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Deutschland
Joined May 2013
Am 22. Oktober gedenken wir einem der prägendsten Intellektuellen, Dichter und Vordenker der modernen kurdischen Literatur: Cegerxwîn (Şêxmûs Hesen). Sein Pseudonym – wörtlich übersetzt „Blutende Leber“ – stand sinnbildlich für den Schmerz, aber auch für den unermüdlichen Kampf seines Volkes um Freiheit, Identität und soziale Gerechtigkeit. Cegerxwîn war mehr als ein Dichter: Er war Chronist der kurdischen Lebensrealität, unerschrockener Kritiker feudalistischer Strukturen und ein engagierter Kämpfer für Bildung und gesellschaftliche Aufklärung. Mit seinen Gedichten schuf er ein literarisches Fundament, das Generationen von Kurdinnen und Kurden in ihrer kulturellen Selbstbehauptung geprägt hat – sowohl in der Heimat als auch weltweit in der Diaspora. Auch nach Jahrzehnten im Exil blieb seine Sprache die Brücke zur Heimat und Inspiration für demokratische Emanzipation. Sein literarisches Erbe mahnt uns bis heute, Kultur, Sprache und die Würde jedes Einzelnen entschieden zu verteidigen. Bîranîna wî hertim di dilê me de ye – Sein Andenken bleibt unvergessen. #cegerxwîn #kurdischeliteratur #kurdischekultur #kurdischegemeinde
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Deutschland darf kein Operationsgebiet krimineller Netzwerke aus der Türkei werden! Kurdische Gemeinde Deutschland fordert konsequentes Vorgehen gegen die sogenannte „Gen-Z-Mafia“ und besseren Schutz bedrohter Unternehmer. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) beobachtet mit großer Sorge die zunehmenden Berichte über Schussattacken, Brandanschläge und Schutzgelderpressungen durch kriminelle Netzwerke, die unter der Bezeichnung „türkische Gen-Z-Mafia“ bekannt geworden sind. Zahlreiche Medienberichten zufolge häufen sich insbesondere in Nordrhein-Westfalen gewalttätige Angriffe auf Geschäfte, Restaurants, Juwelierläden und Wohnhäuser. Besonders betroffen sind Köln, das Rheinland und Bielefeld. Nach Angaben des Landeskriminalamtes NRW wurden seit Februar 2026 rund 20 Sachverhalte im Zusammenhang mit diesen Gruppierungen erfasst. Darunter befinden sich sechs Schusswaffendelikte sowie zwei Fälle, in denen Munition als Drohung hinterlassen wurde. Besonders alarmierend ist, dass vor allem Geschäftsleute mit türkischem beziehungsweise türkeistämmigem Hintergrund ins Visier dieser kriminellen Netzwerke geraten. Auch kurdische Unternehmer müssen vor solchen Bedrohungen geschützt werden. Die Täter gehen offenbar mit äußerster Skrupellosigkeit vor: Sie beschießen Geschäfte und Wohnhäuser, bedrohen Familien und versuchen anschließend, teilweise sechsstellige Geldbeträge zu erpressen. Nach Angaben von Kriminalbeamten kommen bei einzelnen Angriffen sogar Kriegswaffen zum Einsatz. Hinzu kommt die internationale Dimension dieser organisierten Kriminalität. Die Gruppierungen sind grenzüberschreitend mobil, verfügen über wechselnde Mitglieder und rekrutieren teilweise Jugendliche über das Internet. Wir erklären hierzu: „Es ist unerträglich, dass kriminelle Netzwerke aus der Türkei ihre gewalttätigen Aktivitäten nach Deutschland ausweiten und hier Geschäftsleute und ihre Familien mit Schusswaffen terrorisieren. Menschen, die sich über Jahrzehnte mit harter Arbeit eine wirtschaftliche Existenz aufgebaut haben, dürfen nicht schutzlos solchen Erpresserbanden ausgeliefert werden.“ Besonders besorgniserregend ist, dass durch Schüsse auf Wohnhäuser und Geschäfte auch völlig unbeteiligte Menschen gefährdet werden. Selbst wenn sich die Angriffe gezielt gegen einzelne Personen richten, können jederzeit Unschuldige verletzt oder getötet werden. Wir fordern daher: 1. Konsequente Strafverfolgung: Die kriminellen Netzwerke müssen bundesweit und grenzüberschreitend aufgedeckt und zerschlagen werden. 2. Besseren Opferschutz: Bedrohte Geschäftsleute und ihre Familien benötigen wirksamen Schutz und sichere Möglichkeiten, Erpressungsversuche anzuzeigen. 3. Internationale Zusammenarbeit: Die Hintermänner, Finanzierungswege und möglichen Steuerungsstrukturen im Ausland müssen konsequent untersucht werden. 4. Bekämpfung der Rekrutierung Minderjähriger: Die gezielte Anwerbung junger Menschen für schwere Gewalttaten muss entschieden unterbunden werden. 5. Aufklärung der Hintergründe: Die Sicherheitsbehörden müssen prüfen, welche Verbindungen zwischen den kriminellen Netzwerken in Deutschland und der organisierten Kriminalität in der Türkei bestehen. Dabei ist ausdrücklich festzuhalten, dass nach bisherigen Erkenntnissen nicht sämtliche Schussattacken in Nordrhein-Westfalen diesen Gruppierungen zugeordnet werden können. Auch Konflikte innerhalb anderer krimineller Milieus kommen als Hintergründe infrage. Die Kurdische Gemeinde erwartet von Bund und Ländern ein entschlossenes und koordiniertes Vorgehen. Deutschland darf weder Rückzugsraum noch Operationsgebiet international agierender Erpresserbanden werden. Unsere Solidarität gilt allen bedrohten Geschäftsleuten und ihren Familien, unabhängig von ihrer ethnischen oder nationalen Herkunft. #OrganisierteKriminalität #GenZMafia #NRW #Deutschland #Rechtsstaat #KGD #FAZ #DieWelt #wdr #ARD #PolizeiKoeln @polizei_nrw_k @IM_NRW @BMI_Bund
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65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen: Die Lebensleistung der kurdischen Gastarbeiter darf nicht unsichtbar bleiben! Am 30. Oktober 1961 wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Zum 65. Jahrestag würdigten Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin und Ministerpräsident Hendrik Wüst in Düsseldorf und Ankara die Lebensleistung der damaligen Gastarbeitergeneration. Diese Anerkennung ist wichtig. Doch sie bleibt unvollständig, solange ein wesentlicher Teil dieser Geschichte ausgeblendet wird: Unter den Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland kamen, waren auch Hunderttausende Kurdinnen und Kurden. Sie arbeiteten in Bergwerken, Stahlwerken, Fabriken und zahlreichen anderen Bereichen. Unter oft harten Bedingungen trugen sie maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands bei. Ihre Kinder und Enkel sind heute ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Ihre Arbeitskraft war gefragt – ihre kurdische Identität blieb häufig unsichtbar. Viele wurden pauschal als „Türken“ bezeichnet, obwohl sie Kurdinnen und Kurden waren. Damit wurde und wird ihre Identität bis heute verleugnet und die Narrative der Leugnung und Türkisierung des türkischen Staates fortgeschrieben. Eine Politik, die Kurdinnen und Kurden seit Jahrzehnten unterdrückt und ihre Sprache und Kultur zurückdrängt. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) stellt deshalb klar: Die Geschichte der Einwanderung aus der Türkei ist eine ethnisch vielfältige und somit auch kurdische Geschichte. Wer die Lebensleistung dieser Generation würdigt, darf ihre Herkunft nicht verschweigen und ihre Identität nicht auslöschen. Wir verneigen uns vor dem Mut, den Entbehrungen und der Lebensleistung dieser Generation. Sie haben zum wirtschaftlichen und kulturellen Erfolg unseres Landes mit beigetragen und seine Gesellschaft mitgeprägt. Doch Anerkennung darf nicht bei Sonntagsreden enden. Sie muss auch die Menschen in ihrer ganzen Identität sichtbar machen. Wer die Lebensleistung der Gastarbeiter würdigt, muss auch die kurdische Identität anerkennen. Denn wer Menschen ehrt, darf ihre Geschichte nicht verleugnen. Sichtbarkeit ist keine Frage der Höflichkeit. Sie ist eine Frage des Respekts. #65JahreAnwerbeabkommen #Kurden #KurdenInDeutschland #KGD
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Wie werden Kurden in deutschen Medien dargestellt? Ein wichtiges Thema, dem sich der Mediendienst Integration widmet. Kurdische Perspektiven müssen stärker gehört und differenziert dargestellt werden. Danke an Prof. Çinur Qadêrî für ihre wertvolle Arbeit! #Kurden #Medien #Deutschland mediendienst-integration.de/…
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Kurdische Gemeinde Deutschland ☀ retweeted
Simple questions: Why do 5 million Palestinians have the "right" to a state, but not 40-60 million freedom-seeking #Kurds? Why are there endless marches & protests for Palestinians, but not Kurds? Why is the UN obsessed with Palestinians, but doesn't give a damn about Kurds?
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KGD kritisiert AStA der Universität Wuppertal – Solidarität mit Sidan Khudeda und Tobias Huch! Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) kritisiert die Haltung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Bergischen Universität Wuppertal gegenüber dem kurdischen-êzîdischen Künstler und Überlebenden des IS-Völkermords Sidan Khudeda. Wie das Nachrichtenportal Ruhrbarone berichtet, wurde Khudedas Angebot, seine Kunstwerke auszustellen und aus seinen Texten zu lesen, mit der Begründung abgelehnt, dass auf seiner Website gemeinsame Fotos mit dem Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Tobias Huch zu sehen seien. Tobias Huch ist Mitglied des Beirates der Kurdischen Gemeinde Deutschland und engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte der Kurdinnen und Kurden sowie insbesondere der Êzîdinnen und Êzîden. Auch sein Einsatz gegen Antisemitismus und seine Solidarität mit Israel sind bekannt. Dass ein Überlebender des IS-Völkermords aufgrund seiner Verbindung zu einem Menschenrechtsaktivisten von einer kulturellen Veranstaltung ausgeschlossen werden soll, ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar. Gerade Universitäten sollten Orte der Meinungsfreiheit, der kulturellen Vielfalt und des offenen demokratischen Diskurses sein. Die Kurdische Gemeinde Deutschland erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit Sidan Khudeda und ihrem Beiratsmitglied Tobias Huch. Wir fordern den AStA der Universität Wuppertal auf, seine Entscheidung zu überdenken und öffentlich zu erläutern. Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit dürfen nicht durch politische Kontaktschuld eingeschränkt werden! @TobiasHuch @Uni_Wuppertal #KGD #SidanKhudeda #TobiasHuch #Êzîden #Kunstfreiheit #Meinungsfreiheit #Wuppertal ruhrbarone.de/vorsicht-huch/…
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Iranischer Staatsterrorismus in Deutschland – Bundesregierung muss Konsequenzen ziehen! Hamburger Gericht verurteilt zwei iranische Agenten zu mehrjährigen Haftstrafen. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat am 15. Oktober 2026 zwei Männer wegen geheimdienstlicher Tätigkeit im Auftrag des iranischen Regimes und der Vorbereitung schwerer Anschläge zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte erhielt achteinhalb Jahre Haft, sein Komplize viereinhalb Jahre. Nach Überzeugung des Gerichts handelten die Täter im Auftrag der iranischen Revolutionsgarden und ihrer Auslandseinheit, der Al-Kuds-Brigaden. Zu den Anschlagszielen gehörten der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, sowie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ehemalige Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland, Volker Beck. Auch ein koscheres Lebensmittelgeschäft in Berlin wurde für einen möglichen Brandanschlag ausgespäht. Das Urteil verdeutlicht die Bedrohung durch die geheimdienstlichen Aktivitäten des iranischen Regimes auf deutschem Boden. Betroffen sind insbesondere jüdische Einrichtungen, Unterstützer Israels und Kritiker der Islamischen Republik. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) unterstützt ausdrücklich die Forderung ihres ehemaligen Beiratsmitglieds Volker Beck nach einer unverzüglichen Ausweisung des iranischen Botschafters aus Deutschland. Die Bundesregierung muss deutlich machen, dass die Vorbereitung terroristischer Anschläge durch ausländische Geheimdienste auf deutschem Boden nicht ohne diplomatische Konsequenzen bleiben darf. Die KGD steht solidarisch an der Seite von Dr. Josef Schuster, Volker Beck und allen Menschen, die durch das iranische Regime bedroht werden. Der Schutz jüdischen Lebens, demokratischer Grundwerte und der Sicherheit aller Menschen in Deutschland muss oberste Priorität haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Quelle: ZDFheute, 15. Oktober 2026 @Volker_Beck @ZentralratJuden #KGD #Iran #VolkerBeck #JosefSchuster #Staatsterrorismus #Antisemitismus #Deutschland #Menschenrechte
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🎶☀️ KURDISH LEGENDS – Unsere Musik, unsere Identität! Am 17. Oktober 2026 werden in der Mercatorhalle Duisburg die Legenden der kurdischen Musik mit einer einzigartigen Hologramm-Show geehrt. Die KGD unterstützt dieses besondere Kulturereignis und ruft zur Teilnahme auf! 🎟️ Tickets & Infos: 4unity-event.com/ #KurdishLegends #KGD #Kurdistan
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Diese Aufnahmen stammen von einer Demonstration arabischer Gruppen in der kurdischen Stadt Haseke in #Rojava-Kurdistan Demonstranten tragen Bilder des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein, der für den Völkermord an den Kurden verantwortlich war. Die Entwicklungen in Haseke sind äußerst besorgniserregend und könnten in einen Bürgerkrieg münden. Arabische Gruppen demonstrieren in kurdischen Stadtvierteln, bedrohen die kurdische Bevölkerung und greifen Berichten zufolge kurdische Häuser an. Die Politik der Integration in den syrischen Zentralstaat ohne politischen Status, ohne verfassungsrechtliche Garantien und ohne ausreichenden Schutz hat die Kurden wehrlos gemacht. Die politischen Errungenschaften der Kurden dürfen nicht einer Integrationspolitik geopfert werden, die weder ihre Rechte noch ihre Sicherheit dauerhaft gewährleistet. Wer übernimmt auf kurdischer Seite die Verantwortung für diese Politik? #Haseke #Rojava #Kurdistan
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8. Sitzung des Beirats der Kurdischen Gemeinde Deutschland in Filderstadt Politische Entwicklungen in Kurdistan und die Zukunft der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland im Mittelpunkt Am 10. und 11. Oktober 2026 tagt der Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) unter dem Vorsitz von Dr. h. c. Herbert Schmalstieg, ehemaliger Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, in Filderstadt (Baden-Württemberg). An der zweitägigen Sitzung nehmen neben den Mitgliedern des Beirats auch Vertreterinnen und Vertreter des Bundespräsidiums der KGD teil. Die Teilnehmenden sind zu Gast bei Oberbürgermeister Christoph Traub, der selbst Mitglied des KGD-Beirats ist. Beiratsmitglied Prof. Dr. Susanne Schröter aus Frankfurt am Main ist per Videokonferenz zu den Beratungen zugeschaltet. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Beiratsvorsitzenden Dr. h. c. Herbert Schmalstieg und den KGD-Bundesvorsitzenden Ali Ertan Toprak hielt die Nahost- und Sicherheitsexpertin Dr. Shukriya Bradost einen Gastvortrag über die aktuelle politische Lage der Kurdinnen und Kurden im Nahen Osten. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Entwicklungen in Rojhilatê Kurdistan (Ostkurdistan) sowie die Unterdrückung und Verfolgung der kurdischen Bevölkerung durch das iranische Regime. Weitere Schwerpunkte der Beratungen sind die politischen Entwicklungen in allen vier Teilen Kurdistans, insbesondere der sogenannte Friedensprozess zwischen der Türkei und der PKK, die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft der kurdischen Region Rojava-Kurdistan sowie die politische Lage in der Autonomen Region Kurdistan-Irak. Ein weiterer wichtiger Themenbereich ist die Situation der Kurdinnen und Kurden in Deutschland. Dabei stehen insbesondere der Schutz kurdischen Lebens, die Lage kurdischer Geflüchteter, drohende Abschiebungen sowie Möglichkeiten politischer und gesellschaftlicher Unterstützung im Mittelpunkt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den bundesweiten Aktivitäten der KGD im Jahr 2026, der weiteren Zusammenarbeit zwischen Bundespräsidium und Beirat sowie gemeinsamen Initiativen und Veranstaltungen für das Jahr 2027. Ziel der zweitägigen Beratungen ist es, die politische und gesellschaftliche Arbeit der KGD weiter zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Bundespräsidium und Beirat zu intensivieren und die Interessen der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland nachhaltig zu vertreten. Die Kurdische Gemeinde Deutschland bedankt sich bei Oberbürgermeister Christoph Traub für seine Gastfreundschaft und die Unterstützung der Beiratsarbeit.
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🎓 Kurdische Wissenschaftler auf internationaler Spitzenliste! Ein großer Erfolg für die Wissenschaft in Kurdistan! Die beiden Wissenschaftler Dr. Botan Cewdet Abdullah und Dr. Haje Omer Osman von der Salahaddin-Universität in Hewlêr (Erbil) wurden in eine international anerkannte Rangliste der weltweit einflussreichsten Forschenden aufgenommen. Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) gratuliert beiden herzlich zu dieser herausragenden wissenschaftlichen Leistung. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr das große wissenschaftliche Potenzial Kurdistans und ist ein Grund zum Stolz für unsere gesamte Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch! – Pîroz be! ☀️ #Kurdistan #Wissenschaft #Hewlêr #KurdischeGemeindeDeutschland #KGD
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Politischer Austausch in Stuttgart: Rojhelat und “der türkisch-kurdische Friedensprozess” Auf Einladung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) diskutierten zwei renommierte kurdische Wissenschaftler im Ratskeller Stuttgart mit zahlreichen Gästen über aktuelle politische Entwicklungen in Kurdistan. Die Veranstaltung wurde vom KGD-Landesvorsitzenden Turan Tekin eröffnet. Die Moderation übernahm der KGD-Bundesvorsitzende Ali Ertan Toprak. Dr. Shukriya Bradost, internationale Sicherheitsexpertin und Nahostanalystin, beleuchtete die politische und sicherheitspolitische Lage in Rojhelatê Kurdistan (Ostkurdistan/Iran). Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, international anerkannter Wissenschaftler und Experte für Psychotraumatologie, Migration und Minderheiten, befasste sich mit den sogenannten Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Staat und der PKK sowie deren Auswirkungen auf die kurdische Frage. Die Übersetzung aus dem Englischen übernahm Simel Sever, Mitglied des KGD-Bundesvorstandes. Die Veranstaltung bot Raum für einen offenen, kritischen und fundierten Meinungsaustausch über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft Kurdistans. Die KGD bedankt sich herzlich bei beiden Referenten, allen Mitwirkenden sowie dem Landesverband Baden-Württemberg für die gelungene Organisation. @ShukriyaBradost @janilkiz @TTuranTTekin @toprak_aliE @MemoTanriverdi #KGD #Kurdistan #Rojhelat #Stuttgart #KurdischeGemeindeDeutschland
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Der AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider ist neuer Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt und gehört seit Jahren zu den maßgeblichen Ideologen seiner Partei. Der Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Tillschneiders Politik folgt einem völkischen Begriff von Nation. Er selbst ist als Rumäniendeutscher in Deutschland aufgewachsen. 2018 bezeichnete er die deutsche Nationalmannschaft als „bunt zusammengewürfelte Söldnertruppe der Deutschland-AG“ und sprach ihr den Status einer „echten Nationalmannschaft“ ab. Russland erscheint bei ihm hingegen als positives Gegenbild zur pluralistischen Bundesrepublik. Ausgerechnet ein autoritär regierter Staat dient als Maßstab dafür, was eine „echte“ Nation ausmachen soll. Seine politischen Forderungen reichen von einer „Remigrationsoffensive“ bis zur Trennung geflüchteter Kinder vom regulären Schulunterricht. Er fordert Rückkehrvorbereitungsklassen, lehnt Inklusionsmaßnahmen ab und propagiert ein stärker nach Leistung getrenntes Schulsystem. Bei der Erinnerungskultur will er die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zurückdrängen und eine nationalistisch ausgerichtete Geschichtsvermittlung etablieren. Besonders deutlich wird sein völkisches Denken dort, wo er gesellschaftliche Unterschiede biologisch erklärt. So führte er das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie unter anderem auf eine angebliche Verschiebung der „genetisch determinierten Intelligenz“ in der Bevölkerung zurück. Regenbogenflaggen bezeichnete er als „extremistisches Symbol“ und forderte deren Verbot an Schulen. Tillschneiders Vorlieben für autoritäre Konzeptionen von Gesellschaft zeigt sich auch bei seinem Verhältnis zur Russischen Föderation. 2022 reiste er nach Russland und plante zusätzlich eine Reise in den von Russland besetzten Donbass. Damit sucht er die Nähe zu einem Regime, das einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt und Gebiete völkerrechtswidrig besetzt hält. Ein Rücktritt von seinem Amt wäre angesichts der dokumentierten Positionen konsequent. Deutschland darf solchen Extremisten nicht überlassen werden.
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Drei Jahre sind seit dem brutalen Angriff palästinensischer Terrorgruppen und Zivilisten auf den Süden Israels vergangen. Kibbuzim wurden überfallen, Feiernde des Nova-Festivals kaltblütig ermordet. Mehr als 1.200 Menschen wurden gefoltert, vergewaltigt und ermordet, etwa 240 Babys, Kinder, Frauen und Männer in den Gaza-Streifen verschleppt. Die filmisch dokumentierte Brutalität dieses Massakers stellt eine Zäsur der Gegenwart dar. Sie hat Traumatisierung, Angst und Fassungslosigkeit hinterlassen, in Israel ebenso wie bei Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit. Die Täter filmten ihre Verbrechen und verbreiteten sie live im Internet. Kaum war das Unfassbare geschehen, entbrannten Debatten darüber, ob die Entführung von Säuglingen, die Ermordung von Holocaust-Überlebenden oder sexuelle Gewalt als legitimer Widerstand oder Propaganda gewertet werden könnten. Täter-Opfer-Umkehr und Verschwörungsmythen prägen seither die Relativierungen. Die Gewalt der Erinnerungsverweigerung verbindet sich dabei mit israelbezogenem Antisemitismus und erinnert erschreckend an die Mechanismen der Holocaustleugnung. Das jüdische Leben in Israel, Deutschland und weltweit steht unter Druck. Angst und Rückzug bestimmen den Alltag vieler Jüdinnen und Juden. Die Bedrohung ist spürbar, allgegenwärtig und die Verantwortung der Weltgemeinschaft ist dringlicher denn je. Umso erschreckender ist die politische Hilflosigkeit im Umgang mit dem Antisemitismus. Während jüdisches Leben in Deutschland von Angst, Bedrohung und antisemitischer Gewalt geprägt ist, verhandeln SPD, Grüne und Linke in Berlin darüber, ob sie sich auf eine gemeinsame Linie gegen Antisemitismus verständigen können. Drei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 wird in der Hauptstadt darüber gerungen, auf welchen Begriff von Antisemitismus man sich einigen kann. Dass der Antisemitismus selbst auf eine Auslegungsfrage reduziert wird, offenbart eine zutiefst beunruhigende Entwicklung. Wir gedenken der mehr als 1.200 Menschen, die am 7. Oktober ermordet wurden und all jener, die bis heute mit den Folgen des Massakers leben. Zugleich appellieren wir an die demokratische Öffentlichkeit und die Zivilgesellschaft, sich mit Jüdinnen und Juden in Deutschland zu solidarisieren und angesichts des grassierenden Antisemitismus Haltung zu zeigen. Was im Kampf gegen Rechtsextremismus als demokratische Selbstverständlichkeit gilt, muss auch gegenüber Antisemitismus gelten. Wer jüdisches Leben schützen will, muss Antisemitismus klar benennen und ihm öffentlich entgegentreten.
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Herzlichen Glückwunsch, Shida Bazyar! 📚 Die Kurdische Gemeinde Deutschland gratuliert der deutsch-kurdischen Schriftstellerin Shida Bazyar herzlich zum Deutschen Buchpreis 2026 für ihren Roman „Die Lücken“. Mit ihrem Werk setzt sie sich eindrucksvoll mit Erinnerung, Heimat, jüdischem Leben, Ausgrenzung und den Kontinuitäten deutscher Geschichte auseinander. Wir freuen uns besonders, dass mit Shida Bazyar eine Autorin mit kurdischen Wurzeln mit einer der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands geehrt wird. Liebe Shida Bazyar, wir gratulieren von Herzen zu diesem großartigen Erfolg und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und eine starke Stimme in der deutschen Literatur!
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Die Kurdische Gemeinde Deutschland unterstützt die Entscheidung unseres Beiratsmitglieds und Landrats Ali Doğan, die Veröffentlichungen von Martin Sellner und dessen „Institut für Remigration“ strafrechtlich prüfen zu lassen. Wer deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aufgrund ihrer Herkunft oder einer vermeintlich fehlenden „Assimilation“ zu Menschen zweiter Klasse erklärt, greift die Grundwerte unseres Zusammenlebens an. Wir stehen an der Seite von Ali Doğan: Wer deutscher Staatsbürger ist, ist Deutscher – ohne Wenn und Aber. @AliDogan1982 facebook.com/share/1FG5jBeXY…
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Gulistan heißt Kurdistan Gespräch mit der Autorin Karosh Taha erzählt in „Gulistan“ von irakischen Kurden: „Im Leib der Diktatur“ Gulistan sucht ihren Mann Çîya. Der wurde entführt und soll ein Double Saddam Husseins werden. In „Gulistan“ erzählt Karosh Taha von der Verfolgung der Kurden im Irak. Gulistan heißt Kurdistan „Gulistan“ – so heißt die weibliche Hauptfigur in Karosh Tahas neuem Roman. Kein Zufall, dass der Name fast so klingt wie „Kurdistan“. Denn Gulistan ist Kurdin. Sie lebt im Irak, zu Zeiten Saddam Husseins. Der Roman beginnt in den 1980er/90er Jahren und erzählt davon, wie Gulistan in große Not gerät, nachdem ihr Mann Çîya verschwindet. Die Autorin Karosh Taha wurde 1987 selbst als Kurdin im Irak geboren. Zusammen mit ihren Eltern konnte sie 1997 nach Deutschland flüchten. Die Verfolgung der Kurden unter Saddam Hussein In den vergangenen Jahren hat Karosh Taha im Irak recherchiert und dort mit Frauen gesprochen, die die Verfolgung unter Saddam Hussein überlebt haben. Von 1979 bis 2003 war er Präsident des Irak. Vor allem in den späten 1980er Jahren ging das irakische Militär brutal gegen Kurden vor, wozu auch der Giftgasangriff auf die kurdische Stadt Halabdscha 1988 gehörte. „Mein Buch findet für mich nicht im Nordirak statt, auch nicht im Südirak oder im mittleren Irak, sondern es handelt vom Irak als Saddams Konzept“, sagt Karosh Taha auf SWR Kultur. Der gute Çîya wird ein Saddam-Double Als Çîya im Roman verschwindet, macht sich Gulistan auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn in Uniform – als ein Double Saddam Husseins. Gulistan fängt an, Çîya anders zu sehen. Sie sieht, wie nicht er die Uniform trägt, sondern die Uniform trägt ihn, wie sein Bart ihn selber stutzt, wie das Hemd ihn anzieht. Karosh Taha – Gulistan Eine unheimliche Verwandlung. „Und auch in Çîyas Bewegungen und in seiner Sprache findet eine Verwandlung statt. Da weiß Gulistan, dass sie fliehen muss.“ „Gulistan“ als sprachliches Kunstwerk Gulistans Verzweiflung überträgt sich auf ihre Sprache. Schon von Anfang an hat sie als Kurdin ein Sprachproblem. „Gulistan ist eine kurdische Frau in einer überwiegend arabischsprachigen Stadt“, sagt Karosh Taha, „so wird ihr das Sprechen verboten. Ihre Sprache ist verdächtig.“ Die Verzweiflung über Çîyas Verschwinden bringt ihr Sprechen noch stärker unter Druck. „Ich habe angefangen, Sätze ineinander zu verschieben, und sie haben funktioniert. Das hat mich irritiert“, erinnert sich Taha. Viele Wörter bekommen auf diese Weise doppelte Bedeutungen. In vielen Sätzen wechseln die Gedanken immer wieder die Richtung. Auch die Zeichensetzung geht zunehmend verloren. Wie sich eine Diktatur anfühlt „Ich hatte den Anspruch, diesen Menschen gerecht zu werden“, sagt Karosh Taha. „Außerdem wollte ich eine Geschichte erzählen, mit der viele Menschen etwas anfangen können, selbst wenn sie nicht durch den Leib der Diktatur gegangen sind.“ „Ich wollte, dass sie trotzdem durch die Sätze nachempfinden können, wie es sich anfühlen muss, in einer Diktatur und unter einem Regime zu leben, wo einem die Sprache verboten wird.“ swr.de/kultur/literatur/karo…
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Anlässlich seines 9. Todestages (03.10.2017) gedenken wir mit großem Respekt Mam Celal Talabanî, dem Gründer und langjährigen Vorsitzenden der PUK sowie ehemaligen Präsidenten des Irak, und all jener, die sich für die Freiheit Kurdistans eingesetzt haben und von uns gegangen sind.
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