
Bundestagsabgeordneter | Vorsitzender der Jungen Gruppe von CDU/CSU | Stv. Vorsitzender @junge_union | Stadtverordneter Hanau | Rechtsanwalt
Hanau, Deutschland
Joined April 2011
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Mal abgesehen davon, dass ich den Vorschlag heute zum ersten Mal lese, wäre er auch in der Sache falsch. Würde bestehende Ungerechtigkeiten (zwischen Frau/Mann) verstärken und hätte kaum Einsparungswirkung. Es gibt bereits einen Kompromiss: Rente mit 63 läuft aus, dafür Härtefallregel. Das ist so im Koalitionsausschuss geeint. Daran sollten sich alle halten.
Gestern hieß es noch: Die Rente ist kein Buffet. Heute soll laut Bild die Rente nach 45 Jahren bleiben, und gestrichen wird bei Erziehungs- und Pflegezeiten. Wenn die Beiträge jetzt nicht eingefroren oder gekürzt werden, entsteht mittelfristig kein Sparpotential für Entlastung.
deutschlandfunk.de/unions-po…
Pascal Reddig retweeted
Interessante Punkte in der Bonner Erklärung der Jungen Union:
🔴Sozialabgaben runter auf 40 Prozent max
🔴Verzicht auf kurzfristige Steuerentlastungen
🔴Keine Ausweitung der Mütterrente
🔴Stromsteuersenkung bei Extra-Einnahmen durch Wachstum
🔴Verbindlicher Reformplan bis 12/26
Es gab keine unmenschlichen Entgleisungen im Umgang mit Bärbel Bas. Sachliche Kritik muss in einer Koalition immer und auch in Zukunft möglich sein. @Karl_Lauterbach, @ManuelaSchwesig u.a. überziehen völlig. Diese unwürdige politische Instrumentalisierung sollte beendet werden.
„Es gab keine unmenschliche Entgleisung – halte nichts davon, aufeinander zu schießen“ to.welt.de/SrLfLgn
In solchen Momenten tritt Politik in den Hintergrund. Ich wünsche Frau Bas viel Kraft und Menschen, die in dieser schweren Zeit Halt geben.
Pascal Reddig retweeted
Es ist keine „Erpressung“ sich an den eigenen Kompromiss zu halten.
Sondern Voraussetzung für Regieren in einer Koalition.
Die Geduld von Herrn Winkel mit uns ist zu Ende. So so. Die renitente SPD müsse dem „Gesamtkunstwerk“ unverändert zustimmen. Die SPD Bundestagsfraktion lässt sich nicht erpressen. Da täuscht sich Herr Winkel. Schon bei der Pflege haben wir nachgegeben spiegel.de/politik/deutschla…
Pascal Reddig retweeted
Interessanter Aufruf, interessanter Zeitpunkt, interessantes Line-up #Rente @POLITICOEurope
Zur „Rente mit 63“ 👇
Die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren wurde ursprünglich eingeführt, um Menschen in körperlich belastenden Berufen einen früheren Rentenzugang zu ermöglichen. Doch Studien zeigen: Sie erfüllt dieses Ziel nicht.
Stattdessen wird die abschlagsfreie Frührente vor allem von gesünderen, männlichen und besserverdienenden Versicherten in Anspruch genommen. Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien – etwa viele Frauen oder Menschen, die zeitweise arbeitslos waren –, Geringverdiener und Menschen in körperlich belastenden Berufen erfüllen die Voraussetzungen dagegen häufig gar nicht.
Die abschlagsfreie Frührente ist damit sozial wenig zielgenau – und zugleich sehr teuer. Die Deutsche Rentenversicherung stuft Frührenten ohne vollen Abschlag als eine versicherungsfremde Leistung ein, welche die Beitragszahler jährlich mehr als 13 Milliarden Euro kostet.
Aus diesen Gründen hat sich die Rentenkommission dafür ausgesprochen, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren zu beenden und durch eine zielgenauere Regelung zu ersetzen.
Mit der sozialen Schutzrente sollen künftig rentennahe Personen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren langjährigen Beruf tatsächlich nicht mehr ausüben können, nach einer Gesundheitsprüfung früher abschlagsfrei in Rente gehen können.
So würden wir aus einer „Leistung mit der Gießkanne“ eine soziale Leistung machen, die diejenigen erreicht, die tatsächlich auf einen früheren Renteneintritt angewiesen sind. Gleichzeitig bleibt für alle die Möglichkeit, vorzeitig mit Abschlägen in Rente zu gehen, bestehen.
Als Rentenkommission haben wir ein Gesamtkonzept vorgeschlagen. Ich würde mir wünschen, dass wir jetzt auch den Mut haben, dieses umzusetzen, statt aus Angst vor Wahlen zu blockieren.
Wer jetzt einzelne Bausteine rauszieht, muss wissen, dass er das ganze Haus zum Einsturz bringt.
Pascal Reddig retweeted
Replying to @SabineamOrde
@SabineamOrde und ich sprachen mit CDU-MdB @Pascal_Reddig über die #Rentenkommission und auch, welche Positionen er geräumt hat. Das so offen auszusprechen ist ungewöhnlich. Vielleicht wirkt die Kommission ja sogar stilbildend für die politische Debatte.
taz.de/CDU-Abgeordneter-uebe…
Debatte über die Empfehlungen der #Rentenkommission: @Pascal_Reddig widerspricht den Aussagen des Linken-Chefs #Pantisano 👇
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Yasmin #Fahimi gehört einer Politiker-Generation an, die es versäumt hat, unsere umlagefinanzierten Sozialversicherungen auf den demographischen Wandel vorzubereiten.
Dass sie nun diejenigen kritisiert, die dieses Versagen um 5 vor 12 reparieren müssen, ist dreist und stillos.
Pascal Reddig retweeted
Eine Reform der Einkommensteuer mit Entlastungen für alle ist möglich! Im Gastbeitrag mit @YannickBury im @handelsblatt zeigen wir auf, wie eine große Steuerreform ohne Mehrbelastung gelingt, wenn der Staat zugleich Einsparpotenziale im Haushalt hebt! Weitere Infos 👇
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*** GKV Reform***
Neuer abgespeckter Leistungskatalog für Bürgergeld-Empfänger?
In der Union gibt es dazu erste Stimmen. Ich habe darüber mit @johwinkel und @Pascal_Reddig gesprochen
➡️ Winkel fordert:
„Es muss einen Unterschied in der Gesundheitsversorgung machen, ob jemand auf der einen Seite Beiträge zahlt oder wenigstens schon einmal gezahlt hat, oder ob jemand auf der anderen Seite noch nie einen Beitrag gezahlt hat. Für letztere Personengruppe benötigen wir einen neuen Gesundheitstarif, der nur in akuten Notfällen greift, also quantitativ und qualitativ deutlich geringer ausfällt.“
➡️ Reddig macht seine Forderung davon abhängig, ob Finanzminister Klingbeil die Gesundheitskosten für Bürgergeld-Empfänger (aktuell 12 Mrd. von Beitragszahlern bezahlt) vollständig über Steuerzuschüsse deckt.
Es müsse darüber gesprochen werden: „Entweder die Gesundheitskosten für Bürgergeld-Empfänger zu senken, zum Beispiel durch die Einführung eines günstigeren Basistarifs, oder die nötigen Spielräume zu schaffen.“
Angesichts der Zumutungen für Versicherte (u.a. Zuzahlungen bei Medikamenten, Kürzung des Krankengeldes oder auch das Streichen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern) halten die beiden Politiker die Anpassungen für eine Gerechtigkeitsfrage.
Heute im Hauptstadt-Briefing @ThePioneerDe
#Klingbeil lehnt die Finanzierung der Krankenkassenkosten für Grundsicherungsempfänger aus dem Haushalt weiter ab.
Das ist falsch und belastet alle, die GKV-Beiträge zahlen. Wenn im Hauhalt wenig Spielräume vorhanden sind, müssen wir eben dafür sorgen, dass die GKV-Kosten für #Grundsicherung sinken.
Pascal Reddig retweeted
Wenn Aktivität + Tempo gerade der entscheidende politische Maßstab sind, gilt das erst recht für Reformen. @ninawarken setzt mit ihrem Tempo bei der GKV den Maßstab. Mit der gleichen Ambition müssen Kommissionsvorschläge zu Sozialstaat und Rente in die Umsetzung gebracht werden.
Ich bin sehr dankbar, dass @ninawarken ein Reformpaket vorgelegt hat, mit dem es gelingen kann, die Krankenversicherungsbeiträge mindestens zu stabilisieren. Es wäre schön, wenn sich auch die #SPD-geführten Ministerien auf einen Reformweg bewegen würden.
Pascal Reddig retweeted
Mit Katharina #Reiche wird nun ausgerechnet diejenige öffentlich kritisiert, die inmitten des ökonomischen Analphabetismus, den wir in Sachen Spritpreise seit Wochen erleben, zum ersten Mal ökonomisch sinnvolle Vorschläge macht.
Das #Sondervermögen ist eine Fehlkonstruktion: Es finanziert Konsum und verhindert #Strukturreformen. Klar ist: wir dürfen keine weitere Aufweichung der #Schuldenbremse zulassen– stattdessen braucht es deutlich strengere Regeln für das Sondervermögen.
Frage mich schon, wie man auf die Idee kommt, ausgerechnet Tilo Jung einen Preis für „unabhängigen“ (!) Journalismus zu vergeben - besonders nach dem aktivistischen Agieren auf der #Berlinale.


























