@BuhmannMax
Joined March 2015
Chapeau Herr Gauweiler
Warum reiste der ehemalige CSU-Politiker Peter Gauweiler auf eigene Faust nach Russland? "Es gibt im EU-Sanktionssystem keine Gewaltenteilung, kein vorheriges rechtliches Gehör, keinen effektiven Rechtsschutz und keine Unschuldsvermutung. Wir erleben hier die völlige Umkehrung des klassischen westlichen Rechtsstaatsprinzips. Schröder empfahl [im März 2020 in Istanbul] für den Donbass eine Art Südtirol-Regelung und für die Krim eine Zuordnung zur Russischen Föderation, außerdem Sicherheitsgarantien für beide Länder. Der damalige britische Premier Boris Johnson überredete Kiew zu einer anderen Strategie: Wir rüsten Euch so lange auf, bis den Russen die Puste ausgeht. Mit dem bekannten Ergebnis. Franz Josef Strauß ist als bayerischer Ministerpräsident am 28. Dezember 1987 mit der Cessna eigenhändig von München nach Moskau geflogen, um im Kreml mit Gorbatschow zu sprechen. Strauß war ein entschiedener Gegner des Kommunismus. Trotzdem sagte er: Kriege sind im atomaren Zeitalter nicht mehr führbar und nicht mehr gewinnbar. Moskau ist heute nicht nur die größte Stadt Europas, mit 13 Millionen Einwohnern und 16 Millionen im Umfeld, sondern zumindest unter jenen Metropolen, die ich gesehen habe, die sauberste. Atemberaubend dürfte aus Sicht heruntergekommener westeuropäischer Städte vor allem die Moskauer Stadtreinigung sein, die mit ihren Reinigungsmaschinen in quasi- militärischen Fünferreihen die Straßen und Bürgersteige in Schuss hält. Ich habe da niemanden getroffen, der so tönt wie ein staatlicher Propagandist von woher auch immer. Jeder fragt: Was kann getan werden, um wechselseitig aus dem Kopfgefängnis der Konfliktparteien herauszukommen?" @AGauweiler91674 im Gespräch mit @a_rosenfelder welt.de/debatte/plus6ab2ad1b…
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Warum reiste der ehemalige CSU-Politiker Peter Gauweiler auf eigene Faust nach Russland? "Es gibt im EU-Sanktionssystem keine Gewaltenteilung, kein vorheriges rechtliches Gehör, keinen effektiven Rechtsschutz und keine Unschuldsvermutung. Wir erleben hier die völlige Umkehrung des klassischen westlichen Rechtsstaatsprinzips. Schröder empfahl [im März 2020 in Istanbul] für den Donbass eine Art Südtirol-Regelung und für die Krim eine Zuordnung zur Russischen Föderation, außerdem Sicherheitsgarantien für beide Länder. Der damalige britische Premier Boris Johnson überredete Kiew zu einer anderen Strategie: Wir rüsten Euch so lange auf, bis den Russen die Puste ausgeht. Mit dem bekannten Ergebnis. Franz Josef Strauß ist als bayerischer Ministerpräsident am 28. Dezember 1987 mit der Cessna eigenhändig von München nach Moskau geflogen, um im Kreml mit Gorbatschow zu sprechen. Strauß war ein entschiedener Gegner des Kommunismus. Trotzdem sagte er: Kriege sind im atomaren Zeitalter nicht mehr führbar und nicht mehr gewinnbar. Moskau ist heute nicht nur die größte Stadt Europas, mit 13 Millionen Einwohnern und 16 Millionen im Umfeld, sondern zumindest unter jenen Metropolen, die ich gesehen habe, die sauberste. Atemberaubend dürfte aus Sicht heruntergekommener westeuropäischer Städte vor allem die Moskauer Stadtreinigung sein, die mit ihren Reinigungsmaschinen in quasi- militärischen Fünferreihen die Straßen und Bürgersteige in Schuss hält. Ich habe da niemanden getroffen, der so tönt wie ein staatlicher Propagandist von woher auch immer. Jeder fragt: Was kann getan werden, um wechselseitig aus dem Kopfgefängnis der Konfliktparteien herauszukommen?" @AGauweiler91674 im Gespräch mit @a_rosenfelder welt.de/debatte/plus6ab2ad1b…
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Zwei Gruppen haben die SED in Berlin an die Spitze gebracht: junge Frauen und Moslems. Viele linke Mädels sind gar nicht gegen das Patriarchat. Sie wollen nur ein richtiges.
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Absolut faszinierend, wie das CDU-Vorfeld und seine journalistischen Begleiter die „Bitte komme mir keiner mit Free Speech“-Doktrin von Merz verinnerlicht haben. Sobald das Wort „Ukraine“ in kritischem Kontext fällt, kommt den Merz-Claqueuren nichts anderes in den Sinn als Büchervernichtung, russische Gedenkmünzen und der Vorwurf, man diene sich einem verbrecherischen Regime an. Es wird nun dieselbe Argumentation wie bei Corona und beim Klima aus der Mottenkiste geholt: Wer die Regierung kritisiert, bringt den Tod. Wer die Corona-Maßnahmen hinterfragte, hatte Oma auf dem Gewissen. Wer Auto statt Lastenrad fuhr, brachte den Weltenbrand über die ungeborenen Enkel. Und wer heute findet, dass ein Kanzler sein eigenes Volk inniger lieben sollte als alle anderen Völker, will ukrainische Schüler sterben sehen. Falls sich die CDU fragt, warum sie die Wähler nicht mehr erreicht, dann findet sie hier eine Antwort. Aber vielleicht fragt sie sich das ja gar nicht mehr. Am Ende regiert sie ohnehin lieber mit autoritärer Einschüchterung als mit dem Mandat des Volkes. Das Volk hingegen fragt sich zurecht, warum der Kanzler so inbrünstig von den Ukrainern schwärmt, während er das eigene Volk belehrt, belügt und beleidigt. Und es stellt fest: Womöglich geht es dem Kanzler gar nicht um die Ukraine. Hätte er sonst nicht längst die Taurus-Marschflugkörper geliefert, die er als Oppositionsführer so vollmundig versprochen hatte? Hätte er sonst die Beziehungen zu Trump immer wieder durch das Nachbeten abgestandener linker Talking Points aufs Spiel gesetzt, anstatt die USA eng an Europa zu binden, um sie als Partner für die Unterstützung der Ukraine zu halten? Der Kanzler braucht die Ukrainer wie die woken Nasenpiercing-Träger die Minderheiten: Um sich als Wohltäter zu inszenieren. Es ist übrigens möglich, mehrere Dinge gleichzeitig gelten zu lassen: Man kann die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine für richtig, gar für zu zögerlich halten, die Schuld für den Krieg einzig bei Russland verorten, und den Ukrainern dennoch gönnen, dass sie mal wieder demokratisch darüber entscheiden können, wer sie regiert, oder es absurd finden, dass besonders engagierte Journalisten das Wort Kiew nun aus Gründen des Virtue Signalling „Kyjiw“ schreiben und „Kiiiiiiiiif“ aussprechen, damit sie der zwangsbeitragzahlende Pöbel bloß nicht versteht. Früher war das gleichzeitige Aushalten scheinbar widersprüchlicher Aspekte als Ambiguitätstoleranz bekannt und auch unter Journalisten beliebt. Heute ist Journalismus leider in weiten Teilen zu einer heiligen Angelegenheit geworden, bei der es mehr um Bekenntnis als um Erkenntnis geht. Mich interessiert dieser Bekenntniszwang allerdings nicht besonders. Druckt mich dafür ruhig auf Russenmünzen, wenn das euer Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Abschließend liebe Grüße an all die besorgten Journalisten, die nun versuchen, mich bei meinen männlichen Kollegen anzuschwärzen. So läuft das allerdings bei NIUS nicht. Da dürfen Frauen einfach schreiben, was sie denken, ohne dass ein Mann nochmal drüberschauen muss. Und wenn es lustig ist, was die Frauen schreiben, lachen die Männer sogar mit.
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Man muss auch mal über die eine oder andere Messerstecherei hinweg sehen können…
Meine Güte! Markus Söder ist bei #Maischberger also der Meinung, dass jede Straftat, jede Messerstecherei "durchs Netz gejagt" werde. Man leiste ja so gute Arbeit in Sachen Migration. JEDE Straftat oder Messerstecherei ist eine zu viel.
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Soeben mit Wolfgang Thierse bei @NikolausBlome. Sie verstehen es einfach nicht. „Wir“ sind für Freiheit und Meinungsfreiheit damals auf die Straße gegangen. Aber d a s haben „wir“ nicht gewollt. Sie verkennen, Herr Thierse: Das „wir“ hat gerade gewählt und gesprochen. Mit nie dagewesener Wahlbeteiligung! Bitte schön:
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Diese Minute zeigt wie die grüne Propaganda bereits bei den Menschen gewirkt hat. Mein Mathematikerherz bekommt grad einen Herzinfarkt....
Die Massenverblödung nach 15 Jahren Klimapropaganda in einem Clip 👇🏼👇🏼👇🏼
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Replying to @hubertus_heil
Eigentlich bestätigt Ihr lediglich eure Verlogenheit. Die Statements dazu sind keine gerichtsfeste Beweiskette für die Öffentlichkeit. Es ist eine politische Attribuierung auf Basis von Indizien, Mustervergleich und Geheimdiensterkenntnissen, die bewusst nicht vollständig offengelegt werden. Die Vermutung ist plausibel im Kontext früherer Fälle. Als Beweis im öffentlichen Sinn ist das, was bisher gezeigt wurde, unvollständig. Wer sie als Beweis führt, muss mehr vorlegen als Tatmuster plus „nachrichtendienstliches Aufkommen“. Nach all euren Lügen eigentlich selbsterklärend. Diese Propaganda Gleichschaltung macht es noch schlimmer. Wir haben aus Corona gelernt, Ihr nicht!
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Replying to @AliCologne
Das stimmt so alles nicht. 1. Deutschlands Wirtschaftswachstum war zu DM Zeiten viel höher als zu Eurozeiten, das gleiche gilt für die Exportüberschüsse. 2. Die Überschüsse, die Deutschland noch erwirtschaftet hat, werden uns gar nicht mehr ausgezahlt, sondern auf einem Bierdeckel namens Target 2 "gutgeschrieben". Diese Forderungen werden niemals bezahlt werden. Wir zahlen unsere Überschüsse also selbst und geben diese Waren im Grunde kostenlos ab bzw. verschenken sie. 3. Die DM hat auch von 1948 bis 1999 gegenüber den anderen Währungen immer aufgewertet. Jedesmal war das Geschrei groß wegen der Wettbewerbsfähigkeit, aber das übersieht zwei Dinge: 1. werden die Importe billiger, damit steigt die Kaufkraft der Leute und der Lohndruck auf die Unternehmen fällt. 2. werden Zulieferkomponenten aus dem Ausland billiger, was in der international hoch integrierten Produktion eine große Entlastung der Unternehmen darstellt und 3. führt der Druck auf die Unternehmen dazu, dass ihre Produktivität ständig schneller steigt als ohne diesen Druck. Deshalb war das Deutsche Wachstum früher höher als das der Nachbarn. 4. Ob Auslandsvermögen entwertet werden hängt von der Vermögensform ab. Der größte Teil des Auslandsvermögens liegt in Immobilien und Aktien, die davon überhaupt nicht betroffen sind. Betroffen wären nur Anleihen und Cash/Barvermögen/Sparkonten. 5. Für die Sparer in Deutschland würde die Aufwertung ihrer Vermögenswerte gegenüber dem Ausland die Kaufkraft massiv erhöhen. Die Altersarmut würde damit deutlich zurückgedrängt. Die Enteignung der Leute durch Inflation würde ebenfalls gemindert. 6. Die Haftung der Deutschen für die Schulden der anderen Euroländer, die uns schon hunderte von Milliarden gekostet hat wäre endlich beendet. 7. Die Liste ist nicht vollständig, es gibt noch viele weitere Elemente wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Euroraum kein optimaler Währungsraum ist, dass die Konstruktion des Euro Anreize zur Überschuldung seiner Mitgliedsstaaten schafft, dass im Direktorium der EZB fast nur ehemalige Finanzminister von hoch verschuldeten Südstaaten sitzen, die schon bewiesen haben, dass sie mit Geld nicht umgehen können, dass die Nullzinspolitik des Euro zur Zombifizierung der europäischen Unternehmen geführt hat und dass der Wahn der EZB fürs Klima zuständig zu sein über die Einführung von ESG die Marktwirtschaft in Europa final zerstören könnte. Jeder Einzelne Punkt hat Desasterpotential. Ich kann verstehen, dass ihnen das von unseren Mainstreammedien keiner erklärt hat, deshalb habe ich es hiermit nachgeholt und hoffe, Sie können das nun nachvollziehen.
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Bundeskanzler Friedrich Merz meldet sich mit einer gewaltigen PR-Offensive aus dem Urlaub zurück. Für eine Handvoll grotesker Propaganda-Zitate bekommt Merz bei BILD Online und in der BamS ein Feuerwerk des Regierungsjournalismus. Die wichtigste Botschaft des Kanzlers, der die Deutschen ein Jahr lang ermahnt hat, mehr zu arbeiten: Ich war nicht weg, ich war nur nicht da. Ich habe im Urlaub die ganze Zeit gearbeitet, auch wenn man es nicht so gemerkt hat. Wie BILD das intoniert, hätte so auch im Neuen Deutschland stehen können. Merke: Wenn ein Bundeskanzler als wichtigste Botschaft hat, dass er gar nicht so faul ist wie es scheint, nachdem er den Deutschen ein Jahr lang ihre Faulheit vorgehalten hat, ist es vorbei. Auch wenn man von den selbst-gleichgeschalteten Medien den Blowjob-Kommentar "Hau rein das Ding, Kanzler!" geschenkt bekommt.
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Replying to @Karl_Lauterbach
Ganz lustig wenn man sich hier die durchweg unsachlichen und teilweise beleidigenden Kommentare der E-Auto Freaks anschaut. Der Verbrenner wird noch auf Jahrzehnte die bestimmende Technologie sein und wir werden uns noch wundern über deren Effizienz, die dann aus China kommt von deutschen Firmen wie Bosch die von dem deutschen ideologische Geschwätz pro E-Auto die Nase voll haben. Übrigens in Deutschland liegt der Gesamtanteil der E-Autos bei 3 Prozent! Tendenz fallend. Grund gebrauchte E-Autos sind so gut wie unverkäuflich und außerhalb der paar heimischen Wallboxen gibt es auf absehbare Zeit keine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Aber die E-Mobilität hat auch natürliche Grenzen: weder Kupfer, Nickel, Kobalt noch Lithium sind ausreichend vorhanden um E-Mobilität weltweit in eine führende Rolle zu bringen. Ideologie führt zu keinerlei Wertschöpfung und wenn höchstens zu negativer!
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Ich habe beschlossen, die CDU nur noch als Satireprojekt zu lesen, das den Niedergang der bürgerlichen Welt als Groteske aufführt. In Mecklenburg-Vorpommern verspricht die Partei ihren Wählern „Politik in lecker“ und erhebt das Fischbrötchen zum Symbol der Mitte. In Sachsen-Anhalt ist Ministerpräsident Schulze „wütend“, hat aber „keine Zeit, zu filmen“ (?). Kanzler Merz muss einen Ersatzminister für einen Ersatzminister suchen, der nachts um vier Muffensausen bekam, weil ein Torwart nicht Linksaußen spielen sollte, während der Minister sich schon mal freimütig verabschiedet. Sowas kann passieren, findet Merz‘ designierter Fraktionschef Frei, auch ein Kanzler könne einfach „Pech“ haben. Er hingegen freut sich auf seinen neuen Job, weil er dann nicht mehr „von morgens bis abends mit Akten“ zu tun habe. Merz‘ designierter Gesundheitsminister Linnemann wiederum erklärte noch vor einem Jahr, dass er als Gesundheitsminister nicht erfolgreich wäre, sagt aber jetzt, es komme eben manchmal „anders als man denkt“ und darum brauche er „ein bisschen Zeit“ um „hier und da noch tiefer einzusteigen“. Ich weiß nicht, ob diese Menschen sich selbst noch ernst nehmen, oder ob sie damit rechnen, dass die Bürger sie ernst nehmen, wenn sie so mit ihnen sprechen. Aber wahrscheinlich ist das längst nicht mehr ihr Anspruch. Wahrscheinlich ist dieses Auftreten bloß ein bizarrer Initiationsritus, in dessen Rahmen man sich vor Amtsübernahme öffentlich selbst demütigen muss, um den blinden Gehorsam gegenüber der Partei zu beweisen.
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Die Erlanger Bergkirchweih(Kerwa) hat nicht nur bei Franken einen besseren Ruf als das Münchner Oktoberfest. Uriger, gemütlicher. Doch jetzt schäumt nicht nur das Bier im Krug, sondern auch der feierwillige Franke. Mit den Stimmen von CSU, SPD und Linke setzte der Stadtrat einige Partyhits auf den Index. Darunter die Rockhymne der Spyder Murphy Group „ Skandal im Sperrbezirk.“ Der Erlanger CSU gehört Innennminister Joachim Hermann an. Der sollte seinen Parteifreunden klarmachen, dass der Skandal nicht im Sperrbezirk stattfindet, sondern im Stadtrat. Von wegen Volkspartei.
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Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung erhält keine staatliche Förderung für ihre Jugendprogramme. Der AfD werden die Vorsitze in sechs zentralen Bundestagsausschüssen – Haushalts-, Rechts-, Innen-, Finanz-, Arbeits- und Soziales- sowie Petitionsausschuss – verwehrt. In Rheinland-Pfalz ist es der AfD nicht mehr gestattet, Untersuchungsausschüsse zu bilden, obwohl sie das will. Die AfD bleibt ohne Sitz im Bundestagspräsidium und ohne eigenen Bundestagsvizepräsidenten, obwohl ihr dies prozedural zusteht. Als zweitstärkste Fraktion wird ihr der Otto-Wels-Saal, der zweitgrößte Sitzungssaal, vorenthalten, weil die SPD sich weigert. AfD-Politiker sind vom parlamentarischen Fußballverein FC Bundestag ausgeschlossen. Einzelnen AfD-Mitarbeitern werden Hausausweise unter fadenscheinigen Begründungen verweigert. Zudem wurde die Geschäftsordnung des Bundestags bereits 2017 im Sinne einer »Lex AfD« angepasst, um Abgeordnete der Partei als Alterspräsidenten und Erstredner auszuschließen. Dies ist der Zustand der bundesrepublikanischen Demokratie im Jahr 2026 – bei einer Partei, die in Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, in Sachsen-Anhalt 42 Prozent und bundesweit zwischen 26 und 29 Prozent erreicht (rund 13 bis 15 Millionen Wähler). Und zeitgleich wird (ganz bewusst) ein »gegen Rechts«-Fiebertraum beschwört, der alles in seiner Macht Stehende tun wird, um jedwede demokratische Veränderung im Sinne der AfD zu verhindern. Während das Auslaufmodell der Einheitspartei die Demokratie in Sachsen-Anhalt de facto bereits umgestaltet (nitter.cf/jannibal_/status/20263…), wird nun in Medien der »heftigste Zugriff auf den Staatsapparat« und ein angeblicher »Staatsstreich« lanciert – obwohl genau diese Praxis, die Besetzung wichtiger Behördenposten mit politisch loyalen Personen, von links-grün-zentristischen Kräften über Jahre hinweg systematisch durchgesetzt wurde. Und obwohl es einer stärksten Partei zustünde, solche Positionen zu besetzen. Es ist alles eine Scharade. Und es liegt auf der Hand, was hier vorbereitet wird: Für den Fall, dass die AfD im Herbst Wahlen gewinnt oder gar die absolute Mehrheit erzielt, werden bereits jetzt Mechanismen geschaffen, die ihre realen Gestaltungsmöglichkeiten empfindlich beschneiden sollen. Das wird dann als »demokratisch« und »wehrhaft« geframt, obwohl es der Inbegriff der autoritären Realitätsverweigerung ist, die alles dafür tun wird, unliebsame demokratische Wahlergebnisse zu delegitimieren. Das ist keine Demokratie, das ist buchstäblich »tiefer Staat«. spiegel.de/politik/deutschla… welt.de/politik/deutschland/…
In Sachsen-Anhalt bahnt sich nicht weniger als die Miniatur eines Staatsstreichs auf Landesebene an: Vor einem bevorstehenden AfD-Wahlerfolg im September wollen die »Parteien der Mitte« auf den letzten Metern die Festlegung von Wahlterminen, die Änderung der Wahlgrundsätze für das Landesverfassungsgericht, Kontrolle über (Rundfunk)staatsverträge, eine Reform der Wahl des Landtagspräsidenten und festgeschriebene Gedenktagen durchpeitschen, um legislative und judikative Veränderungen zu verunmöglichen, falls die AfD mehr als ein Drittel der Sitze im Parlament holt oder sogar Regierungsmacht erhält. Geschieht dies in den USA oder in Ungarn, wird schnell von Staatsumbau und Bekämpfung der Demokratie geraunt; geschieht dies im Sinne einer Einheitspartei in einem Bundesland des Ostens – dann nur, um angeblich die Funktionsfähigkeit demokratischer Institutionen zu sichern. welt.de/politik/deutschland/…
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MaxB94 retweeted
Im ostwestfälischen Detmold wird der Ausbau der Windenergie in deutschen Wäldern weiter vorangetrieben. Auf dem Höhenzug Gauseköte plant der Betreiber Westfalenwind sieben neue Anlagen, die allesamt 250 Meter hoch sein werden. Hoch genug, um sogar das nahegelegene Hermannsdenkmal zu übertrumpfen. Doch nicht nur der Angriff auf eines der bedeutendsten Nationaldenkmäler nährt den Widerstand gegen das Vorhaben – auch die Umweltzerstörung stößt vielen Ostwestfalen sauer auf. NIUS war vor Ort und hat mit Gegnern des Vorhabens gesprochen. nius.de/gesellschaft/windrae…
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Ungarns neuer Premier Peter Magyar räumt so richtig mit der Vetternwirtschaft auf, indem er gleich mal seinen Schwager zum Justizminister macht. euronews.com/my-europe/2026/…
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Laut sein kann jeder! Interessant wird’s erst, wenn man wirklich hinschauen muss. Auf den meisten Plakaten stand: „Wir sind noch nicht sauer genug.“ Stimmt. Dann würde es vielleicht auch für all die anderen Opfer reichen.
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Machen wir uns nichts vor: Der Spiegel ist auf einen der schmutzigsten Rosenkriege der deutschen Boulevard-Geschichte reingefallen, hat sich zum Goldenen Blatt gemacht und wollte uns das als politisch brisant und relevant verkaufen. Inzwischen ist laut der wirklich atemberaubend selbstzerstörerischen Aussagen von Collien Fernandes nicht mal mehr klar, ob die verschickten Fotos ein Gesicht, also eine scheinbare Fernandes zeigten, plötzlich redet sie von Fotos, die man keinem realen Menschen zuordnen könnte. Hier geht es längst nicht mehr um Vorgänge, die irgendwen was angehen, sondern um eine trashige und bedrückende Bunte-Story, die der Spiegel in eine Reihe mit Epstein und Pelicot stellen wollte und damit aufgeflogen ist. Gruseliger Aktivismus, der all die verbliebenen ordentlichen Reporter beim Spiegel und bei Spiegel TV beschämt. Das ist schwerwiegender als Relotius. Die Hauptzeugin des Spiegel schauspielert sich in schusssicherer Weste um Kopf und Kragen, das angeblich so dramatische Verfahren in Spanien wird nicht mal mehr verfolgt. Und mit diesem Schmierentheater sollte uns die nächste Einschränkung der Meinungsfreiheit schmackhaft gemacht werden – und fast alle Medien haben mitgemacht. Das ist alles nur noch haarsträubend.
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Muss man die AfD einladen? Paul Ronzheimer von der BILD dazu bei "Hotel Matze": "Ich glaube schon, in einem politischen Podcast wie bei mir, wahrscheinlich muss ich sie irgendwann mal einladen, weil die eben Thema sind." Und weil er auch andere Politiker einlädt. "Würdest du jemand von der AfD einladen?" Antwort des Interviewers, Matthias Hielscher: "Nein." + "Kein Bock". Gründe: Er weiß vorher, er mag die Person nicht. Es ist ihm "viel zu viel Stress" und "ich will hier nicht drei Stunden mit Alice Weidel sitzen, da habe ich keine Lust drauf." Ronzheimer: "Das verstehe ich." Er würde sie aber gerne bei Tilo Jung sitzen sehen. Elon Musk würden beide dagegen gerne interviewen. sie sind sich einig, dass sie bei einem AfD-Politiker "als Kulisse benutzt" würden. Es wäre das Zeichen, sie seien in der "Mitte der Gesellschaft angekommen." Ronzheimer hat die Frage für sich noch nicht abschließend beantwortet. Obwohl er "Angst vor der Gesellschaft" hat, die das bedeuten könnte. Gleichzeitig erinnert er zurecht an die Verantwortung der anderen Parteien für die hohen Zustimmungswerte für die AfD und daran, dass manche Alice Weidel wählen, obwohl sie sie gar nicht so toll finden. Er hält die Argumentation von Jan Böhmermann und anderen "Schwachsinn", dass die AfD so stark sei, weil sie oft in Talkshows eingeladen werde und man dürfe sie bei Miosga nicht einladen. Die Entscheidung, von Julian Reichelt und ihm zur Corona-Zeit, die AfD nicht einzuladen, sei aus heutiger Sicht "falsch" gewesen. Schade, dass zwei der erfolgreichsten Podcaster im Land den Diskurs verweigern. Selbstverständlich müssen wir mit einem relevanten Teil dieser Gesellschaft im Gespräch bleiben. Die Alternative ist das gegenseitige Bestätigen, das Führen von Selbstgesprächen. Interessant in diesem Zusammenhang: "Rechte" Podcaster laden sehr wohl auch Linke als Gäste ein, um mit ihnen zu diskutieren. Auch radikale. Umgekehrt scheint das (noch) schwierig.
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