Prof (em) for Sociology and Philosophy of Science (University of Mannheim). Main interest: Unified-Explanative-Analytic-Empirical (Social) Sciences.

Essen, Germany
Joined October 2018
Hartmut Esser retweeted
Folgt man den Erkenntnissen, liegt die Antwort auf unseren Niedergang nicht in weiteren Konjunkturprogrammen oder noch mehr Umverteilung, sondern in Rahmenbedingungen, die glaubhaft die Erwartungen von Unternehmen und Haushalten positiv verändern. handelsblatt.com/100262621.h…
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... ja, das stimmt, absolut, und genau hatte man ja bei den Diskussionen um den Nobelpreis zu beklagen. Zum Glück gibts Ausnahmen, aber die nehmen leider nicht zu.
Replying to @EsserHartmut
Dabei sollte man nicht ständig erwarten, dass "das fachliche Interesse" am anderen Fach nur Philosophen aufzubringen hätten. Zumal wenn selbst wenig Reflexion auf die Wissenschaftstheorie des eigenen Faches erkenmbar ist.
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... kann man gut verstehen, aber es verführt auch manch jemande/n, selbst so zu werden, ohne dass er/sie/es will oder merkt. Man kommt aber auch ganz gut raus, manchmal und wenn das fachliche Interesse groß genug ist, gell, Rudi!
So, es ist jetzt Schluss mit DPZ. Ich wollte ihn nicht blocken, weil ich wie gesagt nichts gegen ihn habe. Er hat mich geblockt, kommentiert aber wegen des Fehlens meines Gegenblocks ständig ohne Taggen und in einer aus dem Zusammenhang gerissenen Weise. Hier ist ein Beispiel.👇
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ja, hab was dazu gepostet. Bleibe dabei: Alles schon lange Teil der (erklärenden) Soziologie, die sich zudem um die beiden fehlenden Teile kümmert: die Handlungstheorie als der nomologische Teil der Erklärung und das, was Popper als Situationslogik bezeichnet hat.
So, der Nobelpreiserklärpodcast mit @thinkBTO ist draußen. Hört rein! 👀 @EsserHartmut @larsweisbrod think-beyondtheobvious.com/f…
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Hab mir eben bto zum Nobelpreis u der Erfindung der "MF" angesehen. Sehr klärend, speziell zu Hall. Was wäre danach die "MF": Theoriegeleitete Erklärung von Makrozusammenhängen. Ok. Was brauchts: Rechner, Daten, Software. Auch ok. Und die Frage: Was fehlt noch nach dem MSE?
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... hier noch ein Hinweis auf einen Hinweis, dass sich manche nicht so auf das hohe Ross setzen sollten, wenn sie versuchen, die Soziologie klein zu reden und auch die bekannten Reflexe, diese unnötigen und nutzlosen Fachreservate zu verteidigen. Schlaft gut!
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... der Nobelpreis für Ökonomie für die Mikrofundierung der Makroökonomie? Ist das nicht das "Modell der soziologischen Erklärung", die "Badewanne" nach James S. Coleman? Und wer hats erfunden? Max Weber war´s und später Karl. R. Popper, Robert, K. Merton und Raymond Boudon!(uva)
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Hartmut Esser retweeted
Wer den naturwissenschaftlichen Konsens ignoriert, ist ein Schwurbler. Wer die ökonomische Theorie und jahrzehntelange empirische Evidenz zu staatlichen Preiseingriffen ignoriert, darf sich in linksliberalen Medien als aufgeklärter Intellektueller feiern lassen. Wissenschaft zählt offenbar nur, solange ihre Ergebnisse ins eigene Weltbild passen.
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Hartmut Esser retweeted
It's that time of year again, and I got curious about how much economics Nobel laureates have dabbled in sociology. Turns out a lot of them used to publish a lot in sociology journals, but for some reason, they stopped.... ang-yu.github.io/posts/2026/…
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Hartmut Esser retweeted
Vier Minuten bester Common Sense
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... angekündigt wars ja, aber gedruckt ist schon was anderes noch. Ein mehr als aufschlussreicher Ausflug in die Wissenschaftssoziologie, der länger gedauert hat als gedacht. Es reichte jetzt aber auch. In jeder Hinsicht. Jetzt kommt was anderes dran.
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Hartmut Esser retweeted
Vor allem ganz viel Dank, dass Ihr diese tolle Konferenz für mich organisiert habt.
Danke an alle, die gekommen sind, um den Jubilar zu feiern! So viel wirtschaftspolitische Kompetenz sieht man selten zur selben Zeit in einem einzigen Hörsaal versammelt.
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Hartmut Esser retweeted
Helemaal juist. Door te (over)controleren op achtergrondvariabelen van leerlingen en scholen (die zelden volledig onafhankelijk zijn van leerresultaten) geven we verkeerde signalen naar beleid en scholen. Dat is overigens ook een probleem binnen de Vlaamse toetsen.
Dit is technisch maar wel heel relevant voor politiek en onderwijsbeleid. Dit bevestigt wat ik ook in mijn boek aanklaag: men trekt decennialang conclusies op basis van SES correlaties (ongelijkheid!) maar meet SES met cognitieve variabelen. En zodra je dan echt economische achterstelling meet ipv cognitie verdwijnt het grootste deel van het effect. Omdat het cognitie was. In VL had je dus sterke SES correlaties omdat het aanwezige cognitief potentieel net goed ontwikkeld werd. Niet omdat afkomst en armoede hier een sterker negatief effect hadden. Maar de SES correlaties werden en worden hier wel continu als armoede/afkomst geïnterpreteerd én (dus vergeefs) geremedieerd door de overheid
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Hartmut Esser retweeted
Wie immer bei sozialistischen Experimenten: Es braucht Kapital, das verbrannt werden kann. Zugleich versiegen die Anreize zu Investitionen. Kurzfristig erscheint der #Kapitalverzehr wie ein Free Lunch für diejenigen, die staatlich verbilligte Wohnungen ergattern. Mittelfristig werden dadurch die Probleme nur größer. Eine antimarktwirtschaftliche Politik unterhöhlt das Fundament des Standorts, was die Allgemeinheit schleichend mit schrumpfendem Wohlstand zu spüren bekommt. Ausnahmen: Keine.
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Interessanter ist in der Tat etwas anderes: Hamburg, wo sie alle immer hingepilgert sind, hat die höchsten Werte im Input und mit die geringsten im Output, ein Muster für Ineffizienz, denn reinstecken kann man immer, aber wichtig ist, was hinten raus kommt.
Mehr als Sachsen vorn und Bremen hinten Der Bildungsmonitor 2026 bestätigte vieles, was längst bekannt ist. Doch abseits des Rankings enthält er einige bemerkenswerte Befunde. Im Wiarda-Blog: jmwiarda.de/blog/2026/09/17/…
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Hartmut Esser retweeted
Herman Van Goethem pleit voor het adagium “schoenmaker, blijf bij je leest”. Had hij zich daar zelf aan gehouden, dan zou hij vlak daarna niet zulke gênante onzin hebben uitgekraamd over een vakgebied dat ver van zijn eigen leest ligt: “En dat terwijl de berekening van iemands intelligentiecoëfficiënt en het begrip ‘cultuur’ onzuivere wetenschappelijke concepten zijn. Waarbij we bovendien weten hoe belangrijk intellectuele vorming in de allereerste levensjaren is. Gezinnen waarin al bij peuters boekjes worden voorgelezen, zijn nu eenmaal kansrijker dan gezinnen waarin de vader niet met kleine kinderen praat.” Ik ben ook geen gedragsgeneticus of intelligentie-expert, maar als wetenschapsfilosoof heb ik wel voldoende gelezen om te weten dat IQ een van de meest robuuste constructen uit de hele psychologie is, dat intelligentie een belangrijke erfelijke component heeft, en dat de rol van de gezinscontext vaak wordt overschat. Ook als historicus zou Van Goethem toch het verschil tussen correlatie en causaliteit moeten snappen: peuters krijgen niet alleen voorleesboekjes van hun ouders; ze krijgen ook al hun DNA. Er zijn talloze tweeling- en adoptiestudies die helpen om die twee effecten uit elkaar te trekken: zie de boeken van Kathryn Paige Harden, Judith Rich Harris, Steven Pinker, etc. standaard.be/opinies/na-de-h…
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Um PISA 2025 wirds wieder still. Habs mir mal genauer angesehen: Soooo schlimm ist es im Vergleich nicht, FI, SW u CD drunter zB. Und mit SES wird wieder mal getrickst: 125 Punkte (Quartils-)Differenz für DE, das aber nur, weils nach oben so ab geht; Der Hanushek&Wößmann-Fallacy.
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Lest dicke Bücher, ihr Lappen! epaper.zeit.de/article/74821…
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Hartmut Esser retweeted
Das PISA-Desaster war absehbar. Dabei wissen wir schon lange, was gegen die Bildungsmisere zu tun ist: > Intensive Sprachförderung für nicht-deutschsprachige Kinder ab dem Kindergarten > Kontinuierliche Evaluation der Leistungen von Schülern und Schulen > Eine Kombination aus Förderung von Exzellenz und gezielter Unterstützung für schwächere Schüler > Keine Handys in der Schule > Keine Scheu vor verbindlichen Regeln und einer leistungsorientierten Kultur > Mehr Autonomie für Schulen bei der Entscheidung, wie vorgegebene Ziele erreicht werden.
Replying to @tejparikh90
@tejparikh90 von der @FT bringt die Ursache des #PISA Desasters gut auf den Punkt. Länder, die sich von Bildungstrends leiten ließen, welche eine geringere Betonung eines soliden Wissensfundaments mit sich brachten, verzeichneten deutlichere Leistungseinbrüche. Wir haben es also in der Hand: Wissensvermittlung und Leistung in den Fokus. Was diskutieren wir? Bruchrechnen abschaffen in der Grundschule, Prüfungen in Muttersprache statt Deutsch. Es ist so traurig.
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