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Pip and Pickle ✨
In the Underworld
Made with Seedance 2.5 on
@dreamina_ai
#DreaminaCPP
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Man muss nicht links sein, um gegen die AfD zu stehen. Man muss lediglich ein anständiger Mensch sein.
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Seit Wochen läuft eine regelrechte Kampagne gegen die Berliner Linkspartei. Union, konservative Medien und Teile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überbieten sich mit Empörung und Panikmache über angeblichen „Wohnungssozialismus“. Dabei zeigt dieser sachliche Beitrag, worum es tatsächlich geht: Artikel 15 GG ermöglicht Vergesellschaftungen gegen Entschädigung. Das IMK kalkuliert für 210.000 Wohnungen mit 13,5 Milliarden Euro. Zins und Tilgung könnten laut Modellrechnung aus Mieteinnahmen finanziert werden. Es geht nicht um den Untergang der Marktwirtschaft. Es geht um bezahlbare Mieten, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wem unsere Städte gehören sollen. Weniger ideologische Hetze, mehr Fakten! Genau solche Beiträge brauchen wir.
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Okay, ihr Pressevertreter, ein Deal...
Wenn ihr wirklich in *jedem* Text die Linke mit Antisemitismus verbindet, dann bitte ab sofort auch immer folgende Wortpaare:
Trump & Vergewaltiger
CDU & Korruption
Merz & Lügner
Söder & Wendehals
Reiche & Öl-/Gas-Lobby
AfD & rechtsextrem
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Wenn ausgerechnet BlackRock der Jungen Union die Staatsverschuldung erklären muss.
Es hat schon eine gewisse Komik, wenn ausgerechnet Larry Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, in einem Handelsblatt-Interview erklärt, Deutschland habe mit seiner Schuldenquote von rund 64 Prozent deutlich mehr finanziellen Spielraum als viele andere Länder.
Ja, genau jenes BlackRock, bei dessen deutscher Tochter Friedrich Merz jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender war.
Während die Junge Union unter Johannes Winkel vor immer neuen Schulden warnt und sich auf dem CDU-Parteitag im Februar sogar ein Beschluss gegen jede weitere Lockerung der Schuldenbremse durchsetzen ließ, erklärt Fink ziemlich nüchtern, warum Deutschland mehr investieren sollte. Wenn der Staat konkrete Infrastrukturprojekte finanziert, könne dadurch erhebliches privates Kapital mobilisiert werden. Deutschland brauche Wachstum und dafür entsprechende Investitionen.
Nun könnte man fast meinen, da hätte jemand heimlich das wirtschaftspolitische Programm von SPD und Grünen gelesen. Selbst die Linke dürfte zumindest beim grundsätzlichen Bedarf an zusätzlichen öffentlichen Investitionen zustimmen, auch wenn sie über die Rolle privater Kapitalgeber sicherlich ganz anderer Meinung wäre.
Natürlich ist Larry Fink kein verkappter Sozialdemokrat geworden. BlackRock möchte mit Infrastrukturinvestitionen Geld verdienen, und je attraktiver der Staat solche Projekte macht, desto interessanter werden sie für internationale Finanzinvestoren. Der Mann betreibt schließlich kein Wohltätigkeitsunternehmen.
Nur macht das seine Einschätzung der deutschen Staatsfinanzen nicht weniger interessant.
Während Teile der Union Generationengerechtigkeit vor allem daran messen, wie viele Schulden wir unseren Kindern hinterlassen, berücksichtigt Fink offenbar auch, welche wirtschaftlichen Möglichkeiten durch Investitionen entstehen können. Eine sanierte Brücke, moderne Stromnetze, leistungsfähige Bahnstrecken und eine funktionierende digitale Infrastruktur verschwinden schließlich nicht einfach aus der Bilanz unserer Kinder. Sie müssen auch nicht erst von ihnen neu gebaut werden.
Dass zusätzliche Kredite sinnvoll eingesetzt und ihre Zinsen bezahlt werden müssen, steht dabei außer Frage. Genau deshalb kommt es darauf an, was mit dem Geld geschieht.
Besonders hübsch finde ich allerdings, dass die CDU 2025 selbst ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro auf den Weg gebracht hat, während ihr Nachwuchs inzwischen weitere Lockerungen der Schuldenbremse verhindern möchte.
Vielleicht sollte Friedrich Merz seinem Parteifreund Johannes Winkel einmal das aktuelle Interview seines früheren BlackRock-Chefs zu lesen geben.
Der erklärt nämlich gerade, weshalb staatliche Investitionen eine Voraussetzung für privates Wachstum sein können.
Und wenn selbst BlackRock bei Deutschlands Staatsfinanzen noch erheblichen Spielraum sieht, dürfte es langsam schwierig werden, jede zusätzliche Kreditaufnahme als finanzpolitischen Weltuntergang zu verkaufen.
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"Ich bin eine durch und durch liberale Person." – außer im E-Mail-Postfach, da regieren "diese Schweine" als "Marionetten der Siegermächte". Aber klar, für eine eidesstattliche Versicherung gegen den eigenen Reichsbürger-Sprech reicht der Mut dann doch nicht.
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BREAKING: Das AfD-Leak ist eine Sensation! Die AfD ködert mit Handzetteln Minderjährige – und wirbt unverhohlen für die Demontage der Gewaltenteilung und die Diktatur: „Damit das wieder schneller geht, werden wir wichtige Entscheidungen in eine Hand legen.“ 1/3
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Für die Reform des Informationsfreiheitsgesetzes führten @CDU @CSU+#SPD 2 Gründe an:
Das #IFG würde die Sicherheit 🇩🇪 bedrohen und riesigen bürokratischen Aufwand bedeuten.
Nun musste Dobrindts Innenministerium vor Gericht zugeben: Es gibt keine Belege.
fragdenstaat.de/artikel/klag…
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Deutschland kann keine Software? Vielleicht sollte das mal jemand SAP erklären.
Im Juni 2025 erzählte Friedrich Merz beim Tag der Industrie begeistert von seinem Gespräch mit Nvidia-Chef Jensen Huang. Der habe ihm erklärt, die Deutschen könnten Software nicht wirklich gut, dafür aber Maschinenbau wie kaum jemand sonst auf der Welt.
Und Merz? „Ich vermute, er hat recht.“
Nun ja, vielleicht hätte unser Bundeskanzler gelegentlich einen Blick auf die deutsche Softwareindustrie werfen sollen. SAP gehört weltweit zu den drei größten Anbietern von Unternehmensanwendungen. Dazu kommen Siemens, die industrielle Softwareentwicklung und zahlreiche hoch spezialisierte Unternehmen, deren Produkte weltweit eingesetzt werden.
Deutschland hat durchaus erhebliche Defizite bei digitalen Plattformen, Cloud-Infrastruktur und großen KI-Modellen. Daraus aber abzuleiten, wir könnten keine Software, ist schon eine bemerkenswerte Verkennung der eigenen wirtschaftlichen Stärken.
Und nun sitzt derselbe Jensen Huang wieder mit Merz zusammen, erklärt Deutschland für technologisch abgehängt und möchte mit Nvidia ausgerechnet unsere industrielle KI voranbringen.
Ein Geschäftsmodell hat Huang jedenfalls verstanden: Erst erklärt man einem Industrieland, wo seine technologischen Schwächen liegen, und anschließend bietet man ihm die passende Technik an.
Dagegen ist wirtschaftlich zunächst nichts einzuwenden. Nvidia verfügt über leistungsfähige Technologie, die Deutschland auch benötigt. Nur sollte unsere Strategie nicht darin bestehen, amerikanische Chips zu kaufen, amerikanische Softwareplattformen zu verwenden und das anschließend als deutsche Technologieführerschaft zu verkaufen.
Wenn wir unsere industrielle Kompetenz mit eigener Softwareentwicklung und eigenen KI-Modellen verbinden, können daraus tatsächlich neue Märkte entstehen.
Dafür müsste die Bundesregierung allerdings zunächst einmal begreifen, welche Fähigkeiten dieses Land bereits besitzt.
Und vielleicht sollte Friedrich Merz nicht jede Einschätzung eines amerikanischen Konzernchefs für eine wirtschaftspolitische Offenbarung halten.
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Wie schon oft gesagt und geschrieben: Katherina Reiche tut immerzu so, als arbeite sie für niedrigere Strompreise. Sie spricht aber praktisch nur mit Unternehmen, die an hohen Strompreisen viel Geld verdienen. Und reguliert in deren Sinne. Verstehen Union, BDI und DIHK das?

ALT CDU-Wirtschaftsministerin Reiche und ihre Spitzenbeamten treffen sich fast nur mit Energiekonzernen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihre Topbeamten treffen sich mit Vertretern von Energiekonzernen offenbar lieber als mit Umweltverbänden. Sehr viel lieber, wie eine parlamentarische Anfrage ergab. 19.10.2026, 14.25 Uhr • aus DER SPIEGEL 43/2026
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Ach guck, jetzt sind wir schon bei
"wir streichen euch den Länderfinanzausgleich, wenn ihr nicht tut, was wir wollen".
Was soll das für demokratischer Grundgedanke sein?
Entweder die Union darf mitregieren oder ihr könnt sehen, wo ihr bleibt?
Trumpigall ick hör dir trapsen.
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Ich helfe da gerne.
Katherina Reiche und ihre 80 Prozent fossile Energie. Oder wie man die Energiewende schlechtrechnet.
Wenn Katherina Reiche im ARD-Interview erklärt, dass noch immer fast 80 Prozent unseres Primärenergieverbrauchs aus fossilen Energieträgern stammen, und gleich die 30 Jahre Energiewende samt milliardenschwerer Förderung hinterherschiebt, frage ich mich schon, was sie damit eigentlich bezwecken will. Beim Zuhörer dürfte jedenfalls der Eindruck entstehen, dass wir seit Jahrzehnten Unsummen in erneuerbare Energien stecken und trotzdem kaum etwas erreicht haben.
Die 80 Prozent sind statistisch weitgehend richtig, nur steckt darin eben der gesamte Energieverbrauch Deutschlands. Vom Benzin und Diesel für Millionen Verbrenner über Kerosin, Öl- und Gasheizungen bis hin zur Industrie und den Verlusten fossiler Kraftwerke. Wer das alles zusammenrechnet und dann über den Erfolg der Energiewende spricht, sollte vielleicht auch erklären, warum der Verbrauch fossiler Brennstoffe im Verkehr etwas über den Erfolg unserer Windkraft- und Solaranlagen aussagen soll.
2025 stammten immerhin 55,1 Prozent unseres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien, im ersten Halbjahr 2026 waren es sogar 61,8 Prozent der öffentlichen Nettostromerzeugung. Bei der Wärme lagen wir 2025 dagegen erst bei 19 Prozent und im Verkehr bei gerade einmal 8 Prozent. Man sieht also ziemlich deutlich, wo wir vorangekommen sind und wo Deutschland weiterhin an Öl und Gas hängt. Reiche kennt diese Unterschiede selbstverständlich, sie spricht im Interview sogar selbst darüber. Umso merkwürdiger finde ich, dass sie ausgerechnet die gesamte fossile Abhängigkeit heranzieht, um auf die Schwierigkeiten und Kosten der Energiewende hinzuweisen.
Mich würde viel mehr interessieren, weshalb aus dieser Erkenntnis bei Reiche nicht die Konsequenz folgt, den fossilen Verbrauch gerade in Verkehr, Wärme und Industrie schneller zu reduzieren. Stattdessen will ihr Ministerium die dauerhafte Förderung neuer kleiner Photovoltaikanlagen ab 2027 beenden, während sie den weiteren Ausbau der Erneuerbaren vor allem unter Kosten- und Netzgesichtspunkten betrachtet. Als wären die Milliarden für Öl- und Gasimporte, die Preissprünge auf den internationalen Märkten und unsere Abhängigkeit von politisch instabilen Lieferregionen wirtschaftlich irgendwie weniger problematisch.
Und da sind wir dann bei Reiches Vergangenheit als Vorstandsvorsitzende von Westenergie, einem Unternehmen des E.ON-Konzerns, zu dessen Geschäft auch Gasnetze gehören. Natürlich muss sie als Ministerin die Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten. Nur fällt mir schon auf, wie häufig es in ihrer Energiepolitik darum geht, bestehende Strukturen abzusichern, während neue Technologien immer wieder ihre Wirtschaftlichkeit unter Beweis stellen müssen. Diese Denkweise kommt mir aus der etablierten Energiewirtschaft ziemlich bekannt vor.
Ich halte es jedenfalls für ausgesprochen kurzsichtig, ausgerechnet unsere fossile Abhängigkeit als Argument für mehr Zurückhaltung bei der Energiewende zu verwenden. Deutschland braucht weniger importiertes Öl und Gas, mehr eigene Energieerzeugung, Speicher, leistungsfähige Netze und eine Industrie, die bei den Technologien der Zukunft vorne mitspielt.
Reiches 80 Prozent sollten eigentlich ein Grund sein, genau dort schneller voranzukommen. Bei ihr habe ich zunehmend den Eindruck, dass sie vor allem darüber nachdenkt, wie lange sich die alten Geschäftsmodelle noch erhalten lassen.
Nur wird Deutschland nicht dadurch wettbewerbsfähiger, dass wir die Vergangenheit möglichst lange am Leben halten.
Hey @mel__aura und @DrHOSP1 und @RCRaven1 Sorry fürs belästigen aber das hier geht völlig unter, habe ich den Eindruck























