokert seit Samstag, und dein Geld sitzt genau dazwischen.
🎯 FOKUS DES TAGES: DER XI-DEAL
Ich habe die Mitteilung des Weißen Hauses zerlegt. Je Richtung bekommen Waren für 30 Milliarden Dollar niedrigere Zölle, Spielzeug und Kleingeräte auf der einen Seite, Agrargüter und Medizingeräte auf der anderen. Dazu kauft China 2027 und 2028 je mindestens 10 Millionen Tonnen US-Kohle.
Das Entscheidende fehlt. Die Seltenen Erden werden "weiter diskutiert". An ihnen hängen Chips, Elektroautos und Rüstung, und genau dort hält Peking den Hahn in der Hand.
Die Einigung deckt Konsumgüter ab, der Tech-Streit läuft weiter. Wer Tech-Aktien im Depot hat, hängt weiter an Pekings Rohstofflager.
Heute Nacht öffnet Asien, und über Hormus kreisen die Tanker weiter. Wir stehen mit unserem Geld an der Zapfsäule und warten, wer zuerst blinzelt.
Keine Finanzielle Anlageberatung!
⭐️ Ich lade euch herzlich in meine Telegram-Gruppe ein:
t.me/Smart_Money_Crypto_Comm…
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Zusätzlich auch die VIP Gruppe (Zugang wird geprüft)
🚨 BITGET HACK UPDATE: BITGET KOCHT VOR WUT!
Bitget öffnet die Auszahlungen ab Morgen wieder, in Stufen. Die Lücke aus dem Hack vom 24. September sei gefunden und geschlossen, Mandiant und SlowMist prüfen weiter mit. Parallel hat Bitget-Chefin Gracy Chen THORChain öffentlich aufgefordert, die bekannten Täter-Adressen abzuweisen. THORChain lehnt ab, und genau durch dieses Protokoll läuft ein Teil der Beute.
ZUERST KOMMT BITCOIN RAUS
Der Plan steht. Montag um 10 Uhr deutscher Zeit Bitcoin, Dienstag Ether auf fünf Netzwerken, Mittwoch USDT, Freitag alles andere samt Euro und P2P. Die Reihenfolge folgt der Kasse. Bitgets Schutzfonds besteht aus 5.500 Bitcoin, beim heutigen Kurs von 84.448 Dollar sind das 464,5 Millionen. Wer zuerst Bitcoin auszahlt, muss dafür nichts verkaufen. Wer Ether, XRP oder Tron zurückhaben will, wartet, bis Bitget sie am Markt gekauft oder bei anderen Börsen geliehen hat.
Nach Abzug der 387,5 Millionen Schaden bleiben 77 Millionen Puffer. Am 25. September lag die Grenze in meiner Rechnung noch bei 63.927 Dollar, seit der Nachzählung liegt sie bei 70.455. Fällt Bitcoin darunter, ist der Fonds kleiner als der Schaden, und bis dahin sind es nur noch 16,6 Prozent.
Chen stellt sich am Montag um 9:30 Uhr einer Fragerunde, eine halbe Stunde vor der ersten Auszahlung. Die Frage, wo die 387,5 Millionen gerade sind, wird dort kommen. Ein Teil davon ist in diesem Moment auf dem Weg in Bitcoin.
DIE BEUTE NIMMT DEN BEKANNTEN WEG
On-Chain-Ermittler sehen, wie die Angreifer gestohlene BNB, Tron und XRP in kleine Teile zerlegen, durch THORChain schicken und als Bitcoin wieder herausholen. Den Weg kennt die Branche. Nach dem Bybit-Hack im Februar 2025 tauschte die Lazarus-Gruppe dort 361.255 Ether in Bitcoin, 72 Prozent der Beute, binnen zehn Tagen. THORChain verdiente daran mindestens 5 Millionen Dollar an Gebühren.
Chen hält dagegen, die Täter-Adressen seien öffentlich gelistet und für jeden sichtbar. Dezentralisierung sei ein Bauprinzip, kein Schutzschild für bekanntes Diebesgut. Wo ein Emittent eingreifen kann, passiert das auch. Circle und Tether haben eine Adresse gesperrt, 318.000 Dollar in USDC und USDT. Das sind 0,08 Prozent des Schadens.
Dazu zahlt Bitget 5 Prozent Kopfgeld auf jeden eingefrorenen und 5 Prozent auf jeden zurückgeholten Dollar. Der große Rest liegt in Ether und XRP, und die kann kein Emittent anhalten. Es bleibt eine Stelle, an der man die Beute noch bremsen könnte. Der Tausch in Bitcoin.
THORCHAIN KÖNNTE ES STOPPEN
THORChain antwortet, das Protokoll sei dezentral und erlaubnisfrei wie Bitcoin, Ethereum und BNB Chain, und fragt, welche Verantwortung die denn tragen sollen. @star_okx , der Chef von OKX, widerspricht öffentlich. Bei THORChain liegen die Coins in Vaults, und eine Auswahl an Validatoren kontrolliert sie gemeinsam über ein Signaturverfahren. OKX hat die Täter-Adressen an Börse und Wallet sofort gesperrt.
Xu hat recht, und THORChain hat es selbst bewiesen. Nach dem Bybit-Hack haben drei Validatoren den Ether-Handel auf THORChain angehalten. Vier andere haben die Sperre binnen 30 Minuten wieder aufgehoben. Der Entwickler Pluto hat das Projekt danach verlassen.
Bei Bitcoin kann kein Miner einen einzelnen Coin anhalten, die Bauweise gibt das nicht her. Bei THORChain gibt sie es her, es wurde schon gemacht. Wer eine Sperre einmal ausgelöst und wieder zurückgenommen hat, kann sich nicht auf Unmöglichkeit berufen. Er entscheidet sich bei jedem Hack neu dagegen.
DER MARKT BELOHNT DIE WEIGERUNG
$RUNE, der Coin von THORChain, steht bei 0,79 Dollar, 20,6 Prozent höher als vor 24 Stunden. Die Weigerung ist für den Markt ein Kaufgrund, weil jeder große Hack Volumen und Gebühren durch das Protokoll schiebt. Das Geld, das Bitget seinen Kunden aus dem Schutzfonds ersetzt, ist bei THORChain Umsatz.
Und der Angreifer arbeitet weiter. Eine Adresse hat 257,6 Ether und 545.000 USDT von Binance abgehoben, die USDT in Ether getauscht und alle 457,9 Ether, rund 1,23 Millionen Dollar, an die Bitget-Täter-Wallet geschickt. Wer hinter diesem Binance-Konto steht, weiß ich nicht. Binance kann es wissen, ohne geprüftes Konto gibt es dort keine Auszahlung.
Auf CT sagen viele, man solle die Ausgänge bewachen, also die Börsen, statt die Straße zu sperren. Genau dort liegt jetzt die erste Spur mit einem echten Konto dahinter. An THORChain ändert das nichts. Das Protokoll kann die Straße sperren und will es nicht.
Am Montag um 10 Uhr zeigt sich, ob Bitgets Kunden ihre Bitcoin bekommen. Bis dahin tauscht die Beute weiter in Bitcoin, und THORChain verdient an jedem Tausch mit.
Drei Anleihemärkte, die sonst nie im selben Takt laufen, steigen in derselben Woche auf Rekordniveau. Die zehnjährige US-Rendite steht mit 5,18 Prozent so hoch wie seit der Finanzkrise nicht mehr, die deutsche mit 3,58 so hoch wie seit 2009, die japanische bei 3,07. Gleichzeitig kippen die Regeln, auf die sich Anleger jahrelang verlassen haben. Öl hat zwei Preise, Gold fällt mitten im Krieg, Peking bremst die eigene Währung und Europa bezahlt Zinserhöhungen, die kaum ein Ökonom erwartet.
In Tokio ist die zehnjährige Rendite in einem Jahr um 1,41 Prozentpunkte gestiegen. In Berlin erreichte die Zweijährige 3,08 Prozent, den höchsten Stand seit Juni 2024. In Washington legte die Zehnjährige in einer Woche 17 Basispunkte zu.
Drei Länder mit drei verschiedenen Problemen laufen in dieselbe Richtung. Öl über 100 Dollar, ein amerikanischer Arbeitsmarkt, der nicht bricht, und Zentralbanken, die wieder erhöhen, heben den Preis für Geld überall zugleich an.
Die schwächste Stelle zeigte diese Woche die Auktion der fünfjährigen US-Anleihen. Die Zweijährige fand solide Käufer, die Fünfjährige traf auf unerwartet schwache Nachfrage. In der Mitte der Kurve wird die Inflation der Jahre 2028 bis 2031 gehandelt. Dort glaubt der Markt den Notenbanken am wenigsten.
Die Wall Street bucht davon nichts. Der VIX stand am Tag der Fed-Erhöhung bei 17,71 und fiel bis zum 22. September auf 14,21.
Zinsswaps auf die EZB preisen bis Dezember 2027 rund 90 Basispunkte Erhöhung ein, dazu knapp 60 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen vierten. Die große Mehrheit der Ökonomen erwartet einen Stopp bei 2,50 Prozent bis weit ins Jahr 2027.
90 Basispunkte gegen null. Eine Seite liegt falsch. Die Ökonomen halten den Energiepreis für einen einmaligen Schub, der Markt rechnet damit, dass Öl, Gas und Fracht in die Kernrate sickern. Wer in Deutschland gerade eine Immobilienfinanzierung verlängert, wettet ungefragt auf eine der beiden Seiten.
Am härtesten trifft es Paris. Die französische Zehnjährige notierte am Donnerstag bei 4,67 Prozent, der Abstand zum Bund liegt erstmals seit der Eurokrise 2012 über einem Prozentpunkt. Die Schuldenquote soll 2027 auf 121,7 Prozent steigen. Anfang Oktober geht der Haushalt ins Parlament, die Linke hat einen Misstrauensantrag angekündigt, und die 122 Abgeordneten des Rassemblement National entscheiden über die Regierung von Sébastien Lecornu.
Am 31. März habe ich geschrieben, dass der Anleihemarkt dieselben Signale sendet wie vor der letzten europäischen Krise. Sechs Monate später zahlt ein Kernland der Eurozone einen Aufschlag, den früher Italien zahlte.
Am Donnerstag legte Irans Außenminister Abbas Araghchi in New York einen Plan vor. Die Straße von Hormus öffnet binnen sieben Tagen, wenn die USA ihre Seeblockade aufheben und die Ölsanktionen aussetzen. Am selben Tag fing Saudi-Arabien sechs Houthi-Raketen ab, eines der Ziele war der Exporthafen Janbu. Brent sprang auf 106,60 Dollar und schloss am Freitag bei rund 105.
Die größere Bewegung lief zwischen zwei Sorten. Brent gewann in der Woche rund 2 Prozent, das amerikanische WTI verlor rund 7. Der Abstand zwischen beiden weitete sich auf 12,68 Dollar, so weit wie seit Mai nicht mehr.
Der Auslöser sitzt in Washington. Die Regierung prüft ein Ausfuhrverbot für Diesel, nachdem die Gallone in den USA den Rekord von 6,53 Dollar erreicht hat. Bleibt der Diesel im Land, verarbeiten die Raffinerien weniger Rohöl, und amerikanisches Öl wird billiger. Der Rest der Welt zahlt weiter den Weltmarktpreis.
Damit trennt sich die amerikanische Inflation von der europäischen und der asiatischen. Wer in Texas tankt, zahlt einen anderen Preis als wer in Hamburg tankt.
Der Dollar-Index stieg am Freitag auf 101,40, ein Achtwochenhoch. Der Euro fiel auf 1,1375. Der Yen steht bei 157 je Dollar, obwohl die Bank von Japan auf 1,25 Prozent erhöht und Tokio rund 98 Milliarden Dollar zur Stützung ausgegeben hat.
Eine einzige große Währung steigt gegen den Dollar, und ausgerechnet ihre Notenbank will das nicht. Die People's Bank of China hat am Donnerstag zum ersten Mal das Wort Herdeneffekt in ihren geldpolitischen Bericht geschrieben und vor sich selbst verstärkenden Erwartungen am Devisenmarkt gewarnt. Der Yuan steht bei knapp 6,7 je Dollar, mehr als 3,9 Prozent stärker als Ende 2025. Jedes Prozent kostet chinesische Exporteure Preisvorteil in Europa.
Der starke Dollar trifft auch das Gold. Die Feinunze fiel am Freitag auf rund 4.270 Dollar und verlor in der Woche mehr als 2 Prozent, mitten in einem Krieg um die wichtigste Ölstraße der Welt. Ein Metall ohne Zins hat es schwer, wenn eine amerikanische Staatsanleihe 5,18 Prozent zahlt.
Alle vier Brüche haben dieselbe Ursache, Geld kostet wieder etwas, überall zugleich. Die nächste Prüfung kommt Anfang Oktober in Paris. Fällt die Regierung Lecornu über den Haushalt, zeigt der Abstand zwischen französischer Anleihe und Bund als erster, ob Europa das Jahr 2011 wiederholt.
📅 WOCHENÜBERSICHT: NÄCHSTE WOCHE KOMMT DIE RECHNUNG!
Die Bitcoin-ETFs haben in fünf Handelstagen 2,29 Milliarden Dollar eingesammelt. Und jeden Tag kam weniger.
→ Montag: 999 Mio.
→ Dienstag: 715 Mio.
→ Mittwoch: 347 Mio.
→ Donnerstag: 191 Mio.
→ Freitag: 37 Mio.
Bei den Ethereum-ETFs läuft dieselbe Treppe, eine Nummer kleiner. 270 Millionen am Montag, 5 Millionen am Freitag.
Das große Geld tritt auf die Bremse, genau vor der Woche, in der die Fed ihre Rechnung bekommt. Sie hat am 16.09. zum ersten Mal seit 2023 angehoben, auf 3,75 bis 4,00 Prozent, einstimmig. Die Teuerung klebt trotzdem. Verbraucherpreise im August plus 3,35 Prozent, Kern-PCE im Juli 3,34 Prozent. Und die 30-jährige US-Anleihe ist in zwei Tagen von 5,29 auf 5,47 Prozent gesprungen.
🗓️ DER FAHRPLAN
→ Montag: Dallas Fed Manufacturing, der erste regionale Konjunkturpuls nach der Anhebung
→ Dienstag: JOLTS und Consumer Confidence. Die offenen Stellen sind die Vorschau auf Freitag, die Erstanträge liegen bei 197.000
→ Mittwoch 14:30: PCE für August, dazu ADP, dritte GDP-Lesung und Quartalsende
→ Donnerstag 16:00: ISM Manufacturing, im August bei 54,6
→ Freitag 14:30: US-Arbeitsmarktbericht, der Termin der Woche
→ Freitag: Inflation der Eurozone, im August 3,3 Prozent. Die EZB tagt am Mittwoch, entscheidet aber erst am 29.10.
🔥 DER MITTWOCH HAT EINEN HAKEN
Mit den PCE-Zahlen kommt die Jahresrevision der US-Volkswirtschaftsrechnung, dazu eine geänderte Berechnung. Tom Lee von Fundstrat rechnet allein dadurch mit 20 bis 40 Basispunkten weniger Inflation. Aus 3,4 könnten 3 Prozent werden.
Die Inflation kann am Mittwoch also auf dem Papier fallen, ohne dass ein einziger Preis sinkt. Kommt sie trotz dieser Hilfe heiß, hat die Fed kein Argument mehr gegen die zweite Anhebung am 28.10. Und am Freitag legt der Arbeitsmarkt nach.
🪙 DIE UNLOCKS
→ Mittwoch: 31 Mio. $OP für rund 4,5 Mio. Dollar, 17 Mio. $TIA für rund 8,5 Mio.
→ Donnerstag: 64 Mio. $SUI für rund 76 Mio. Dollar, dazu 37,5 Mio. $WLD für rund 18 Mio.
→ Freitag: 12,9 Mio. $ENA für rund 3,4 Mio., dazu DoubleZero
→ Samstag: 47 Mio. $W für rund 0,6 Mio.
Fünf davon sind Nebengeräusch. Der größte Unlock gehört ausgerechnet dem Coin, der gerade rennt. #Sui steht 15 Prozent höher als gestern, und mit jedem Prozent wird die Freigabe am Donnerstag teurer. Die Coins gehen in die Community Reserve, das ist noch kein Verkauf. Ob sie danach Richtung Börsen wandern, zeigt die Chain ab Donnerstag.
🌏 DANEBEN
→ Korea Blockchain Week in Seoul, Dienstag bis Donnerstag
→ Kein Shutdown, der Übergangshaushalt läuft bis 11.12.
→ Der CLARITY Act liegt nach dem 49 zu 50 im Senat weiter auf Eis
→ TOKEN2049 in Singapur am 07. und 08.10., die lautere Woche kommt danach
☠️ LEUTE, DAS IST KEIN MEMECOIN!
Die dreißigjährige US-Staatsanleihe rentierte am Freitag in der Spitze mit 5,52 Prozent, so hoch wie seit 22 Jahren nicht mehr. Die Zehnjährige stand bei 5,21. Auf diesem Papier bauen Pensionskassen, Versicherer und Zentralbanken ihr Fundament. Gerade schwankt es wie ein Coin, den man nachts um drei auf einer Chain kauft.
Im Mai 2020 hat das US-Finanzministerium eine Anleihe mit Fälligkeit Mai 2050 ausgegeben. Kupon 1,25 Prozent, Ausgabepreis knapp 100 Dollar je 100 Nennwert. Bei 5,52 Prozent Rendite ist dasselbe Papier heute rund 44 Dollar wert.
Ein Minus von 55 Prozent. Ohne Pleite, ohne Hack, ohne Rug Pull, nur weil der Zins gestiegen ist.
Wer bis 2050 durchhält, bekommt seine 100 zurück, in Dollar von 2050. Wer vorher verkaufen muss, macht den Verlust echt. Japans Banken und Versicherer sitzen genau in dieser Lage, die vierzigjährige japanische Staatsanleihe rentiert 4,27 Prozent und steht damit kurz vor ihrem Rekord von 4,39 vom 19. Mai.
Es trifft nicht nur alte Papiere. Seit dem 25. August ist die dreißigjährige US-Rendite von 5,17 auf 5,52 Prozent gestiegen. Eine frisch gekaufte Dreißigjährige hat damit in einem Monat knapp 5 Prozent verloren, die Zehnjährige rund 4. Bloomberg meldet für die Volatilität am Anleihemarkt den größten Wochensprung seit über einem Jahr. Der Anker des Finanzsystems schwankt, und alles, was an ihm hängt, schwankt mit.
Die Fed hat am 16. September auf 3,75 bis 4 Prozent erhöht. Die Logik dahinter ist so alt wie die Notenbank selbst. Teures Geld bremst Nachfrage und Investitionen, danach fallen die Preise.
Bill Ackman, Chef des Hedgefonds Pershing Square, hat genau diese Logik in der Nacht auf Freitag in Frage gestellt. Sein Argument: Das Rennen um Superintelligenz verspricht eine so hohe Rendite, dass niemand seine Milliarden für Rechenzentren und Strom zurückfährt, nur weil der Leitzins einen Viertelpunkt steigt. Die Investitionen bleiben. Was steigt, sind die Zinskosten, und die stecken am Ende in jedem Preis.
Die Fed trifft trotzdem jemanden. Eine 30-jährige Hypothek kostet laut Freddie Mac 7,03 Prozent, vier Wochen vorher waren es 6,66. Der Hauskäufer spürt jede Erhöhung, das Rechenzentrum nicht.
Beth Hammack, Chefin der Fed von Cleveland, sagt am selben Tag, der gute Wirtschaftsausblick treibe die Renditen. Ihr größtes Risiko sei, dass sich die Inflation in den Erwartungen festsetzt. Anleger sagen der Financial Times, die Renditen seien nicht einmal annähernd hoch genug, um die heiße US-Wirtschaft abzukühlen.
Beides zusammen ergibt eine Falle. Bremsen höhere Zinsen die Wirtschaft nicht, muss die Fed weiter erhöhen, um überhaupt etwas zu bewirken. Jede Erhöhung verteuert aber die Schulden, auf denen der ganze Markt steht.
Die USA haben 31,45 Billionen Dollar Schulden in den Händen von Anlegern. Jeder Prozentpunkt mehr Zins kostet darauf rund 315 Milliarden Dollar im Jahr, sobald die alten Papiere zu neuen Sätzen umgeschuldet sind. Das passiert nicht auf einen Schlag. Es passiert jede Woche, bei jeder Auktion.
Dazu wird der größte ausländische Käufer leiser. Japan hält mehr US-Staatsanleihen als jedes andere Land. Laut Reuters hat die Rückkehr japanischen Geldes nach Hause begonnen, gebremst nur von der Frage, wo die Renditen in Tokio ihr Hoch finden. Ein japanischer Versicherer, der zu Hause über 4 Prozent ohne Währungsrisiko bekommt, braucht die Dollar-Anleihe nicht mehr.
Mehr Angebot aus Washington, weniger Nachfrage aus Tokio. In so einem Markt findet der Preis nur eine Richtung, und die Rendite steigt, bis jemand Neues kauft.
Barclays warnt, dass die Mehrrendite von Aktien gegenüber Anleihen nahe am tiefsten Stand seit Jahrzehnten liegt. Wer heute Aktien kauft, bekommt für das zusätzliche Risiko kaum noch mehr als der, der eine Staatsanleihe hält. Die Bank bleibt trotzdem übergewichtet.
Der S&P 500 schloss am Freitag bei 7.743 Punkten, höher als am 25. August. Im selben Monat ist die Zehnjährige von 4,64 auf 5,21 Prozent gestiegen. Die Anleihe verliert 4 Prozent, der Aktienindex gewinnt knapp 1. Einer der beiden Märkte liegt falsch.
Am Donnerstag habe ich geschrieben, dass zum ersten Mal seit 2007 wieder 5 Prozent auf US-Anleihen stehen. Einen Tag später stand die Dreißigjährige bei 5,52.
Die Linie, an der das Muster bricht, liegt bei 5,17 Prozent, dem Stand vom 25. August. Fällt die Dreißigjährige bis zum 31. Oktober darunter, war diese Woche eine Übertreibung und die Fed hat ihre Waffe zurück. Bleibt sie darüber, muss jemand die Rechnung bezahlen. Am Aktienmarkt hat das bisher niemand getan.
nitter.cf/Smart_Money/status/210…
🚨 ZUM ERSTEN MAL SEIT 2007 - 5 PROZENT AUF US-ANLEIHEN
🇺🇸 Die fünfjährige US-Staatsanleihe zahlt seit Mittwoch 5,03 Prozent. So viel gab es zuletzt im Sommer 2007, und was danach kam, hat Bitcoin überhaupt erst hervorgebracht. Seit dem ersten Block am 3. Januar 2009 musste sich kein Coin in unseren Depots gegen 5 Prozent ohne Risiko behaupten - bis zu dieser Woche.
📜 2007
Im Juni 2007 zahlt die zehnjährige US-Anleihe 5,20 Prozent. Sieben Wochen lang bleibt sie über 5. Im Juli brechen bei Bear Stearns zwei Hedgefonds zusammen, die auf amerikanische Hypotheken gesetzt hatten. Am 9. August friert BNP Paribas drei Fonds ein, weil sich deren Papiere nicht mehr bewerten lassen. Am 18. September senkt die Fed um einen halben Punkt. Die Schlagzeile, die Satoshi Nakamoto im Januar 2009 in den ersten Bitcoin-Block schreibt, stammt aus der Londoner Times: Der britische Finanzminister steht kurz vor der zweiten Rettung der Banken.
🧾 DIE RECHNUNG
Diesmal beginnt es nicht mit einem Boom. Im Februar liegt die US-Inflation bei 2,4 Prozent, das Ziel der Fed sind 2. Im März springt sie auf 3,3, im Mai auf 4,2. Zölle und der Krieg mit Iran laufen in die Preise, am 15. September kostet ein Barrel Brent am Spotmarkt 130,80 Dollar.
Einen Tag später erhöht die Fed auf 3,75 bis 4 Prozent, die erste Erhöhung seit Juli 2023. Fed-Chef Kevin Warsh nennt die gestiegenen Energiepreise "nicht hilfreich". Den Hinweis auf Angebotsschocks streicht die Fed aus ihrer Erklärung. Damit ist Öl kein Grund mehr, stillzuhalten, sondern ein Grund, weiter zu erhöhen.
Am Mittwoch kommt alles zusammen. Brent steigt um 3,9 Prozent auf 103 Dollar. Dazu melden die Einkaufsmanager 58,4 Punkte, das stärkste Wachstum seit Juli 2021. Am Nachmittag stößt eine Auktion fünfjähriger Anleihen auf schwache Nachfrage, die Rendite springt um 20 Basispunkte. Die Zehnjährige steht am Abend bei 5,12, in Deutschland bei 3,51, in Frankreich über 4,6, in Japan bei 3,05.
Ein höherer Leitzins fördert kein Barrel Öl mehr und senkt keinen Zoll. Er macht nur das Geld teurer, mit dem wir alle rechnen. Und genau in dieser Woche passiert am Bitcoin-Markt etwas, das dazu nicht passt.
⚖️ HIER ENTSCHEIDET ES SICH
Wer heute 10.000 Dollar für fünf Jahre an Washington verleiht, hat im September 2031 rund 12.780 Dollar. Ohne Kursrisiko, ohne eine einzige schlaflose Nacht.
Bitcoin steht bei 84.161 Dollar. Um gegen die Anleihe nur gleichzuziehen, muss er 2031 über 107.500 stehen. Aktien trifft es genauso: Im Mai lag die erwartete Gewinnrendite des S&P 500 bei rund 4,5 Prozent, damals knapp über der Zehnjährigen. Die zahlt jetzt 5,12. Und der Terminmarkt sieht den Leitzins bis September 2027 bei rund 4,7 Prozent.
Jeder Coin in unseren Depots muss sich ab jetzt gegen eine Zahl rechtfertigen, die es seit seiner Geburt nicht gab.
🐋 2,3 MILLIARDEN
Vom 18. bis 23. September nehmen die Bitcoin-ETFs an vier Handelstagen 2,3 Milliarden Dollar auf, allein am Montag 999 Millionen. Das Geld kommt in derselben Woche, in der uns die Anleihe 5 Prozent ohne Risiko bietet.
Die Käufer wetten darauf, dass sich 2007 in einem Punkt wiederholt: Ein Zins, der gegen Öl und Zölle steigt, hält nicht lange, weil vorher etwas bricht. Dann dreht die Fed, und das Geld sucht den Ausweg, für den Bitcoin gebaut wurde. Die Gegenseite kassiert bis dahin 5 Prozent und muss dafür gar nichts beweisen.
Zwei Termine entscheiden, wer vorne liegt. Am 30. September kommt die PCE-Inflation für August. Am 28. Oktober tagt die Fed, der Terminmarkt sieht eine weitere Erhöhung bei 55 Prozent.
Ich führe diese Rechnung ab heute hier weiter. Nach jedem der beiden Termine schauen wir gemeinsam auf den neuen Stand der Fünfjährigen, auf Bitcoin und darauf, welche Seite gerade vorne liegt.
2007 hat der Zins sieben Wochen über 5 Prozent gehalten. Für uns läuft die Uhr seit Mittwoch.