Fight against Idiocracy continued

Joined January 2023
Ich werde gelegentlich gefragt: „Was würdest du eigentlich mit Deutschland machen, wenn du könntest?“ Meine Antwort? Ich würde diesem Staat eine Generalüberholung verpassen. Nicht noch eine Reformkommission. Nicht noch ein Sondervermögen. Nicht noch 300 Seiten Gesetz zur Entbürokratisierung. Sondern einmal Tabula rasa. Erstens: Gesetze. Eine unabhängige Kommission aus Verwaltungspraktikern, Juristen, Unternehmern und Fachleuten bekommt einen einzigen Auftrag: Prüft den gesamten Gesetzesbestand. Und was nicht zwingend notwendig ist, fliegt raus. Mein Ziel wären nicht fünf Prozent weniger Vorschriften. 80 Prozent weniger. Beim Steuerrecht gern 90 Prozent. Ein Bürger sollte seine Steuererklärung verstehen können, ohne dafür Steuerberater, Kommentarwerke und drei Semester Finanzwissenschaften zu benötigen. Der Staat hat dem Bürger zu dienen. Nicht der Bürger dem Formular. Zweitens: Ministerien. Deutschland braucht nicht immer neuen Ministerien, Staatssekretäre, Beauftragten, Koordinierungsstellen und Unterabteilungen. Bundesministerien massiv zusammenlegen. Sechs große Ressorts reichen vollkommen. Inneres und Soziales Justiz. Finanzen. Äußeres und Verteidigung. Infrastruktur. Bildung und Forschung. Der Rest wird abgeschafft. Der Staat soll sich wieder auf Dinge konzentrieren, die ein Staat tatsächlich leisten muss und vor allem kann! Drittens: Politik verkleinern. Bundestag deutlich kleiner. Landesparlamente ebenfalls. Amtszeiten begrenzen. Maximal zwei Wahlperioden für Kanzler, Minister und Abgeordnete. Auch Abgeordnete sollen nicht 35 Jahre lang Berufspolitiker sein. Politik sollte eine Phase des Berufslebens sein. Kein Berufsersatz. Und bevor jemand über das Leben von Millionen Menschen entscheidet, hätte ich gerne etwas ausgesprochen Radikales: Lebenserfahrung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium mit anschließender Berufstätigkeit oder mehrere Jahre echte Arbeit außerhalb des Politikbetriebs sind zwingend erforderlich, statt einer dümmlichen Karriere aus Jugendorganisation, Parteibüro und TikTok. Viertens: Subventionen. Großer Schnitt. Keine Lieblingsindustrie. Keine Lieblingsenergie. Keine Lieblings-NGO. Keine politisch genehmen Vereine, die dauerhaft am staatlichen Tropf hängen. Wer sich „Nichtregierungsorganisation“ nennt, sollte nicht finanziell von der Regierung abhängig sein. Also: Institutionelle NGO-Förderung abschaffen. Subventionen grundsätzlich streichen. Dann zeigt sich nämlich plötzlich, welche Geschäftsmodelle tatsächlich funktionieren. Fünftens: Steuern. Das Steuerrecht radikal vereinfachen. Wenige Steuern. Breite Bemessungsgrundlage. Niedrige Sätze. Mein Ziel: Maximal etwa 25 Prozent Einkommensteuer. Grundnahrungsmittel: keine Mehrwertsteuer. CO₂-Abgaben und komplizierte Lenkungssteuern abschaffen. EEG - Umlage abschaffen. Dafür keine tausend Ausnahmen, Förderprogramme und Rückerstattungen mehr. Der Staat nimmt weniger. Und verteilt dafür nichts mehr. Sechstens: Energie. Energiepolitik wieder nach Physik, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit betreiben. Nicht nach Parteiprogrammen. Technologieoffen. Kernenergie zulassen. Gas zulassen. Erneuerbare zulassen. Speicher entwickeln. Netze ausbauen. Das alles machen nicht Politiker. Die erstellen einen Rahmen, innerhalb dessen sich Fachleute bewegen können. Und dann gewinnt die Lösung, die zuverlässig, sicher und wirtschaftlich funktioniert. Nicht diejenige mit dem schönsten politischen Etikett. Siebtens: Entwicklungs- und Auslandshilfe. Komplett neu aufstellen. Nur noch Wissenstransfer, keine Gelder mehr. Deutschland ist nicht das Sozialamt der Welt. Humanitäre Hilfe bei Katastrophen? Natürlich. Gezielte Entwicklungszusammenarbeit, nur wenn Wissenstransfer gewünscht ist. Die Entwicklungshilfe wird umgekehrt: Anträge können in Deutschland eingereicht werden, wenn man Wissen und Hilfe braucht. Geld ist tabu. Achtens: Staatliche Kernaufgaben stärken. Und hier würde ich ausdrücklich mehr Geld ausgeben. Polizei. Justiz. Gerichte. Staatsanwaltschaften. Bundeswehr. Katastrophenschutz. Infrastruktur. Das sind Kernaufgaben eines Staates. Nicht die Finanzierung jedes gesellschaftspolitischen Projekts, das irgendein neu geschaffenes Hobby-Ministerium gerade interessant findet. Neuntens: Fachminister statt Parteibelohnung. Ein Verteidigungsminister sollte etwas von Sicherheitspolitik verstehen z.B. Eine Führungsposition mit einem Milliardenbudget würde in keinem vernünftigen Unternehmen ausschließlich danach vergeben, welcher Parteiflügel gerade noch einen Posten braucht. Beim Staat machen wir genau das. Und wundern uns anschließend über die Ergebnisse. Zehntens: Danach Neuwahlen. Unter einem reformierten Wahlrecht. Kleinerer Bundestag. Klare Verantwortlichkeiten. Begrenzte Amtszeiten. Und dann darf der Bürger entscheiden, wer diesen wesentlich schlankeren Staat führen soll. Das Ziel wäre nicht „kein Staat“. Elftens: Volksabstimmungen sind zwingend. Der Bürger entscheidet über alle großen Vorhaben, angelehnt an das Schweizer Modell. Politiker, die nur ihre Person aufblasen wollen, sind damit praktisch tabu. Statt in Talkshows auf dicke Hose zu machen, werden sie tatsächlich arbeiten. Ich möchte wieder einen Staat, der bei seinen Kernaufgaben stark ist. Aber dafür muss er endlich aufhören, überall gleichzeitig mitzumischen, Mutti Merkel ist dabei das Beispiel, wie man es nicht macht. Weniger Gesetze. Weniger Steuern. Keine Subventionen. Keine politische Erziehung. Keine Berufspolitik. Dafür mehr Polizei, schnellere Gerichte, funktionierende Infrastruktur und eine verteidigungsfähige Armee. Kurz gesagt: Ich will einen Staat, der endlich wieder auf das wesentliche beschränkt wird.
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Wenn einem die Fakten nicht passen, wird eben der Überbringer zum Problem erklärt? Im hessischen Corona-Untersuchungsausschuss legte Datenanalyst Tom Lausen Krankenhausdaten, Pandemiepläne und offene Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen auf den Tisch. Anstatt seine Zahlen sauber zu widerlegen, wurde die Befragung insbesondere durch Abgeordnete von CDU, SPD und Grüne stellenweise persönlich: Qualifikation, „Redlichkeit“, Hochschulabschluss – plötzlich stand nicht mehr die Datengrundlage im Mittelpunkt, sondern der Sachverständige selbst. Der Bericht unserer Gastautorin zeigt, was Lausen tatsächlich sagte, wie Prof. Kießling die rechtlichen Spielräume einordnete – und warum die eigentliche Aufarbeitung im schönen Hessen jetzt erst richtig beginnt. Lesen. Prüfen. Selbst urteilen: ktrm.short.gy/9dmD 👈 #CoronaAufarbeitung #Hessen #Untersuchungsausschuss #TomLausen #Grundrechte
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Trump hat nur gewonnen, da er 300.000 Wahlbeobachter und 50.000 Anwälte vor Ort hatte. Alles von Lara Trump organisiert, und die Nation machte voll mit. Nehmt es nicht zu leicht. Ihr wählt gegen die korrupteste und undemokratischste Regierung, die Deutschland jemals hatte.
GANZ WICHTIG! Es fehlen noch ungefähr 1.300 Wahlbeobachter. Kein Wahllokal darf unbesetzt bleiben. Jedes noch so kleine Wahllokal ist wichtig. Bitte registriert Euch, wenn Ihr könnt und stellt Euch zur Verfügung. Es geht hier wirklich um alles.
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Die Angst muss die Seite wechseln
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Niemand kommt ohne Trauma aus der Kindheit. Ich habe ewig gebraucht um das zu begreifen.
Ein schreiendes Baby niemals schreien lassen! Das hat lebenslange Folgen. Eine wichtige Erkenntnis aus der Neurowissenschaft: Die Gehirne von Babies brauchen rund 1 Jahr bis sie gelernt haben, dass sie in Sicherheit sind ohne den permanenten Körperkontakt zur Mutter. Vorher aktiviert das Fehlen der körperlichen Nähe das Cortisolsystem! Meiner Meinung nach verändert sich dadurch das Cortisolsystem über die epigenetische Regulation dauerhaft. Ich sehe in Gentests auffällig häufig eine reduzierte Wirkung des Cortisol und zusätzlich einen nur schwach reagierenden Rezeptor, was vmtl. die Folge von Daueraktivierung ist. Das Zurückfahren von Stressreaktionen ist dadurch erheblich erschwert. Vor allem in fortgeschrittenem Alter bedarf es dann der dauerhaften Unterstützung durch Mikronährstoffe. Es bleibt meiner persönlichen Erfahrung nach aber dennoch mühsam. Lebenslang.
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888 Hätten Sie sich auf den damaligen Stand der Wissenschaft verlassen, wäre es folgendermaßen abgelaufen... 1890er Jahre: Sie verabreichen Ihrem Baby den neuen Hustensaft von Bayer, die nicht süchtig machende Alternative zu Morphin, die für Kinder vermarktet wurde. Es war Heroin. Man benannte es nach dem deutschen Wort für „heldenhaft“. 1900er Jahre: Man reibt dem Zahnungsschmerzpulver „Calomel“ auf das Zahnfleisch des Säuglings. Es handelt sich um eine Quecksilberverbindung, die bei einer ganzen Generation die „Pink Disease“ hinterlässt. Geschwollene, schuppige Hände und Füße, monatelanges Schreien, und einige von ihnen starben. 1910er Jahre: Man kocht mit Crisco, das von einem Seifen- und Kerzenhersteller auf den Markt gebracht wurde, weil Baumwollsamenöl modern ist und Schmalz das ist, was die Mutter noch benutzte. Der Prozess, der es fest werden ließ, erzeugte Transfette, die ein Jahrhundert später gänzlich verboten wurden. 1920er Jahre: Man trinkt Radithor, zertifiziertes radioaktives Wasser, auf ärztliche Verschreibung. Eben Byers nahm 1.400 Flaschen für seine Vitalität ein. Sein Kiefer wurde stückweise entfernt, und er wurde in einem Bleisarg beigesetzt. 1930er Jahre: Ein Chemiker löst ein neues Sulfonamid-Medikament in Diethylenglykol auf, das als Frostschutzmittel dient. Es tötet 107 Menschen, vor allem Kinder, und erst dann überträgt Amerika der FDA die Befugnis, Sicherheitsprüfungen zu verlangen. 1940er Jahre: Dein Arzt zündet sich in der Praxis eine Camel an. Mehr Ärzte rauchen diese Marke als jede andere, und die Anzeige erscheint im „Journal of the American Medical Association“, das ihm die Seite verkauft hat. 1950er Jahre: DDT wird über Ihre Küche, Ihren Garten und Ihre Kinder in der Schule versprüht. Der Mann, der dessen insektizide Eigenschaften entdeckt hat, wurde bereits mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. 1960er Jahre: Ihre Frau nimmt Thalidomid gegen Schwangerschaftsübelkeit ein, weil es bemerkenswert sicher ist. Mehr als zehntausend Kinder kommen mit fehlenden oder verkürzten Gliedmaßen zur Welt. 1970er Jahre: Das Land legt die Butter beiseite und greift zur Margarine – auf Anweisung der American Heart Association. Das Fett, auf das alle umgestiegen sind, wurde 2015 als in jeder Menge unsicher verboten. 1980er Jahre: Das Fett wird aus allem entfernt und Zucker wieder hinzugefügt, um es genießbar zu machen. Die Fettleibigkeit beginnt einen Anstieg, von dem sie nie wieder abgekommen ist. 1990er Jahre: Deinem Vater wird OxyContin verschrieben, weil weniger als ein Prozent süchtig wird. Das Unternehmen bekennt sich später der strafbaren Falschkennzeichnung schuldig, und die Zahl der Überdosierungen geht in die Hunderttausende. 2000er Jahre: Du nimmst Vioxx gegen deine Kniebeschwerden. Es wird 2004 vom Markt genommen, und der Sicherheitsbeauftragte der FDA selbst schätzt die Zahl der zusätzlichen Herzinfarkte auf Zehntausende. Keiner davon war ein Einzelfall. Hinter jedem stand eine Fachgesellschaft, eine Fachliteratur und ein Mann im weißen Kittel. Niemand, der diesen Rat befolgte, war dumm. Sie waren gehorsam gegenüber den qualifiziertesten Fachleuten, die es gab. „Beigelegt“ ist ein Wort, das mit Geld zu tun hat. Es bedeutet, dass die Fragen nicht mehr finanziert wurden, also wurden sie auch nicht mehr gestellt. Welche der heutigen Anweisungen werden deine Enkelkinder also ungläubig vorlesen ? -Das Öl, das mit Hexan gewaschen und in jede Ihrer Zellen eingebaut wurde. -Das Statin, das den Stoffwechselweg Ihrer Hormone blockiert, um einen Herzinfarkt pro hundert Menschen zu verhindern. -Die Injektion, bei der ein Drittel des Gewichtsverlusts aus Muskelmasse besteht. -Die Säuglingsnahrung, die aus Pflanzenöl hergestellt wird. Alles „abgehakt“. Nichts davon wird finanziert, um es anders zu machen. Quelle: Netzfund auf Tg bei "Impfen Doku"
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‼️Es sind nun 200 Tage vergangen, seit die Epstein-Akten veröffentlicht wurden, ohne dass es zu einer einzigen Strafverfolgung gekommen ist‼️ Als jemand, der im Bereich der Menschenrechte tätig ist, habe ich in meiner 15-jährigen Karriere noch nie etwas Vergleichbares wie die Epstein-Akten gesehen. Es gibt 3 Millionen Akten mit dokumentierten Beweisen über mächtige Männer und Frauen, die 13-, 14- und 15-jährige Kinder vergewaltigt, kannibalisiert, gehandelt, gefilmt, terrorisiert, gefoltert, gejagt und ermordet haben! Denken Sie daran: Dies ist nur ein Bruchteil der Akten. Das ist lediglich das, was sie bereit waren, zu veröffentlichen. Es gab keine einzige Festnahme oder Ermittlung. KEINER wurde wegen Vergewaltigung von Kindern festgenommen. Wir haben das US-Justizministerium aufgefordert, die vollständigen Epstein-Akten an die UN-Sonderberichterstatter und die unabhängigen UN-Ausschüsse zur Untersuchung zu übergeben, da es sich hierbei um einen internationalen Fall von Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt. Doch der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, der oberste Menschenrechtsbeauftragte der Vereinten Nationen, hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, eine Untersuchung einzuleiten oder auf unseren Appell an das Justizministerium einzugehen, geschweige denn ein einziges Wort über das größte Menschenhandelsnetzwerk der modernen Geschichte zu verlieren. Epstein-Pädophile untersuchen die Epstein-Akten. Wir fragen uns, warum niemand verhaftet wurde. Jeffery Epstein hat alle bedeutenden Politiker und Milliardäre auf Video, wie sie einem Kind oder mehreren Menschen Schreckliches antun. Und die Medien schweigen nicht wegen der Kinder, wenn es um Kinderhandel zum Zwecke des Sex geht. Sie schweigen wegen der Kunden! Bei den Epstein-Akten geht es nie wirklich nur um eine „Liste“. Es geht um Kinder, die von mächtigen Männern vergewaltigt wurden, und um ein System, das ihnen davonkommen ließ. Das Fazit ist: Das weltweite System ist so korrupt geworden, dass es meiner Meinung nach an der Zeit ist, den Mist aus den Ställen zu räumen und von vorne anzufangen. Bei den Epstein-Akten geht es um den Schutz von Kindern. Es gibt kein wichtigeres Anliegen. Wenn sich die Menschen gegen die Vergewaltigung und den Missbrauch von Kindern zusammenschließen können, gibt es keine Hoffnung für die Menschheit. Ich verstehe nicht, warum wir gerade jetzt keine globale Revolution erleben. Quelle: xitter.cf/mhdksafa/status/208975… Findest du diese Info wichtig? Dann abonniere unseren Kanal! 👉 @LegitimNews #Menschenhandel #Justiz #Pädophilie #Missbrauch #Politiker #Milliardäre #Jeffrey_Epstein #Kannibalismus #Epstein_Akten #Strafverfolgung
And just like that… everybody stopped talking about the Epstein Files.
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Mathias Gebhard berichtet in „Kontrafunk Aktuell“ über den LGBT-Workshop an der Schule seines 14-jährigen Sohnes und ein daraus entstandenes Bußgeldverfahren:
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Herzlichen Dank an @apollo_news_de. Großartige Arbeit!
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Kleine Geschichte der Briefwahl Erstmalig eingeführt wurde sie bei den Bundestagswahlen 1957. Ursprünglich und ausdrücklich als Ausnahme für Wahlberechtigte konzipiert, denen die persönliche Stimmabgabe im Wahllokal nicht oder nur schwer möglich war. Wer am Wahltag wegen Krankheit, hohen Alters, körperlicher Beeinträchtigung, beruflicher Verpflichtungen oder sonstiger dringender Abwesenheit verhindert war, konnte einen Wahlschein und damit Briefwahl beantragen. Der Hinderungsgrund musste angegeben und glaubhaft gemacht werden. Entsprechend überschaubar war ihre ursprünglich Bedeutung. 1957 gaben 4,9 Prozent der Wähler ihre Stimme per Brief ab, 1976 waren es 10,7 Prozent, 2005 wählten 18,7 Prozent der Berechtigten per Post. 𝟮𝟬𝟬𝟴 𝗳𝗼𝗹𝗴𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹. Seither ist nicht mehr begründungspflichtig, weshalb man nicht im Wahllokal wählen möchte und aus dem Instrument für Verhinderungsfälle wurde faktisch eine gleichberechtigte Alternative zur Urnenwahl. Der Gesetzgeber argumentierte, angesichts zunehmender gesellschaftlicher Mobilität sei die Beschränkung nicht mehr zeitgemäß. Überdies sollte ein niedrigschwelliger Zugang die Allgemeinheit der Wahl und eine möglichst umfassende Wahlbeteiligung gefördert werden. So denn erhöhte sich auch die Briefwahlbeteiligung im Jahre 2017 auf 28,6 Prozent, während des Corona-Hoax 2021 erklomm sie schließlich den bisherigen Rekordwert von 47,3 Prozent (weil das alles schließlich so wunderbar sauber, sicher und hygienisch war). Bei der Bundestagswahl 2025 sank der Anteil zwar wieder, lag mit 37,0 Prozent aber immer noch bei mehr als einem Drittel aller abgegebenen Stimmen (wobei die allgemeine Wahlbeteiligung von 76% auf 82% anstieg und somit kein proklamierter, positiver Zusammenhang feststellbar ist). 𝟮𝟬𝟭𝟵 𝗳𝗼𝗹𝗴𝘁𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝘄𝗲𝘀𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. Sie betrifft zwar nicht unmittelbar die Briefwahl, jedoch die im wahrsten Sinne des Wortes ebenso entscheidende Frage, wer überhaupt wahlberechtigt ist und unter welchen Voraussetzungen ein Mensch „Unterstützung“ bei der Ausübung seines Wahlrechts erhalten darf. Bis 2019 waren nach § 13 Bundeswahlgesetz unter anderem Menschen vom Bundestagswahlrecht ausgeschlossen, für die ein Betreuer zur Besorgung aller Angelegenheiten bestellt war. Ebenfalls ausgeschlossen waren Personen, die wegen einer im Zustand der Schuldunfähigkeit begangenen Straftat in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht waren. Das Bundesverfassungsgericht erklärte diese pauschalen Wahlrechtsausschlüsse Anfang 2019 für verfassungswidrig. Entscheidend war dabei der Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl aus Art. 38 Abs. 1 GG, bei Menschen mit Behinderungen zusätzlich in Verbindung mit dem Benachteiligungsverbot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG. Der Bundestag reagierte darauf 2019 mit einem „inklusiven Wahlrecht“ und hob die entsprechenden Ausschlusstatbestände im Bundeswahl- und Europawahlrecht auf. Die dahinterstehende Überlegung lautet: Das Wahlrecht ist kein Intelligenztest. Der Staat verlangt auch von jedem anderen Wahlberechtigten weder politische Sachkunde noch einen bestimmten IQ, noch muss jemand das Wahlprogramm sämtlicher Parteien verstanden haben. Politische Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe sollen grundsätzlich auch Menschen mit geistigen, seelischen oder kognitiven Einschränkungen offenstehen. Über Sinn und Unsinn lässt sich an anderer Stelle diskutieren, jedoch ergibt sich hieraus ja zwangsläufig die praktische Frage: Was geschieht, wenn ein Mensch zwar wählen darf, den Wahlvorgang aber nicht ohne Unterstützung bewältigen kann? Auch dafür wurde 2019 das Wahlrecht präzisiert. Ein Wahlberechtigter, der des Lesens unkundig oder aufgrund einer Behinderung an der Stimmabgabe gehindert ist, darf eine Hilfsperson hinzuziehen. Diese kann bei der bei der Umsetzung helfen, die Wahlentscheidung selbst muss jedoch vom Wahlberechtigten selbst stammen. Also theoretisch. Nehmen wir nun mal an, ein volljähriger Mensch ist seit Geburt schwerst mehrfachbehindert, spricht nicht, verfügt auch über kein alternatives Kommunikationssystem, versteht nach fachlicher Einschätzung komplexere sprachliche Inhalte nicht und kann insbesondere keine Wahlentscheidung zwischen Parteien oder Kandidaten erkennbar äußern. Dennoch ist dieser Mensch de facto prinzipiell wahlberechtigt. Nehmen wir des Weiteren an, ein Betreuer beantragt ordnungsgemäß die Unterlagen, nimmt sie entgegen, setzt für den schwerstbehinderten „Antragssteller“ zwei Kreuze, unterschreibt als Hilfsperson wahrheitswidrig, dass dies dessen erklärtem Willen entspreche, und der Wahlbrief gelangt ordnungsgemäß zum Briefwahlvorstand. Der Briefwahlvorstand kann einem Wahlbrief nicht ansehen, dass der Betroffene niemals eine entsprechende Entscheidung geäußert hat, er kennt dessen kognitive Fähigkeiten nicht, weiß nicht wie die Stimmabgabe ablief. Der Stimmzettel befindet sich gerade wegen des Wahlgeheimnisses getrennt von den personenbezogenen Unterlagen im Stimmzettelumschlag. Wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind und kein Zurückweisungsgrund erkennbar ist, besteht also kein eingebautes Verfahren, mit dem der Briefwahlvorstand nachträglich feststellen könnte: “Diese beiden Kreuze können unmöglich von Herrn X gewollt worden sein.“ Von anderen, nun sagen wir mal: Sprachbarrieren trotz Deutscher Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel, Abhängigkeitssituationen der Marke „Oma, du kannst natürlich jetzt, hier, auf diesem Zettel wählen, wen du möchtest, wenn du mit deiner Behinderung unbedingt ins Lager gesteckt werden willst. So oder so kommen wir dich dann nie mehr besuchen.“ und dem Betrugs- und Missbrauchspotenzial bei Versand, Öffnung und Auszählung fange ich mal gar nicht erst an. Ich plädiere hiermit dringendst für eine Rückkehr zum ursprünglichen Regel-Ausnahme-Verhältnis: Urnenwahl als Regelfall, Briefwahl nur bei Antrag und glaubhaft gemachtem Hinderungsgrund. Zugleich muss bei assistierter Stimmabgabe wirksam sichergestellt werden, dass ausschließlich eine vom Wahlberechtigten selbst gebildete und eindeutig geäußerte Wahlentscheidung umgesetzt wird. Und: werdet Wahlbeobachter! Die Auszählung der Briefwahl ist öffentlich und kann ohne Anmeldung, unabhängig vom eigenen Wohnort/Bundesland beobachtet werden kann. Die Briefwahlvorstände (die meist nicht im Wahllokal, sondern in Verwaltungsgebäuden tagen) beginnen ihre Arbeit bereits schon am Nachmittag. Dort kann man auch die vorgeschaltete Prüfung der Wahlbriefe beobachten; die eigentliche Öffnung der anonymisierten Stimmzettelumschläge und Stimmenauszählung beginnt dann um 18 Uhr.
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Replying to @Spreebabylon
Dann kontrolliert in Halle und Magdeburg und an anderen Schwerpunkten die Briefwahl! Man lässt sich doch nicht die Wurst, die bereits auf dem Brot liegt, nehmen!!!
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„Dabei sei er friedfertig gewesen, was von Umstehenden aufgenommene Videos belegen. Darauf ist zu sehen, wie er mit erhobenen Händen rückwärtsgeht. Trotzdem packt ihn derselbe Polizist und bringt ihn mit zwei gezielten Schlägen ins Gesicht zu Fall. Mehrere Polizisten treten und schlagen anschließend auf den am Boden Liegenden ein und prügeln ihn im wahrsten Sinne des Wortes blau. Am Mittwoch stand Bauer vor dem Strafgericht – jedoch nicht als Zeuge, sondern als Angeklagter. Ihm wurden Widerstand, Körperverletzung und ein tätlicher Angriff auf Polizeibeamte vorgeworfen.“ (…) „In seiner schriftlichen Aussage hatte W. noch erklärt, der Angeklagte habe in dieser Situation seine Hand gepackt, verdreht und dadurch gebrochen. Vor Gericht revidierte er diese Version und sagte aus, er habe sich den Knochen möglicherweise durch einen Schlag gebrochen.“ #RichtigErinnern nd-aktuell.de/artikel/118294…
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Erinnert ihr euch an Sven Hüber von der GdP, der Polizisten im Ernstfall zum Widerstand gegen die AfD aufrief? Apollo News hat einen Zeitzeugen gefunden. Axel Krause diente 1987 als Wehrpflichtiger im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow, wo Hüber Politoffizier war. Krause: Als 1988 die Vergatterungsformel entschärft werden sollte, habe Hüber den Soldaten erklärt, das Wort „vernichten" habe seine Berechtigung. Er habe weiter den alten Wortlaut verwendet: „Grenzverletzer sind aufzuspüren, festzunehmen oder zu vernichten." Einem Gefreiten, der zweimal danebengeschossen hatte, habe Hüber vor 200 bis 300 Kameraden die Schulterstücke heruntergerissen und ihn einen Verräter genannt. Und einem bereits festgenommenen, am Boden fixierten Flüchtling habe Hüber dreimal ins Gesicht getreten. Das hat Krause an Eides statt versichert. Der DDR-Forscher Hubertus Knabe: „Die Schilderungen des Zeitzeugen Axel Krause kommen mir sehr glaubwürdig vor." Hüber bestreitet über seinen Anwalt alle Vorwürfe. Und dieser Mann erklärt heute der Polizei, wer die Demokratie gefährdet.
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#1MioStimmen Gemeinsam stark für Diplomatie in #Mainz! 🕊️ Wir sind am Fr., 14.08.2026 von 15:00 bis 17:00 Uhr am Leichhof vor Ort. Setzt mit eurer Unterschrift ein klares Zeichen für zivile Lösungen & Abrüstung! ✍️ #Mainz #Friedensbewegung #Peace #Frieden
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Wahlwerbung der links-grün-woken Zerstörungssekte kommt bei der jugendlichen Zielgruppe (leider? 😉) gar nicht gut an. Sehen Sie selbst und befragen Sie dazu Ihren Nachwuchs 💪 Quelle: cutt.ly/9ya5oVwo klartext-rheinmain.de/kontak…
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Siegmund hat Merz verbal geröstet. 🔥 „Ich bin nicht Friedrich Merz und möchte nach der Wahl genau das Gegenteil von dem tun, was ich vorher angekündigt habe … Vertrauen ist extrem wichtig in der Politik.“ Das war wirklich brutal. 😬
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Seit Jahren sinken die Testosteronspiegel bei westlichen Männern um ca. 1 % pro Jahr. So hatten 60-Jährige im Jahr 2004 einen um 18 % niedrigeren Testosteronspiegel als 60-Jährige im Jahr 1987 und ein 40-jähriger Mann heute einen um ca. 20 % niedrigeren Testosteronlevel als die Generation der um 1910 geborenen, als sie 40 Jahre alt waren. Der Rückgang erfolgte vorwiegend in den letzten Jahrzehnten. Dies wiederum führt zu einem nachweisbaren Schrumpfen der Muskelmasse und der körperlichen Fitness im Laufe der Generationen. In einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren sollen auch soziogenetische Ursachen bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen. - Bis zur Oberschule wachsen Jungen heute hauptsächlich bei Frauen auf und kennen keine männlichen Männer als Vorbilder. Das Meme zeigt (angeblich) die beiden Söhne Arnold Schwarzeneggers. Nach der Scheidung wuchs der eine Sohn beim Vater, der andere bei der Mutter auf. Übergewicht ist jedoch einer der Faktoren, die zu einem sinkenden Testosteronspiegel führen. - „Toxische Männlichkeit“ wurde zum sozialen Stigma. In einer Studie aus dem Jahr 2017 gab die Mehrzahl der 18-29-Jährigen an, einen massiven Druck zu verspüren, keine männlichen Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit zu zeigen, sondern in allen Situationen verständnisvoll zu sein und weibliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen. - In immer weniger Berufsfeldern werden klassisch männliche Verhaltensmuster gefragt, während gleichzeitig typisch weibliche Verhaltensmuster, wie soziales Einfühlungsvermögen, gefördert werden. Hinzu kommt die abnehmende körperliche Aktivität bei der Arbeit. Viele Männer heute sitzen tagaus, tagein vor dem Computer. - Einer der wenigen Orte, an denen junge Männer noch ihre kompetitiven Anlagen ausleben dürfen, sind Computerspiele. Dies führt durch die mangelnde körperliche Bewegung zu einer weiteren Verschärfung der Problematik.
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Ein starkes Banner in Plauen gesichtet „Das Maß ist voll! Stopp dem Machtmissbrauch gegen Volk und Wirtschaft!“ In den etablierten Medien wird man darüber jedoch kaum etwas sehen – wir wissen alle, warum.
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Und dann ist zudem auf dieser "russischen Putin-Drohne" auch noch ein großes Z sichtbar an der Seite angebracht. 🙄🔫🤡🤦‍♂️🤣🤣 Es wird wirklich immer lächerlicher. Zudem sind dir sich nicht einmal dafür zu blöd den ganzen Quatsch als "Anschlag" zu verkaufen 🤡 Glauben diese Volldeppen ernsthaft das auch nur ein Mensch mit einem IQ oberhalb der Grenze zur Schwachsinnigkeit diesem debilen Stuss auf den Leim geht ? 👇
Es ist so lächerlich: Das Fototeam stand bereit, um den Busfahrer zu fotografieren, genau in dem Moment wo die Drohne seine Armlänge erreichte und er die Drohne mit den Händen (!) entgegennahm. Wer bitte sieht so einen Schwachsinn von gestellter Show als russische Bedrohung ?
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Wegen Abwesenheit von Berlin kam ich erst verspätet dazu, das große Sarrazin-Interview (mit Anna Mayr) im ZEIT-Magazin Nr. 33, 30.07.26 zu lesen. Nun, was soll man sagen? Da ich Sarrazins Wirken seit "Deutschland schafft sich ab" (im August 2010 erschienen) wirklich sehr gründlich und laufend verfolgt habe, erfahre ich natürlich aus seinen statements nichts Neues, was insofern ganz normal ist. Zu einer völlig atemberaubenden Lektüre wird das Interview indessen durch die Fragen der Interviewerin, die schier unglaubliche Perspektiven darauf bieten, wie eine eine junge (*1993) Mainstream-Journalistin bei einer führenden Zeitung bis heute denkt. Obwohl die Journalistin einerseits findet: "Die allgemeine Meinung ist: Sarrazin hat sich unmöglich gemacht" räumt sie doch ein: "Heute ist der Mainstream in Thilo Sarrazins Richtung gerückt." Nun, so kann man es vielleicht ausdrücken, aber sehr viel treffender und richtiger wäre es doch wohl, ganz einfach festzustellen: Als Sarrazin 2010 "Deutschland schafft sich ab" veröffentlichte, war er, zunächst jedenfalls, sofort und vollständig isoliert. Ich kann mich an keinen Chefredakteur, an keinen Politiker erinnern, der damals gesagt hätte: "Aber wo er Recht hat, da hat er doch Recht!". Inzwischen hat sich aber gezeigt – und das ist keine Meinungsfrage! – daß er auf der ganzen Linie Recht gehabt und Recht behalten hat (einmal davon abgesehen, daß alles noch viel schlimmer gekommen ist, da auch Sarrazin die "Große Grenzöffnung" von 2015/16 nicht vorhersehen konnte). Es ist in den letzten hundert Jahren nun wirklich nicht so oft vorgekommen, daß jemand dermaßen fulminant bestätigt worden ist! Kurzer Einschub, das wird gleich noch wichtig: schon damals, 2010, fiel ja auf, wie Wirklichkeit und Darstellung bzw. Wahrnehmung durch Journalisten völlig auseinanderfielen. Jeder, der ihn mal gelesen hat, weiß ja, daß Sarrazins Prosastil sich durch eine mitunter zu behördenhafter Langweiligkeit tendierende Nüchternheit auszeichnet. Dennoch wurde in den Medien, v.a. dem ÖRR, so getan, als handele es sich bei "Deutschland schafft sich ab" um eine wüste Polemik, die im wesentlichen aus ordinären Beschimpfungen z.B. von Arabern bestehe. Das soll hier gar nicht einmal mehr beklagt werden, festzuhalten ist insofern nur: zwischen der Vorstellungswelt beruflich erfolgreicher Journalisten und der äußeren Wirklichkeit scheint vielfach überhaupt keine Brücke zu bestehen! Und daran hat sich aber auch nach 16 Jahren offensichtlich nichts geändert! Die Journalistin Anna Mayr nimmt gar nicht zur Kenntnis – obwohl es ja eigentlich unübersehbar ist – daß Sarrazin ganz einfach Recht behalten hat. Sondern sie geht davon aus, daß Sarrazin seinerzeit einen ungeheuren, frevelhaften Blödsinn behauptet habe, wie längst zweifelsfrei feststehe und was niemand mehr leugne! Und in immer neuen Anläufen fordert sie ihn auf, seine Schriften zu bereuen und zu bedauern! Er habe Menschen "verletzt", behauptet sie wieder und wieder. (Als könnte seine Darstellung dadurch "widerlegt" werden). Also, heute noch! 2026. Der offenbar recht erfolgreichen Politik-Journalistin Anna Mayr ist – offensichtlich – schlechterdings nicht bewußt und nicht geläufig, daß die Frage nach der Richtigkeit von Äußerungen auf einen Abgleich der Bedeutung sprachlicher Zeichen mit der äußeren Wirklichkeit, mit den Tatsachen hinausläuft. Vielmehr glaubt sie ganz offensichtlich: die Frage nach der Richtigkeit verlange den Abgleich von Äußerungen und Formulierungen mit den sprachlichen Präferenzen bzw. moralischen "Regeln" der radikalen politischen Linken bzw. der heutigen Pro-Asyl-Szene. Sie denkt offenbar: "Richtig ist, was wir so auch sagen würden. Falsch ist, was gegen sprachliche Regeln verstößt, die wir aufgestellt haben, um uns von den Leuten zu unterscheiden, die wir nicht mögen und daher 'rechts' nennen." Nur eben: Tatsachen kommen bei ihr nicht vor und spielen für sie keine Rolle. Anna Mayr "glaubt" erkennbar nicht an Fakten; sie glaubt, "wirklich" sei, worauf die Leute, die aufgrund ihrer moralischen Integrität auch das Recht dazu hätten, also die "Linken", sich diskursiv geeinigt haben! Und wer diesen sprachlichen Regeln (die von Anfang an nicht dazu dienen, die äußere Wirklichkeit zu beschreiben, sondern allein dazu, den Sprecher als Anhänger des "moralisch guten, daher zu geistiger Führung prädestinierten Kollektivs" auszuweisen!), dann nicht folgt, kann sich keineswegs auf Fakten berufen. Sondern "macht sich unmöglich", und zwar nach "allgemeiner Meinung". Und daß wir einen solchen Journalismus, so grenzenlos bescheuerte – diplomatischer ausgedrückt: verblendete! – Journalisten haben wie eben Anna Mayr, hat viel und Entscheidendes zu Deutschlands Weg in den Abgrund beigetragen. Sarrazin, der verbeamtete Stoiker, läßt sich davon offenbar nicht aus der Ruhe bringen und reagiert wie gewohnt total "cool". Beste Passage des Interviews: ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären? Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch.
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