Internationale Politik und Gesellschaft ist eine Online-Zeitschrift zu internationaler und europäischer Politik. https://xitter.cf/t.co/S7EmEykrG8

Berlin, Germany
Joined September 2013
Mein Beitrag zur #Neutralitätsinitiative 🇨🇭 Neutrale Staaten ergänzen die Sicherheitsordnung gerade aus Sicht kooperativer Akteure sinnvoll. Aber: Die Schweiz ist neutral, gerade deshalb kann sie sich für Friedensförderung, Menschenrechte und Völkerrecht einsetzen. @FESonline
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Mein neuer Beitrag anlässlich des Besuchs des Präsidenten Kasachstans in Deutschland. Fürs @IPGJournal „Der Besuch Tokajews in Deutschland ist eine weitere Gelegenheit, die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Zentralasien auszubauen. Für Deutschland und Kasachstan geht es längst nicht mehr nur um Energie, Rohstoffe und Handel. Entscheidend ist vielmehr, wie beide Mittelmächte ihre komplementären Potenziale einsetzen, um auf die Herausforderungen einer sich wandelnden internationalen Ordnung zu reagieren und die daraus entstehenden Chancen zu erschließen.“ ipg-journal.de/regionen/asie…
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What’s next for #Canada-EU relations, and what can the EU learn from Canada’s approach to Trump? 🇨🇦🇪🇺 Read FES’ @JordanLeichnitz’s take here 👇
Kanada ist von den USA abhängig wie kaum ein anderes Land – und bietet Trump trotzdem die Stirn. Was Europa daraus lernen kann. @JordanLeichnitz im IPG-Journal. ipg-journal.de/rubriken/wirt…
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Three months of protests in 🇦🇱 have turned flamingo into a symbol of a much bigger fight. 🇪🇺 silence, adopted as an institutional posture, should give way to strict but fair oversight that supports 🇦🇱 in meeting European standards. 👇 ips-journal.eu/topics/democr… via @ips_journal
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Triade der Polarisierung: Vier Wochen ist der CSD-Anschlag her. Eigentlich sollte jetzt, wo die Emotionen runtergekühlt sind, eine Debatte über die Einordnung erst beginnen. Es herrschen aber, wie so oft, die Instant-Gewissheiten digitaler Schwärme, die schnell zu Wahrheiten sedimentiert sind. Einmal gesetzt, bestimmen sie die Handlungslogik der Politik. Das ist politisch bedenklich, aus Sicht der Terrorismusforschung aber interessant. Immerhin gilt hier Terrorismus als Kommunikationsstrategie, die Reaktionen provozieren soll: Sie sind Teil der Wirkung eines Anschlags. Eine sozialwissenschaftliche Perspektive hat daher auch die Deutungskämpfe in den Blick zu nehmen, die sie anleiten. Neben den üblichen rechten Vorwürfen nach links ragen zwei Narrative linkerseits heraus. Das erste: Islamismus sei eine Form des Rechtsextremismus. U.a. @PeterRNeumann hat sich dazu bereits in der @SZ eingelassen. Das zweite: Der Anschlag speise sich aus dem gleichen Übel wie die extreme Rechte oder gar der Konservatismus. Queerfeindlichkeit bilde hierfür die Brücke. Um reale Kausalitäten geht es dabei weniger. Die Narrative sind v.a. Ausdruck von Deutungskämpfen, die in einer Dreieckskonstellation stattfinden. Gerade mit dem CSD-Anschlag wurde das linke Lager stärker als Faktor der Spannungen aktiviert, die IS-Terror erzeugen soll. Antimuslimische Reaktionen zwecks Radikalisierung von Muslimen (a.k.a. »Auslöschung der Grauzone«) sind nur ein Teil davon. Auch linke Reflexe sind Islamisten willkommen. Nicht, weil sie Muslime schützen sollen. Sondern, weil sie, aus ihrer Warte, die Gräben unter Westlern vertiefen. Und weil sie ihre Fähigkeit schwächen, einer muslimischen Ausbreitung entgegenzusteuern, die Islamisten als Vorbedingung einer »Auslöschung der Grauzone« betrachten. Gegen eine Schuldabwälzung nach rechts haben sie sicher nichts. Warum auch die, die Rechten eine Instrumentalisierung vorwerfen (z.T. zurecht), mitunter eine solche betreiben, warum der Fokus auf Queerfeindlichkeit emotional verständlich ist, aber auch dazu dient, den Anschlag für den Kampf gegen rechts zu funktionalisieren, und warum damit der transnationale, antiwestliche Charakter solcher Taten verdrängt wird, habe ich für das @IPGJournal aufgedröselt. ipg-journal.de/rubriken/demo…
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Der islamische Fundamentalismus greift alles an, wofür Progressive je gekämpft haben:Gleichberechtigung der Geschlechter, Freiheit, Rechte von Minderheiten. Trotzdem lassen wir die Debatte darüber rechts liegen. Warum das so ist und was es die SPD kostet: ipg-journal.de/rubriken/demo…
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Auf dem Irrweg: Mit neoliberalen Rezepten besteht Deutschland in der Wolfswelt nicht. Es braucht eine völlig neue Wirtschaftspolitik ipg-journal.de/rubriken/wirt…
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„Genau darin liegt die eigentliche Provokation dieser #Enzyklika. … Sie zeigt vor allem, wie groß die Leerstelle ist, die demokratische Politik bislang lässt.“ @mpfrings bietet eine verdammt gute Einordnung von „Magnifica humanitas“ von #PapstLeo ipg-journal.de/rubriken/demo…
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In @zeitonline schrieb ich kürzlich über Gründe für eine mögliche russische Eskalation gegen Europa ("Hinterland um Hinterland") Im @IPGJournal geht Helmut Ganser nun ins Detail, wie das konkret aussehen könnte, z.B. Luftangriffe auf mil. Infrastruktur: ipg-journal.de/rubriken/auss…
Eine Eskalation gegen europäische Staaten wäre für Russland mit enormen Risiken verbunden. Sollte es sie trotzdem wagen, dann vermutlich nicht aus gefühlter Überlegenheit sondern wachsender Alternativlosigkeit im Ukrainekrieg, schreibe ich in @zeitonline zeit.de/politik/ausland/2026…
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Ein bodenständiger Neuling mit Vision: Zohran Mamdamis Sieg bei der Bürgermeisterwahl in New York hat die demokratische Partei beflügelt. Bis zu den Zwischenwahlen 2026 hat sie noch Zeit, ihr Wahlprogramm schärfen, meint unsere Kollegin Marlies Murray. ipg-journal.de/regionen/nord…
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Demokraten fallen "in der entscheidenden Prüfung durch, sich als Partei der Mitte zu positionieren" Lesenswerter Beitrag im @IPGJournal 👇 Sozialist #Mamdani vor Einzug ins New Yorker Rathaus ipg-journal.de/regionen/nord… #Blog1600Penn #NYCmayor
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Re #Alaska -Gipfel, Verhandlungen vs Waffenruhe, Europas Rolle und Reaktion habe ich meinen Senf dazugegeben, auf @IPGJournal
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Das wird nicht gut enden: Deutschland ist dem von Südafrika angestrengten IGH-Verfahren wegen Völkermordes auf der Seite Israels beigetreten. In einem weiteren Verfahren wurde zwar ein Eilantrag Nicaraguas zur Verhängung vorläufiger Maßnahmen gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord abgewiesen (bisher sieht der IGH Risiken eines Genozids, die er weiter aufklären will). Aber das Verfahren wurde explizit nicht von der Liste der anhängigen Fälle gestrichen, wie es Deutschland beantragt hatte. Zudem hat der Gerichtshof auf die Pflichten von waffenexportierenden Staaten hingewiesen und sich äußerst besorgt über die humanitäre Lage im Gazastreifen gezeigt. Seither hat sich die Lage dramatisch verschärft. Die Fortsetzung der Waffenlieferungen dürften daher mit enormen Risiken für Deutschland einhergehen. Um sich der Beihilfe am Genozid schuldig zu machen, müsste Deutschland nach Art. 16 der International Law Commission (ILC) zur Staatenverantwortlichkeit Kenntnis der Umstände des völkerrechtswidrigen Handelns Israels gehabt haben. Nach dem Gemeinsamen Artikel 1 der vier Genfer Konventionen sind alle Vertragsparteien verpflichtet, die Konventionen "unter allen Umständen einzuhalten und seine Einhaltung durchzusetzen". Vertragsstaaten wie Deutschland haben daher laut Auffassung zahlreicher Rechtsexperten die Pflicht, präventiv tätig zu werden, wenn sie sehen, dass eine Verletzung des humanitären Völkerrechts unmittelbar bevorsteht. Hierzu auch der kürzlich ausgeschiedene EU-Außenbeauftragte Borell ( Frau Strack-Zimmermann teilte einmal einen X-Post, der ihn als „Hamas-Versteher“ diskreditierte) „Während meiner Amtszeit als Hoher Vertreter der Europäischen Union habe ich die Erfahrung gemacht, dass es trotz zahlreicher UN-Resolutionen und trotz der Entscheidungen des Internationalen Strafgerichtshof nicht möglich ist, den Europäischen Rat und die EU-Kommissionzu einer Reaktion auf die massiven und wiederholten Verstöße gegen das Völkerrecht und das humanitäre Recht durch Benjamin Netanjahus Regierung zu zwingen. Das steht im krassen Gegensatz zu der entschlossenen Reaktion der EU auf Wladimir Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine. In meiner Amtszeit habe ich beobachtet, wie sehr dieses Messen mit zweierlei Maß dem Ansehen der EU weltweit schadet – nicht nur in der muslimischen Welt, sondern überall in Afrika, Lateinamerika und Asien. Spanien und einige wenige andere europäische Staaten äußern sich besorgt und fordern die Kommission auf, zu prüfen, ob Israels Vorgehen mit den Verpflichtungen vereinbar ist, die sich aus seinem Assoziationsabkommen mit der EU ergeben. Ihre Forderungen werden dem Vernehmen nach jedoch weitgehend mit Schweigen quittiert.“
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