🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Flavio von Witzleben
📌 Zur Provokation in Leipzig
Der Vorfall in Leipzig hat unsere Beziehungen stark untergraben. Dabei haben wir immer noch keine Beweise dafür, wer hinter dieser Provokation steht. Wir sehen überhaupt keine Merkmale dafür, dass irgendwelche russischen Sonderdienste hinter diesem Vorfall stehen. Um Gottes Willen, wir haben nichts gegen Deutschland vor, ganz zu schweigen von Sachsen oder Leipzig. Hätten wir das wirklich gewollt, könnte die Situation ganz anders aussehen. Aber das war nie unser Ziel. Präsident Putin sagt ständig: Wir haben keine Absicht, gegen Deutschland oder gegen die NATO Krieg anzufangen. Wir haben dafür weder Absichten noch Interesse.
Nach diesem sogenannten Vorfall gab es nur eine politische Erklärung der entsprechenden Regierungsmitglieder, die uns diese Schuld zugeschoben haben. Aber es gab keine gerichtliche Ermittlung. So einfach ist der Schuldige ernannt worden, und gegen diesen Schuldigen wurden entsprechende Sanktionen verhängt. Diese Sanktionen waren wirklich schmerzhaft, in erster Linie in Bezug auf die russischsprachige Gemeinschaft.
Wir betrachten all das als eine klare Eskalation, wobei wir solche Maßnahmen absolut nicht verdient haben. Das schätzen wir sehr negativ ein. Deswegen ist die heutige Situation in den deutsch-russischen Beziehungen natürlich enorm traurig, und ich sehe bis jetzt leider kein Licht am Ende des Tunnels.
📌 Zur Ukraine-Krise
Was die spezielle Militäroperation gegen die Ukraine angeht, so haben wir diesen Krieg nicht angefangen. Mehr noch: Wir haben mehrmals versucht, eine Friedensregelung herbeizuführen. 2015 haben wir in Minsk entsprechende Vereinbarungen auf höchster Ebene mit dem französischen Präsidenten und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik abgeschlossen. Kein einziger Punkt dieser Vereinbarungen wurde von der ukrainischen Seite umgesetzt.
Wir sind zu Friedensverhandlungen bereit. Wir sind bereit, einen dauerhaften und wirklich festen Frieden zu schließen, möglicherweise abgesegnet durch den Sicherheitsrat, und zwar auf lange Sicht. Keine provisorische Waffenruhe, denn wir wurden schon mehrmals betrogen.
Für eine Friedensregelung müssen unbedingt die Ursachen des gesamten Konflikts beseitigt werden und dazu gehört natürlich in erster Linie die Lage der russischen und russischsprachigen Menschen in den östlichen Gebieten der Ukraine, die nach dem bekannten Staatsstreich 2014 verdrängt und terrorisiert wurden, bis sie an uns appelliert haben und um einen Beitritt zur Russischen Föderation gebeten haben.
📌 Zu deutsch-russischen Beziehungen
Wir wollen keinen Krieg gegen Deutschland. Wir haben überhaupt keine Probleme mit dem deutschen Volk und wir haben kein Interesse, einen Krieg gegen Deutschland zu führen. Wir haben auch Deutschland nichts angetan.
Jede Partei, die vernünftige Vorschläge und Perspektiven für die Zusammenarbeit mit Russland hat, begrüßen wir. Dabei gibt es in Deutschland keine prorussischen Parteien. Es gibt Parteien, die für die nationalen Interessen Deutschlands plädieren, und einige dieser nationalen Interessen sind sehr eng mit der Zusammenarbeit mit Russland verbunden.
Wir kennen unsere Interessen und werden auch künftig von unseren nationalen Interessen ausgehen – auch im Umgang mit anderen politischen Kräften. Von unserer Seite gibt es keine Einwände gegen ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Deutschland. Wir haben keine Brücken verbrannt, kein Abkommen aus eigener Initiative zunichtegemacht, nichts gestrichen und kein einziges deutsches Unternehmen ausgewiesen. Wir sind zum Dialog mit allen Kräften bereit, die das wollen – auf der Ebene der Politik ebenso wie auf der Ebene gesellschaftlicher Kräfte.
Ich wünsche, dass sich alles irgendwann wieder normalisiert, dass Russen und Deutsche vielleicht in ein paar Jahren wieder Übereinstimmung finden und zu einer Freundschaft und Partnerschaft zurückkommen.
🔗 Originalquelle (youtube.com/watch?v=epFMjEjO…)
@RusBotschaft
⚡️ Zur Verabschiedung einer Resolution zur Bekämpfung des Neokolonialismus durch den Vierten Ausschuss der UN-Generalversammlung
Am 15. Oktober 2026 verabschiedete der Vierte Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution „Zur Bekämpfung moderner Formen des Kolonialismus“ (docs.un.org/en/A/C.4/81/L.5). Der Resolutionsentwurf wurde von der Gruppe der Freunde zur Verteidigung der Charta der Vereinten Nationen unter aktiver Mitwirkung Russlands ausgearbeitet. 19 Staaten traten als Mitinitiatoren der Resolution auf.
In der Resolution wird die Notwendigkeit hervorgehoben, neokoloniale Praktiken zu beseitigen. Dazu zählen die Einmischung in innere Angelegenheiten, einseitige Zwangsmaßnahmen, das Aufzwingen von ungerechten internationalen Verträgen sowie die Einschränkung der technologischen Entwicklung. Diese Praktiken gehören zu den gravierendsten Hindernissen für die Verwirklichung der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und stellen eine der Hauptursachen zahlreicher Probleme auf der Agenda der Weltorganisation dar.
Das Dokument wurde von 85 Mitgliedstaaten unterstützt, 49 stimmten dagegen, 23 enthielten sich. Bezeichnenderweise zählen zu den Befürwortern des Textes Staaten der BRICS-Gruppe, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, während sich unter den Gegnern vor allem Länder des sogenannten „kollektiven Westens“ befinden, von denen viele ehemalige Kolonialmächte sind.
Die Abstimmungsergebnisse bestätigen anschaulich, dass die Herausbildung einer multipolaren Weltordnung in vollem Gange ist. Die Befreiung der zwischenstaatlichen Beziehungen von jeglichen Formen des Drucks, der Unterordnung und der Abhängigkeit ist ein integraler Bestandteil dieses Prozesses.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Außenminister der Islamischen Republik Iran Abbas Araghtschi (Teheran, 19. Oktober 2026)
💬 Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass nicht wir den Prozess der Destabilisierung der globalen Energiemärkte in Gang gesetzt haben. Das waren vor allem die Europäer und die Regierung von Joe Biden, die ihn begonnen haben, als sie beschlossen, demonstrativ auf russische Energieträger zu verzichten. Die EU erklärt bis heute, dass sie diese Politik fortsetzen will.
💬 Präsident Wladimir Putin hat ebenfalls mehrfach hervorgehoben, dass wir kein Interesse an Preisschwankungen haben. Als ernstzunehmender Staat sind wir an Stabilität interessiert, auch an stabilen Preisen. Das ist notwendig, damit wir unsere Entwicklung langfristig planen können.
💬 Was den religiösen Faktor in der Ukraine betrifft, so verfolgt das Kiewer Regime konsequent einen Kurs, der auf die Untergrabung der kanonischen Ukrainisch-Orthodoxen Kirche abzielt, die nach wie vor die führende Kirche in der Ukraine ist. Gegen sie wird tatsächlich vorgegangen, ebenso wie gegen alles Russische: Russisch darf weder an Schulen noch an Universitäten unterrichtet werden, und sämtliche Medien, die in russischer Sprache gearbeitet haben, sind verboten. Die Ukraine ist heute das einzige Land, in dem eine Sprache verboten ist, und zwar eine der Amtssprachen der Vereinten Nationen.
💬 Wir kämpfen für die Rechte unserer Menschen in allen Bereichen, auch im religiösen und sprachlichen Bereich. Wir kämpfen für die Rechte der Russen und der Menschen russischer Kultur, darunter auch jener, die sich weiterhin in den vom Kiewer Regime kontrollierten Gebieten befinden. Wir kämpfen für ihr Recht, Teil der russischen Geschichte zu sein. Das Regime, das von den europäischen Eliten finanziert wird, zielt gerade darauf ab, diese ursprünglichen und unveräußerlichen Rechte der Menschen zu zerstören.
Quelle: mid.ru/ru/foreign_policy/new…
@RusBotschaft
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Russland bleibt weiterhin ein wichtiger und verantwortungsvoller Akteur auf den globalen Energiemärkten und leistet traditionell einen bedeutenden Beitrag zur Gewährleistung der weltweiten Energiesicherheit im Interesse der friedlichen Entwicklung der Staaten. Stabile und zuverlässige Lieferungen russischer Energieressourcen ermöglichen es unseren Partnern, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern, soziale Aufgaben zu erfüllen und Energiearmut zu bekämpfen.
💬 Angesichts der derzeitigen Krisensituation auf den globalen Energiemärkten hat Russland damit begonnen, die Beschränkungen für den Export von Dieselkraftstoff früher als ursprünglich geplant aufzuheben. Wie der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation Alexander Nowak erklärte, ist unser Land bereit, im Oktober bis zu 300.000 Tonnen Diesel, im November bis zu 500.000 Tonnen und im Dezember bis zu 1 Million Tonnen auf den Weltmarkt zu liefern. Perspektivisch ist eine Rückkehr auf das Vorkrisenniveau von 3 bis 3,5 Millionen Tonnen pro Monat möglich.
💬 Was eine vollständige Wiederaufnahme der Energiezusammenarbeit der Europäischen Union mit unserem Land betrifft, so sind derartige Perspektiven derzeit – gemessen an ihren entsprechenden Erklärungen und Maßnahmen – offensichtlich kaum erkennbar. Jedenfalls kommen aus Brüssel auf EU-Ebene weiterhin Signale, die in die genau entgegengesetzte Richtung weisen.
💬 Es gibt auch Stimmen, die die Regierungen ihrer eigenen Länder in der Europäischen Union dazu aufrufen, zur Vernunft zu kommen und ebenso zu handeln, wie es die US-Regierung jetzt getan hat. Doch diese Stimmen geraten unter Druck. Wir sehen in den Ländern der Europäischen Union eine russophobe und antirussische Ausrichtung solcher Äußerungen – entgegen den Interessen und Anliegen der eigenen Bürger.
🔗 Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
⚡️ FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 12. bis 18. Oktober 2026
▪️ 12. Oktober. Drohnenangriff auf einen Rettungswagen im Belowskij Bezirk der Region Kursk. Eine Rettungskraft wurde verletzt.
▪️ 12. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude des Forstamts im Dorf Gladkowka in der Region Cherson.
▪️ 13. Oktober. Drohnenangriff auf das Gebäude eines Geschäfts in Nowaja Kachowka, Region Cherson.
▪️ 13. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen LKW im Bezirk Thälmann, Volksrepublik Donezk. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️ 14. Oktober. Drohnenangriff auf ein öffentliches Verkehrsmittel in der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 14. Oktober. Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Nowaja Kachowka, Region Cherson.
▪️ 15. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW-Parkplatz in der Nähe des zentralen Markts der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 15. Oktober. Angriff mit FPV-Drohnen auf einen Baumarkt in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschschje.
▪️ 17. Oktober. Drohnenangriff auf einen Baumarkt in der Stadt Kachowka, Region Cherson.
▪️ 17. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschschje.
🔗 Quelle (t.me/miroshnik_r/22852)
@RusBotschaft
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Abschluss der neunten Ministertagung des Strategischen Dialogs zwischen Russland und dem Golf-Kooperationsrat (Manama, 18. Oktober 2026)
💬 Der „Diesel-Deal“ zwischen Moskau und Washington ist eine Angelegenheit zwischen diesen beiden Seiten. Wenn man in der Europäischen Union darin einen Verrat an der Ukraine sieht und Wladimir Selenskij selbst erklärt, die Frage des Exports russischen Diesels müsse mit ihm geklärt werden, da nur er die Genehmigung erteilen könne, dann geht es nicht mehr um Energiesicherheit, sondern um Selbstdarstellung und die übliche Clownerie.
💬 In einer ganzen Reihe von Fällen hatten sich Moskau und Kiew auf Vorschlag von US-Präsident Donald Trump darauf verständigt, voranzukommen, und gewisse Absprachen über die Wiederaufnahme der Verhandlungen getroffen. Doch immer wieder unternahm die Ukraine gleich am nächsten Tag, nachdem solche optimistischen Erwartungen aufgekommen waren, etwas völlig Inakzeptables und Abscheuliches. Vor allem verübte sie Angriffe auf zivile Ziele. Dabei werden zivile Einrichtungen und Zivilisten gezielt als Angriffsziele ausgewählt.
☝️ Daraus lässt sich für uns nur eine Schlussfolgerung ziehen: Wladimir Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals platzen lassen. Offensichtlich hat er nicht das geringste Interesse daran, auf Vereinbarungen hinzuarbeiten. Vermutlich deshalb, weil er weiß, dass jede für Russland und die USA akzeptable Vereinbarung das Ende seines Regimes und seiner persönlichen Macht bedeuten würde.
🎙 Der russische Außenminister Sergej Lawrow:
💬 Mein Amtskollege, der deutsche Außenminister Johann Wadephul, erklärt, er habe sich mit mir getroffen, nachdem ihm vorgeworfen worden sei, Deutschland verweigere den Dialog. Er habe nun den Kontakt gesucht, aber es sei nichts dabei herausgekommen. Deshalb werde Deutschland weiterhin fest an der Seite der Ukraine stehen.
Ich habe mich bereits zu unserem Gespräch am Rande der UN-Generalversammlung geäußert. Bei diesem Treffen las er von einem Blatt ab und wiederholte die offizielle Position, die Deutschland in den vergangenen Jahren in seinen Stellungnahmen immer wieder in die Welt hinausgetragen hat, um Russland wegen „provozierter Aggression“ und dergleichen zu verurteilen.
Das ist nicht nachvollziehbar: Wenn er dieses Treffen nun als Beleg für seine Dialogbereitschaft anführt, dann scheint die Logik der derzeitigen deutschen Eliten offensichtlich zu hinken.
🎙 Der stellvertretende Direktor des Departments der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums Konstantin Worontsow im Ersten Ausschuss der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (16. Oktober 2026):
💬 Russland bekennt sich zu den Zielen der nuklearen Abrüstung in ihrer umfassenden Form, wie sie in den Bestimmungen des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vorgesehen ist. Dieser Vertrag bleibt für uns uneingeschränkt der zentrale rechtliche Bezugspunkt und die Grundlage für entsprechende Bemühungen. Seine Tragfähigkeit und sein Nutzen für die internationale Gemeinschaft sind durch die mehr als 55-jährige Geschichte seines Bestehens hinreichend belegt.
💬 Vorstellungen von einem „kurzen Weg“ zur „globalen Null“, die einen sofortigen und bedingungslosen Verzicht auf Kernwaffen vorsehen, halten wir für unrealistisch und kontraproduktiv. Ebenso wenig umsetzbar sind Versuche, künstlich feste Fristen für die Abrüstung festzulegen – erst recht unter den derzeit äußerst turbulenten und unberechenbaren internationalen Bedingungen.
💬 Wir sind fest davon überzeugt, dass Abrüstungsinitiativen dem militärpolitischen und strategischen Kontext angemessen sein müssen. Insbesondere kann der Prozess der nuklearen Abrüstung nicht losgelöst vom Zustand der Beziehungen zwischen den Nuklearstaaten betrachtet werden. Um ein Klima zu schaffen, das Fortschritte in diesem Bereich begünstigt, müssen zunächst die Ursachen grundlegender Widersprüche beseitigt werden, die die Nuklearmächte in eine direkte militärische Konfrontation führen könnten.
👉 Ein ernstes Hindernis für weitere Reduzierungen der Nukleararsenale stellen die zutiefst destabilisierenden doktrinären Vorgaben und militärtechnischen Programme der westlichen Nuklearmächte und ihrer Verbündeten dar, die auf die Erlangung einer überwältigenden militärischen Überlegenheit abzielen. Zu den Faktoren, die sich äußerst negativ auf die militärpolitische und strategische Lage auswirken und damit Fortschritte bei der Abrüstung behindern, zählen wir unter anderem den selbst proklamierten „Nuklearstatus“ der NATO sowie den Ausbau von Konzepten und Fähigkeiten für „gemeinsame nukleare Missionen“, die auf der vorgeschobenen Stationierung von US-Kernwaffen beruhen. Hinzu kommen der Ausbau der Nukleararsenale der europäischen Atommächte, die gemeinsame Planung ihres Einsatzes und die Einbindung nichtnuklearer NATO-Staaten in die Unterstützung solcher Operationen. Dies geschieht im Rahmen der „vorgeschobenen Abschreckung“ und anderer Konzepte, die den amerikanischen nuklearen „Schutzschirm“ ergänzen. Dazu gehören ebenso die Schritte der USA zur Stationierung von Waffen im Weltraum sowie weitere Maßnahmen dieser Art.
❗️Russland ist bereit, im Dialog nach für alle Seiten annehmbaren Lösungen zu suchen, um die strategische Lage umfassend zu stabilisieren, sofern die notwendigen Voraussetzungen für eine tatsächlich gleichberechtigte Zusammenarbeit der Nuklearmächte geschaffen werden, die auf gegenseitiger Achtung der grundlegenden Sicherheitsinteressen aller Seiten beruht.
Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
@RusBotschaft
🚀 Wie der erste Raumanzug in der #UdSSR erfunden wurde
🤢 Die Geschichte des Raumanzugs begann in der Sowjetunion lange vor dem ersten bemannten #Raumflug – bereits in den 1930er-Jahren. Damals strebte die UdSSR nach Höhenrekorden in der Stratosphäre. Doch Piloten, die in mehr als 8.000 Metern Höhe flogen, litten unter Schwindel und verloren sogar das Bewusstsein. Eine Lösung musste her.
💪 1931 entwickelte der Ingenieur Jewgeni #Tschertowski den ersten sowjetischen #Raumanzug. Der luftdichte Anzug mit Helm und Sichtfenster sollte die Piloten vor dem gefährlichen Druckabfall in großen Höhen schützen. Allerdings hatte er einen entscheidenden Nachteil: Arme und Beine ließen sich darin nicht bewegen.
💫 Bei der nächsten Version, dem „Tsch-2“, wurden deshalb Gelenke an Ellbogen und Knien eingebaut. Insgesamt entwickelte Tschertowski sieben Modelle. Bis 1937 ähnelte sein Anzug bereits in vielerlei Hinsicht dem Raumanzug, den Juri #Gagarin Jahrzehnte später bei seinem historischen Flug trug.
☝🏻 Doch der erste echte Raumanzug für die Raumfahrt entstand erst Ende der 1950er-Jahre.
#welcometoRussia #Russland #Sowjetunion
📸 Fenster nach Russland (Foto: gemeinfrei, Saranwat_T / Getty Images, ARAN + arran.ru, Semjon Alexejew „Raumanzüge gestern, heute, morgen“ / Verlag „Snanije“, 1986)
🪆 Fenster nach Russland | t.me/+6tkMyCG5Q-QxM2Fi
🎹 110. Geburtstag von Emil Gilels
🎵 Am 19. Oktober 1916 wurde in Odessa Emil Gilels geboren – ein herausragender sowjetischer Pianist und einer der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts.
Gilels begann bereits in früher Kindheit mit dem Klavierspiel. Mit 13 Jahren gab er sein erstes Solokonzert, mit 16 gewann er den UdSSR-weiten Wettbewerb für Musiker und Interpreten in Moskau. 1936 erhielt der Pianist den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Wien, zwei Jahre später gewann er den ersten Preis beim renommierten Eugène-Ysaÿe-Wettbewerb in Brüssel. Dieser Erfolg machte den jungen Musiker international bekannt.
🎼 Gilels absolvierte das Konservatorium in Odessa und vervollkommnete anschließend sein Können bei Heinrich Neuhaus in Moskau. Ab 1938 unterrichtete er am Moskauer Konservatorium, später wurde er dort Professor. Über Jahrzehnte hinweg trat der Pianist auf den bedeutendsten Konzertbühnen der Welt auf und gehörte den Jurys führender internationaler Musikwettbewerbe an. Bei den ersten vier Internationalen Tschaikowski-Wettbewerben leitete er die Klavierjury.
Das Repertoire von Emil Gilels war außergewöhnlich breit gefächert – von Bach und Scarlatti bis Prokofjew und Schostakowitsch. Einen besonderen Platz in seinem Schaffen nahm die Musik Beethovens ein, ebenso die Werke von Brahms, Schubert, Chopin, Tschaikowski, Rachmaninow und vielen anderen Komponisten.
🎶 Emil Gilels wurde mit dem Titel Volkskünstler der UdSSR, dem Leninpreis und dem Titel Held der Sozialistischen Arbeit ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er zahlreiche ausländische Auszeichnungen und Ehrentitel. Er war Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Emil Gilels starb am 14. Oktober 1985 in Moskau und hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Vermächtnis.
📹 Auszüge aus einem Klavierkonzert von Emil Gilels ansehen (youtube.com/watch?v=GOnOut1F…)
@RusBotschaft
#Kultur
🤖 Made with AI
📣 Der II. Internationale Wettbewerb „Russland – ein Land traditioneller Werte“ lädt zur Teilnahme ein!
🌍 Zur Teilnahme eingeladen sind alle Interessierten ab sieben Jahren. Der Wettbewerb ist den traditionellen russischen Werten und der Frage gewidmet, wie sie sich in der Kultur, den Bräuchen und im Alltag verschiedener Länder widerspiegeln. Die Teilnehmer sollen diese Werte nicht nur kennenlernen, sondern auch eine konkrete Handlung vollbringen, die einen dieser Werte in die Praxis umsetzt.
🎨 Kategorien:
🔹 „Traditionelle Werte im Bild“ — Zeichnung;
🔹 „Traditionelle Werte im Video“ — Videobeitrag;
🔹 „Erzählung über einen traditionellen Wert“ — Präsentationsseite.
🌐 Wichtige Voraussetzung: Die Wettbewerbsbeiträge müssen in zwei Sprachen eingereicht werden – auf Russisch und in einer beliebigen Fremdsprache.
📺 Die besten Arbeiten werden im russischen Fernsehen gezeigt und auf Ausstellungen präsentiert.
🏆 Alle Teilnehmenden erhalten elektronische Zertifikate und Danksagungen, ihre Betreuerinnen und Betreuer zudem Dankesschreiben. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Urkunden und Geschenke der Sponsoren.
📅 Beiträge können bis zum 20. Dezember 2026 über die Website (youthy.ru/) eingereicht werden.
📄 Wettbewerbsordnung (disk.yandex.ru/i/5Lks9yE5P6W…)
📚 Methodische Empfehlungen (disk.yandex.ru/i/hcQh7ye0m-f…)
📌 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin beim Besuch im Gefechtsstand der Vereinigten Streitkräfte (16. Oktober 2026)
💬 Seit Beginn des Jahres 2026 wurden bereits rund 6.500 Quadratkilometer Territorium und 310 Ortschaften befreit. Unter der Kontrolle des Kiewer Regimes befinden sich noch etwas mehr als 10 Prozent des Territoriums der Donezker Republik und 16,5 Prozent der Region Saporoschje. Die Volksrepublik Lugansk steht vollständig unter unserer Kontrolle.
💬 Nach dem Einmarsch der ukrainischen Streitkräfte in die russische Region Kursk wurde den Streitkräften der Russischen Föderation die Aufgabe gestellt, den Gegner nicht nur von unserem Territorium zu vertreiben, sondern auch auf dem angrenzenden Gebiet eine Sicherheitszone zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfolgreich erfüllt. Unser Ziel besteht darin, die absolute Sicherheit der russischen Grenzgebiete auch für die Zukunft zu gewährleisten. Wir beabsichtigen nicht, dies zum Gegenstand möglicher Friedensverhandlungen mit der Ukraine zu machen.
💬 Als Reaktion auf die Angriffe der Kiewer Behörden auf unsere Industrieunternehmen sowie auf Einrichtungen des Brennstoff- und Energiesektors setzen die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes sowie auf Infrastruktureinrichtungen der Ukraine fort.
💬 Ich stelle eine positive Dynamik fest. Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzen die Erfüllung der Aufgaben der militärischen Spezialoperation fort und rücken entlang der gesamten Front sicher vor. Das Tempo des Vormarschs hat sich deutlich erhöht.
💬 Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Wirksamkeit unserer Angriffe auf Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren des Gegners. Diese Praxis wird fortgesetzt.
🔗 Quelle (en.kremlin.ru/events/preside…)
@RusBotschaft
#Russland #Ukraine
🎙 Aus der Rede des stellvertretenden Ministerpräsidenten der Russischen Föderation Alexander Nowak auf der Plenarsitzung des Forums „Russische Energiewoche“ (16. Oktober 2026)
💬 Wir sind bereit, die Energielieferungen nach Europa auszuweiten. Das war nicht Russland, das auf eine kostengünstige und verlässliche Energieversorgung verzichtet hat. Europa hat diese Entscheidung aus politischen Erwägungen getroffen. Wir erfüllen unsere Verträge jedoch weiterhin und sind grundsätzlich bereit, dies auch künftig zu tun.
💬 Der einseitige Verzicht auf Gaslieferungen im Rahmen langfristiger Verträge, von denen viele bis 2035 oder 2040 laufen, ist stets eine politische Entscheidung, die nicht im Interesse der eigenen Verbraucher liegt. Sie stützt sich auch nicht auf die geltende Rechtsgrundlage.
💬 Seit 2022 hat Russland Energieressourcen im Wert von 320 Milliarden US-Dollar nach Europa geliefert. In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief sich ihr Wert auf 21,3 Milliarden US-Dollar.
💬 Russland ist bereit, zur Stabilisierung der Energiemärkte beizutragen und unsere Rolle bei der Gewährleistung der Energiesicherheit weiterhin wahrzunehmen.
@RusBotschaft
Liebe Leserinnen und Leser,
wir möchten Sie auf die Ausstellung „Gewöhnlicher Nazismus“ aufmerksam machen, die noch bis zum 31. Dezember 2026 im Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges zu sehen ist. Sie ist auch in digitaler Form (germany.mid.ru/upload/iblock…) abrufbar.
❗️ Das Ausstellungsprojekt widmet sich der Geschichte der Entstehung der ukrainischen Variante des Nazismus von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
Mehr als 200 Exponate berichten über die Gräueltaten ukrainischer Nationalisten während des Zweiten Weltkriegs sowie über Massenverbrechen und Terrorakte heutiger Neonazis gegen Einwohner der Ukraine in den Jahren 2014 bis 2022.
Die Materialien der Ausstellung zeigen die ungebrochene Verbindung zwischen der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die während des Krieges an der Vernichtung der Zivilbevölkerung beteiligt war, und den heutigen nationalistischen Organisationen der Ukraine, die die Ideologie Nazi-Deutschlands wiederbelebt haben.
🔗 Weitere Informationen (victorymuseum.ru/playbill/ex…)
📅 Am 17. Oktober 2026 fand in Leipzig eine feierliche Gedenkveranstaltung zum 213. Jahrestag der „Völkerschlacht“ statt.
▫️ Vor 213 Jahren, am 16. Oktober 1813, begann bei Leipzig eine der größten und entscheidenden Schlachten der Napoleonischen Kriege, die als „Völkerschlacht“ in die Geschichte einging. Mehr als eine halbe Million Menschen nahmen daran teil. Auf dem Schlachtfeld entschieden Vertreter nahezu aller Länder und Völker Europas in hohem Maße über die weitere Zukunft des Kontinents. Die französische Armee erlitt eine Niederlage gegen die verbündeten Streitkräfte Russlands, Österreichs, Preußens und Schwedens. Dieser Sieg ebnete den Verbündeten den Weg nach Frankreich, wohin sie 1814 vordrangen, sodass Napoleon schließlich abdanken musste.
▫️ An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Landsleute, Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche sowie der Kosakengemeinschaften aus ganz Deutschland.
▫️ In der St.-Alexi-Gedächtniskirche zur Russischen Ehre, die 1913 zum Gedenken an die „Völkerschlacht“ errichtet wurde, fand ein Totengottesdienst statt. In der Krypta der Kirche wurden am Grab der russischen Soldaten, die in der Schlacht bei Leipzig gefallen sind, Kränze und Blumen niedergelegt.
💬 Botschafter Sergej Netschajew richtete ein Grußwort an die Anwesenden:
„In diesen Tagen jährt sich jener berühmte Sieg in der ‚Völkerschlacht‘ zum 213. Mal. Die russischen Kosaken stellten einen wesentlichen Bestandteil unseres Heeres dar. Fast 27.000 russische Soldaten und Kosaken fielen in dieser Schlacht für das Vaterland im Kampf gegen die Eindringlinge, gegen jene, die 1812 auf russischen Boden gekommen waren.“
Der Botschafter dankte den Vertretern der Kosakengemeinschaften zudem für ihre Verbundenheit mit den Traditionen, für die Bewahrung des Patriotismus und des historischen Gedächtnisses sowie der geistigen, moralischen und humanitären Werte des russischen Volkes.
▫️ Im Rahmen der Veranstaltung wurden einigen Vertretern der Kosakengemeinschaften Dankesschreiben überreicht. Die Landsmännin Tatjana Goldman wurde mit der Medaille des russischen Verteidigungsministeriums „Zum Gedenken an die Helden des Vaterlandes“ für ihren Beitrag zur Erhaltung von russischen und sowjetischen Kriegsdenkmälern in Deutschland ausgezeichnet.
▫️ Im Jahr 2013 wurde auf dem Gelände der orthodoxen Kirche in Leipzig ein Denkmal für drei russische Konsuln errichtet. Auf der Stele aus schwarzem Labradorit, der von den Ufern der Wolga nach Leipzig gebracht wurde, sind die Worte eingraviert: „Zu Ehren der Diplomaten des Russischen Kaiserreichs Fjodor Saposchnikow, Iwan Schwarz und Ernst tom Have, die im Dienst des Vaterlands standen ihre ewige Ruhe in Leipzig fanden.“
Botschafter Sergej Netschajew und Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung legten Blumen am Denkmal für die russischen Diplomaten nieder.
Die Geschichte der russischen diplomatischen Präsenz in Leipzig reicht rund 230 Jahre zurück. Das russische Konsulat in der Stadt wurde 1783 durch einen Erlass Katharinas II. gegründet.
▫️ Die Anwesenden gedachten außerdem der sowjetischen Soldaten, die während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 ums Leben kamen, und legten Blumen am Grabmal des Unbekannten Soldaten nieder.
@RusBotschaft
🇷🇺 18. Oktober – Tag des Gedenkens an den Ruhm der Kosakentruppen
Heute wird in Russland der Tag des Gedenkens an den Ruhm der Kosakentruppen begangen – ein Gedenktag, der der jahrhundertealten Geschichte der militärischen Heldentaten der russischen Kosaken, ihrem Mut, ihrer Treue zur militärischen Pflicht und ihrem selbstlosen Dienst am Vaterland gewidmet ist.
📜 Die Geschichte dieses Gedenktages geht auf die Ereignisse im Oktober 1813 zurück, als sich russische Kosakeneinheiten in der berühmten Völkerschlacht bei Leipzig auszeichneten und einen bedeutenden Beitrag zur Niederlage der napoleonischen Truppen leisteten. Während der Herrschaft von Kaiser Nikolaus I. wurde zum Gedenken an diese Ereignisse eine besondere Feier eingeführt, die Teil der militärischen Traditionen des russischen Kosakentums wurde.
Seit den ersten Tagen des Großen Vaterländischen Krieges traten die Kosaken des Don, des Kuban, des Terek, Transbaikaliens, des Urals und des Fernen Ostens zur Verteidigung des Vaterlandes an. In Fortführung der ruhmreichen Traditionen ihrer Vorfahren kämpften sie gegen die deutsch-faschistischen Eindringlinge und bewiesen außergewöhnlichen Mut, Selbstlosigkeit und Heldentum.
Bereits am 4. Juli 1941 beschloss das Hauptquartier des Oberkommandos die Aufstellung von Kavallerie-Divisionen. In der Folge wurden die Kosakenverbände zu einer schlagkräftigen Truppe, die zu schnellen Vorstößen, überraschenden Angriffen auf den Gegner und Operationen in dessen Hinterland fähig war.
⚔️ Kosaken-Kavallerieverbände bewiesen bei den Offensivoperationen von Rschew-Wjasma und Charkow, in der Schlacht von Stalingrad sowie in der Schlacht um den Kaukasus großen Heldenmut.
Der militärische Ruhm des russischen Kosakentums ist ein untrennbarer Bestandteil der heroischen Geschichte unseres Landes. Die Erinnerung an die Heldentaten der Kosaken, ihre Treue zum Eid, ihre militärische Ehre und ihren selbstlosen Dienst am Vaterland lebt in den Herzen ihrer Nachkommen weiter.
Haben Sie angefangen, Russisch zu lernen? Wir erzählen Ihnen, wann Sie russische Literatur lesen können! 📖
Muss man Russisch perfekt beherrschen, um Puschkin, Tschechow oder Dostojewski im Original zu lesen? Nein! Schon in den ersten Lernphasen können Sie mit geeigneten Texten beginnen. Alexei Jaschtschenko, Dozent am Puschkin-Institut (pushkin.institute/en/), erklärt, wie Sie dabei am besten vorgehen.
🤓 Für Anfänger: Beginnen Sie mit kurzen Geschichten, Blogs und Beiträgen in sozialen Netzwerken. Achten Sie auf den Zusammenhang, statt jedes unbekannte Wort sofort im Wörterbuch nachzuschlagen. Hörbücher helfen Ihnen zusätzlich, die Aussprache und Intonation besser zu verstehen.
🤓 Mit fortgeschrittenen Sprachkenntnissen: Jetzt können Sie sich an Puschkins Gedichte und Prosa, Tschechows Erzählungen, Werke von Boris Sachoder sowie an Dramen und zeitgenössische Literatur mit einer verständlichen Handlung wagen.
😎 Auf höherem Niveau: Nun wird es Zeit für die großen Klassiker von Dostojewski, Tolstoi, Bulgakow und Nabokow. Kommentare und zusätzliche Materialien helfen Ihnen, historische und kulturelle Zusammenhänge zu verstehen.
Drei Tipps für effektiveres Lesen:
➡️ Wählen Sie Texte, die Sie wirklich interessieren – ob Krimis, Science-Fiction oder Blogs.
➡️ Notieren Sie sich pro Text nur 5–7 neue Wörter oder Ausdrücke.
➡️ Lesen Sie zweimal: zuerst für den allgemeinen Sinn, dann für die Details.
Und vergessen Sie nicht: Selbst „Krieg und Frieden“ ist eine Herausforderung – auch für Muttersprachler. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, lesen Sie regelmäßig und haben Sie Freude daran. So verbessern Sie nicht nur Ihr Russisch, sondern entdecken auch die russische Kultur und Denkweise ☝🏻
#welcometoRussia #Russisch #RussischeSprache #DiscoverRussia
📸 Viorika / Getty Images
Quelle: Fenster nach Russland shorturl.at/pRfoE
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
💬 Das Kiewer Regime greift zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer gezielt an, um die internationalen Energie- und Lebensmittelmärkte zu destabilisieren. Seit Januar 2026 haben die ukrainischen Streitkräfte im Asowschen und Schwarzen Meer mehr als 250 wahllose Angriffe auf Schiffe verübt, die Öl, Getreide und andere nichtmilitärische Güter transportierten.
💬 Als Reaktion auf die anhaltende terroristische Aktivität des Kiewer Regimes ergreifen die Streitkräfte der Russischen Föderation umfassende und systematische Maßnahmen zur Schwächung des militärischen Potenzials der ukrainischen Streitkräfte. Dazu gehört auch die Bekämpfung von Schiffen und Hafeninfrastruktur, die für die militärische Logistik genutzt werden.
💬 Solange im Schwarzen Meer Schiffe unter russischer Flagge sowie ausländische Schiffe angegriffen wurden, die im Interesse russischer Wirtschaftsakteure tätig waren, fand das Problem der Freiheit der Schifffahrt weder im Westen noch in den zuständigen internationalen Organisationen große Beachtung. Dort nahm man offenbar hin, dass der Schaden überwiegend unserem Land zugefügt wurde. Nachdem jedoch die Wirksamkeit der russischen Vergeltungsschläge gegen das militärisch-wirtschaftliche Potenzial des Selenskij-Regimes deutlich geworden war und die Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte über die Schwarzmeerhäfen wirksam unterbunden worden waren, wurden plötzlich wie auf Kommando von allen Seiten Vorschläge für einen Waffenstillstand auf See, im Energiebereich und in der Luft, für die Einrichtung von „Sicherheitskorridoren auf See“ und Ähnliches laut.
💬 Das Ziel solcher Forderungen liegt auf der Hand: Unter dem formalen Vorwand, die globale Ernährungssicherheit schützen zu wollen, soll ein geschützter Seeweg für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit Waffen geschaffen und ein weiterer Mechanismus des politischen und wirtschaftlichen Drucks auf Russland etabliert werden.
💬 Bemerkenswert ist, dass in all diesen Vorschlägen keinerlei Verständnis dafür erkennbar ist, durch welche Mechanismen gewährleistet werden könnte, dass der Ukraine auf dem Seeweg keine Waffen geliefert werden und Russland zugleich seine Exporte, darunter Agrarerzeugnisse und Erdöl, ungehindert über das Schwarze Meer abwickeln kann.
💬 Wie unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dürften Memoranden und Erklärungen, die ohne klare Mechanismen zu ihrer Umsetzung geschlossen werden, kaum zu einer tatsächlichen Verbesserung der Lage beitragen. Kiew verstößt regelmäßig gegen die Vereinbarungen, die es selbst unterzeichnet hat. Man denke etwa an die „Schwarzmeer-Getreideinitiative“ von 2022 bis 2023, die von den NATO-Staaten als Deckmantel für die militärische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Sie diente ausschließlich den Interessen des Selenskij-Regimes und seiner Sponsoren, während die gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtungen nicht einmal annähernd erfüllt wurden.
💬 Russland ist ein verantwortungsvoller und äußerst wichtiger Akteur auf dem globalen Lebensmittelmarkt. Die Bedeutung der Ukraine auf diesem Markt sollte man hingegen nicht überschätzen. Beim Weizen etwa entfallen rund 26 Prozent der weltweiten Exporte auf Russland, auf die Ukraine dagegen lediglich 6 Prozent; bei Gerste sind es 20 Prozent gegenüber 5 Prozent. Hinzu kommt, dass bis zu 70 Prozent der ukrainischen Agrarerzeugnisse auf die Märkte keineswegs armer Länder gelangen, vor allem in die EU und andere westliche Staaten. All dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn westliche Politiker versuchen, die Welt davon zu überzeugen, das Schicksal der ärmsten Länder hänge vom ukrainischen Agrarexport ab.
💬 Wir sind überzeugt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wirksamste vorrangige Maßnahme darin besteht, gemeinsamen internationalen Druck auf Kiew als Hauptverursacher der Spannungen auszuüben. Dies könnte bereits in absehbarer Zeit zu greifbareren Ergebnissen führen.
Quelle (mid.ru/ru/foreign_policy/new…)
🎙 Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten:
💬 Die Versuche der Europäischen Union, russischen Athleten den Zugang zu internationalen Sportwettkämpfen zu verwehren, stehen in keinem Einklang mit den Idealen des olympischen Gedankens und dem allgemeinen Verständnis, dass Sport von der Politik getrennt sein sollte. Hier sind Versuche bestimmter europäischer Länder erkennbar, den Ausgang der Wettkämpfe zu beeinflussen, indem sie die stärksten Athleten gezielt von den Meisterschaften ausschließen.
☝️ Russland wird den Kontakt zu den internationalen Sportverbänden, zum Internationalen Olympischen Komitee und zu anderen internationalen Sportgremien fortsetzen, um die Interessen unserer Sportler zu vertreten.
Spektakuläre Videoprojektionen ließen die berühmte Schlossfassade von Peterhof in neuem Glanz erstrahlen, während ein farbenprächtiges Feuerwerk den Nachthimmel erleuchtete 🤩 🎆
📹 Ruptly
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Quelle: Fenster nach Russland























