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Ein paar Gedanken aus der Sicht eines Journalisten:
Die Episode um Elif Eralp zeigt, wie eine Politikerin, die noch relativ neu im Profigeschäft ist, jetzt die realen Gefahren ihres Jobs und die medialen Fährnisse kennenlernt. Ich bin zu sehr Journalist, um nicht die Story zu sehen – und auch die Notwendigkeit, sie in geeigneter Form zu berichten. Die Parallele, die zu den AfD-Leaks gezogen wird, ist zwar ein wenig schief, aber sie existiert. Es ist eben ein Thema, wenn eine Frau, die regieren will, Angst vor radikalen Personen im Umfeld ihrer Partei hat – und genau dieses Umfeld Thema der Koalitionsgespräche ist.
Und trotzdem: Ob man sich vom Redaktionsschluss des Heftes treiben ließ, ob man vorher intensiv ins Gespräch mit Eralp hätte gehen sollen und ob man die Geschichte so aufschreiben musste: Das sind nur einige Fragen, die sicher auch im Spiegel diskutiert werden.
Auch wenn ich als Journalist zuweilen bedroht werde, kann ich bestenfalls erahnen, welchem enormen Druck und welchen Gefahren Politikerinnen und Politiker in Deutschland ausgesetzt sind. Zumindest, was den Druck betrifft, sind auch wir Medien oft beteiligt, wobei als eigentlicher Verstärker die sozialen Netzwerke dienen. Der Umstand, dass immer weniger Menschen bereit sind, Mandate und Ämter anzustreben, dass sogar gestandene Berufspolitiker ablehnen, höhere Positionen zu übernehmen, sollte uns allen zu denken geben. Das Dasein eines Reporters mag oft unbequem sein: Aber ich würde ganz bestimmt nicht tauschen wollen.
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Mein Kollege @FriZimmermann hat die Lage um Elif Eralp gut eingeordnet. zeit.de/politik/deutschland/…
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The Serbian parliamentary election on Sunday could bring something Serbia has not seen since 2012: change. The "Student List" has a real chance of winning. What would this mean for Serbia – and what would it not mean? Spoke about this with Serbian writer Dejan Atanacković, who has for years been a sharp observer of Serbia affairs. Atanacković belongs to a rare type: He neither demonizes the student movement, as the Serbian government does, nor does he idealize it, as many of its supporters and some Western observers do. Here is a summary of the things Atanacković had to say in this Frankfurter Allgemeine Interview in 8⃣ points: ⬇️
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🔴 Exklusiv: Rot-Grün-Rot in Berlin einigt sich in Sondierungen auf Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne ab 10.000 Wohnungen. Zudem soll es das größte Wohnungsbauprogramm seit Wiedervereinigung geben: 100.000 neue Wohnungen bis 2031. Weitere Details👇 1/2 Quelle: @sternde
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Die BSW-Jugendverband ist noch offener zu den Rechtsextremisten als die Mutterpartei.
Sie wollen bei der nächsten Party mit Tillschneider, Poggenburg und Elsässer dabei sein.
Das könnte auch von Cem Özdemir kommen, nur andersrum. 🤪
Die Berliner Grünen machen ihre Hausaufgaben allein. Dazu braucht es keiner schlauen Sprüche der Bundesebene, die die Situation in der Berliner Landespolitik nicht kennen oder sich bisher je dafür interessiert hätten. @Die_Gruenen @gruene_berlin @GrueneXhain @dielinkeberlin
Wir haben 24 Stunden Alexander Schweitzer geschafft, ohne dass auf dieser Plattform Endzeitdebatten über den Veganismus ausgebrochen sind.
Herzlichen Glückwunsch!!
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Einige Dinge gelingen scheinbar doch! Seit einigen Wochen dringt nichts mehr aus vertraulichen Sitzungen des CDU-Präsidiums. Die allseits beliebte Standleitung ist offenbar stillgelegt. Das ist gut, denn nur in geschützten Räumen kann man sich alles sagen.
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Die Berliner CDU redet die ganze Zeit was davon, die Linke müsste „endlich durchgreifen“ und Mitglieder rauswerfen.
Auch wahr: Die CDU schafft es seit zwei Jahren nicht, Leute wie Vosgerau rauszuschmeißen.
Replying to @stephanpalagan
Ulrich Vosgerau, Mitglied der CDU, über die jüdischen Studenten, die mit „Polizeiknüppeln durch die Stadt gejagt“ werden sollen. Was für Abgründe.
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Verantwortungsvoller Move von Sepp Müller und Sven Schulze. Mit dem Rausgehen aus dem Parlament beim MP-Votum verhindern sie womöglich Deutschlands erste AfD-Regierung. Vier CDU-Abweichler könnten nicht mehr die Mehrheit für Siegmund im ersten Wahlgang ermöglichen.
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The death penalty is inadmissible because it is an attack on the inviolability and dignity of the person. The common good can be safeguarded and the requirements of justice can be met without recourse to capital punishment: effective systems of detention have been developed that protect citizens while at the same time do not completely deprive those who are guilty of the possibility of redemption. #NoDeathPenalty






























