Kipppunkte im Coaching (11)
Wenn Modelle mit Wahrheiten verwechselt werden
„Ein gutes Modell erklärt viel. Ein schlechtes Modell erklärt alles.“
Provokation oder Kränkung?
Konfrontation kann im Coaching wertvoll sein.
Doch sie erreicht einen Kipppunkt, wenn aus einer mutigen Intervention eine persönliche Abwertung wird – und der Coach die Verletzung anschließend als notwendige „Provokation“ rechtfertigt.
DER EMOTIONALE DURCHBRUCH, DER KEINER WAR
„Tränen sind kein Wirksamkeitsnachweis.“
Intensive Emotionen können im Coaching bedeutsam sein. Emotionale Intensität ist aber nicht automatisch Entwicklung.
Kipppunkte im Coaching (6)
DIE NACHRICHT AM SONNTAGABEND
Es beginnt meistens mit Hilfsbereitschaft. Was zunächst sinnvoll und menschlich erscheint, kann jedoch eine problematische Dynamik in Gang setzen.
Kipppunkte im Coaching (5)
DER COACH ALS VERBÜNDETER
Ein Coach muss auf der Seite seines Klienten stehen, oder?
Ja – aber nicht auf der Seite jeder Deutung.
Kipppunkte im Coaching (4)
ZU VIEL SELBSTREFLEXION MACHT HANDLUNGSUNFÄHIG
Der Klient versteht sich immer besser und handelt immer weniger.
Kann ein Coaching erfolgreich wirken und dennoch in die falsche Richtung führen?
Ja, wenn ein Klient z.B. vor wichtigen Entscheidungen sagt:
„Bevor ich entscheide, möchte ich das noch mit meinem Coach besprechen.“
WENN DER COACH RATSCHLÄGE GIBT.
Und es „Reflexion“ nennt.
Nicht jeder Ratschlag beginnt mit „Ich rate Ihnen …“
Manchmal kommt er als Frage daher.
COACHING KANN BELASTBARER MACHEN.
UND GENAU DAS WIRD ZUM PROBLEM.
Was, wenn ein Mensch nicht lernen muss, mehr auszuhalten – sondern weniger hinzunehmen?
Kipppunkte im Coaching.
Es ist einer der gefährlichsten Momente im Coaching, wenn etwas Schädliches professionell aussieht.
Denn Coaching verläuft nicht immer wie erwartet. Es kann „kippen“.
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– VERÄNDERUNG, ÜBERGANG UND VERLUST –
Veränderungen sind selten nur organisatorische Prozesse; sie berühren oft Abschied, Vergänglichkeit, Kontrollverlust und die Frage, wer man danach ist.
Selbstorganisation scheitert selten an einer fehlenden App.
Oft scheitert sie an innerer Unklarheit, Angst vor Bewertung oder Zielkonflikten, die unbewusst sind.
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🎉 🥂 NEU IN DER COACHING-ZONE 🥂 🎉
Coaching-Ausbildung 63 erfolgreich abgeschlossen
Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen unserer Coaching-Ausbildung!
Am 5. Juni 2026 durften Andreas Steinhübel und ich das letzte Modul mit unserer 63. Coaching-Ausbildung leiten!
Wer Gefühle ausblendet, wird nicht sachlicher.
Er wird unbewusster.
Im Berufsleben gelten Emotionen noch immer häufig als Störfaktor: zu weich, zu privat, zu wenig professionell. Doch Führung, Zusammenarbeit und Entscheidungen sind nie emotionsfrei.
Wenn Resilienzangebote lediglich dazu dienen, Mitarbeitende leistungs- und widerstandsfähiger zu machen, während belastende strukturelle Probleme ignoriert werden:



















