Pinned Tweet
Der Übergang von "Herzlich willkommen in Europa" zu "Bitte tut uns nichts. Ihr dürft auch gratis Bahn fahren und wir feiern eure Feste" war jetzt nicht so schleichend wie angenommen 😏
Nini retweeted
Da sich diese Frage mir (und vielen anderen) wohl schon länger stellt, habe ich mich in letzter Zeit verstärkt auf die Suche nach einem Erklärungsansatz gemacht, der ohne eine etwas umfangreichere, historische Entwicklung jedoch nicht auskommt.
Hier mein Versuch:
Die Geschichte des westlichen Marxismus lässt sich zunächst als die einer gescheiterten revolutionären Erwartung lesen. Karl Marx hatte in der Arbeiterklasse jene gesellschaftliche Kraft gesehen, die den Kapitalismus eines Tages überwinden würde. Doch insbesondere in den westlichen Industrienationen entwickelte sich steigender Wohlstand, soziale Sicherung, politische Mitbestimmung und die Herausbildung einer breiten Konsumgesellschaft, so dass sich große Teile der Arbeiterschaft zunehmend mit dem bestehenden System arrangierten. Statt die kapitalistische Ordnung zu stürzen, wollten sie innerhalb dieser Ordnung ihren Lebensstandard verbessern. Schonmal ärgerlich, so als Ideologe.
Für den revolutionären Marxismus stellte sich damit ein grundsätzliches Problem: Was tun, wenn ausgerechnet die Klasse, der man die historische Aufgabe der Revolution zugeschrieben hatte, diese Revolution gar nicht mehr anstrebt?
Dabei erwies es sich auch als wenig nützlich, den unwilligen Nicht-Aufständischen ihr „falsches Bewusstsein“ vorzuhalten. Der Begriff geht in seiner ausdrücklichen Formulierung auf Friedrich Engels zurück und bedeutet, dass dem Menschen verborgen bliebe, in welchem Maße dessen Denk- und Wahrnehmungsprozesse durch seine materiellen Lebensverhältnisse und die herrschende gesellschaftliche Ordnung geprägt sind. Auf den Klassenkampf übertragen bedeutet das: Ein Arbeiter, der sich mit dem Kapitalismus identifiziert und sich keineswegs als ausgebeutet betrachtet, könnte nach dieser Interpretation gerade deshalb die bestehenden Verhältnisse verteidigen, weil er seine tatsächliche gesellschaftliche Lage nicht durchschaut.
Was also tun, wenn alle zunehmend zufrieden sind und gar keinen Bock darauf haben, das Unterste zuoberst zu kehren?
Geht ja gar nicht!
Eine wichtige Antwort darauf lieferte der italienische Marxist Antonio Gramsci. Er glaubte zu erkennen, dass politische Herrschaft in westlichen Gesellschaften nicht allein durch wirtschaftliche Macht und staatlichen Zwang aufrechterhalten wird, sondern wesentlich durch kulturelle Hegemonie:
durch gesellschaftliche Wertvorstellungen, Traditionen, Überzeugungen und Deutungsmuster, die von breiten Bevölkerungsschichten als selbstverständlich akzeptiert werden. Wer die gesellschaftliche Ordnung grundlegend verändern (um nicht zu sagen: untergraben) wolle, müsse deshalb nicht nur politische Macht gewinnen, sondern langfristig auch die kulturellen und geistigen Grundlagen dieser Ordnung verändern. Seine berühmt-berüchtigten Gefängnishefte, erschienen zwischen1948 und 1951 beeinflussten als sein politisch-philosophisches Vermächtnis Medien, Kultur und Universitäten in nicht zu unterschätzendem Ausmaß.
Der Philosoph Herbert Marcuse ging demzufolge in den 1960er-Jahren noch einen entscheidenden Schritt weiter. Auch er betrachtete die westliche Wohlstandsgesellschaft als ein System, das durch Konsum, materielle Sicherheit und gesellschaftliche Integration weitgehend ihrer revolutionären Kraft beraubt worden war. Seine Hoffnung richtete sich deshalb zunehmend auf Gruppen, die von diesen Segnungen ausgeschlossen geblieben waren: gesellschaftliche Außenseiter, ethnisch diskriminierte Minderheiten, Arbeitslose und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen. All jene also, die sich vom bestehenden System ausgegrenzt fühlten (oder fühlen sollten!), wurden nun als Mobilisierungspotenzial und mögliche Träger fundamentaler Veränderungen identifiziert und zielgerichtet adressiert.
In den folgenden Jahrzehnten wurde diese Verschiebung theoretisch und praktisch weiterentwickelt. Ernesto Laclau und Chantal Mouffe lösten sich 1985 ausdrücklich von der Vorstellung, die Arbeiterklasse sei das privilegierte Subjekt gesellschaftlicher Emanzipation.
An ihre Stelle trat die Idee, unterschiedliche soziale Bewegungen miteinander zu verbinden: feministische, antirassistische, ökologische, sexuelle und ökonomische Emanzipationsbestrebungen sollten sich zu einem gemeinsamen gesellschaftsverändernden Projekt zusammenschließen.
Parallel dazu entwickelten sich aus eigenständigen Bürgerrechts- und Frauenbewegungen identitätspolitische Ansätze, die gesellschaftliche Benachteiligung nicht mehr allein entlang wirtschaftlicher Klassenverhältnisse betrachteten. Besonders deutlich verband etwa das sozialistische Combahee River Collective bereits 1977 die Kritik an Kapitalismus, Imperialismus und Patriarchat mit einer Politik, die von den Erfahrungen schwarzer Frauen ausging.
Der später von Kimberlé Crenshaw geprägte Begriff der Intersektionalität bot wiederum ein analytisches Instrument, um das Zusammenwirken verschiedener Benachteiligungen zu untersuchen, ohne damit selbst zwingend ein sozialistisches Revolutionsprogramm zu formulieren. Wenn diese Überzeugungen allerdings mit dem Anspruch verbunden werden, das gesellschaftliche Bewusstsein durch kulturelle und institutionelle Einflussnahme zu verändern, ist auch die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft, politischem Aktivismus und gesellschaftlicher Macht durch entsprechende Eliten nach dem mittlerweile erfolgreichen „Marsch durch die Institutionen“ keineswegs abwegig, sondern von erheblicher Bedeutung.
Wenn Kapitalismus, Patriarchat, Imperialismus und gesellschaftliche Hierarchien als miteinander verflochtene Unterdrückungsverhältnisse interpretiert werden, erscheinen einzelne Reformen nämlich nicht mehr ausreichend. Die Forderung nach Gerechtigkeit richtet sich dann nicht lediglich auf die Beseitigung konkreter Missstände, sondern auf die grundlegende Umgestaltung eben jener Ordnung, die als Ursache dieser Missstände gilt.
Auseinandersetzungen über Sprache, Geschlechterrollen, ethnische Identität, historische Schuld, Postkolonialismus oder weiße Privilegien haben dann die Zielsetzung, einem grundlegenden Systemwechsel herbeizuführen.
Natürlich muss all das noch nicht gleichbedeutend mit dem Wunsch nach einem chaotischen gesellschaftlichen Zusammenbruch sein. Werden solche Konflikte jedoch bewusst miteinander verknüpft und sowohl politisch als auch medial immer stärker forciert und geschürt, und wird parallel dazu noch planvolle Wohlstandsvernichtung durch unerschwingliche Energiepreise, Klimaschwindel-Deindustrialisierung, Fake-Pandemien, erodierende innere Sicherheit durch unkontrollierte Massenmigration usw. usf. betrieben, könnte man langsam aber sicher schon auf die Idee kommen, aus einer umfassende Systemkritik radikale Umsturz- und Selbstvernichtungsfanatsien abzuleiten.
Aus diesen Entwicklungen erklärt sich m. E. logisch, weshalb sich mittlerweile der drängende Verdacht erhärtet, weite Teile der linken intellektuellen Elite betrachteten die westliche Gesellschaft nicht als eine grundsätzlich bewahrenswerte, wenn auch reformbedürftige Ordnung, sondern als eine Art illegitimes Herrschaftssystem und verkrustete Vorhölle, deren tragende Strukturen überwunden, um nicht zu sagen nachhaltig zerstört werden müssten, um dann aus rauchenden Ruinen in neuem sozialistischem Glanze inklusive Ökodiktatur wieder auferstehen zu können.
Ganz tolle Aussichten, echt.
Die Gewalt in Frankreich berührt tief, weil sie zeigt, wie schnell Wut und Ohnmacht in Zerstörung umschlagen können, nicht nur Gebäude und Straßen, sondern auch das Vertrauen, das eine Gesellschaft zusammenhält.
Viele Menschen spüren dort und hier die Angst, dass ihr Alltag, ihre Sicherheit und die Zukunft ihrer Kinder unter der Last ungelöster Probleme zerbrechen.
Migration ist keine abstrakte Zahl, sondern Menschenleben. Wenn Integration scheitert und Extremismus von links wie von rechts den Raum füllt, entsteht genau jene Mischung aus Entfremdung und Aggression, die Straßen brennen lässt.
Weise Politik erkennt an, dass offene Grenzen ohne klare Regeln und Durchsetzung zu Überforderung führen, während bloße Härte ohne Perspektive nur neuen Hass säht.
Was bleibt, ist die Verantwortung aller, die Wahrheit über Fehler der Vergangenheit auszusprechen und Wege zu finden, die Sicherheit und Menschlichkeit nicht gegeneinander ausspielen. Und zwar bevor die Warnsignale zu einer Realität werden, die niemand mehr zurückdrehen kann.
Die Gewaltexzesse in Frankreich sind ein Warnsignal für Deutschland. Auch bei uns drohen durch die gefährliche Mischung aus Massenmigration und Linksextremismus bürgerkriegsähnliche Zustände. Nur mit der AfD wird es eine Migrationswende geben!
welt.de/politik/ausland/arti…
"Das Leben ist kein Ponyhof"
und
"Es gibt kein kostenloses Mittagessen" beschreiben dieselbe Grundrealität, die in diesem hervorragenden Post herausgearbeitet werden.
Ressourcen sind knapp, Anreize wirken, und jedes Gut oder jede Leistung hat Opportunitätskosten. Irgendwer zahlt immer, entweder direkt, über Steuern, über Inflation, über verlorene Produktivität oder über verpasste Chancen.
Diese beiden Sätze gelten nicht nur in Frankreich oder Deutschland, sondern weltweit und zu jeder Zeit. In der gesamten Menschheitsgeschichte war und ist der Normalzustand Knappheit.
Nahrung, Energie, Wohnraum, medizinische Versorgung und Bildung entstehen nicht von selbst, sondern durch Arbeit, Kapital, Risiko und Kooperation.
Gesellschaften, die diese Realität anerkennen, können Wohlstand erzeugen und dann umverteilen.
Gesellschaften, die sie leugnen oder systematisch ausblenden, erzeugen Mangel, Schwarzmärkte, Korruption oder Zwang. Das gilt für arme Länder ebenso wie für reiche. Auch in hoch entwickelten Wohlfahrtsstaaten bleibt die Grenze sichtbar, sobald die Kosten der Umverteilung die Anreize zur Produktion übersteigen oder wenn relative Benachteiligung als moralische Rechtfertigung für Zerstörung behandelt wird.
Linkssein in seiner heutigen, stark egalitären und interventionistischen Ausprägung tendiert dazu, genau diese Realitäten zu behandeln, als seien sie überwindbar durch politische Willensakte, Umverteilung oder die richtige "systemische" Analyse.
Der Sozialstaat wird dabei oft nicht mehr als begrenzte Absicherung gegen Existenzrisiken verstanden, sondern als Wunscherfüllungsmaschine, die relative Ungleichheiten, Statusgefühle oder verpasste Lebensentwürfe ausgleichen soll. Und zwar möglichst ohne sichtbare Kosten für die Empfänger.
Gleichzeitig werden negative Anreize (geringere Erwerbsneigung, Abhängigkeit) und die Tatsache, dass auch in reichen Ländern die meisten Menschen über ihre eigene Produktivität und Verantwortung ihr Leben finanzieren müssen, heruntergespielt oder als "neoliberal" abgetan. Gewalt oder Plünderungen lassen sich dann leichter als Ausdruck von "schwierigen Umständen" deuten statt als Verletzung der Regeln, die überhaupt erst Wohlstand ermöglichen.
Das macht diese Form von Linkssein in zentralen Punkten zu einer Fantasie und zu einem Problem: Sie setzt voraus, dass man die Kosten von Transferleistungen, die Wirkungen von Anreizen und die Grenzen menschlicher Kooperationsbereitschaft dauerhaft ignorieren oder durch immer mehr Politik überwinden kann.
Historisch und empirisch scheitert dieses Ignorieren regelmäßig, sei es an sinkender Produktivität, an Kapitalflucht, an der Ausweitung des Anspruchsdenkens oder daran, dass die Zahler irgendwann die Zustimmung verweigern.
Realistische Politik kann und muss Umverteilung betreiben, öffentliche Güter bereitstellen und Chancen verbessern. Sie bleibt jedoch nur dann funktionsfähig, wenn sie die beiden genannten Sätze ernst nimmt:
Das Leben bleibt auch in der reichsten Gesellschaft kein Ponyhof und jedes Mittagessen (subventioniert oder nicht) wird irgendwo bezahlt. Wer das systematisch ausblendet, betreibt Ideologie statt Problemlösung.
Fakt ist, in Frankreich hungert niemand. Alle haben fließendes Wasser, ein Dach übern Kopf, sind ordentlich gekleidet, können zur Schule, ne Ausbildung machen, haben ein Gesundheitssystem. Auch wer nicht arbeitet, hat es besser als die meisten Menschen auf dieser Welt.
Und trotzdem erzählt man uns frech, dass es gerechtfertigt ist, dass irgendwelche Leute aufgrund ihres schweren Schicksals, zB der schlecht ausgestatteten Schulen und der häßlichen Vororte, plündernd, marodierend und brandschatzend durchs Land ziehen. Dabei Existenzen vernichten.
Wann hat das linke Spektrum es eigentlich geschafft, den Menschen in den Kopf zu setzen, dass der Sozialstaat ein Wunscherfüllungsmaschine ist, die grenzenlos Wohlstand für alle auszuspucken hat?
Seit wann ist es eigentlich akzeptabel, keine Verantwortung mehr für das eigene Leben und dessen Unterhalt zu übernehmen, sondern stattdessen die Allgemeinheit dafür heranzuziehen? In Höhe und Dauer unlimitiert?
Und seit wann ist es normal, dass egal, wer was wann anstellt, immer die schwierigen Lebensumstände als Erklärung herangezogen werden? Seit wann können wir nicht mehr einfach "nein!" sagen, Schuld benennen und fordern, dass Wiedergutmachung geleistet wird? Seit wann wird diese mittlerweile so groteske Täter-Opfer-Verdrehung betrieben, die diejenigen, die sich anständig benehmen, zum Deppen macht? Die diejenigen, denen Leid angetan wurde, verhöhnt und alleine zurücklässt?
Linkssein ist ganz offensichtlich eine Krankheit des Kopfes. Es ist eine Ideologie der Begriffsverdrehungen, der Lügen und des Gaslightings, aufbauend auf einem komplett falschen Menschenbild. Immer wieder mündend in Verrohung und Gewalt, in die Zerstörung von allem, was gut, schön und kultiviert ist.
Der Weg ist nicht, weiter in die linke Richtung zu laufen.
Der Weg ist, nachzudenken, die Lügen zurückzuweisen und den Mund aufzumachen.
Das Boot mit dem Loch ist kein Cartoon. Es ist ein Live-Stream aus dem Internet, wahlweise auch eine Diskussion in sozialen Medien.
Links der eine Typ, der noch merkt, dass Wasser reinkommt:
"Leute… wir haben ein Loch."
Der Rest der Timeline, kollektiv im Endstadium:
"Bist du etwa Experte?"
→ Sofortiger Kompetenz-Check. Ohne 4 Jahre Studium, 2 Podcasts und einen blauen Haken darfst du nicht mal sagen, dass Wasser nass ist.
"Damals war da noch kein Loch."
→ Die klassische Zeitreise-Ausrede. Früher war alles trockener. Beweise? Braucht man nicht.
"Aber Wasser ist gut für uns!"
→ Das Problem wird zur Lifestyle-Marke. "Nässe ist die neue Achtsamkeit."
"Das ist kein Loch, das ist ein Ozeananschluss."
→ Die Königsdisziplin der Realitätsverbiegung. Aus einem Leck wird plötzlich Inklusivität. Das Boot ist jetzt "offen für das Meer".
"Mit dem Loch mag ich unser Boot sogar noch mehr!"
→ Identitäts-Fetischismus. Das Boot ist meine Persönlichkeit. Kritik am Boot = Angriff auf meine Seele. Wer das Loch sieht, hasst eigentlich mich.
"Lasst doch nicht so negativ sein!"
→ Toxic Positivity deluxe. Wer auf das Wasser zeigt, spoilert die guten Vibes. Besser: "Wir visualisieren uns trocken!"
"Kannst du es denn reparieren? Dann sei leise!"
→ Die geniale Ablenkungs-Taktik. Nur wer schon den kompletten Sanierungsplan, den Dichtstoff und drei Handwerker dabei hat, darf das Problem überhaupt erwähnen. Analyse = Anmaßung.
"Ihr redet an meiner Lebensrealität vorbei. Es geht hier um mich!"
→ Der ultimative Joker. Sachlage? Egal. Gefühlslage > Physik. Das Boot sinkt, aber mein Trauma ist wichtiger.
Währenddessen steht das Wasser schon bei den Knien.
Die Timeline postet trotzdem:
"Wir sind so resilient 💪🌊.
Wir wachsen an unseren Herausforderungen.
Das Boot ist ein safe space.
Bitte mehr Empathie mit dem Loch"
Und genau so saufen wir ab.
Nicht weil niemand das Loch gesehen hat.
Sondern weil die Mehrheit lieber über die Gefühlswelt des Lochs diskutiert, als es zuzustopfen.
Schönen Samstag für euch da draußen 😃
Wegen solcher "gutmeinenden" NGOs nehmen sich manche Muslime Sonderrechte raus, bei denen man nur mit dem Kopf schüttelt.
Hier ein aktuelles Beispiel (kein Paulaner):
Küchenhilfe im Restaurant legt nach einem Anruf seine Arbeit nieder und möchte sofort seinen Arbeitsplatz verlassen.
Chef fragt nach dem Warum.
Antwort: Seine Frau bekommt grad ein Kind, er müsse jetzt weg.
Chef fragt, warum er niemandem gesagt habe, dass seine Frau schwanger ist und dass die Geburt kurz bevorsteht, dann hätte man bei der Personalplanung darauf Rücksicht genommen.
Antwort: Seine Religion verbiete es ihm, darüber zu sprechen.
Und zack, war er weg. Ob und wann er wiederkommt, ist nicht bekannt.
Tja, Chef muss jetzt Leute aus dem genehmigten Urlaub vorläufig zurückholen weil diese Religion eben über allem steht.
Schönes neues verändertes Deutschland, liebe Katrin, nicht wahr? Vielleicht möchtest du als gelernte Küchenhilfe ja einspringen für deinen Traum.
Niederlage für die linksradikale NGO "Gesellschaft für Freiheitsrechte" (GFF): Sie wollte durchsetzen, dass an einem Berliner Gymnasium öffentliche islamische Gebete zugelassen werden. Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass solch offensives Praktizieren religiöser Rituale auf dem Schulgelände den Schulfrieden gefährde.
Es ist davon auszugehen, dass die GFF den Gang in die nächste Instanz anstreben wird. Die GFF wurde auch damit bekannt, mit großem Brimborium ein ominöses Anti-AfD-"Gutachten" präsentiert zu haben.
morgenpost.de/berlin/article…
Nini retweeted
Ibuprofen oder Voltaren, ist mir deine Gesinnung genehm. Elisabeth Kutter hat traurige Beliebtheit erlangt. Die Inhaberin der "Panda-Apotheke" an der Radrennbahn in Bielefeld äußerte sich Mitte Oktober in einem Video hinter Statement-Brille und unter Androgyn-Haarschnitt auf "Facebook", forderte dazu auf, dass jeder ihr Geschäft meiden solle, der mit der AfD sympathisiert. Kein Geld mit diesen Personen zu verdienen, nichts mit ihnen zu tun haben zu wollen, sei ihr Credo. Man möge bitte zur Konkurrenz gehen. Nach massiver Kritik und vermeintlichen Drohungen wurde zurückgerudert, "verhungern" lasse sie niemanden, natürlich bekämen alle ihre Medikamente.
Angesichts des Druck einer erwartbaren Empörungswelle im Internet, aber auch im Bewusstsein des Kontrahierungszwangs aus § 17 Abs. 4 der Betriebsordnung, wonach gültige Verschreibungen in angemessener Zeit beliefert werden müssen, relativierte Lidocain-Liz die Worte. Ob ihr Diazepam zurück zur Vernunft verholfen hat, darüber kann genauso spekuliert werden wie über die Debatte, was aus einem möglichen Verstoß gegen das geltende Standesrecht wird. Nach der aktuellen Fassung haben gemäß § 1 Abs. 3 für die Region Westfalen-Lippe alle Pharmazeuten ihre Kunden "insbesondere unabhängig von politischer Überzeugung" in Würde zu achten.
Man wird sich schwertun, gegen diese Regelung keinen Affront zu erkennen, wo Beleidigungen wie "Vollpfosten" im Raum stehen, aber auch die schlichte Feststellung, mehr als 28.000 Wähler vor Ort seien "nicht willkommen". Die Vermischung aus Heilberuf und Meinungsmache könnte mit einem Disziplinarverfahren der Kammer enden. Wo der einfache Pillendreher plötzlich zum gesellschaftlichen Giftmischer wird, gerät der Auftrag zur Verantwortung für die Gesundheit jedes Menschen ins Hintertreffen. Der öffentliche Versorgungsauftrag und das entgegengebrachte Vertrauen der Bevölkerung vertragen sich nicht mit fehlender Neutralität und selektiver Fürsorge.
Den Regenbogen platzieren, sich zu Tode tolerieren, sein Vielfaltsverständnis aber gleichzeitig um bis zu 30 Prozent einzuschränken, das ist diese neue Form der Weltoffenheit, welche im Widerspruch versinkt, sobald sie auf die Realität des eigenen Handelns trifft. In einem essentiellen Dienstleistungsbereich den ideologischen Pluralismus und das verfassungsmäßige Gut der Gleichbehandlung zu untergraben, schwächt nicht nur das normative Gerede über Demokratie, Respekt und Akzeptanz. Die Spaltung inmitten der Allgemeinheit hat auch historische Dimension. Denn die Erinnerung an Ausgrenzung wegen Zugehörigkeit ist gegenwärtig.
Wo Kamillentee verweigert wird, mag man über kindlichen Trotz noch schmunzeln. Doch führt man die Überlegung einer Gewürzkrämerin fort, fasst sie als mehr denn die individuelle Kundgabe einer einzelnen Privatperson auf, exemplarisch als Symptom und Logik, ist es nicht weit bis zum Eignungstest. Zwischen Fieberzäpfchen und Schmerzmittel noch kurz eine Loyalitätsprüfung, da kann kaum jemand die Erinnerung unterdrücken an das "Juden unerwünscht" im Schaufenster. Gehörst du zu uns oder bist du gegen uns, so lautete die Frage verschiedener totalitärer Regime, in denen Diskriminierung Andersdenkender der Nivellierung diente.
Noch sind wir nicht beim staatlichen Akt der erzwungenen Anpassung und Kontrolle, um eine einheitliche Linie durchzusetzen. Doch die Gefahr einer willkürlichen Ausweitung des Boykotts scheint wahrscheinlicher denn je. Denn der Übergang vom Maßstab aus Neutralität und Gesetz zur Gewichtung nach subjektiver moralischer Befindlichkeit kann fließend sein. Die Fragmentierung in dogmatische Zonen, in denen beispielsweise auch der Zugang zu Butter und Brot zum elementaren Spießrutenlauf wird, von der "richtigen" Haltung abhängt, bringt uns über den Rand der Selbstzensur hinaus, in den Mechanismus der institutionalisierten Parallelstrukturen.
"Hohes Gewicht,
Liebe Geschwollenen,
Angenagter,
Ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten an dem Mast gesägt!
Ich hab nicht an dem Mast gesägt, ich hab nur mit dem Ast gefegt,
da hab ich mich mit Hast bewegt und das hat wohl den Gast erregt,
und der hat dann den Mast zerlegt!
Sie haben aber bei der polizeilichen Vernehmung ganz andere Angaben gemacht!
Ich zitiere wörtlich:
Ich habe diesen Gast zersägt, weil er sich auf den Quast gelegt,
doch wer gefälschten Zaster prägt und Schuh' aus Alabaster trägt,
verdient das ihn der Mast erschlägt!
Das haben sie doch gesagt!?
Herr Zeuge, können sie das bestätigen?
Nee, das das war ganz anders:
Ich hatte mich zur Rast gelegt und mich mit einem Quast gepflegt,
und wer schon einmal Bast zersägt, der weiß das das keine Hast verträgt.
Das tut doch überhaupt nichts zur Sache!
Doch!
Das hat's sich im Morast geregt und das hat dann den Ast bewegt
und wie der Ast auf's Plaster schlägt, da hat er wohl den Gast erlegt!
Jetzt reicht's aber!
Im Namen des Volkes,
Wenn einer einen Gast zersägt, weil ihn ein Gymnasiast erregt,
der vor seinem Palast gefegt, dann wird die Tat mit Knast belegt!
Wenn er als Kontrast erwägt, das er sein Geld zum Pastor trägt,
der auch den Wunsch nach Zasta hegt, dann wird das nicht mit Knast belegt!
Statt dessen wird der Mast zersägt und auf das Grab vom Gast gelegt!
Wem dieser Spruch nicht passt der trägt die Kosten der Verfahrens,
Gezeichnet Richter Ahrens, das hohe Gericht zieht sich zum Besäufnis zurück,
Das Urteil lautet: Freibier!"
Moin Ihr Lieben, habt einen schönen Tag 😉
Warum ist Bas nicht einfach gegangen, fragen sich Viele.
Weil "einfach gehen" in der Politik selten eine Option ist und schon gar nicht, wenn man sich als Opfer fühlt und noch eine letzte politische Rechnung begleichen will.
Bas hätte sich still verabschieden können: "Persönliche Gründe, bitte um Verständnis, danke für alles." Fertig. Stattdessen hat sie in der Rücktrittserklärung ausdrücklich die "öffentlichen Angriffe … leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners" erwähnt und betont, dass diese in ihrer schwersten privaten Phase noch forciert wurden. Das war kein Versehen. Das war Absicht.
Drei Gründe, warum sie nicht einfach gegangen ist:
Sie wollte den Stil entlarven.
Die Union (Stichwort: Christian von Stetten und andere) hatte sie öffentlich als "nicht mehr tragbar" abgestempelt, während sie trauerte und Termine absagte. Das als reinen Sachkonflikt um Renten- und Arbeitsmarktreformen darzustellen, war ihr offenbar zu billig. Mit dem Satz hat sie die moralische Karte gezogen und die CDU in die Defensive gedrängt. Klingbeil und andere SPD-Größen haben das sofort aufgegriffen ("unanständig", "unmenschlich").
Politische Selbstverteidigung und Erbe.
Wer einfach geht, riskiert, als gescheiterte Reformbremse in Erinnerung zu bleiben. Wer mit dem Finger auf den Koalitionspartner zeigt, verschiebt den Fokus: Nicht sie war das Problem, sondern die rücksichtslose Art der Partner. Das schützt ihr Image in der eigenen Partei und macht es der Union schwerer, den Rücktritt als reinen Erfolg zu verkaufen.
Die Kraft war wirklich am Ende, aber die Wut noch nicht.
Sie hat klar gesagt, sie könne die Ämter momentan nicht mehr vollumfänglich ausfüllen. Gleichzeitig war sie stark genug, um den Nachtritt öffentlich zu formulieren. Das ist die klassische Mischung aus Erschöpfung und letzter Selbstbehauptung.
Sie ist also nicht einfach gegangen, weil sie den Koalitionspartner noch einmal spüren lassen wollte, dass der Umgang mit ihr eine rote Linie überschritten hat. In einer ohnehin zerrütteten schwarz-roten Ehe war das der Abschied mit offenem Visier statt mit leiser Tür. Ob das klug oder nur emotional war, wird sich zeigen.
Die politischen Kosten trägt jetzt die gesamte Koalition, der eine als Opfer, der andere als Bösewicht.
Beim Wähler kommt beides gleich schlecht an 🤷
Nini retweeted
Das Video von Bartgesicht Kurt Krömer erinnert mich sehr an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Geht euch das auch so?
Damals war das so: Gesunde Menschen wurden behandelt wie Aussätzige, als Blinddärme der Gesellschaft und Tyrannen diffamiert. Sie mussten sich als genetisch zugehörig ausweisen, um ein Kino, ein Theater oder ein Restaurant zu besuchen. Klassifiziert wurden die Menschen danach, ob sie ein paar Spritzer gentechnisch manipulierter Ribonukleinsäure empfangen hatten. Es war also eine Art Rassismus 4.0 - noch nie war so wenig Unterschied nötig für die Schilder: „Verhasste werden hier nicht bedient“.
Um mit der Eisenbahn zu verreisen, brauchten Menschen ohne gentechnische „Fabrik für Virusmaterial“ im Oberarm einen Unbedenklichkeitsausweis, der täglich erneuert werden musste. Auch die tägliche Arbeitserlaubnis war davon abhängig und machte die „Querficker“ und „Todesengel“ für jeden sichtbar. Auch in der Kantine bekamen sie eine eigene Ecke zugewiesen, manchmal sogar extra Zeiten. Dass die Zugehörigkeitsmerkmale bis heute auch in Herzmuskeln und Nervenzellen produziert werden, sei mal dahingestellt. Lager mit betreuenden Ärzten waren jedenfalls auch schon vorbereitet.
Worauf ich hinaus will: Wie will Kurt Krömer ohne App die Einlasskontrolle bewerkstelligen? Hat Smudo da schon eine App in Arbeit, um diejenigen zuverlässig auszugrenzen, die irgendwann einmal etwas gesagt oder getan haben könnten, das man ihnen als Zugehörigkeitsmerkmal zur Gruppe der „Schweinsgesichter“ anhängen und entsprechend speichern kann?
Und damit das klar ist, mein lieber @kurt_kroemer: Entmenschlichung macht zwar fein kriegstüchtig, ist aber faschistisch.
Teilst du meine Meinung?
#Priebshow
Klartext ⬇️
++ Tag der Wut? Tag der Psychose! ++ Peinlich, arrogant, wahnhaft: Die abservierte ehemalige Politelite inszeniert sich in einem bizarren Schmierentheater als historischer Warner. Was für ein abgeschmackter. Missbrauch der Geschichte! Dr. Marc Jongen zeigt: Die Geschichte wiederholt sich – aber anders als behauptet ... #AfD #CDU #Pistorius @AfD @AfD_BW
Jun weiß als Anwalt genau, dass seine "strafbewährte Unterlassungserklärung" gegen das freie Mandat verstößt und null durchsetzbar ist.
Die Forderung ist deshalb kein juristisches Angebot, sondern reine politische Theaterkunst: öffentliche Erpressung mit Vertragsstrafe, weil die geheime Wahl in Sachsen-Anhalt nicht das gewünschte Ergebnis geliefert hat.
Verfassungsschutz ja, aber bitte nur, wenn er dem eigenen Lager nützt.
So durchschaubar wie charakterlos. 👎
Warum ist "geheime Wahl" eigentlich eine Rechtfertigung dafür über seine Wahlentscheidung zu lügen? Ist eine Lüge nicht mehr verwerflich, wenn man nicht erwischt wird?
Ich würde jetzt jeden CDU MdL einladen, eine strafbewährte Unterlassungserklärung abzugeben, dass er/sie nicht im Dezember eine Koalition mit der AfD eingehen wird. Du Partei muss sich schleunigst positionieren.
deutschlandfunk.de/cdu-abgeo…
Gut gesprochen. Am Besten finde ich: "Ihr seht das Licht am Ende des Tunnels und checkt nicht den Zug, der euch entgegen kommt."
😂😂😂
Es gab mal Zeiten …
Zeiten, in denen man abends noch die Tür unverschlossen lassen konnte.
In denen Kinder bis zum Dunkelwerden draußen spielten und niemand Angst hatte, sie würden nicht wiederkommen.
In denen eine Frau allein durch den Park gehen konnte ohne den Schlüssel im Griff zu halten.
In denen alte Menschen auf einer Bank saßen und einfach nur den Sonnenuntergang betrachteten, ohne Sorge, ohne Blick über die Schulter.
Es war nicht alles perfekt.
Aber es gab etwas, das man heute so schmerzlich vermisst: dieses stille, selbstverständliche Gefühl von Sicherheit.
Anstand, der nicht erklärt werden musste.
Respekt, der in den Blicken lag.
Ordnung, die man spürte, ohne dass jemand sie laut forderte.
Heute stehen wir oft da und fragen uns, wann genau es verloren gegangen ist.
Wann der Weg, auf dem man früher sorglos entlangging, plötzlich so eng und unsicher wurde.
Wann aus "überall" und "jederzeit" ein "lieber nicht" und "besser zu Hause bleiben" wurde.
Manchmal, wenn die Sonne tief steht und das Licht goldener wird, spürt man diese Sehnsucht besonders stark.
Man wünscht sich diese Zeit zurück, nicht aus Nostalgie, sondern aus einem tiefen Bedürfnis nach dem, was einfach gut und sicher und menschlich war.
Ich wünsche mir diese Zeit zurück.
Nicht als Illusion.
Sondern als Versprechen, dass sie vielleicht doch wiederkommen kann.
Euch allen ein schönes Wochenende 🫶
Am 7. Oktober zerreißen Menschen innerlich, weil ihre Angehörigen bestialisch abgeschlachtet wurden.
Mütter, die wissen, dass ihre Töchter vergewaltigt, verstümmelt und dann erschossen wurden, während sie schrien.
Väter, die die verkohlten Körper ihrer Söhne aus den Ruinen ihrer eigenen Häuser tragen mussten.
Geschwister, die noch heute nachts aufwachen und das Blut, das Schreien, den Gestank von verbranntem Fleisch riechen.
Über 1.200 Menschen. Zivilisten. Babys in ihren Bettchen. Alte in ihren Rollstühlen. Jugendliche, die nur tanzen wollten.
Und genau an DIESEM Tag, in denselben Stunden, in denen die Hinterbliebenen immer noch nicht begreifen können, wie so etwas möglich war, ziehen Menschen durch die Straßen und brüllen "Free Palestine", "Intifada Revolution", "From the river to the sea".
ABSICHTLICH.
Das ist kein Protest.
Das ist kein Mitgefühl für Gaza.
Das ist ein offener, frecher, eiskalter Fußtritt mitten ins Gesicht der Trauernden.
Ein spuckender Tanz auf Gräbern.
Ein lautes "Eure Toten sind uns scheißegal".
Wer an dem Tag, an dem die Überlebenden noch immer nicht wissen, ob sie jemals wieder richtig atmen können, mit der Flagge der Mörder aufmarschiert und "Widerstand" schreit, der hat jede letzte Spur von Menschlichkeit aus sich herausgebrannt.
Der feiert den Terror.
Der genießt den Schmerz anderer.
Der hat sich selbst zum Monster gemacht und nennt es Moral.
Schämt euch.
Nicht ein bisschen.
Bis ihr euch vor euch selbst ekelt.
Und wenn ihr das nicht könnt, dann seid ihr genau das, was an diesem Tag in Israel wütete.
😠😠🖕🖕
Die eigentliche Beleidigung ist nicht die Tat, sondern der Post, der sie kommentiert:
Eine 55-jährige Transfrau im Polizeidienst vergewaltigt die minderjährige Tochter einer Bekannten, hortet Kinderpornografie und die erste Sorge gilt nicht dem Opfer, sondern dem Risiko, dass Rechte daraus etwas machen könnten.
Man nennt es "extremen Einzelfall", während der biologisch männliche Täter seit Jahren als Frau geführt wird, das Gericht ihn trotzdem in den Männerknast schickt und extra betonen muss, die Geschlechtsidentität sei irrelevant.
Genau diese Identität ist aber der Grund, warum der Fall überhaupt so formuliert und relativiert wird.
Das Opfer bekommt einen Genesungswunsch, der Täter den Schutz vor "Generalverdacht" und die Öffentlichkeit die Anweisung, den Zusammenhang gefälligst nicht zu sehen.
Wer so schreibt, schützt nicht das Kind, sondern die Erzählung.
unavailable
Demokratie-Alarmstufe Rot in Magdeburg!
Ein AfD-Abgeordneter wurde gestern im Landtag von Sachsen-Anhalt mit klarer Mehrheit zum Landtagspräsidenten gewählt.
Geheim, demokratisch und mit mehr Stimmen als seine eigene Fraktion + BSW zusammen haben.
Und die politische Landschaft?
Komplett durchgedreht.
Plötzlich ist eine geheime Abstimmung unter Abgeordneten "Tabubruch", "historischer Einschnitt" und "Ende der Demokratie".
Proteste vor dem Landtag, Empörungs-Tweets im Minutentakt, "Brandmauer"-Litaneien, alles wegen eines Mannes, der jetzt Sitzungen leitet, Ordnungsrufe verteilt und das Hausrecht hat.
Interessant: Solange der Präsident von der "richtigen" Partei kam, war die stärkste Fraktion-Tradition heilig.
Jetzt, wo der Wähler etwas anderes wollte und das Parlament dem auch noch folgt, ist plötzlich jede Stimme, die nicht dem eigenen Lager gehört, ein demokratischer Super-GAU.
Man könnte fast meinen, Demokratie ist super, solange sie das genehme Ergebnis liefert.
Wird’s unbequem, heißt es sofort: "Das darf man doch nicht!'
Willkommen in der reifen, erwachsenen Demokratie 2026.
Wo man sich über Wahlergebnisse aufregt, die man selbst mit herbeigeführt hat. 🤡
Moin und einen schönen Tag 🫶
🤖 Made with AI
Die Gebührenzahler dürfen sich freuen.
Ihr Geld fließt in Hochglanzkampagnen, die das Kopftuch als hippe Selbstverwirklichung verkaufen während dieselben Sender bei christlichen Symbolen reflexartig von staatlicher Neutralität faseln.
"Meine Wahl" klingt in der Funk-Ästhetik nach Freiheit. In der Praxis endet sie oft dort, wo der Onkel, der Imam oder die Nachbarschaft den Daumen senken, ein Detail, das in der Kampagne so sorgfältig fehlt wie jede Erwähnung der Frauen, die das Tuch abgelegt haben und dafür bezahlen.
In ein paar Jahren wird man sich wundern, wie man Steuergeld dafür ausgab, ein Symbol zu feiern, dessen Ablehnung anderswo mit sozialem Ausschluss oder Gewalt beantwortet wird, und gleichzeitig von Emanzipation sprach, solange die Kamera lief.





















